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Walcz z mrówkami stolarskimi Camponotus ligniperdus
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Taksonomia
Królestwo
Tiere (Animalia)
Typ
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa
Insekten (Insecta)
Rząd
Hautflügler (Hymenoptera)
Rodzina
Formicidae
Rodzaj
Camponotus
Gatunek
Camponotus ligniperdus
Nazwa naukowa
Camponotus ligniperdus (Latreille, 1802)
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
Die Braunschwarze Rossameise (*Camponotus ligniperdus*, auch *Camponotus ligniperda*) ist eine Ameisenart aus der Gattung der Rossameisen (*Camponotus*) und zählt zu den größten in Mitteleuropa vorkommenden Arten.[1] Sie besiedelt vorwiegend sonnige Laub- und Mischwälder, wobei sie im Vergleich zur verwandten Schwarzen Rossameise (*Camponotus herculeanus*) deutlich wärmere und trockenere Standorte wählt.[2] Die Nester werden bevorzugt in Totholz angelegt und umfassen oft auch einen unterirdischen Teil, wobei in der Regel kein lebendiges Holz befallen wird.[1][2]
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Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
Fakten (kompakt)
- Systematisch wird die Art innerhalb der Hautflügler der Teilordnung der Stechimmen (Aculeata) und der Unterfamilie der Schuppenameisen (Formicinae) zugeordnet. - Während die Königinnen bis zu 18 Millimeter erreichen, sind die Männchen mit einer Körperlänge von nur 8 bis 12 Millimetern signifikant kleiner.[1] - In der taxonomischen Historie wurden der Art Varietäten wie *Camponotus ligniperdus var. pictus* (Forel, 1886) zugeordnet, die heute als Synonyme anderer Arten (z. B. *Camponotus novaeboracensis*) gelten und für die Klärung von Homonymien relevant sind.[3]
Name & Einordnung
Die Braunschwarze Rossameise (*Camponotus ligniperda*, auch *Camponotus ligniperdus*) ist eine Ameisenart aus der Gattung der Rossameisen (*Camponotus*). Der wissenschaftliche Name geht auf die Erstbeschreibung durch Latreille im Jahr 1802 zurück.[1] Hinsichtlich der Nomenklatur existiert eine Uneinigkeit über die Endung des Artnamens. Laut Seifert ist *Camponotus ligniperda* die korrekte Bezeichnung, da es sich um eine Substantivform in Apposition handelt, die keine männliche Endung annehmen darf. Diese Auffassung wird jedoch angezweifelt, da beispielsweise Bolton (1995) den Namen *Camponotus ligniperdus* verwendet, und eine finale wissenschaftliche Bewertung steht noch aus.[2] Auch in aktueller taxonomischer Literatur zu Synonymien und fossilen Vergleichen wird die Schreibweise *Camponotus ligniperdus* geführt.[3]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Braunschwarze Rossameise (*Camponotus ligniperda*) zählt zu den größten in Mitteleuropa vorkommenden Ameisenarten. Ein charakteristisches Merkmal ist der glänzende Körper der Tiere. Farblich sind der Kopf und der überwiegende Teil des Hinterleibs (Gaster) schwarz angelegt. Im Kontrast dazu sind das Mesosoma, die Beine sowie das Stielchenglied (Petiolus) rotbraun gefärbt. Die Körperlänge der Arbeiterinnen unterliegt einer starken Variation und reicht von 6 bis 14 Millimetern. Ein deutlicher Größenunterschied zeigt sich bei den Geschlechtstieren: Während die Königinnen 16 bis 18 Millimeter messen, erreichen die Männchen lediglich eine Länge von 8 bis 12 Millimetern. Taxonomisch wird die Art der Unterfamilie der Schuppenameisen (Formicinae) zugeordnet.[1] Hinsichtlich der Nomenklatur wird diskutiert, ob die männliche Endung *Camponotus ligniperdus* zu verwenden ist, da es sich um eine Substantivform in Apposition handelt.[2] Zur Unterscheidung von ähnlichen Arten ist das Nistverhalten relevant, da *Camponotus ligniperdus* im Gegensatz zu anderen Rossameisen in der Regel kein lebendiges Holz besiedelt.[1] Zudem wählt sie deutlich wärmere und trockenere Standorte als die verwandte Schwarze Rossameise (*Camponotus herculeanus*).[2]
Beschreibung
Die Braunschwarze Rossameise (*Camponotus ligniperdus*, synonym *Camponotus ligniperda*) imponiert als eine der größten Ameisenarten Mitteleuropas. Ihr Erscheinungsbild ist durch einen glänzenden Körper geprägt, bei dem der schwarze Kopf und Hinterleib (Gaster) deutlich mit dem rotbraunen Mesosoma, den Beinen und dem Stielchenglied (Petiolus) kontrastieren. Innerhalb der Kolonie zeigen die Arbeiterinnen einen ausgeprägten Polymorphismus mit variierenden Körperlängen von 6 bis 14 Millimetern. Die Geschlechtstiere differenzieren sich signifikant in der Größe: Königinnen messen 16 bis 18 Millimeter, während die Männchen mit 8 bis 12 Millimetern die kleinste Kaste bilden.[1] Wissenschaftlich besteht eine Diskussion um das Artepitheton; während Seifert *C. ligniperda* als korrektes Substantiv in Apposition ansieht, verwenden andere Autoren wie Bolton (1995) die männliche Endung *C. ligniperdus*. Ökologisch grenzt sich die Art von der verwandten Schwarzen Rossameise (*Camponotus herculeanus*) durch die klare Bevorzugung wärmerer und trockenerer Habitate ab.[2] Ein spezifisches Verhaltensmerkmal ist, dass *C. ligniperdus* im Gegensatz zu anderen Rossameisen in der Regel kein lebendes Holz befällt, sondern Totholz oder das reine Erdreich für den Nestbau nutzt.[1][2]
Verhalten
Die Geschlechtstiere überwintern zweimal im Nest, bevor sie an warmen Nachmittagen zwischen Anfang Mai und Ende Juni schwärmen. Die Koloniegründung erfolgt claustral durch eine einzelne Königin, wobei auch Pleometrose vorkommen kann. Bestehende Staaten sind fast immer monogyn, wobei Oligogynie als möglich gilt. *Camponotus ligniperdus* ernährt sich zoophag sowie von Honigtau und direkten Pflanzensäften, wobei Nahrungsquellen in bis zu 40 Meter Entfernung vom Nest genutzt werden.[2] Für den Nestbau wird Totholz, insbesondere Weichholz, ausgenagt, wobei im Gegensatz zu anderen Rossameisen in der Regel kein lebendiges Holz besiedelt wird.[1] Die Nester können bis in drei Meter Höhe reichen, besitzen jedoch meist auch einen großen unterirdischen Teil oder sind reine Erdnester.[2]
Ökologie
Die Braunschwarze Rossameise (*Camponotus ligniperdus*) besiedelt vorwiegend sonnige Laub- und Mischwälder sowie verbuschte Trockenrasen. Im Vergleich zur verwandten Schwarzen Rossameise (*Camponotus herculeanus*) bevorzugt diese Art deutlich wärmere und trockenere Standorte.[2] Die Nester werden primär in Totholz angelegt, wobei Weichholz generell favorisiert wird. Die Ameisen nagen das Holz aus und besiedeln Bäume bis in eine Höhe von drei Metern. Im Gegensatz zu anderen Vertretern der Gattung bewohnt *Camponotus ligniperdus* in der Regel kein lebendes Holz.[1] Zu den Nestern gehört meist ein großer unterirdischer Teil, wobei auch reine Erdnester vorkommen können. Die Ernährung erfolgt trophobiotisch durch den Verzehr von Honigtau der Blattläuse sowie durch die direkte Aufnahme süßer Pflanzensäfte. Darüber hinaus ernährt sich die Art zoophag und erschließt Nahrungsquellen in einer Entfernung von bis zu 40 Metern zum Nest. Die Kolonien sind fast immer monogyn organisiert, wobei die Gründung claustral durch eine einzelne Königin oder in Pleometrose erfolgt.[2]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die Braunschwarze Rossameise (*Camponotus ligniperdus*) legt ihre Nester vorwiegend in Totholz an, wobei Weichholz generell bevorzugt wird. Die Ameisen nagen das Holz aus und besiedeln Bäume bis in eine Höhe von drei Metern. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Rossameisen ist, dass diese Art in der Regel kein lebendiges Holz befällt, was ihr Schadpotenzial an gesunden Gehölzen einschränkt.[1] Die Nester umfassen meist auch einen großen unterirdischen Teil, wobei auch reine Erdnester möglich sind. Da die Art deutlich wärmere und trockenere Standorte als die Schwarze Rossameise (*Camponotus herculeanus*) wählt, ist sie häufig in sonnigen Laub- und Mischwäldern oder an Feldrainen zu finden. Die Arbeiterinnen nutzen Nahrungsquellen in einer Entfernung von bis zu 40 Metern vom Nest. Die Ernährung erfolgt teilweise zoophag durch die Erbeutung anderer Insekten, umfasst aber auch die Aufnahme von süßen Pflanzensäften und dem Honigtau von Blattläusen.[2]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die Nester von *Camponotus ligniperdus* werden vorwiegend in Totholz angelegt, wobei Weichholz generell bevorzugt wird. Die betroffenen Bäume werden von den Ameisen ausgenagt und bis in eine Höhe von drei Metern besiedelt. Zum Nest gehört meist auch ein großer unterirdischer Teil, wobei auch reine Erdnester möglich sind.[2] Im Gegensatz zu anderen Arten der Rossameisen besiedelt *Camponotus ligniperdus* in der Regel kein lebendiges Holz.[1]
Biologie & Lebenszyklus
Nachdem die jungen Geschlechtstiere zweimal im Nest überwintert haben, findet das Schwärmen an warmen Nachmittagen zwischen Anfang Mai und Ende Juni statt. Die Koloniegründung erfolgt claustral durch eine einzelne Königin, kann aber auch in Pleometrose durchgeführt werden. Die Staaten sind fast immer monogyn, wobei Oligogynie als möglich gilt. Die Ernährung besteht aus dem Honigtau von Blattläusen sowie der direkten Aufnahme süßer Pflanzensäfte. Zudem ernährt sich *Camponotus ligniperda* zoophag und nutzt Nahrungsquellen in bis zu 40 Metern Entfernung vom Nest. Die Nester werden bevorzugt in Totholz, speziell Weichholz, angelegt und können bis in drei Meter Höhe reichen. Meist umfasst das Nest einen großen unterirdischen Teil, wobei auch reine Erdnester vorkommen.[2] Im Gegensatz zu anderen Rossameisen besiedelt die Art in der Regel kein lebendiges Holz. Die Körperlänge der Arbeiterinnen variiert stark und liegt zwischen 6 und 14 Millimetern, während Königinnen bis zu 18 Millimeter groß werden.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet der Braunschwarzen Rossameise (*Camponotus ligniperdus*) erstreckt sich über ganz Europa. In Mitteleuropa ist die Art weit verbreitet und tritt gebietsweise recht häufig auf. Hinsichtlich der Habitatwahl bevorzugt sie deutlich wärmere und trockenere Standorte als die verwandte Schwarze Rossameise (*Camponotus herculeanus*). Zu den primären Lebensräumen zählen sonnige Laub- und Mischwälder. Auch verbuschte Trockenrasen werden von dieser Ameisenart besiedelt. Ergänzend ist die Art an Feldrainen anzutreffen. Für den Nestbau wird Totholz genutzt, wobei Weichholz generell bevorzugt wird. Die Ameisen nagen das Holz aus und besiedeln Baumstümpfe oder Stämme bis in eine Höhe von drei Metern. Zu einem Nest gehört in den meisten Fällen auch ein großer unterirdischer Teil. Das Anlegen von reinen Erdnestern ist bei *Camponotus ligniperdus* ebenfalls möglich.[2] Im Gegensatz zu anderen Vertretern der Rossameisen besiedelt diese Spezies in der Regel kein lebendiges Holz.[1]
Saisonalität & Aktivität
Die jungen Geschlechtstiere von *Camponotus ligniperdus* überwintern zweimal im Nest, bevor sie zum Schwarmflug aufbrechen. Diese Schwarmflüge finden an warmen Nachmittagen statt und erstrecken sich über den Zeitraum von Anfang Mai bis Ende Juni.[2] Korrelierend mit dieser biologischen Aktivitätsphase zeigt sich ein deutlicher Anstieg des öffentlichen Interesses an der Art im Juni, während in den Wintermonaten Januar und Februar kaum Suchanfragen verzeichnet werden.[4]
Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech
Źródła i odniesienia
- Heiko Bellmann: Bienen, Wespen, Ameisen. Hautflügler Mitteleuropas. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1995, ISBN 3-440-09690-4
- Bernhard Seifert: Die Ameisen Mittel- und Nordeuropas. lutra Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Görlitz/Tauer 2007, ISBN 978-3-936412-03-1
- Fisher BL (2025) Replacement names for junior homonyms in ants (Hymenoptera, Formicidae). ZooKeys 1256: 81–113. https://doi.org/10.3897/zookeys.1256.162607
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