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Bukszpan Buxus sempervirens
Szybka nawigacja
Taksonomia
Królestwo
Pflanzen (Plantae)
Typ
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Rząd
Buxales (Buxales)
Rodzina
Buxaceae
Rodzaj
Buxus
Gatunek
Buxus sempervirens
Nazwa naukowa
Buxus sempervirens L.
Zaakceptowana nazwa
Analiza społeczności
1
Obserwacji w ostatnich 12 miesiącach
Dane społeczności Silberkraft
Ostatnio 27.04.2026
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Einleitung
Der Gewöhnliche Buchsbaum (*Buxus sempervirens*) ist ein langsam wachsender, immergrüner Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Buchsbaumgewächse (Buxaceae).[1][2] Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich von Südeuropa und Nordafrika bis nach Westasien, wo sie bevorzugt in offenen Wäldern und auf felsigen Hängen wächst.[3] Aufgrund seiner dichten Verzweigung und hohen Schnittverträglichkeit wird der Buchsbaum seit der Antike als Zierpflanze für Hecken und Formgehölze kultiviert. Die Pflanze enthält Steroidalkaloide und ist bei Verzehr giftig.[2]
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Fakten (kompakt)
- Die gegenständigen, elliptischen Blätter erreichen eine Länge von 1,3 bis 3,8 cm (0,5 bis 1,5 Zoll). - *Buxus sempervirens* gedeiht bevorzugt in den USDA-Winterhärtezonen 5 bis 8. - Die Pflanze zeichnet sich durch eine spezifische Resistenz gegen Wildverbiss durch Hirsche und Kaninchen aus. - Beim Zerreiben der Blätter kann ein starker, unangenehmer Geruch freigesetzt werden. - Die Gattung *Buxus* umfasst weltweit etwa 70 Arten, während die gesamte Familie Buxaceae aus rund sechs Gattungen und 100 Spezies besteht.[10] - Historisch wurden baumartige Formen als *Buxus arborescens* Mill. (1768) und schmalblättrige Varianten als *Buxus angustifolia* Mill. (1768) klassifiziert, bevor sie als Synonyme zusammengeführt wurden. - Molekularphylogenetische Untersuchungen bestätigten die Ordnung Buxales als eigenständige Abstammungslinie innerhalb der frühen Eudikotyledonen, nachdem die Familie früher oft den Euphorbiales zugeordnet wurde. - Für ein optimales Wachstum bevorzugt die Art Boden-pH-Werte im Bereich von 6,0 bis 8,0.[10]
Name & Einordnung
Der wissenschaftliche Name *Buxus sempervirens* wurde 1753 von Carl von Linné in seinem Werk *Species Plantarum* (Band 2, Seite 983) gültig erstbeschrieben. Der Gattungsname *Buxus* leitet sich vom altgriechischen *pyxos* ab, was vermutlich auf *pyknos* („dicht“ oder „fest“) zurückgeht und auf das harte, feinfaserige Holz verweist. Das Art-Epitheton *sempervirens* setzt sich aus den lateinischen Begriffen *semper* („immer“) und *virens* („grünend“) zusammen, was die ganzjährige Belaubung der Pflanze beschreibt. Taxonomisch wird die Art in die Familie der Buxaceae (Buchsbaumgewächse) eingeordnet, die zur Ordnung der Buxales zählt. Historisch wurde die Familie teilweise breiteren Ordnungen wie den Euphorbiales zugeordnet, bevor molekulargenetische Untersuchungen die Buxales als eigenständige Linie bestätigten. *Buxus sempervirens* fungiert als Typusart der Gattung *Buxus*.[2] Zu den historischen Synonymen zählen *Buxus arborescens* Mill. (1768) für baumartige Formen und *Buxus angustifolia* Mill. (1768) für schmalblättrige Varianten, die heute als Teil der natürlichen Variabilität der Art gelten.[4] Die ursprünglich von Linné als eigenständige Art geführte Zwergform *Buxus suffruticosa* wird in der modernen Taxonomie meist als Varietät (*B. sempervirens* var. *suffruticosa*) oder Cultivar betrachtet. Im deutschen Sprachraum ist die Bezeichnung Buchsbaum etabliert.[2] International ist die Art im Englischen als „Common boxwood“ oder „European box“ bekannt.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der *Buxus sempervirens* wächst als immergrüner Strauch oder kleiner Baum mit einer dichten, breit abgerundeten und stark verzweigten Wuchsform.[1] In natürlichen Habitaten erreichen die Pflanzen meist Höhen von 1 bis 9 Metern und Breiten bis zu 6 Metern, wobei kultivierte Exemplare oft kleiner gehalten werden.[2] Ein charakteristisches Merkmal sind die aufrechten bis ausgebreiteten Zweige, die im Querschnitt eckig oder vierkantig erscheinen. Junge Triebe sind zunächst grün und flaumig behaart, während die Rinde älterer Äste glatt und blassgrau bis gelblich wird, bevor sie im Alter aufreißt und hellbraun verholzt. Die gegenständig angeordneten, einfachen Laubblätter sind elliptisch bis länglich geformt und besitzen eine ledrige Textur. Sie messen typischerweise 1,2 bis 3,8 cm in der Länge und 0,6 bis 1,9 cm in der Breite, wobei die Blattspitze spitz bis stumpf ausläuft. Die Blattoberseite zeigt eine glänzend dunkelgrüne Färbung, die im Kontrast zur blasseren, gelblich-grünen Unterseite steht. Auf der Blattunterseite findet sich gelegentlich eine weiße Behaarung entlang der Mittelrippe.[8] Als einhäusige Art bildet der Buchsbaum kleine, unscheinbare und kronblattlose Blüten aus, die in dichten achselständigen Büscheln von drei bis sechs Einzelblüten stehen. Die blassgrünen bis cremegelben Blüten haben einen Durchmesser von etwa 3 bis 4 mm, wobei männliche Blüten vier Staubblätter und weibliche einen oberständigen Fruchtknoten mit drei Griffeln aufweisen.[2] Aus den bestäubten Blüten entwickeln sich dreilappige, aufspringende Kapseln von 0,8 bis 1 cm Länge. Diese Früchte reifen braun ab und entlassen bei der Öffnung drei bis sechs kleine, schwarze und glänzende Samen.[5] Das Wurzelsystem ist faserig und flach ausgebildet, wobei es sich meist horizontal nahe der Bodenoberfläche erstreckt.[1] Die Art ist morphologisch variabel; so besitzt die Varietät *suffruticosa* deutlich kleinere Blätter unter 1 cm Länge, während Inselformen wie subsp. *balearica* Laubblätter bis zu 4 cm Länge ausbilden können.[2]
Beschreibung
Der Gewöhnliche Buchsbaum (*Buxus sempervirens*) ist ein immergrüner, langsam wachsender Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Buxaceae, der für seine dichte, kompakte Wuchsform und Langlebigkeit bekannt ist.[1][3] In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet, das von Südeuropa und Nordafrika bis Westasien reicht, besiedelt er bevorzugt offene Wälder, Buschland (Macchia) und felsige Kalkhänge. Die Art zeigt eine hohe morphologische Variabilität; während sie meist strauchartig bleibt, kann sie an ungestörten Standorten baumartige Formen annehmen und Höhen von bis zu 9 Metern erreichen.[2][1] Ein markantes Erkennungsmerkmal im Feld sind die vierkantigen, im Querschnitt quadratischen Jungtriebe, die zunächst grün und flaumig behaart sind, bevor sie verholzen und eine hellgraue bis bräunliche Rinde entwickeln.[8][2] Die ledrigen, gegenständigen Blätter sind oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits heller gelbgrün, eine anatomische Anpassung, die der Pflanze hilft, in trockenen Sommern und milden Wintern zu bestehen.[5][2] Im Winter kann sich das Laub durch Umwelteinflüsse vorübergehend bronzefarben oder orange-grün verfärben, ohne dass die Vitalität beeinträchtigt wird.[2] Das Holz des Buchsbaums ist bemerkenswert dicht, schwer und feinfaserig, was direkt auf das extrem langsame Wachstum von jährlich oft nur 10 bis 15 Zentimetern zurückzuführen ist.[2][4] Unterirdisch bildet die Pflanze ein faseriges, flaches Wurzelsystem aus, das sich horizontal im Oberboden ausbreitet und effektiv zur Stabilisierung von Hängen und Erosionsschutz auf kargen Felsböden beiträgt.[2] Im Fortpflanzungszyklus ist die Art monözisch (einhäusig), wobei männliche und weibliche Blüten getrennt, aber auf demselben Individuum in unscheinbaren, duftenden Achselbüscheln erscheinen.[5] Die Bestäubung erfolgt primär durch Insekten wie Bienen und Fliegen, die durch das Pollen- und Nektarangebot im zeitigen Frühjahr angelockt werden.[9] Nach der Befruchtung entwickeln sich dreilappige Kapseln, die bei Reife im Herbst explosiv aufspringen und die schwarzen Samen durch ballistische Mechanismen mehrere Meter weit schleudern.[2][3] Diese Samen besitzen ein Elaiosom (fettartiges Anhängsel), das Ameisen anlockt, welche die Samen weitertragen (Myrmekochorie) und so die Ausbreitung in geeignete Mikrohabitate fördern.[2] Die Keimung verläuft oft verzögert und erfordert eine Stratifikation (Kälteperiode), um die natürliche Dormanz zu brechen.[5] Chemisch zeichnet sich *Buxus sempervirens* durch einen hohen Gehalt an Steroidalkaloiden wie Buxin aus, die in Blättern und Rinde konzentriert sind und als effektiver Fraßschutz gegen die meisten Herbivoren dienen.[3][2] Trotz dieser Toxizität ist die Pflanze der spezifische Wirt für die Larven des Buchsbaumblattflohs (*Psylla buxi*) und des invasiven Buchsbaumzünslers (*Cydalima perspectalis*), deren Entwicklungsstadien eng an die Phänologie des Buchsbaums gekoppelt sind.[1][2] In freier Wildbahn beweist die Art eine enorme Ausdauer und kann ein Alter von bis zu 600 Jahren erreichen.[2]
Verhalten
Das Verhalten von *Buxus sempervirens* äußert sich primär in spezifischen reproduktionsbiologischen Mechanismen und chemischen Interaktionen mit der Umwelt. Die Bestäubung erfolgt entomophil, wobei die Blüten einen milden Duft verströmen, um Insekten wie Bienen und Fliegen anzulocken. Als Belohnung bieten die Pflanzen hauptsächlich Pollen sowie Nektar im interstylaren Bereich an, was sie zu einer wichtigen Ressource für früh im Jahr fliegende Bestäuber macht.[9] Zur Samenausbreitung nutzt die Art einen ballistischen Mechanismus, bei dem die reifen Kapseln explosiv aufplatzen und die Samen durch Schwerkraft und Schleuderkraft über Distanzen von bis zu 25 Metern freisetzen. Zusätzlich besitzen die Samen ein Elaiosom (fettreiches Anhängsel), das Ameisen anlockt und so eine myrmekochore Ausbreitung in spezifische Mikrohabitate ermöglicht.[8] Als passives Abwehrverhalten gegen Herbivoren produziert der Buchsbaum toxische Steroidalkaloide, die in Blättern und Rinde konzentriert sind.[3] Bei physischer Beschädigung der Blätter wird zudem ein starker, unangenehmer Geruch freigesetzt, der als chemisches Signal dient.[2] In Bezug auf interspezifische Interaktionen geht *Buxus sempervirens* symbiotische Beziehungen mit Mykorrhizapilzen ein, um die Nährstoffaufnahme, insbesondere von Phosphor, in den oft kargen Böden zu optimieren.[9] Vegetativ zeigt die Pflanze ein Ausbreitungsverhalten durch natürliche Absenker, bei dem tiefhängende Zweige bei Bodenkontakt Wurzeln bilden.[8]
Ökologie
In natürlichen Ökosystemen fungiert *Buxus sempervirens* oft als Unterholzstrauch in Laubwäldern und besiedelt felsige Hänge oder Flusstäler, häufig in Gesellschaft von Eichen (*Quercus*), Buchen (*Fagus*) und Kiefern (*Pinus*).[2][8] Die Art zeigt eine ausgeprägte Präferenz für kalkhaltige Substrate und gedeiht auf gut durchlässigen, steinigen oder lehmigen Böden mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert.[8][3] Durch ihr dichtes, flaches Wurzelsystem trägt die Pflanze maßgeblich zur Stabilisierung des Oberbodens bei und verhindert Erosion in steilen Geländen.[2] *Buxus sempervirens* ist an mediterrane Mikroklimata angepasst und toleriert sowohl den Halbschatten im Unterholz als auch volle Sonneneinstrahlung an offenen Standorten.[2][8] Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie), wobei die im Frühjahr erscheinenden Blüten Pollen und Nektar für Bienen und Fliegen bereitstellen.[9] Für die Samenausbreitung nutzt die Pflanze einen ballistischen Mechanismus sowie die Myrmekochorie, indem sie Ameisen durch lipidreiche Elaiosomen anlockt.[8] Zur Optimierung der Nährstoffaufnahme auf kargen Böden geht der Buchsbaum Mykorrhiza-Symbiosen mit Bodenpilzen ein, die insbesondere die Phosphorversorgung verbessern.[9] Das dichte, immergrüne Laubwerk bietet ganzjährig wichtige Mikrohabitate und Schutzräume für Kleinsäuger, Vögel und Insekten. Als Wirtspflanze ist *Buxus sempervirens* essenziell für spezialisierte Herbivoren wie den Buchsbaumblattfloh (*Psylla buxi*), wird jedoch zunehmend durch den invasiven Buchsbaumzünsler (*Cydalima perspectalis*) bedroht.[2]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Buxus sempervirens ist aufgrund enthaltener Steroidalkaloide wie Buxin für Menschen und insbesondere für Haustiere sowie Weidevieh giftig, wobei der Verzehr zu gastrointestinalen Beschwerden bis hin zu Atemversagen führen kann.[3][2] Ein bedeutender Schädling ist der invasive Buchsbaumzünsler (*Cydalima perspectalis*), dessen Raupen durch Kahlfraß und Gespinstbildung zum Absterben der Pflanze führen können. Die Larven der Buchsbaumgallmücke (*Monarthropalpus flavus*) minieren in den Blättern, was zu charakteristischen blasenartigen Aufwölbungen und Verfärbungen führt.[2] Weitere Schadsymptome wie löffelartig verformte Blätter oder helle Sprenkelungen werden durch den Buchsbaumblattfloh (*Psylla buxi*) beziehungsweise die Buchsbaumspinnmilbe (*Eurytetranychus buxi*) verursacht.[2][5] Unter den Pilzerkrankungen verursacht das Buchsbaum-Triebsterben (*Calonectria pseudonaviculata*) massive Schäden durch rapiden Blattfall und schwarze Stängelstreifen.[3] Auf staunassen Böden führen zudem *Phytophthora*-Arten zu Wurzelfäule, die sich oberirdisch durch Welke und Vergilbung zeigt.[1] Präventive Maßnahmen umfassen die Standortwahl mit gut drainierten Böden sowie das Vermeiden von Überkopfberegnung, um die Blattnässe zu reduzieren.[3][1] Ein regelmäßiger Schnitt fördert die Luftzirkulation im Strauchinneren und mindert so den Infektionsdruck durch Pilzpathogene.[2] Hygienische Maßnahmen wie die Desinfektion von Schnittwerkzeugen und die restlose Entfernung infizierten Pflanzenmaterials sind essenziell, um eine Ausbreitung von Krankheitserregern zu verhindern.[1] Das Monitoring erfolgt durch visuelle Kontrollen auf Gespinste, Blattverfärbungen oder Fraßspuren, um einen Befall frühzeitig zu erkennen. Bei Pilzbefall kommen protektive Fungizide wie Chlorothalonil zum Einsatz, da kurative Behandlungen oft nicht möglich sind. Im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes wird zunehmend auf widerstandsfähigere Sorten oder Hybriden zurückgegriffen, um die Anfälligkeit gegenüber dem Triebsterben zu verringern.[2]
Wirtschaftliche Bedeutung
Buxus sempervirens ist ein bedeutendes Handelsgut im Zierpflanzensektor, wobei allein in der Europäischen Union jährlich etwa 43 Millionen Pflanzen produziert und verkauft werden (Stand 2023), vorwiegend aus den Niederlanden.[3] Das extrem harte und feinfaserige Holz wird aufgrund seiner Qualität für Musikinstrumente, Gravuren und feine Drechselarbeiten geschätzt. Da die geringe Größe der Bäume die Verfügbarkeit limitiert, ist das Holz ein seltenes und teures Nischenprodukt, das oft durch Substitute ersetzt werden muss.[2] Erhebliche wirtschaftliche Risiken entstehen jedoch durch invasive Schädlinge und Krankheiten, die Baumschulen und historische Gartenanlagen bedrohen. Das Buchsbaum-Triebsterben (Calonectria pseudonaviculata) gilt als die zerstörerischste Krankheit, da sie zu schnellem Blattverlust führt und in Produktionsbetrieben oft Totalverluste unverkaufbarer Bestände verursacht. Die Bekämpfung erfordert kostenintensive Maßnahmen wie regelmäßige Fungizidanwendungen und strenge Hygieneprotokolle, da keine kurativen Behandlungen existieren.[3] Zusätzlich verursacht der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) durch Kahlfraß massive Schäden an Kultur- und Wildbeständen, was in betroffenen Regionen zu erhöhtem Pflegeaufwand oder dem vollständigen Ersatz von Hecken führt. Auch der Buchsbaum-Blattfloh (Monarthropalpus flavus) mindert durch Blattverfärbungen und Triebsterben den ästhetischen Wert und damit die Verkäuflichkeit der Ware. In der Landwirtschaft stellt die Pflanze zudem ein Risiko dar, da der Verzehr von Schnittgut oder Blättern bei Weidetieren wie Schafen und Rindern zu tödlichen Vergiftungen führen kann.[2]
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9 zdjęćBiologie & Lebenszyklus
Buxus sempervirens ist ein langlebiges, immergrünes Gehölz, das in natürlichen Habitaten ein Alter von bis zu 600 Jahren erreichen kann, während kultivierte Exemplare meist 70 bis 150 Jahre alt werden.[2] Die Art wächst langsam mit einem jährlichen Zuwachs von etwa 10 bis 15 cm, was zur Bildung eines sehr dichten und harten Holzes führt.[4] Als monözische Pflanze bildet der Buchsbaum männliche und weibliche Blüten auf demselben Individuum aus, die im Frühjahr zwischen März und Mai erscheinen.[2] Die Bestäubung erfolgt primär durch Insekten (Entomophilie) wie Bienen und Fliegen, da die Blüten Nektar und Pollen anbieten, wobei auch Windbestäubung eine untergeordnete Rolle spielen kann. Nach der Befruchtung entwickeln sich dreilappige Kapseln, die im Herbst (September bis Oktober) reifen und die Samen durch einen explosiven Mechanismus ballistisch freisetzen. Die Samen sind mit einem Elaiosom ausgestattet, einem fettreichen Anhängsel, das Ameisen zur Verbreitung (Myrmekochorie) anlockt.[9] Eine Keimung erfolgt oft erst nach einer Kälteperiode (Stratifikation) von 4 bis 6 Wochen bei etwa 4 °C, um die natürliche Dormanz zu überwinden.[5] Das Wurzelsystem ist flach und faserig ausgeprägt, wodurch die Pflanze auch auf felsigen Untergründen Halt findet und zur Bodenfestigung beiträgt.[1] Physiologisch ist Buxus sempervirens an Trockenheit angepasst, sobald er etabliert ist, und geht Symbiosen mit Mykorrhiza-Pilzen ein, um die Nährstoffaufnahme – insbesondere von Phosphor – auf kargen Böden zu verbessern.[2][9] Zu den wesentlichen Mortalitätsfaktoren zählen spezialisierte Schädlinge wie der invasive Buchsbaumzünsler (*Cydalima perspectalis*), dessen Larven durch Kahlfraß ganze Bestände vernichten können.[2] Der Buchsbaumblattfloh (*Psylla buxi*) ist ein wirtsspezifischer Sauger, der als Ei in den Knospenschuppen überwintert und dessen Nymphen löffelartige Verformungen an jungen Blättern verursachen.[1] Ein weiterer bedeutender Schädling ist die Buchsbaum-Gallmücke (*Monarthropalpus flavus*), deren Larven im Blattgewebe minieren, dort überwintern und Blasenbildungen hervorrufen.[2] Neben Insekten stellen Pilzerkrankungen wie das Buchsbaum-Triebsterben (*Calonectria pseudonaviculata*) eine ernste Bedrohung dar, die zu rapidem Blattverlust und Absterben der Pflanze führen kann.[3]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Buxus sempervirens* konzentriert sich auf den Mittelmeerraum und erstreckt sich von Nordafrika über Süd- und Westeuropa bis nach Westasien.[3][2] Es umfasst Populationen in Marokko und Algerien sowie weite Teile der Iberischen Halbinsel, Frankreichs, Italiens, des Balkans, der Türkei und des nördlichen Irans.[2] Im Norden erreicht das Areal die Britischen Inseln, wobei natürliche Bestände im Vereinigten Königreich selten sind und sich auf fragmentierte Vorkommen auf Kalkböden, wie in Südengland, beschränken.[2][3] Außerhalb des nativen Habitats wurde die Art weltweit in gemäßigte Klimazonen eingeführt, insbesondere nach Nordamerika, wo sie östlich des Mississippi stellenweise eingebürgert ist.[1][2] Die erste dokumentierte Einführung in Nordamerika erfolgte bereits im Jahr 1653 auf Long Island.[1] *Buxus sempervirens* besiedelt primär offene Laubwälder, Buschland (Macchia) und felsige Hänge.[2][1] Die Art zeigt eine ausgeprägte Präferenz für gut durchlässige, kalkhaltige Substrate wie Kreide oder Kalkstein und gedeiht auf neutralen bis leicht alkalischen Böden mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. In natürlichen Waldgesellschaften wächst der Buchsbaum häufig als Unterwuchsstrauch in Vergesellschaftung mit Buchen (*Fagus sylvatica*), verschiedenen Eichenarten (*Quercus* spp.) oder Kiefern. Die vertikale Verbreitung reicht von Flusstälern bis in montane Höhenlagen von etwa 2000 Metern.[2] Die Pflanze ist an mediterrane Klimate mit milden Wintern und trockenen Sommern angepasst und weist im etablierten Zustand eine hohe Trockentoleranz auf.[3][2] Aufgrund der jahrtausendealten Nutzung als Zierpflanze ist die Art heute weit über ihr natürliches Areal hinaus in Siedlungsbereichen und historischen Gärten präsent.[7][2] Während der weltweite Bestand als nicht gefährdet gilt, stehen isolierte natürliche Populationen, etwa auf den britischen Kreidehügeln, unter besonderem Schutz.[2][3]
Sezonowość i trend popytowy
Na podstawie Silberkraft TrendIndex – naszego własnego modelu na podstawie danych wyszukiwania i obserwacji naturalnych
Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
Saisonalität & Aktivität
Als immergrünes Gehölz behält *Buxus sempervirens* ganzjährig sein Laub, wobei im Winter durch Umwelteinflüsse eine leichte Bronzefärbung auftreten kann.[2] Die reproduktive Phase ist durch die Blütezeit von März bis Mai gekennzeichnet, gefolgt von der Fruchtreife der Kapseln im Herbst zwischen September und Oktober.[1] Physiologisch unterliegt die Pflanze saisonalen Schwankungen, wobei der Gehalt an toxischen Alkaloiden in den Sommermonaten Juli und August seinen Höhepunkt erreicht.[3] Die Aktivität spezifischer Schädlinge ist eng an diesen Jahresverlauf gekoppelt; so bildet die Buchsbaumgallmücke (*Monarthropalpus flavus*) eine Generation pro Jahr (univoltin), wobei die Larven in den Blättern überwintern und die Adulten im späten Frühjahr schlüpfen.[2] Auch der Buchsbaumblattfloh (*Psylla buxi*) ist univoltin und überdauert den Winter als Ei in den Knospenschuppen, bevor die Nymphen im Frühjahr mit dem Knospenaustrieb schlüpfen.[1] Im Gegensatz dazu zeigt der invasive Buchsbaumzünsler (*Cydalima perspectalis*) eine multivoltine Entwicklung mit zwei bis drei Generationen pro Saison und überwintert im Larvenstadium in Gespinsten.[2] Bei warmen, trockenen Bedingungen sind zudem Buchsbaumspinnmilben (*Eurytetranychus buxi*) aktiv, die bis zu drei Generationen jährlich hervorbringen und als Eier auf den Blättern überwintern.[5] Pilzliche Pathogene wie der Erreger des Buchsbaum-Triebsterbens (*Calonectria pseudonaviculata*) zeigen eine deutliche Temperaturabhängigkeit und verbreiten sich bevorzugt bei feuchter Witterung über 15 °C.[3] Das öffentliche Interesse an der Pflanze korreliert stark mit dem Beginn dieser Vegetations- und Pflegeperiode und zeigt deutliche Spitzenwerte in den Monaten April und Mai.[6]
Źródła i odniesienia
- https://plants.ces.ncsu.edu/plants/buxus-sempervirens/
- https://www.missouribotanicalgarden.org/PlantFinder/PlantFinderDetails.aspx?taxonid=243283
- https://floranorthamerica.org/Buxus
- https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:340317-1
- https://sites.rutgers.edu/nursery-ipm/boxwood-mites/
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- https://ebts.org/uk/2013/boxwood-in-roman-times-by-mark-v-braimbridge/
- http://floranorthamerica.org/Buxus_sempervirens
- https://herplant.be/wp-content/uploads/2022/09/Bijen-in-Buxus-verslag-engels-09-september-2022.pdf
- Literaturzusammenfassung (mit Bibliographie, siehe Primärquellenliste)