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Chrząszcz azjatycki długorogi Anoplophora glabripennis

Chrząszcz azjatycki długorogi
Wysokie ryzyko Gatunek inwazyjny Uciążliwy Może ugryźć Zagrożenie fizyczne

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Käfer (Coleoptera)
Rodzina Cerambycidae
Rodzaj Anoplophora
Gatunek Anoplophora glabripennis
Nazwa naukowa Anoplophora glabripennis (Motschulsky, 1854)
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (*Anoplophora glabripennis*) ist eine ursprünglich in Ostasien beheimatete Käferart aus der Familie der Bockkäfer (Cerambycidae), die weltweit als bedeutender invasiver Holzschädling gilt.[1][2] Die Larven der Art entwickeln sich im Holz verschiedener Laubbaumgattungen wie Ahorn (*Acer*), Pappel (*Populus*) und Weide (*Salix*), was durch die Zerstörung des Gefäßgewebes häufig zum Absterben der Wirtsbäume führt.[2] In der Nomenklatur ist die Art historisch auch unter dem Synonym *Cerosterna glabripennis* bekannt und wird im Pflanzenschutz international oft als ALB abgekürzt.[3] Vom eng verwandten Citrusbockkäfer (*Anoplophora chinensis*) lässt sich die Imago morphologisch durch das Fehlen gekörnter Tuberkel an der Basis der Flügeldecken unterscheiden.[2]

Fakten (kompakt)

Hier sind einige Fakten über den Asiatischen Laubholzbockkäfer (*Anoplophora glabripennis*) in kompakter Form: - Der Asiatische Laubholzbockkäfer (*Anoplophora glabripennis*) ist ein großer, invasiver, holzbohrender Käfer aus der Familie der Cerambycidae. - Er stammt ursprünglich aus Ostasien, einschließlich China, Japan und Korea. - Erwachsene Käfer sind 20–35 mm lang und 7–12 mm breit. - Der Körper der Käfer ist glänzend schwarz und hat etwa 20 unregelmäßige weiße Flecken auf jeder Flügeldecke. - Die Fühler sind schwarz mit weißen Bändern an der Basis jedes Segments und können bis zum 2,5-fachen der Körperlänge bei Männchen erreichen. - Die Larven sind cremeweiß, beinlos und können bis zu 50 mm lang werden. - Die Käfer befallen und töten eine Vielzahl von Hartholzbäumen, indem sie sich in das Holz bohren. - Die Einschleppung nach Nordamerika und Europa erfolgte unbeabsichtigt durch den internationalen Handel, wahrscheinlich in hölzernen Versandpaletten und Kisten. - Die Käfer wurden erstmals 1996 in Brooklyn, New York, in den USA entdeckt. - Die Ausbreitung der Käfer geschieht durch kurze Flüge der adulten Tiere, aber auch durch den Transport von befallenem Holz durch den Menschen.[2] - Der Lebenszyklus von *A. glabripennis* dauert ein bis zwei Jahre, abhängig vom Klima. - Weibliche Käfer legen bis zu 90 Eier in Schlitze, die sie in die Rinde von Wirtsbäumen kauen. - Zu den bevorzugten Wirtsbäumen gehören Ahorn (*Acer* spp.), Pappeln (*Populus* spp.) und Weiden (*Salix* spp.). - Es sind über 20 Hartholz-Gattungen anfällig für den Käfer. - Die Bekämpfung des [Käfers](/pages/lexikon/kafer) beruht auf der Früherkennung, Quarantänemaßnahmen und der Entfernung befallener Bäume.[2]

Namen & Einordnung (kurz)

Der Asiatische Laubholzbockkäfer wird wissenschaftlich als *Anoplophora glabripennis* (Motschulsky, 1853) geführt und der Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) zugeordnet.[2][1] Ursprünglich beschrieb der russische Entomologe Victor I. Motschulsky die Art unter dem Basionym *Cerosterna glabripennis* anhand von Exemplaren aus der Umgebung von Peking. Im Zuge späterer taxonomischer Revisionen wurde die Spezies in die Gattung *Anoplophora* überführt, wobei keine weiteren Synonyme in der aktuellen Nomenklatur breite Verwendung finden.[3] Im nativen Verbreitungsgebiet ist die Art aufgrund ihrer charakteristischen Zeichnung auch unter dem Trivialnamen „starry sky beetle“ bekannt.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (*Anoplophora glabripennis*) ist ein großer, glänzend schwarzer [Käfer](/pages/lexikon/kafer) mit einer Körperlänge von 17 bis 39 mm.[1] Ein charakteristisches Merkmal sind die etwa 20 unregelmäßigen weißen Flecken, die auf jedem der beiden Flügeldecken (Elytren) verteilt sind. Die Fühler sind schwarz mit weißen Bändern an der Basis jedes Segments und weisen einen ausgeprägten Sexualdimorphismus auf.[2] Bei Männchen übertreffen die Antennen die Körperlänge um das bis zu 2,5-fache, während sie bei Weibchen nur etwa das 1,3-fache erreichen.[1] Die Beine geben dem Körper einen robusten Halt und können an den Tarsen bläulich schimmern. Die cremefarbenen, länglichen Eier sind 5 bis 7 mm groß und besitzen leicht konkave Enden.[2] Die beinlosen, cremeweißen Larven werden bis zu 50 mm lang und besitzen eine chitinisierte braune Kopfkapsel.[1] Die Puppen sind elfenbeinfarben, etwa 30 bis 33 mm lang und ähneln in ihrer Form bereits den adulten Tieren.[2] Zur sicheren Bestimmung muss *Anoplophora glabripennis* vom ähnlichen Citrusbockkäfer (*Anoplophora chinensis*) abgegrenzt werden.[3] Ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal ist die Basis der Flügeldecken, die bei *A. glabripennis* glatt ist, während *A. chinensis* dort Reihen polierter Tuberkel besitzt, die unter Vergrößerung sichtbar sind.[3]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (*Anoplophora glabripennis*) verursacht als invasiver Schädling massive ökologische und ökonomische Schäden, indem er gesunde Laubbäume in urbanen und forstwirtschaftlichen Beständen befällt. Die Larven fressen im Holz ausgedehnte Gangsysteme, die den Saftstrom in Phloem und Xylem unterbrechen und die statische Stabilität zerstören, was oft innerhalb von sieben bis neun Jahren zum Absterben des Baumes führt. Zu den bevorzugten Wirtsbäumen zählen Ahorne (*Acer* spp.), Pappeln (*Populus* spp.) und Weiden (*Salix* spp.), wobei das Wirtsspektrum über 20 Laubholz-Gattungen umfasst. Typische Befallsmerkmale sind kreisrunde Ausbohrlöcher mit einem Durchmesser von 1,0 bis 1,5 cm, grobes, sägemehlartiges Bohrmehl an der Stammbasis sowie ein fortschreitendes Kronensterben. Die globale Verschleppung erfolgt primär als Materialschädling in unzureichend behandeltem Holzverpackungsmaterial wie Paletten und Kisten. Zur Prävention schreibt der internationale Standard ISPM 15 für Verpackungsholz eine Hitzebehandlung oder Begasung vor, um enthaltene Entwicklungsstadien abzutöten. Die Bekämpfung in Quarantänegebieten basiert auf der rigorosen Fällung befallener und benachbarter Risikobäume, deren Material anschließend gehäckselt oder verbrannt wird, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Ergänzend werden systemische Insektizide wie Imidacloprid eingesetzt, die bei präventiver Anwendung mittels Stamminjektion eine hohe Mortalität bei [Käfern](/pages/lexikon/kafer) und Larven bewirken.[2] Durch konsequente Entnahme und Überwachung konnten Populationen in Toronto und Teilen Europas erfolgreich getilgt werden.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Der Lebenszyklus von *Anoplophora glabripennis* ist holometabol und erstreckt sich je nach klimatischen Bedingungen über ein bis zwei Jahre.[1][2] Eine optimale Entwicklung findet bei Temperaturen zwischen 25 und 30 °C statt, während kühlere Bedingungen den Zyklus auf zwei Jahre verlängern können (Semivoltinismus).[1] Die Adulten schlüpfen vorwiegend zwischen Mai und Oktober und führen einen Reifungsfraß an Rinde, Blättern und Zweigen der Wirtsbäume durch.[2] Für die Eiablage nagen die Weibchen Schlitze in die Rinde und legen die Eier einzeln ab, wobei sie im Laufe ihres Lebens zwischen 35 und 90 Nachkommen produzieren. Die Inkubationszeit der Eier variiert stark mit der Temperatur und reicht von etwa 13 Tagen bei 30 °C bis zu über 54 Tagen bei 15 °C.[1] Nach dem Schlupf bohren sich die Larven zunächst in das Phloem und dringen später in das Xylem ein, wo sie meist 10 Larvenstadien durchlaufen. Die Larven überwintern in den Fraßgängen und verpuppen sich im Frühjahr oder Frühsommer in vergrößerten Kammern im Holz.[2] Die Puppenruhe dauert zwischen 12 und 50 Tagen, bevor die [Käfer](/pages/lexikon/kafer) runde, etwa 1,5 cm große Ausbohrlöcher nagen, um den Baum zu verlassen.[1][2] Zu den bevorzugten Wirtspflanzen zählen Laubholzgattungen wie Ahorne (*Acer*), Pappeln (*Populus*), Weiden (*Salix*) und Ulmen (*Ulmus*). Für die Fortpflanzung werden Bäume mit einem Stammdurchmesser von mehr als 10 cm bevorzugt, da dünnere Stämme keine ausreichenden Ressourcen bieten.[4]

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Anoplophora glabripennis* liegt im östlichen Asien, insbesondere in China und auf der koreanischen Halbinsel, wo die Art gemäßigte und subtropische Zonen besiedelt. Durch den internationalen Handel mit Holzverpackungsmaterial wurde der [Käfer](/pages/lexikon/kafer) nach Nordamerika und Europa eingeschleppt, wo er invasive Populationen etablierte.[2] In den USA bestehen aktive Quarantänezonen unter anderem in New York, Massachusetts, Ohio und South Carolina, während frühere Befallsherde in Illinois und New Jersey getilgt wurden.[4] In Europa traten Befälle in mehreren Ländern auf, wobei Populationen in Deutschland, Frankreich und Italien fortbestehen, während Ausbrüche in Österreich und dem Vereinigten Königreich erfolgreich eliminiert wurden.[2][1] Als Lebensraum nutzt die Art Laub- und Mischwälder, tritt jedoch in invasiven Gebieten häufig in städtischen Grünanlagen, Alleen und Windschutzstreifen auf. *Anoplophora glabripennis* befällt ein breites Spektrum an Laubhölzern, wobei Ahorne (*Acer*), Pappeln (*Populus*), Weiden (*Salix*) und Ulmen (*Ulmus*) zu den bevorzugten Wirtsbäumen zählen. Die Art gedeiht vorwiegend in gemäßigten Klimazonen, die kalte Winter und mäßig warme Sommer aufweisen. Aggregierte Beobachtungsdaten bestätigen das saisonale Auftreten der Adulttiere im Spätsommer und Frühherbst, was mit der Hauptflugzeit von Juli bis Oktober korreliert.[2]

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivität der adulten [Käfer](/pages/lexikon/kafer) von *Anoplophora glabripennis* konzentriert sich in den gemäßigten Klimazonen primär auf den Zeitraum von Mai bis Oktober. In dieser Phase verlassen die Imagines das Holz, um an Rinde, Zweigen und Blättern zu fressen und sich fortzupflanzen.[2] Daten zum öffentlichen Suchinteresse spiegeln diesen biologischen Rhythmus wider und zeigen ein ausgeprägtes saisonales Muster. Die höchsten Abrufzahlen werden im Spätsommer verzeichnet, wobei die Spitzenwerte (Peaks) in den Monaten September und August liegen.[1] Dies korrespondiert mit der Zeit der größten Sichtbarkeit der Käfer in befallenen Gebieten.[2] Zum Jahresende hin sinkt das Interesse signifikant ab und erreicht in den Monaten November und Dezember, während der larvenbedingten Ruhephase im Holz, seine Tiefstwerte.[2][1]

Badania naukowe i patenty

CN-112920956-A Biological Rejestracja

Beauveria bassiana BD01 Stamm, Fermentationsverfahren und dessen Anwendung

University of Hebei Agriculture (2021)

Znaczenie: 9/10

Streszczenie

Das Patent stellt einen spezifischen Stamm des entomopathogenen Pilzes Beauveria bassiana (BD01) vor. Dieser Stamm zeigt ein breites Wirkungsspektrum und ist besonders effektiv gegen Forstschädlinge wie den Asiatischen Laubholzbockkäfer. Es wird ein biologisches Präparat (Sporenpulver) beschrieben, das als umweltfreundliche Alternative zu chemischen Insektiziden eingesetzt werden kann.

CN-112568035-B Chemical Nadany

Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Schäden durch Anoplophora glabripennis an Amerikanischem Rotahorn

(2020)

Znaczenie: 8/10

Streszczenie

Beschrieben wird ein integriertes chemisches Behandlungsverfahren zum Schutz von Ahornbäumen. Die Methode kombiniert das Bestreichen des Stammes, Wurzelbewässerung mit Thiamethoxam und das Sprühen von Thiacloprid-Mikrokapseln. Durch diese mehrstufige Anwendung systemischer und kontaktwirksamer Insektizide wird der Befall durch den Käfer effektiv reduziert oder verhindert.

CN-107164364-A Pheromone Nieznany

Verfahren zum Screening von Lockstoffzusammensetzungen für Anoplophora glabripennis und Herstellung eines Lockmittels

Heilongjiang Prov Forest Prot Institute (2017)

Znaczenie: 10/10

Streszczenie

Die Erfindung beschreibt eine Methode zur Identifizierung hochwirksamer Lockstoffe basierend auf Geruchsbindungsproteinen (OBP) aus den Antennen des Käfers. Durch die Extraktion dieser Proteine und anschließende Tests (GC-EAG, Feldversuche) wird eine optimale Rezeptur für Lockmittel ermittelt. Dies ermöglicht ein präziseres Monitoring und effektiveren Fallenfang im Vergleich zu herkömmlichen Wirtspflanzen-Düften.

AU-5900500-A Pheromone Nieznany

Aggregationspheromon für den Asiatischen Laubholzbockkäfer Anoplophora glabripennis

US Agriculture (2000)

Znaczenie: 10/10

Streszczenie

Dieses Patent bezieht sich auf die Identifizierung und Nutzung eines spezifischen Aggregationspheromons für den Asiatischen Laubholzbockkäfer. Solche Pheromone locken Käfer beider Geschlechter an und sind essenziell für das Monitoring sowie Strategien zur Massenfang-Bekämpfung. Die Innovation liegt in der Bereitstellung einer chemischen Signatur, die das natürliche Aggregationsverhalten der Käfer manipuliert.

Źródła i odniesienia

  1. https://gd.eppo.int/taxon/ANOLGL/datasheet
  2. https://www.gbif.org/species/7572133
  3. https://stevelingafelter.com/wp-content/uploads/2018/02/018-Lingafelter-2002-Anoplophora-Revision-Intro.pdf
  4. https://www.aphis.usda.gov/news/agency-announcements/usda-announces-2025-plans-eradicating-asian-longhorned-beetle