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Chaetomium kuliste Chaetomium kuliste

Chaetomium kuliste

Taksonomia

Królestwo Pilze (Fungi)
Typ Ascomycota (Ascomycota)
Klasa Sordariomycetes (Sordariomycetes)
Rząd Sordariales (Sordariales)
Rodzina Chaetomiaceae
Rodzaj Chaetomium
Gatunek Chaetomium globosum
Nazwa naukowa Chaetomium globosum Kunze
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

*Chaetomium globosum* ist ein filamentöser Schlauchpilz aus der Familie der Chaetomiaceae und die Typusart der Gattung *Chaetomium*.[1][2] Die weltweit verbreitete, saprophytische Art zersetzt zellulosehaltiges organisches Material, wird jedoch auch als Endophyt und biologisches Bekämpfungsmittel gegen Pflanzenpathogene genutzt.[1][3] In Innenräumen tritt der Pilz häufig infolge von Wasserschäden auf und kann durch die Produktion von Mykotoxinen wie Chaetoglobosinen sowie als Allergen gesundheitliche Beschwerden auslösen.[1][2] Von verwandten Arten wie *Chaetomium cochliodes* unterscheidet er sich mikroskopisch durch gewundene Perithecien-Haare und die Dimensionen der Ascosporen.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Chaetomium globosum ist ein homothallischer Ascomycet, der sich primär sexuell durch die Bildung von Perithecien fortpflanzt, da asexuelle Stadien (Anamorphe) selten beobachtet werden.[2] Die Befruchtung erfolgt durch Hyphenfusion, woraufhin sich innerhalb von 7 bis 14 Tagen unter günstigen Bedingungen reife Fruchtkörper entwickeln.[1] Der Lebenszyklus beginnt mit der Keimung der zitronenförmigen, olivbraunen Ascosporen, die über apikale Keimporen verfügen.[2] Diese Sporen weisen eine hohe Langlebigkeit auf und können in trockenem Zustand über zehn Jahre lebensfähig bleiben. Für die Aktivierung der Keimung sind eine hohe relative Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 bis 85 % sowie Temperaturen zwischen 15 °C und 38 °C erforderlich.[1] Das physiologische Optimum für die Entwicklung liegt bei neutralem pH-Wert und Temperaturen um 24 bis 30 °C.[2] Nach einer initialen Quellphase von 3 bis 6 Stunden bilden sich Keimschläuche, die sich innerhalb von 12 bis 24 Stunden zu einem verzweigten Myzelnetzwerk ausdifferenzieren.[1] Das vegetative Myzel wächst rasch und erreicht auf Nährmedien bei 25 °C innerhalb einer Woche einen Koloniedurchmesser von 30 bis 50 mm. Anstelle von Sklerotien bildet der Pilz unter Nährstoffmangel gelegentlich dickwandige, chlamydosporenartige Zellen entlang der Hyphen, um Stressphasen zu überdauern. Die entstehenden Perithecien sind globos bis eiförmig, messen 220 bis 380 μm im Durchmesser und sind mit charakteristischen, gewundenen Haaren bedeckt. Im Inneren reifen schlauchartige Asci heran, die frühzeitig zerfließen und die Sporen durch ein Ostiolum freisetzen. Als saprotropher Organismus ist *Chaetomium globosum* auf den Abbau zellulosereicher organischer Substanz spezialisiert. Zu den bevorzugten Substraten zählen verrottendes Holz, Stroh, Tierdung sowie industrielle Materialien wie Gipskartonplatten in feuchten Gebäuden.[2] Zur Nährstoffaufnahme sekretiert der Pilz hydrolytische Enzyme wie Cellulasen und Xylanasen, welche komplexe Polymere in nutzbare Zucker aufspalten. Neben der saprophytischen Lebensweise besiedelt die Art als Endophyt das Gewebe von Pflanzen wie Weizen oder Mais, ohne dabei Krankheitssymptome auszulösen. In dieser ökologischen Nische agiert *Chaetomium globosum* als natürlicher Feind von Pflanzenpathogenen, darunter *Fusarium*-Arten und Nematoden. Die antagonistische Wirkung beruht auf Konkurrenz um Nährstoffe, der Produktion von Sekundärmetaboliten sowie direktem Mykoparasitismus.[1]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Rendsburg-Eckernförde, SCHLESWIG-HOLSTEIN, GERMANY

    30.09.2025

Daten: iNaturalist

Badania naukowe i patenty

CN-113913300-A Biological Rejestracja

Verfahren zur Herstellung einer Chaetomium globosum-Sporenflüssigkeit durch Strohfermentation und Anwendung

Institute OF Plant Prot Henan Academy OF Agricultural Sciences (2021)

Znaczenie: 7/10

Streszczenie

Es wird ein Verfahren zur kostengünstigen Massenproduktion von Chaetomium globosum-Sporen vorgestellt. Durch die Fermentation eines Gemischs aus Stroh, Kleie und Maismehl unter kontrollierten Bedingungen wird eine hohe Ausbeute an lebensfähigen Sporen erzielt. Das resultierende mikrobielle Inokulum fördert das Pflanzenwachstum signifikant.

CN-113862162-A Biological Rejestracja

Chaetomium globosum und dessen Anwendung zur Herstellung eines Medikaments zur Vorbeugung und Behandlung der Weizen-Halmbruchkrankheit

Institute OF Plant Prot Henan Academy OF Agricultural Sciences (2021)

Znaczenie: 7/10

Streszczenie

Der spezifische Stamm Chaetomium globosum 12CG5-11 wird zur biologischen Bekämpfung der Weizen-Halmbruchkrankheit (Sharp Eyespot) eingesetzt. Das Patent beschreibt die Herstellung einer Sporenflüssigkeit durch Fermentation. Feldversuche zeigen eine hohe Wirksamkeit bei der Anwendung im Sämlingsstadium zum Schutz der Weizenpflanzen bis zur Reife.

CN-113234602-A Biological Rejestracja

Chaetomium globosum, mikrobielles Inokulum, Saatguteinweichflüssigkeit und Anwendung

Muen Guangzhou Bio Technology Company Ltd. (2021)

Znaczenie: 7/10

Streszczenie

Der Stamm Chaetomium globosum MN110495 wird genutzt, um die Stressresistenz von Nutzpflanzen zu erhöhen. Der Pilz produziert Substanzen wie extrazelluläre Polysaccharide, die Pflanzen helfen, Trockenheit und salzhaltige Böden besser zu tolerieren. Zudem fördert die Behandlung die Samenkeimung und das allgemeine Wachstum.

CN-111944705-B Biological Nadany

Festphasenfermentationsverfahren für Chaetomium globosum, hergestelltes mikrobielles Inokulum und dessen Anwendung

(2020)

Znaczenie: 7/10

Streszczenie

Beschrieben wird ein Verfahren zur Festphasenfermentation des Stammes Chaetomium globosum HY1. Das resultierende Produkt dient als biologisches Bekämpfungsmittel gegen Wurzelgallennematoden und bodenbürtige Krankheitserreger. Die Methode ist einfach steuerbar und liefert ein wirksames Mittel für den Pflanzenschutz.

CN-110169967-A Biological Nieznany

Verwendung von Chaetomium globosum A als Tyrosinase-Inhibitor

University of China Three Gorges Ctgu (2019)

Znaczenie: 5/10

Streszczenie

Aus dem Stamm Chaetomium globosum QY-1 wird der Sekundärmetabolit 'Chaetomium globosum A' isoliert. Dieser Stoff zeigt eine hemmende Wirkung auf das Enzym Tyrosinase. Die Erfindung ist primär für kosmetische (Hautaufhellung) oder medizinische Anwendungen relevant, nutzt aber die biologischen Eigenschaften des Pilzes.