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Czerwonogłowa pszczoła piaskowa Andrena haemorrhoa

Czerwonogłowa pszczoła piaskowa (Andrena haemorrhoa), ilustracja AI

Ilustracja wygenerowana przez AI (nie fotografia)

Klasyfikacja

Taksonomia

Królestwo
Animalia
Typ
Arthropoda
Klasa
Insecta
Rząd
Hymenoptera
Rodzina
Andrenidae
Rodzaj
Andrena

Przegląd

Einleitung

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) ist eine solitäre Bienenart aus der Familie der Sandbienen (Andrenidae). Sie gilt als eine der häufigsten und anpassungsfähigsten Vertreterinnen ihrer Gattung in Mitteleuropa und ist nicht gefährdet. Als polylektische Art nutzt sie eine Vielzahl verschiedener Pflanzen zur Nektar- und Pollenversorgung und tritt als Bestäuberin auf.1

W skrócie

Fakten (kompakt)

  • Die Untergattung Trachandrena, zu der Andrena haemorrhoa gehört, umfasst in der Paläarktis sechs und in der Nearktis 24 Arten.1
  • Die nordafrikanische Unterart Andrena h. messaadensis aus Algerien wird in der Forschung diskutiert, ob sie möglicherweise eine eigenständige Art darstellt.
  • Der Hinterleib der Weibchen ist schwarz, wirkt durch feine Strukturierung relativ matt, ist überwiegend kahl und trägt an der Spitze einen markanten rotgelben Haarschopf sowie spärliche helle Haare an den Seiten.
  • Bei den Weibchen sind die vorderen Beinpaare dunkel mit heller Behaarung, während Hinterschiene und Fuß orange gefärbt sind.
  • Die Pollensammelapparate der Weibchen, die Scopae, sind hellgelb bis weiß gefärbt und der Flocculus ist weiß ausgebildet.
  • Die Männchen besitzen eine dunkel Grundfarbe mit hellen Füßen und Hinterschienen, die oft einige dunkle Flecken aufweisen.1

Rozpoznawanie

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) zeigt einen ausgeprägten Sexualdimorphismus in Größe und Behaarung. Weibliche Tiere erreichen eine Körperlänge von 10–12 mm, während Männchen mit 8–11 mm etwas kleiner ausfallen. Der Kopf ist bei beiden Geschlechtern dunkel gefärbt und weist eine kurze, helle Behaarung sowie helle Foveae auf. Der Thorax der Weibchen ist auf der Oberseite durch eine kurze, fuchsrote Behaarung gekennzeichnet, während die Unterseite weiß behaart ist. Im Gegensatz dazu sind Männchen am gesamten Körper hellbraun behaart, wobei die Haare auf der Thoraxoberseite am sattesten gefärbt sind. Das Abdomen ist schwarz, besitzt eine feine Strukturierung und wirkt dadurch relativ matt. Bei den Weibchen ist der Hinterleib überwiegend kahl, trägt an den Seiten spärliche helle Haare und an der Spitze einen markanten rotgelben Haarschopf. Männchen besitzen ebenfalls einen spärlich behaarten Hinterleib mit einem charakteristischen Schopf an der Hinterleibsspitze. Die vorderen Beinpaare der Weibchen sind dunkel mit heller Behaarung, zudem sind Hinterschiene und Fuß orange gefärbt. Die Scopae der Weibchen präsentieren sich hellgelb bis weiß, und der Flocculus ist weiß ausgebildet. Bei den Männchen sind die Füße und Hinterschienen ebenfalls hell, weisen jedoch häufig einige dunkle Flecken auf. Belastbare morphologische Beschreibungen zu Eiern, Larven und Puppen sowie zu deren spezifischen Abmessungen liegen in den verfügbaren Quellen nicht vor. Aufgrund der markanten fuchsroten Thoraxbehaarung und des rotgelben Analbüschels ist die Art im Freiland gut zu bestimmen.1

Portret

Beschreibung

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) ist eine solitäre, in Mitteleuropa weit verbreitete und nicht gefährdete Bienenart aus der Familie der Andrenidae. Sie zeichnet sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit aus und besiedelt ein breites Spektrum an Offenland- und Waldrandbiotopen. Im natürlichen Lebensraum zeigt die Art ein univoltines Auftreten, bei dem eine Generation pro Jahr von Ende März bis Juni fliegt. Die Männchen sind vor allem im April und Mai aktiv und patrouillieren an Bäumen, Büschen sowie Blumen auf der Suche nach Weibchen. Als polylektische Art nutzen sowohl die erwachsenen Tiere als auch die Larven eine Vielzahl unterschiedlicher Blütenpflanzen zur Ernährung. Eine besondere ökologische Funktion übernimmt die Art als Bestäuber des Gelben Frauenschuhs. Systematisch gehört Andrena haemorrhoa in die Untergattung Trachandrena, die paläarktisch und nearktisch verbreitet ist. Zoogeografisch handelt es sich um eine trans-paläarktische Art der temperierten Waldregionen, deren Verbreitung sich von Europa über Nordafrika bis nach Asien erstreckt. In Zentralasien ist das Vorkommen der Art streng auf gebirgige Regionen beschränkt.1 Neben der Nominatform existieren regionale Unterarten wie Andrena h. japonibia in Ostasien sowie Andrena h. messaadensis in Algerien. Belastbare morphologische oder ökologische Detaildaten zu den Larvenstadien liegen in der Primärliteratur für diese Art kaum systematisch beschrieben vor. Die Nester werden solitär oder in kleinen Gruppen angelegt, wobei die Art anspruchslos bezüglich des Nistplatzes ist und offene Stellen sowie Bereiche zwischen Kräutern und Gräsern besiedelt. Historisch wurde die Art im Jahr 1781 durch Fabricius erstbeschrieben.1

Systematyka

Name & Einordnung

Die Rotschopfige Sandbiene wird wissenschaftlich als Andrena haemorrhoa (Fabricius, 1781) geführt.1 Die Art gehört zur artenreichen Gattung der Sandbienen (Andrena) innerhalb der Familie der Sandbienenartigen (Andrenidae).12 Systematisch ist die Art in die Untergattung Trachandrena eingeteilt, welche sowohl in der Paläarktis als auch in der Nearktis vertreten ist.1 Innerhalb des Verbreitungsgebietes werden geografische Unterarten wie die in Ostasien vorkommende Andrena h. japonibia sowie die nordafrikanische Unterart Andrena h. messaadensis unterschieden. Im deutschen Sprachraum ist die Art primär unter dem Trivialnamen Rotschopfige Sandbiene bekannt.1 Belastbare historische Angaben zur genauen Etymologie der Artbezeichnung liegen im Rahmen der Standardliteratur nicht vor. Die Einordnung stützt sich auf etablierte taxonomische Standards der Hymenopterenforschung.1

Tryb życia

Biologie & Lebenszyklus

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) ist eine solitäre Bienenart, die univoltin von Ende März bis Juni fliegt. Die Männchen schlüpfen im April und Mai, um aktiv nach Weibchen an verschiedenen Bäumen, Büschen und Blumen zu suchen. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Nester solitär an, welche meist einzeln oder in kleinen Gruppen an offenen Stellen oder zwischen Kräutern und Gräsern angelegt werden. Als polylektische Art sammeln die Weibchen Nektar und Pollen von einer Vielzahl verschiedener Trachtquellen zur Versorgung der Brut. Die Larven entwickeln sich als Palynivoren und ernähren sich von dem eingetragenen Pollen-Nektar-Gemisch im Nistbau. Als obligater Brutparasit der Art ist Nomada ruficornis nachgewiesen, was auf eine spezifische parasitische Interaktion hinweist. Die Überwinterung erfolgt bei Andrena haemorrhoa im adulten Stadium. Belastbare physiologische Details zu genauen Entwicklungsdauern der einzelnen Stadien wie Ei, Larve und Puppe fehlen in der aktuellen Datenlage weitgehend. Die Art ist in Mitteleuropa häufig, anpassungsfähig und gilt derzeit als nicht gefährdet.1

Tryb życia

Verhalten

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) führt eine solitäre Lebensweise, wobei ihre Nester einzeln oder in kleinen Gruppen angelegt werden. Von Ende März bis Juni fliegt eine Generation pro Jahr. Die Männchen sind im April und Mai aktiv und fliegen auf der Suche nach Weibchen an Bäumen, Büschen und Blumen umher. Bei der Nahrungssuche zeigt sich die Art polylektisch und sammelt Nektar sowie Pollen von einer Vielzahl verschiedener Trachtquellen. Zudem übernimmt Andrena haemorrhoa eine wichtige Funktion als Bestäuber des Gelben Frauenschuhs.1

Tryb życia

Ökologie

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) nimmt als polyphager Bestäuber eine wichtige Rolle in verschiedenen terrestrischen Ökosystemen ein und befährt ein breites Spektrum an Trachtquellen.1 Als solitäre Art besiedelt sie anspruchslos ein weites Habitatportfolio, das von offenen Wiesen, Trockenrasen und sandigen Heiden bis hin zu Waldrändern, Agrarlandschaften und urbanen Gärten reicht.12 Ihre Nester legt die Art solitär an offenen Stellen oder vegetationsbegleitet zwischen Kräutern und Gräsern an. Als spezialisierter Brutparasit ist die Wespenbiene Nomada ruficornis an das Vorkommen der Art gebunden, was durch historische Nachweise des Parasiten in Regionen wie Nordportugal indiziert wird.1 Die Larven ernähren sich palynivor von eingetragenen Pollenvorräten, während die Imagines als adulte Pollinatoren von Ende März bis Juni als univoltine Generation fliegen.12 Im Rahmen ihres Beutespektrums trägt die Art nachweislich auch zur Bestäubung spezieller Pflanzen wie dem Gelben Frauenschuh bei. Zoogeografisch zeigt die Art eine trans-paläarktische Verbreitung und besetzt in gemäßigten Waldgebieten sowie in Zentralasien auch gebirgige Regionen.1

Występowanie

Vorkommen & Lebensraum

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) ist eine transpalaearktisch verbreitete Art der gemäßigten Zonen mit dem Schwerpunkt in Europa und Asien.2 Ihr natürliches Areal erstreckt sich von der Iberischen Halbinsel und Zentralspanien über Mittel- und Osteuropa bis in den fernen Osten Asiens. Nach Norden hin besiedelt die Art Regionen bis nördlich des Polarkreises, während sie im Süden über das Mittelmeergebiet bis nach Nordafrika vorkommt.21 In Zentralasien ist das Vorkommen der Art auf gebirgige Regionen beschränkt. Neben dem europäischen Festland ist sie unter anderem in der Türkei, im Iran und in Portugal nachgewiesen. Belastbare Belege für ein Vorkommen weiter östlich in Indien fehlen bisher, weshalb entsprechende historische Meldungen als unbewiesen gelten.2 In Mitteleuropa und im DACH-Raum gehört Andrena haemorrhoa zu den häufigsten und anpassungsfähigsten Vertreterinnen der Sandbienen.1 Als Habitatgeneralistin besiedelt die Art ein breites Spektrum an Offen- und Halboffenlandschaften, darunter Wiesen, Trockenrasen, sandige Heiden und lichte Waldränder. Darüber hinaus wird sie flächendeckend in Sekundärhabitaten wie landwirtschaftlich genutzten Flächen, Parkanlagen und Gärten angetroffen. Bei der Anlage ihrer Nester zeigt sich die Art anspruchslos, weshalb sie Nester einzeln oder in kleinen Gruppen an offenen Stellen sowie zwischen Kräutern und Gräsern anlegt.21

Występowanie

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Kükelühn Buschkoppel - Wangels, 23758 Wangels, Deutschland

    24.04.2026

  • Städteregion Aachen, DE-NW, Deutschland

    24.04.2026

  • Deutschland

    24.04.2026

  • Deutschland

    24.04.2026

  • Deutschland

    24.04.2026

Dane: iNaturalist

Obserwacje

Analiza społeczności

OpenInsect
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Obserwacji w ostatnich 12 miesiącach
Dane społeczności Silberkraft
Ostatnio 24.04.2026
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Sezonowość

Saisonalität & Aktivität

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) zeigt eine univoltine Lebensweise mit einer Generation pro Jahr. Adulte Tiere fliegen im Jahresverlauf von Ende März bis Juni. Die Männchen sind vor allem im April und Mai aktiv, wenn sie auf der Suche nach Weibchen an Bäumen, Büschen und Blumen umherfliegen. Überwinterungsdaten belegen, dass die Art als im Boden befindliches Adultstadium überwintert.1 Das öffentliche Suchinteresse verzeichnet im April einen ersten Anstieg, was mit dem Erscheinen der ersten aktiven Generation korreliert.2

W praktyce

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) ist als nützlicher Bestäuber einzuordnen und verursacht keinerlei wirtschaftliche Schäden an Pflanzen oder Gebäuden. Als polyphage Art trägt sie maßgeblich zur Bestäubung verschiedener Blütenpflanzen und wildwachsender Gehölze bei.1 Ein Schadpotenzial existiert nicht, da die solitäre Wildbiene friedfertig ist und Menschen nur bei direkter, schmerzhafter Handgreiflichkeit stechen kann. Medizinische Relevanz im Sinne von Vektorenübertragungen ist für Andrena haemorrhoa nicht bekannt; Allergien können wie bei allen Hautflüglern prinzipiell durch Gifteinwirkung auftreten, sind bei dieser Art jedoch extrem selten. Befallsanzeichen im Sinne eines Schädlingsbefalls treten naturgemäß nicht auf, weshalb auch keine spezifischen Früherkennungsmethoden erforderlich sind. Präventionsmaßnahmen zur Abwehr oder Bekämpfung sind weder biologisch, physikalisch, chemisch noch integriert notwendig oder sinnvoll, da die Art unter Schutz steht und als nicht gefährdet gilt.1 Belastbare Daten zu spezifischen Monitoring-Methoden für Andrena haemorrhoa im Rahmen des Pflanzenschutzes fehlen, da kein Monitoring erforderlich ist. Rechtliche Aspekte beschränken sich auf den allgemeinen Artenschutz für wildlebende Bienenarten nach nationalem Naturschutzrecht, ohne dass Quarantäne- oder Meldepflichten bestehen. Bekämpfungsmaßnahmen entfallen vollständig, da es sich um einen ökologisch wertvollen Nützling handelt. Der Erhalt der Nistplätze in Gärten und Parks fördert stattdessen die lokale Biodiversität. Daher sind keinerlei Eingriffe oder chemische Regulierungen indiziert.

W praktyce

Wirtschaftliche Bedeutung

Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden durch Andrena haemorrhoa fehlen, da die Art als solitäre Wildbiene keine destruktiven Verhaltensweisen gegenüber Forstwirtschaft, Lagerhaltung oder Bauwesen zeigt. Als polyphag agierender Bestäuber trägt die Art jedoch zur Biodiversität und potenziell zur Bestäubung von Nutzpflanzen bei, wobei eine quantifizierte ökonomische Wertschöpfung in den Quellen nicht beziffert wird. Spezifische Bekämpfungskosten, historische Schadensberichte oder Hinweise auf Qualitätsminderungen an Produkten und Kulturen existieren für Andrena haemorrhoa nicht. Die Art tritt weder als Schädling auf, noch sind wirtschaftliche Verluste durch ihr Vorkommen belegt. Positive wirtschaftliche Aspekte beschränken sich auf ihre ökologische Funktion als Blütenbesucher und Bestäuber, zu dem unter anderem die Bestäubung des Gelben Frauenschuhs gehört.1

Źródła

Źródła i odniesienia

  1. de.wikipedia.org/wiki/Rotschopfige_Sandbiene
  2. gbif.org/species/1356981