- Die vertikale Höhenverbreitung von Carabus auratus reicht von tiefen Lagen bis in 2.500 Meter Höhe.
- In Thüringen wird der Bestand des Goldlaufkäfers als stark gefährdet eingestuft.
- Die Larvenentwicklung umfasst insgesamt drei Häutungen, bevor sich die Tiere im Erdreich verpuppen.
- Adulte Exemplare des Goldlaufkäfers können eine Lebensdauer von bis zu zwei Jahren erreichen.1
Błyszczący złoty chrząszcz ziemny Carabus auratus
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Klasyfikacja
Taksonomia
- Królestwo
- Animalia
- Typ
- Arthropoda
- Klasa
- Insecta
- Rząd
- Coleoptera
- Rodzina
- Carabidae
- Rodzaj
- Carabus
Przegląd
Einleitung
Der Goldlaufkäfer (Carabus auratus), auch als Goldschmied bekannt, ist ein Insekt aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae). Die Art zeichnet sich durch eine auffällige grüngoldene Färbung aus und ist als tagaktiver Räuber auf offener, wärmeliegender Flur in Mittel- und Westeuropa verbreitet. Sie ähnelt stark dem Goldglänzenden Laufkäfer Carabus auronitens, unterscheidet sich von diesem jedoch durch vier rote Fühlerglieder sowie grüngoldene Längsrippen auf den Deckflügeln.1
W skrócie
Fakten (kompakt)
Błyszczący złoty chrząszcz ziemny: zdjęcia z prawdziwych obserwacji
Rozpoznawanie
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Goldlaufkäfer (Carabus auratus) erreicht eine Körperlänge von 17 bis 30 Millimetern. Sein Kopf, der Halsschild sowie die Deckflügel weisen eine auffällige, grüngoldene Grundfärbung auf. Auf den Deckflügeln verlaufen jeweils drei breite Längsrippen in derselben Färbung. Am Ende sind die Deckflügel ausgeschnitten und bilden eine kleine Ausbuchtung. Die ersten vier Fühlerglieder sind rot gefärbt, während die restlichen Glieder dunkel erscheinen. Auch die Palpen und die Beine zeichnen sich durch eine rote Färbung aus. Weibchen legen etwa 50 Eier ab, die eine Länge von 5,5 Millimetern aufweisen. Die daraus schlüpfenden Larven jagen am Erdboden nach kleinen Lebewesen und häuten sich dreimal. Ähnlichkeit besteht zum Goldglänzenden Laufkäfer (Carabus auronitens), welcher jedoch lediglich ein rotes Fühlerglied und dunkle Längsrippen auf den Deckflügeln besitzt.1
Portret
Beschreibung
Der Goldlaufkäfer (Carabus auratus) repräsentiert als auffällig gefärbter Vertreter der Laufkäfer eine thermophile Art der offenen und halboffenen Kulturlandschaften Mitteleuropas. Im natürlichen Lebensraum fällt die Imago durch ihre leuchtend grüngoldene Färbung von Kopf, Halsschild und Deckflügeln sofort auf.1 Feldbeobachtungen zeigen, dass die Tiere im Gegensatz zu vielen nachtaktiven Verwandten überwiegend tagaktiv sind und sich flink am Boden oder kletternd an Baumstämmen bewegen.12 Anatomisch zeichnet sich die Art durch brachyptere, das heißt verkürzte Flügel aus, weshalb die Dispersionsfähigkeit auf das Laufen beschränkt ist.2 Neben den roten Palpen und Beinen fallen im Feld besonders die ersten vier rot gefärbten Fühlerglieder auf, während die übrigen Segmente dunkel erscheinen. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu ähnlichen Arten wie Carabus auronitens ist, dass dieser lediglich ein rotes Fühlerglied sowie dunkle Längsrippen auf den Deckflügeln besitzt. Die Deckflügel des Goldlaufkäfers tragen jeweils drei breite Längsrippen in gleicher Grüngoldfärbung und weisen am Ende eine charakteristische Ausbuchtung auf.1 In Bezug auf die historische Einordnung wurde die Art durch Carl von Linné im Jahr 1761 erstbeschrieben.2 Die Ontogenese umfasst das Ablaichen von etwa fünfzig rund 5,5 Millimeter langen Eiern durch die Weibchen. Die daraus schlüpfrigen Larven gehen in den Morgen- und Abendstunden aktiv am Erdboden auf Jagd nach kleinen Organismen. Während ihrer Entwicklung durchlaufen die Larven drei Häutungsstadien, bevor die Verpuppung im Erdreich stattfindet. Die neue Generation schlüpft im Spätsommer oder Herbst, wobei die Imagines in der Regel direkt nach dem Schlupf unter Moos oder Steinen in die Überwinterung gehen.1 Gelegentliche Funde unausgehärteter Imagines im Mai deuten darauf hin, dass unter bestimmten Bedingungen auch Larven oder Puppen an geschützten Stellen wie Baumfüßen überwintern.2 Bezüglich der Geschlechterunterschiede über den Lebenszyklus fehlen im Rahmen der vorliegenden Daten systematische Differenzierungsmerkmale. Die ökologische Nische der Imagines ist durch eine polyphage carnivore Ernährungsweise geprägt, wobei die Beute durch starke Lauf- und Grabbeine überwältigt wird.12
Systematyka
Name & Einordnung
Der Goldlaufkäfer, wissenschaftlich als Carabus auratus bezeichnet, wurde im Jahr 1761 durch Carl von Linné erstmals wissenschaftlich beschrieben.12 Die Art gehört zur artenreichen Familie der Laufkäfer (Carabidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera).1 Als historisches Synonym wird in der Literatur gelegentlich Carabus auratus Linne, 1761 genannt.2 Im deutschen Sprachraum ist die Art neben dem Hauptnamen Goldlaufkäfer auch unter dem Trivialnamen Goldschmied bekannt.1 Im englischsprachigen Raum wird die Art unter anderem als Aurora Borealis Worm & Slug Hunter geführt.2 Belastbare etymologische Herleitungen der Artbezeichnung liegen in den vorliegenden Primärquellen nicht detailliert vor. Die Einordnung in die Gattung Carabus ist seit der Erstbeschreibung stabil geblieben. Frühere oder abweichende Familienzuordnungen sind für diese Art nicht dokumentiert. Aufgrund der weiten Verbreitung in Mittel- und Westeuropa existieren diverse regionale Bezeichnungen, die jedoch in der wissenschaftlichen Nomenklatur keine Gültigkeit besitzen. Weitere historische Kombinationen oder Homotypica sind in den Standardverzeichnissen nicht verzeichnet.
Tryb życia
Biologie & Lebenszyklus
Der Lebenszyklus des Goldlaufkäfers (Carabus auratus) ist an eine tagaktive und räuberische Lebensweise in mitteleuropäischen Offenlandschaften angepasst. Die Fortpflanzungsbiologie der Art ist als Frühjahrsbrüter ausgelegt, wobei die Imagines von April bis August aktiv sind. Nach der Paarung legen die Weibchen etwa fünfzig Eier ab, die eine Länge von 5,5 Millimetern aufweisen. Aus diesen Eiern schlüpfen Larven, die im Gegensatz zu den tagaktiven Altkäfern vor allem in den Morgen- und Abendstunden am Erdboden nach kleinen Lebewesen jagen. Die Larvalentwicklung umfasst insgesamt drei Stadien, die durch Häutungen voneinander getrennt sind. Nach Abschluss der Larvenphase erfolgt die Verpuppung im Erdreich. Die nächste Generation an Käfern schlüpft noch im Herbst, überwintert jedoch in der Regel unmittelbar nach dem Schlupf unter Steinen oder Moos. Gelegentlich deuten Funde nicht ausgehärteter Imagines im Mai dazu hin, dass unter bestimmten Bedingungen auch die Überwinterung als Larve oder Puppe stattfindet.1 Die adulten Tiere ernähren sich polyphag als Karnivoren und erbeuten Schnecken, Würmer wie Regenwürmer, Raupen, Insekten und andere kleine Lebewesen, wobei die Beute bisweilen die Größe der Käfer übertreffen kann. Ergänzend nehmen die Imagines auch Aas und pflanzliche Substanz zu sich. Die Lebenserwartung des Goldlaufkäfers beträgt unter günstigen Bedingungen bis zu zwei Jahre, in Gefangenschaft teilweise mehr.12 Belastbare physiologische Detaildaten zur exakten temperaturabhängigen Entwicklungsdauer, spezifischen Mortalitätsfaktoren oder natürlichen Parasitoiden liegen aus den Quellen für Carabus auratus nicht vor.1
Tryb życia
Verhalten
Carabus auratus zeigt eine ausgeprägte Tagaktivität und ist vor allem bei Sonnenschein auf dem Erdboden und in der Vegetation unterwegs.12 Die flinken Imagines bewegen sich laufend fort und klettern bei der Jagd gelegentlich auch auf Bäume.1 Aufgrund ihrer flügelbezogenen Anatomie sind sie flugunfähig, weshalb ihre Ausbreitungsfähigkeit auf das Laufen beschränkt ist.2 Bei der Nahrungssuche erbeuten die Tiere aktiv verschiedene kleine Lebewesen wie Schnecken, Würmer und Insekten.12 Dabei bewältigen sie Beuteobjekte, die ihre eigene Körpergröße überschreiten können, wie etwa Regenwürmer. Ergänzend umfasst das Nahrungsspektrum auch Aas und Pilze. Die Larven gehen in den Morgen- und Abendstunden ebenfalls am Boden auf Jagd nach kleinen Organismen.1 Zur Überwinterung ziehen sich die Imagines unter Steine oder Moos beziehungsweise in den Boden zurück.12
Tryb życia
Ökologie
Der Carabus auratus besetzt als polyphager Carnivor eine wichtige Rolle als Prädator im ökosystemaren Nahrungsnetz. Die wärmeliebenden Imagines bevorzugen offene, strukturreiche Habitate wie Äcker, Wiesen, Gärten und Waldränder, wobei sie besonders auf Lehmböden vorkommen. Ihr Spektrum an Beuteorganismen umfasst Schnecken, Regenwürmer, Raupen, Insekten und Aas, wobei die tagaktiven Käfer gelegentlich sogar Beute schlagen, die ihre eigene Körpergröße überschreitet. Zusätzlich ergänzen sie ihre Nahrung durch Pilze und pflanzliches Material. Die Larvenjagd findet vor allem in den Morgen- und Abendstunden am Erdboden statt. Als brachyptere und somit flugunfähige Art ist ihre Ausbreitungsfähigkeit primär auf die Fortbewegung am Boden beschränkt. Die Überwinterung erfolgt als Imago im Erdboden unter Steinen oder Moos.1
Występowanie
Vorkommen & Lebensraum
Der Goldlaufkäfer (Carabus auratus) besiedelt als wärmeliebende Art primär Mittel- und Westeuropa, wobei sein natürliches Verbreitungsgebiet im Osten bis nach Polen reicht und im Südwesten durch die Pyrenäen begrenzt wird. Von diesem europäischen Kernareal aus dehnt sich das Areal der Art kontinuierlich weiter nach Osten aus. Im Norden erstreckt sich das Vorkommen bis nach Mitteleuropa und Nordeuropa.1 Darüber hinaus wurde die Art im Süden Skandinaviens, auf den Britischen Inseln sowie in Nordamerika eingeschleppt, wo sie sich unter anderem in den Küstendistrikten von Neuengland bis nach Vermont etabliert hat. In bezug auf die Vertikalverbreitung kommt Carabus auratus von tiefen Lagen im Flachland bis in Höhen von 2.500 Metern vor.1 Als terrestrischer Lebensraum dienen der Art vor allem offene, warme und bevorzugt lehmige Böden.2 Entsprechend umfasst das typische Habitat Kulturlandschaften wie Äcker, Wiesen, Weiden, Gärten, Parks und Wegränder sowie lichte Waldränder.12 In landwirtschaftlich genutzten Bereichen besiedelt der Käfer spezifisch Flächen wie Heu- und Bohnenfelder.2 Anthropogen geprägte Strukturen wie Heckenreihen, kleine Wäldchen oder frisch geschlagene Waldstücke werden ebenfalls besiedelt. Beobachtungsdaten zeigen zudem ein Vorkommen in Graslandbiotopen und eutrophen Umgebungen.1 Aufgrund seiner brachypteren und damit flugunfähigen Beschaffenheit ist die natürliche Ausbreitungsfähigkeit der Art primär auf das Gehen und Laufen beschränkt. Trotz dieser Mobilitätseinschränkung gilt Carabus auratus als sehr effektiver Kolonist.2 In regionalen Roten Listen, wie beispielsweise in Thüringen, wird die Art heute als stark gefährdet geführt.1
Występowanie
Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech
Obserwacje
Analiza społeczności
Sezonowość
Saisonalität & Aktivität
Adulte Exemplare von Carabus auratus treten überwiegend von April bis August in Erscheinung.1 Die tagaktiven Imagines zeigen eine ausgeprägte Aktivität im Sonnenschein und sind vor allem auf warmen, offenen Böden anzutreffen.12 Larven jagen bevorzugt in den Morgen- und Abendstunden am Erdboden nach kleinen Lebewesen. Die nächste Generation schlüpft im Herbst, wobei die Imagines direkt nach dem Schlupf überwintern. Als Überwinterungsquartier dienen geschützte Bereiche unter Steinen oder Moos.1 Die Art gilt als Frühlingsbrüter.2 Suchanfragen zum Artbild verzeichnen im Mai ausgeprägte Höfe des öffentlichen Interesses.
Sezonowość
Sezonowość i trend popytowy
Na podstawie Silberkraft TrendIndex – naszego własnego modelu na podstawie danych wyszukiwania i obserwacji naturalnych
Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
W praktyce
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Carabus auratus ist ein nützlicher Predator in Agrarökosystemen und Gärten, der als unbedenklich bezüglich schädigender Wirkungen einzustufen ist. Als ausgesprochener Nützling reguliert der Käfer aktiv Populationen von Schnecken, Würmern, Insekten und anderen kleinen Lebewesen. Ein Schadpotenzial geht von der Art nicht aus, weshalb typische Schadbilder an Kulturpflanzen fehlen. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder die Übertragung von Krankheitserregern sind für den Menschen nicht bekannt. Da die Tiere nützlich sind, existieren keine spezifischen Früherkennungs- oder Befallsanzeichen für schädliche Aktivitäten. Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor der Art sind nicht erforderlich, da sie keine Schäden an Gebäuden oder Vorräten verursachen. Monitoring-Methoden beschränken sich auf faunistische Erfassungen im Rahmen des Naturschutzes, wobei die Art in einigen Regionen wie Thüringen als stark gefährdet gilt. Bekämpfungsmaßnahmen sind weder biologisch, physikalisch noch chemisch angezeigt, da ein Eingreifen ökologisch kontraproduktiv wäre. Integrierte Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen (IPM) sind für diese Art ebenfalls nicht relevant, da sie als nützlicher Nützling geschont und gefördert werden sollte. Rechtliche Aspekte beschränken sich auf den allgemeinen Artenschutz, insbesondere in Regionen, in denen die Bestände stark rückläufig sind. Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden durch Carabus auratus existieren in der wissenschaftlichen Literatur nicht.1
W praktyce
Wirtschaftliche Bedeutung
Der Goldlaufkäfer (Carabus auratus) besitzt als räuberischer Insektivore eine positive wirtschaftliche Bedeutung im Agrar- und Gartenbauökosystem, da sowohl die tagaktiven Imagines als auch die Larven als Generalisten verschiedene Schadorganismen vertilgen. Das Nahrungsspektrum der Tiere umfasst unter anderem Schnecken, Würmer und Raupen, wodurch sie regulierend auf Populationen von potenziellen Schädlingen in Kulturlandschaften einwirken. Belastbare quantitative Daten zu Schadensminderungen oder spezifischen Einsparungen bei Bekämpfungskosten durch diese Art fehlen in der aktuellen Datenlage jedoch. Wirtschaftliche Schäden an Nutzpflanzen oder Materialien durch Carabus auratus sind nicht bekannt, da die Art ausschließlich zoophag beziehungsweise aasfressend lebt. Entsprechend beschränkt sich die ökonomische Relevanz auf eine potenzielle nützliche Rolle im biologischen Pflanzenschutz auf Feldern, in Gärten und Parkanlagen.
Źródła
Źródła i odniesienia
- de.wikipedia.org/wiki/Goldlaufk%C3%A4fer
- gbif.org/species/1036779
- Literaturzusammenfassung: Carabus auratus