Adulte Exemplare von Ceratitis capitata erreichen eine Körperlänge von 3,5 bis 5 mm und weisen eine gelbliche Grundfärbung mit bräunlichem Stich auf.15 Der Kopf trägt rot-violette Augen, die bei lebenden Tieren grünlich fluoreszieren, sich jedoch nach dem Tod dunkel verfärben.1 Ein ausgeprägter Sexualdimorphismus zeigt sich am Kopf der Männchen, die zwei charakteristische Borsten mit spatelförmigen Spitzen nahe dem inneren Augenrand besitzen.15 Der Thorax ist creme-weiß bis gelb mit schwarzen Flecken gezeichnet, wobei das aufgeblähte, glänzend schwarze Scutellum (Schildchen) besonders hervorsticht. Die breiten, hyalinen Flügel werden oft hängend getragen und zeigen ein komplexes Muster aus schwarzen und bräunlich-gelben Bändern, einschließlich eines breiten Mittelbandes sowie eines verlängerten Apex der Analzelle. Das ovale Abdomen ist dorsal fein schwarz beborstet und weist auf der basalen Hälfte zwei schmale, helle Querbinden auf. Weibchen sind zudem an ihrem etwa 1,2 mm langen Legebohrer (Ovipositor) erkennbar, mit dem sie die Fruchthaut durchstechen. Die Eier sind schlank, leicht gekrümmt, glänzend weiß bis cremegelb und messen etwa 1 mm in der Länge. Die Larven sind beinlose, zylindrische Maden, die im dritten Stadium 6 bis 9 mm lang und opak weiß gefärbt sind. Ein wichtiges taxonomisches Bestimmungsmerkmal der Larven sind die vorderen Thorakalstigmen, die 7 bis 11 fingerartige Tubuli entlang eines geraden dorsalen Randes aufweisen. Die Verpuppung findet im Boden in einem dunkel rotbraunen, tonnenförmigen Puparium statt, das eine Länge von 4 bis 4,3 mm erreicht.1