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Obcinarka do kwiatów jabłoni Antonom pomorum
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Królestwo
Tiere (Animalia)
Typ
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa
Insekten (Insecta)
Rząd
Käfer (Coleoptera)
Rodzina
Curculionidae
Rodzaj
Anthonomus
Gatunek
Anthonomus pomorum
Nazwa naukowa
Anthonomus pomorum (C.Linnaeus, 1758)
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
Der **Apfelblütenstecher** (*Anthonomus pomorum*) ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae).[1] Die Art ist in der Paläarktis heimisch, wurde nach Nordamerika eingeschleppt und besiedelt in Nutzgärten vor allem Apfel- und Birnbäume.[2][1] In Deutschland gilt der Bestand als ungefährdet.[3]
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Fakten (kompakt)
- Die Fühler sind rotbraun gefärbt und weisen an ihrem Ende eine dunkler gefärbte Keule auf. - Die Schienen (Tibien) der Beine sind in der apikalen Hälfte verbreitert. - Die Beine sind in den Bereichen zwischen Schenkel (Femur) und Schiene (Tibia) sowie auf den Tarsen etwas heller gefärbt.[1] - Die aktuelle Gefährdungseinschätzung für Deutschland basiert auf der Roten Liste der Rüsselkäfer aus dem Jahr 2021.[3]
Name & Einordnung
Der wissenschaftliche Name der Art lautet *Anthonomus pomorum*, wobei die Erstbeschreibung durch Carl von Linné im Jahr 1758 erfolgte.[2][4] Systematisch wird der Käfer in die Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) sowie die Unterfamilie Curculioninae eingeordnet.[2] Innerhalb der Gattung *Anthonomus* zählt er zur gleichnamigen Untergattung *Anthonomus* und dem Tribus Anthonomini.[2][1] Im deutschsprachigen Raum ist die Art als Apfelblütenstecher bekannt, während die übergeordnete Gattung auch als Knospenstecher bezeichnet wird.[4]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Apfelblütenstecher (*Anthonomus pomorum*) erreicht eine Körperlänge von 3,4 bis 4,3 Millimetern. Die Grundfarbe der Käfer ist braun oder schwarzbraun. Der Körper trägt eine variable, raue Schuppenzeichnung, die weiß und braun gefärbt ist. Auf dem Halsschild zeichnet sich ein helles Mittelband ab. Zusätzlich sind auf dem Halsschild schwach erkennbare Seitenbänder vorhanden. Das Schildchen ist auffällig dicht weiß beschuppt. Die Deckflügel weisen am hinteren Teil eine dunkle und helle V-förmige Zeichnung auf. Die Beine sind dunkelbraun gefärbt und hell behaart. Zwischen Schenkel (Femur) und Schiene (Tibia) sowie auf den Tarsen erscheinen die Beine etwas heller. Die Schienen sind in der apikalen Hälfte verbreitert. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal findet sich an den Schenkeln der Tiere. Die vorderen Schenkel weisen einen kräftigen Zahn auf. Die mittleren und hinteren Schenkel besitzen hingegen jeweils einen feineren Zahn. Die Fühler sind rotbraun gefärbt. An ihrem Ende haben die Fühler eine dunkler gefärbte Keule.[1]
Beschreibung
Der Apfelblütenstecher (*Anthonomus pomorum*) ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae), der taxonomisch der Unterfamilie Curculioninae zugeordnet wird.[1] Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über die Paläarktis und reicht nördlich bis in den Süden Finnlands sowie in die Mitte Norwegens und Schwedens.[2] Darüber hinaus wurde die Spezies in Nordamerika eingeschleppt. In seinem natürlichen Lebensraum besiedelt der Käfer vorwiegend Nutzgärten, wo er primär auf Apfelbäumen, aber auch an Birnbäumen zu finden ist.[2][1] Die Imagines erscheinen bereits früh im Jahr aus ihren Winterquartieren, die sich unter Laub, Flechten oder Rinde in der Nähe von Obstbäumen befinden. Nach dem Verlassen des Winterlagers fressen die Tiere zunächst an den Knospen der Wirtsbäume. Für die Eiablage bohren die Weibchen Löcher in die Knospen und legen mit Hilfe ihrer Legeröhre (Ovipositor) die Eier einzeln hinein. Insgesamt werden auf diese Weise 20 bis 30 Eier abgelegt. Die Larven entwickeln sich im Inneren der Knospe und fressen dort eine Höhlung, wobei die Knospe zwar weiterwächst, sich jedoch nicht öffnet. Zudem schneiden die Larven die Blütenblätter an, was dazu führt, dass diese absterben und sich braun verfärben. Die Verpuppung findet ebenfalls geschützt innerhalb der ausgehöhlten Knospe statt. Nach dem Schlüpfen beißen die adulten Käfer ein seitliches Loch in die Knospe, um ins Freie zu gelangen. Die neue Generation frisst etwa zwei bis drei Wochen an den Blättern der Pflanzen, bevor sie sich in eine Diapause begibt, die teilweise im September kurz unterbrochen wird. Bei Massenauftreten kann die Art in der Landwirtschaft erhebliche Schäden verursachen.[5] In Deutschland gilt *Anthonomus pomorum* als ungefährdet.[3]
Verhalten
Die Imagines des Apfelblütenstechers (*Anthonomus pomorum*) verlassen ihre Winterquartiere unter Laub, Flechten oder Rinde in der Nähe von Obstbäumen bereits früh im Jahr. Nach dem Erscheinen fressen die Käfer zunächst an den Knospen der Wirtspflanzen.[7] Das Fortpflanzungsverhalten ist durch eine spezifische Eiablage gekennzeichnet: Die Weibchen beißen mit ihrem Rüssel Löcher in die Knospen und legen mithilfe ihrer Legeröhre (Ovipositor) jeweils ein einzelnes Ei hinein.[7][8] Insgesamt werden auf diese Weise etwa 20 bis 30 Eier abgelegt.[8] Die Larven zeigen ein charakteristisches Fraßverhalten, indem sie die Knospe von innen aushöhlen und die Blütenblätter anschneiden, sodass diese absterben und sich braun verfärben.[7][8] Die Knospe wächst zwar weiter, öffnet sich jedoch nicht.[8] Nach der Verpuppung im Inneren der Knospe beißen sich die adulten Käfer durch ein seitliches Loch ins Freie. Die neue Generation frisst etwa zwei bis drei Wochen an den Blättern der Pflanzen, bevor sie in eine Diapause eintritt. Diese Ruhephase kann im September kurzzeitig unterbrochen werden.[7]
Ökologie
Der Apfelblütenstecher (*Anthonomus pomorum*) besiedelt als Lebensraum vorwiegend Nutzgärten und ist dort primär auf Apfelbäumen sowie Birnbäumen zu finden.[1] Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über die Paläarktis und reicht nördlich bis in die Mitte von Norwegen und Schweden.[2] Darüber hinaus wurde der Käfer in Nordamerika eingeschleppt.[2][1] Die Imagines überwintern in der Nähe von Obstbäumen unter Rinde, Flechten oder Laub. Im Frühjahr fressen die Tiere zunächst an den Knospen ihrer Wirtspflanzen. Die Eiablage erfolgt einzeln in die Knospen, wobei die Weibchen hierfür Löcher mit ihrem Rüssel beißen. Die Larven ernähren sich im Inneren der Knospe und höhlen diese aus, was ein Öffnen der Blüte verhindert. In der Folge sterben die Blütenblätter ab und verfärben sich braun. Die Verpuppung findet ebenfalls geschützt innerhalb der Knospe statt. Nach dem Schlüpfen fressen die adulten Käfer an den Blättern der Bäume, bevor sie sich in eine Diapause begeben. Bei einem Massenauftreten können in der Landwirtschaft erhebliche Schäden verursacht werden.[1] In Deutschland wird die Art in der Roten Liste als ungefährdet eingestuft.[3]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Apfelblütenstecher (*Anthonomus pomorum*) tritt in Nutzgärten und im Erwerbsobstbau primär an Apfelbäumen, seltener auch an Birnbäumen auf.[1][2] Die Art besitzt das Potenzial, bei Massenauftreten in der Landwirtschaft erhebliche Schäden zu verursachen. Das Schadgeschehen beginnt früh im Jahr, wenn die Imagines ihre Winterquartiere verlassen und zunächst an den Knospen fressen. Die Eiablage erfolgt direkt in die Knospen, wo die schlüpfenden Larven eine Höhlung fressen. Ein charakteristisches Befallsanzeichen ist, dass die betroffene Knospe zwar weiterwächst, sich jedoch nicht öffnet. Die Blütenblätter werden dabei von den Tieren angeschnitten, sterben in der Folge ab und verfärben sich braun.[1] Da die Verpuppung ebenfalls im Inneren der Knospe stattfindet, fällt die Blüte für die Fruchtproduktion komplett aus. Nach dem Schlüpfen der neuen Generation beißen sich die Käfer seitlich aus der vertrockneten Blüte ins Freie. Im Anschluss fressen die Tiere noch etwa zwei bis drei Wochen an den Blättern der Bäume, bevor sie in die Diapause gehen.[1] In Deutschland gilt die Art als ungefährdet und ist sehr häufig und weit verbreitet.[2][3]
Wirtschaftliche Bedeutung
Der *Apfelblütenstecher* tritt in Nutzgärten vor allem an Apfelbäumen sowie an Birnbäumen auf. Die wirtschaftliche Relevanz ergibt sich primär aus der Fraßtätigkeit der Larven innerhalb der Blütenknospen. Bereits die adulten Käfer fressen nach dem Verlassen der Winterquartiere an den Knospen der Obstbäume. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln in die Knospen, woraufhin die Larven im Inneren eine Höhlung fressen. Dies führt dazu, dass die Knospe zwar weiterwächst, sich jedoch nicht mehr öffnet. Die Tiere schneiden zudem die Blütenblätter an, die in der Folge absterben und sich braun verfärben. Da die Verpuppung ebenfalls innerhalb der Knospe stattfindet, wird die Blüte zerstört. Nach dem Schlüpfen fressen die adulten Käfer für etwa zwei bis drei Wochen an den Blättern der Pflanzen. Bei einem Massenauftreten können die Insekten in der Landwirtschaft erhebliche Schäden verursachen.[1]
Biologie & Lebenszyklus
Die Imagines des Apfelblütenstechers (*Anthonomus pomorum*) erscheinen bereits früh im Jahr aus ihren Winterquartieren. Diese Ruheplätze befinden sich unter Laub, Flechten oder Rinde in der Nähe von Obstbäumen. Nach dem Erscheinen fressen die Käfer zunächst an den Knospen der Wirtspflanzen. Für die Eiablage beißen die Weibchen Löcher in die Knospen. Sie legen ihre Eier mit Hilfe ihrer Legeröhre (Ovipositor) einzeln in diese vorbereiteten Öffnungen ein. Insgesamt werden auf diese Weise pro Weibchen 20 bis 30 Eier abgelegt. Die Larven fressen nach und nach eine Höhlung in die Knospe. Die befallene Knospe wächst zwar weiter, öffnet sich jedoch nicht mehr. Auch schneiden die Tiere die Blütenblätter an. Dies führt in der weiteren Folge zum Absterben und einer braunen Verfärbung der Blütenblätter. Die Verpuppung findet ebenso geschützt innerhalb der Knospe statt. Nach dem Schlüpfen beißen die adulten Käfer seitlich ein Loch in die Knospe, um ins Freie zu gelangen. Etwa zwei bis drei Wochen lang fressen die Tiere anschließend an den Blättern der Pflanzen. Danach begeben sie sich in die Diapause. Diese Ruhephase wird teilweise im September für kurze Zeit unterbrochen. Als Wirtspflanzen dienen in erster Linie Apfelbäume, aber auch an Birnbäumen ist die Art zu finden.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet des Apfelblütenstechers (*Anthonomus pomorum*) erstreckt sich über die Paläarktis. In Nordeuropa reicht das natürliche Vorkommen bis in den Süden Finnlands. Auch in den mittleren Regionen von Norwegen und Schweden ist die Art heimisch.[2] Über das ursprüngliche Areal hinaus wurde der Käfer anthropogen verbreitet und nach Nordamerika eingeschleppt.[2][1] Als primären Lebensraum besiedeln die Tiere kultivierte Bereiche wie Nutzgärten und Obstplantagen. Dort sind sie eng an das Vorkommen ihrer Wirtspflanzen gebunden. Sie finden sich in erster Linie auf Apfelbäumen, werden jedoch auch an Birnbäumen beobachtet. Die Art gilt allgemein als sehr häufig und ist weit verbreitet. Für die Überwinterung suchen die Imagines geschützte Bereiche in der Nähe der Obstbäume auf. Als Winterquartiere dienen dabei Verstecke unter Laub am Boden. Auch Flechtenbewuchs oder Rindenschuppen werden als Schutzraum genutzt. Aufgrund der weiten Verbreitung und Häufigkeit besteht keine akute Bedrohung für die Bestände. In Deutschland wird die Art in der Roten Liste als ungefährdet geführt.[3]
Saisonalität & Aktivität
Die Imagines von *Anthonomus pomorum* erscheinen bereits früh im Jahr aus ihren Winterquartieren. Diese geschützten Plätze befinden sich unter Laub, Flechten oder Rinde in der Nähe von Obstbäumen. Nach dem Verlassen des Winterlagers fressen die Tiere zunächst an den Knospen der Wirtspflanzen. Die gesamte Larvenentwicklung sowie die Verpuppung finden anschließend geschützt innerhalb der Blütenknospen statt. Nach dem Schlüpfen beißen die adulten Käfer seitlich ein Loch, um ins Freie zu gelangen. Die neue Generation frisst etwa zwei bis drei Wochen an den Blättern der Pflanzen. Danach begeben sich die Tiere in eine Diapause. Diese Ruhephase wird teilweise im September für eine kurze Zeitspanne unterbrochen.[5] Das öffentliche Interesse an der Art spiegelt diesen phänologischen Ablauf wider und verzeichnet in den Monaten April und Mai die höchsten Werte. In den Wintermonaten Januar und Februar ist die Aufmerksamkeit für die Art hingegen am geringsten.[6]
Źródła i odniesienia
- Arved Lompe: Bestimmungstabelle Anthonomus. coleonet.de, abgerufen am 4. März 2020
- Anthonomus (Anthonomus) pomorum bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive. Abgerufen am 4. März 2020
- Sprick, P.; Behne, L. & Maus, C. (2021): Rote Liste und Gesamtartenliste der Rüsselkäfer (i. e. S.) Deutschlands. In: Ries, M. et al. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 5: Wirbellose Tiere (Teil 3). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (5): 335-412
- https://www.gbif.org/species/7634747
- Karl Wilhelm Harde, Frantisek Severa und Edwin Möhn: Der Kosmos Käferführer: Die mitteleuropäischen Käfer. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co KG, Stuttgart 2000, ISBN 3-440-06959-1.
- Aggregierte Suchanfragedaten für 'Apfelblütenstecher', Region DE, Analysezeitraum bis 2026.
- Harde, K. W., Severa, F., & Möhn, E. (2000): Der Kosmos Käferführer: Die mitteleuropäischen Käfer. Stuttgart: Franckh-Kosmos.
- Zahradnik, J., Jung, I., Jung, D. et al. (1985): Käfer Mittel- und Nordwesteuropas. Berlin: Parey.