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Chrząszcze kwiatowe Beavernelle Anthrenus pimpinellae

Chrząszcze kwiatowe Beavernelle
Niedogodność

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Käfer (Coleoptera)
Rodzina Dermestidae
Rodzaj Anthrenus
Gatunek Anthrenus pimpinellae
Nazwa naukowa Anthrenus pimpinellae Fabricius, 1775
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

*Anthrenus pimpinellae* ist eine Käferart aus der Familie der Speckkäfer (Dermestidae) und gehört zur Gattung der Kabinettkäfer (*Anthrenus*). Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Spezies erfolgte im Jahr 1775 durch Fabricius.[1]

Fakten (kompakt)

- In der Global Biodiversity Information Facility (GBIF) wird die Art unter der eindeutigen Identifikationsnummer (Usage Key) 1095906 geführt. - Der taxonomische Status der Spezies ist in der Datenbank als akzeptiert („ACCEPTED“) validiert, wobei die Übereinstimmungsgenauigkeit (Match Type) als „EXACT“ mit einer Konfidenz von 99 % angegeben wird. - Die systematische Einordnung erfolgt in den Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda) unter dem Schlüssel 54 und in die Klasse der Insekten (Insecta) unter dem Schlüssel 216. - Innerhalb der taxonomischen Hierarchie sind der Familie der Speckkäfer (Dermestidae) der Systemschlüssel 9714 und der Gattung *Anthrenus* der Schlüssel 7420950 zugewiesen. - Die Art ist dem Königreich der Tiere (Animalia) zugeordnet und wird dort unter dem primären Identifikationsschlüssel 1 gelistet.[1]

Name & Einordnung

Der Bibernellen-Blütenkäfer trägt den wissenschaftlichen Namen *Anthrenus pimpinellae* und wurde erstmals im Jahr 1775 von Fabricius beschrieben.[2][3] Taxonomisch wird die Art der Familie der Speckkäfer (Dermestidae) und innerhalb dieser der Untergattung *Anthrenus* Geoffroy, 1762 zugeordnet.[3][4] In der wissenschaftlichen Nomenklatur wird die Nominatform vollständig als *Anthrenus (Anthrenus) pimpinellae pimpinellae* (Fabricius, 1775) geführt. Neben dieser existiert die Unterart *Anthrenus (Anthrenus) pimpinellae isabellinus* Küster, 1848, deren taxonomischer Status in der Vergangenheit als klärungsbedürftig galt. Historisch wurden diverse Taxa, die heute als eigenständige Arten anerkannt sind, ursprünglich als Varietäten oder Aberrationen von *Anthrenus pimpinellae* klassifiziert.[3] Dazu zählt beispielsweise *Anthrenus angustefasciatus* Ganglbauer, 1904, der lange Zeit als *Anthrenus pimpinellae* var. *angustefasciatus* geführt wurde, bevor er aufgrund diagnostischer Merkmale in den Artrang erhoben wurde.[3] Ebenso wurde *Anthrenus delicatus* Kiesenwetter, 1851 in älteren Werken oft als Varietät *delicatulus* oder *delicatus* von *A. pimpinellae* betrachtet. Auch *Anthrenus mroczkowskii* Kalík, 1954 galt lange Zeit als Varietät oder Aberration dieser Art, bis die Eigenständigkeit durch Untersuchung der Antennen und Genitalien bestätigt wurde.[3]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die adulten Käfer von *Anthrenus pimpinellae* erreichen eine Körperlänge von 2,0 bis 4,5 Millimetern. Der Körperbau ist kompakt, oval und hochgewölbt.[5] Die Grundfärbung des Chitins ist schwarz, wird jedoch fast vollständig von einem dichten Muster aus bunten Schuppen verdeckt.[6] Diese Beschuppung setzt sich aus weißen, schwarzen und rötlich bis orangefarbenen Elementen zusammen.[5][6] Auf den Flügeldecken (*Elytren*) ist ein breites, helles Querband aus vorwiegend weißen Schuppen in der vorderen Hälfte charakteristisch.[5] Der Bereich um das Schildchen (*Scutellum*) ist oft weißlich beschuppt, während die Flügeldeckennaht im Gegensatz zu verwandten Arten meist dunkel bleibt. Die Fühler bestehen aus elf Gliedern und enden in einer dreigliedrigen Keule. Die Augen sind am Innenrand leicht eingebuchtet. Die Beine sind ebenfalls teilweise mit Schuppen bedeckt.[6] Ein Sexualdimorphismus ist äußerlich kaum ausgeprägt, Männchen und Weibchen ähneln sich stark. Die Larven sind dicht behaart und werden aufgrund ihres Erscheinungsbildes oft als "Wollkrautbären" bezeichnet.[5] Am Körperende tragen die Larven Büschel von Pfeilhaaren (*Hastisetae*), die bei Bedrohung gespreizt werden können. Eine Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit dem Teppichkäfer *Anthrenus scrophulariae*. *Anthrenus pimpinellae* unterscheidet sich von diesem jedoch durch das Fehlen der durchgehend roten Nahtlinie auf den Flügeldecken.[6]

Beschreibung

Der Bibernellen-Blütenkäfer (*Anthrenus pimpinellae*) ist ein Vertreter der Familie der Speckkäfer (Dermestidae), der sich durch einen kompakten, ovalen bis fast kugeligen Körperbau auszeichnet.[5][1] Taxonomisch wird die Art der Untergattung *Anthrenus* s. str. zugeordnet und wurde bereits 1775 von Fabricius wissenschaftlich erstbeschrieben.[1] Der Chitinpanzer ist im natürlichen Zustand dicht mit länglichen Schuppen bedeckt, die ein charakteristisches Farbmuster bilden. Diese Beschuppung besteht typischerweise aus einer schwarzen Grundfärbung, die durch weiße und ziegelrote bis orangefarbene Bereiche unterbrochen wird.[5] Ein häufiges Erkennungsmerkmal ist ein breites, helles Querband im vorderen Drittel der Flügeldecken, wobei die Intensität der Färbung variieren kann. Die Schuppen sind nicht fest verwachsen, sondern können sich im Laufe des Lebens abnutzen, wodurch ältere Exemplare oft dunkler und glänzender erscheinen, da die schwarze Grundfärbung des Chitins hervortritt. Dies erschwert die Bestimmung im Feld erheblich und macht oft eine mikroskopische Untersuchung notwendig. Anatomisch besitzen die adulten Käfer elfgliedrige Fühler, die in einer dreigliedrigen Keule enden, was sie von anderen Arten der Gattung abgrenzt. Die Augen sind am Innenrand deutlich eingebuchtet, eine Anpassung, die Raum für die Fühlerbasis schafft.[6] Im Gegensatz zu den tagaktiven Adulten leben die Larven lichtscheu im Verborgenen. Die Larven sind typische „Wollbären“, dicht behaart und mit speziellen Pfeilhaaren ausgestattet, die bei Bedrohung zur Abwehr gespreizt werden können. Sie ernähren sich obligatorisch von Keratin und verwerten trockenes tierisches Material wie Haare, Federn oder Insektenreste.[5] Physiologisch sind die Larven in der Lage, dieses schwer verdauliche Strukturprotein durch spezifische Enzyme aufzuspalten.[6] In der Natur findet die Larvalentwicklung oft in Vogelnestern statt, während die Art in menschlichen Behausungen synanthrop an Textilien auftreten kann. Die Larvenstadien häuten sich mehrfach, wobei die abgestreiften Exuvien oft als erstes Anzeichen eines Vorkommens gefunden werden. Nach dem Schlupf zeigen die Jungkäfer eine positive Phototaxis, die sie aus den dunklen Entwicklungsorten zu Lichtquellen und ins Freie führt.[5] Dort suchen sie zur Nahrungsaufnahme bevorzugt Doldenblütler auf, insbesondere die Bibernelle (*Pimpinella*), worauf sich der Artname bezieht.[5][1] Im Vergleich zum ähnlichen Wollkrautblütenkäfer (*Anthrenus verbasci*) wirkt die Zeichnung von *Anthrenus pimpinellae* oft blockartiger und weniger fein gewellt.[6]

Ökologie

Der Bibernellen-Blütenkäfer (*Anthrenus pimpinellae*) wird im Kontext der Schädlingsbekämpfung als relevante Art geführt und systematisch in die Gruppe der materialzerstörenden Speckkäfer eingeordnet.[1] Faunistische Untersuchungen dokumentieren das Vorkommen der adulten Käfer in offenen Lebensräumen, wie beispielsweise in verlassenen Steinbrüchen. Dort halten sich die Tiere unter anderem in der Krautschicht auf und können von Gräsern gekeschert werden. Die Art gilt in ihrem Verbreitungsgebiet, das als kosmopolitisch eingestuft wird, als gemein und weit verbreitet. Neben dem Festland besiedelt *Anthrenus pimpinellae* auch diverse Inseln, wobei Nachweise unter anderem von Sizilien sowie kleineren Inseln wie Elba, Capri, Lampedusa und Vulcano vorliegen.[5]

Bedeutung, Schäden & Prävention

In der professionellen Schädlingsbekämpfung wird *Anthrenus pimpinellae* als relevante Schädlingsart klassifiziert. Die Art wird in systematischen Übersichten gemeinsam mit anderen bedeutenden Materialschädlingen wie dem Teppichkäfer (*Anthrenus scrophulariae*) und dem Museumskäfer (*Anthrenus museorum*) aufgeführt. Auch eine Nähe zu Vorratsschädlingen wie dem Brotkäfer (*Stegobium paniceum*) wird im Kontext der Schädlingsbestimmung hergestellt. Fachinstitute weisen explizit auf die Notwendigkeit von Bekämpfungsmaßnahmen hin und stellen entsprechende Informationen bereit.[7] Die Art ist weit verbreitet und gilt beispielsweise in Italien als eine häufige Spezies, die im gesamten Festland sowie auf den Inseln vorkommt. Für ein effektives Monitoring und die korrekte Identifikation ist die taxonomische Abgrenzung entscheidend, da frühere Varietäten wie *Anthrenus angustefasciatus* inzwischen als eigenständige Arten betrachtet werden. Verwechslungen mit morphologisch ähnlichen Arten innerhalb der Gattung *Anthrenus* sind möglich und erfordern bei der Befallsanalyse eine genaue Bestimmung. In faunistischen Erhebungen wird *Anthrenus pimpinellae* regelmäßig in diversen Habitaten dokumentiert, was auf eine hohe Anpassungsfähigkeit hindeutet.[3] Obwohl spezifische Fraßbilder in den vorliegenden faunistischen Quellen nicht detailliert werden, impliziert die Einordnung in die Gruppe der Dermestiden-Schädlinge ein entsprechendes Schadpotenzial an organischen Materialien. Die korrekte Diagnose der Art ist der erste Schritt im Rahmen integrierter Bekämpfungsstrategien (IPM).[7][3]

Biologie & Lebenszyklus

Die Larven des Bibernellen-Blütenkäfers (*Anthrenus pimpinellae*) ernähren sich spezialisiert von keratinhaltigen Materialien tierischen Ursprungs. Zu den bevorzugten Substraten zählen Wolle, Federn, Haare sowie getrocknete Insektenreste. Im Gegensatz zu den juvenilen Stadien nehmen die adulten Käfer ausschließlich Pflanzennahrung zu sich und ernähren sich von Nektar und Pollen. Die Imagines sind in der freien Natur häufig auf Blüten anzutreffen, wo die Nahrungsaufnahme stattfindet. Das Schadpotenzial der Art geht somit ausschließlich von den Larven aus, die durch ihren Fraß an Textilien, Pelzen und Museumsexponaten Zerstörungen anrichten.[2] Biogeographisch wird *Anthrenus pimpinellae* als kosmopolitische Art eingestuft, die beispielsweise im gesamten italienischen Festland sowie auf den Inseln Sizilien und Sardinien verbreitet ist. Innerhalb des Verbreitungsgebietes treten verschiedene Unterarten auf, wie etwa *Anthrenus pimpinellae isabellinus* oder die Nominatform *Anthrenus pimpinellae pimpinellae*. Die taxonomische Abgrenzung zu verwandten Arten wie *Anthrenus angustefasciatus* erfolgt unter anderem anhand morphologischer Merkmale der Fühler und Genitalien.[3]

Vorkommen & Lebensraum

Der Bibernellen-Blütenkäfer (*Anthrenus pimpinellae*) wird in der wissenschaftlichen Literatur als kosmopolitisch verbreitete Art klassifiziert. In Südeuropa, spezifisch in Italien und auf Sizilien, gilt der Käfer als gemein und weit verbreitet. Das dokumentierte Vorkommen erstreckt sich dort auch auf kleinere Inseln im Mittelmeerraum wie Elba, Capri, Lampedusa und Vulcano. Faunistische Erhebungen bestätigen die Präsenz der Nominatform *Anthrenus pimpinellae pimpinellae* auf dem gesamten italienischen Festland. Die Art tritt in zwei Unterarten auf, wobei der taxonomische Status von *Anthrenus pimpinellae isabellinus* in der Fachwelt als klärungsbedürftig diskutiert wird. Historisch wurde die aus Dalmatien beschriebene Art *Anthrenus angustefasciatus* ursprünglich als Varietät von *Anthrenus pimpinellae* geführt, besitzt jedoch mittlerweile eigenständigen Artstatus. Bezüglich der spezifischen Habitate wurden Exemplare unter anderem auf Gräsern in aufgelassenen Steinbrüchen gesammelt. Zudem liegen gesicherte Nachweise aus großen Schutzgebieten wie dem Gargano-Nationalpark vor.[5]

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivität adulter Exemplare von *Anthrenus pimpinellae pimpinellae* ist in Südeuropa für das späte Frühjahr dokumentiert, wobei spezifische Funde auf Gräsern Ende Mai verzeichnet wurden. Für die nah verwandte Art *Anthrenus angustefasciatus*, die taxonomisch lange als Varietät von *Anthrenus pimpinellae* geführt wurde, liegen Beobachtungsdaten vorwiegend aus dem Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juni vor. Ein einzelner Nachweis dieser Gruppe aus der Toskana datiert jedoch bereits auf den Januar. Auch bei verwandten Arten innerhalb der Gattung, wie *Anthrenus delicatus*, konzentrieren sich die dokumentierten Funde adulter Käfer auf die Monate April bis Juni.[3]

Źródła i odniesienia

  1. https://www.gbif.org/species/1095906
  2. Institut für Schädlingskunde: Bibernellen-Blütenkäfer (Anthrenus pimpinellae). https://schaedlingskunde.de
  3. Nardi G, Háva J (2013) Italian Dermestidae: notes on some species and an updated checklist (Coleoptera). ZooKeys 360: 45–81. doi: 10.3897/zookeys.360.6023
  4. GBIF Backbone Taxonomy. Species: Anthrenus pimpinellae Fabricius, 1775.
  5. https://doi.org/10.3897/zookeys.360.6023
  6. PDF: bibernellen-bluetenkaefer-anthrenus-pimpinellae-scientific
  7. Dr. Felke – Institut für Schädlingskunde, Fritz-Erler-Straße 5a, D-64354 Reinheim