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Limonia Cytrusowa Limonia cytrusowa
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Taksonomia
Królestwo
Pflanzen (Plantae)
Typ
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Rząd
Sapindales (Sapindales)
Rodzina
Rutaceae
Rodzaj
Citrus
Gatunek
Citrus limonia
Nazwa naukowa
Citrus × limonia Osbeck
Einleitung
Rangpur (*Citrus* × *limonia* oder *Citrus reticulata* × *medica*), auch als Rangpur-Limette oder Mandarinen-Limette bekannt, ist eine Hybride aus der Mandarine (*Citrus reticulata*) und der Zitronatzitrone (*Citrus medica*). Die Früchte zeichnen sich durch eine orange Schale sowie orangefarbenes Fruchtfleisch aus und besitzen einen sehr säuerlichen Geschmack.[1] Neben der direkten Nutzung der Früchte wird die Art, insbesondere in Südamerika, aufgrund ihrer Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge häufig als Veredelungsunterlage für andere Zitruspflanzen angebaut.[1][2]
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Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
Fakten (kompakt)
- Auf dem indischen Subkontinent sind für die Frucht neben Rangpur auch die lokalen Bezeichnungen *Surkh Nimboo* und *Sharbati* gebräuchlich. - In Costa Rica leitet sich der dortige Trivialname *Limón-Mandarina* (Zitronenmandarine) neben der Form auch spezifisch von der Art und Weise ab, wie sich die Schale der Frucht schälen lässt.[5] - Als Veredelungsunterlage induziert *Citrus limonia* im Edelreis (z. B. *Citrus reticulata* 'Chachi') signifikante genetische Veränderungen, wobei in Studien 1523 Gene im Vergleich zu unveredelten Pflanzen (Absenkern) hochreguliert wurden. - Die Veredelung auf *Citrus limonia* kann die Konzentration von Hesperidin in der Fruchtschale des Edelreises auf Spitzenwerte von bis zu 67,05 mg/g steigern, verglichen mit 58,21 mg/g bei wurzelechten Pflanzen. - Molekularbiologische Untersuchungen zeigen, dass die Unterlage *Citrus limonia* die Expression des Transkriptionsfaktors *CrcMYBF1* im Edelreis verstärkt, was über den Methyljasmonat-Signalweg die Flavonoidsynthese anregt.[2]
Name & Einordnung
Die wissenschaftlich akzeptierte Bezeichnung lautet *Citrus × limonia* Osbeck, wobei es sich um eine Sorte der Zitruspflanzen (*Citrus*) handelt.[2][3] Alternativ wird die Hybride auch als *Citrus reticulata* × *medica* geführt. Obwohl die Pflanze oft als Zitronenhybride beschrieben wurde, zeigten Genomanalysen, dass es sich um eine F1-Hybride aus einer weiblichen Zitronatzitrone (*Citrus medica*) und einer männlichen Mandarine (*Citrus reticulata*) handelt. Im deutschsprachigen Raum sind die Trivialnamen Rangpur, Rangpur-Limette, Mandarinen-Limette oder Lemandarine geläufig. Die Bezeichnung Rangpur verweist auf die gleichnamige Stadt in Bangladesch. Auf dem indischen Subkontinent ist die Frucht zudem als Sylhet-Limette (nach der Region Sylhet), Surkh Nimboo oder Sharbati bekannt. International variieren die Namen stark: In Südchina wird sie als Kanton-Zitrone und in Japan als Hime-Zitrone bezeichnet. In Brasilien und Portugal (speziell auf den Azoren) sind Namen wie Limão-Capeta, Limão-Cravo, Limão-Rosa oder Limão-Galego verbreitet. In Costa Rica wird sie wegen ihrer Form und der Art, wie die Schale geschält wird, Limón-Mandarina (Zitronenmandarine) genannt.[4]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Obwohl *Citrus limonia* oft als Zitronenhybride beschrieben wird, zeigten Genomanalysen, dass es sich um eine F1-Hybride aus einer weiblichen Zitronatzitrone (*Citrus medica*) und einer männlichen Mandarine (*Citrus reticulata*) handelt.[8][10] Die Kronblätter der Blüten weisen eine stark violette Färbung auf. Die Früchte sind von kleiner bis mittlerer Größe und besitzen eine runde Form mit einem deutlichen Nacken. An der Fruchtspitze befindet sich meist eine leichte Zitze. Das Exokarp (die Schale) ist dünner als bei gewöhnlichen Limetten und zeigt eine orange Färbung. Auch das weiche Fruchtfleisch ist orange gefärbt. Der Saft der Frucht schmeckt sehr sauer, weshalb sie als Ersatz für Limetten verwendet werden kann.[9]
Beschreibung
Die als Rangpur bekannte *Citrus* × *limonia* (auch *Citrus reticulata* × *medica*) ist eine Zitruspflanze, die genetisch als F1-Hybride identifiziert wurde. Genomanalysen belegen, dass sie aus einer Kreuzung zwischen einer weiblichen Zitronatzitrone (*Citrus medica*) und einer männlichen Mandarine (*Citrus reticulata*) hervorgegangen ist.[11] Die Pflanze bildet Früchte von kleiner bis mittlerer Größe aus, die eine runde Form mit einem deutlichen Nacken sowie einer leichten Zitze an der Fruchtspitze aufweisen. Ein charakteristisches Merkmal ist die orange Färbung, die sich sowohl auf die Schale (Exokarp) als auch auf das weiche Fruchtfleisch erstreckt. Im Vergleich zu gewöhnlichen Limetten ist die Schale der Rangpur dünner beschaffen. Der gewonnene Saft ist ebenfalls orangefarben und zeichnet sich durch einen sehr säuerlichen Geschmack aus, weshalb die Früchte kulinarisch oft als Ersatz für Limetten dienen, obwohl sie äußerlich Mandarinen ähneln. Während der Blütezeit lassen sich die Kronblätter der Pflanze durch eine starke violette Färbung erkennen.[12] Historisch stammen die Samen der im späten 19. Jahrhundert in Florida eingeführten Exemplare aus dem Nordwesten Indiens. Neben der Nutzung als Zierpflanze oder Fruchtlieferant spielt die Art eine bedeutende Rolle als Veredelungsunterlage im Erwerbsanbau, insbesondere in Südamerika und im Orient.[12] Als Unterlage zeichnet sich *Citrus* × *limonia* im Vergleich zu anderen Vermehrungsmethoden durch eine starke Resistenz gegenüber Krankheiten und Insektenschädlingen aus. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass die Verwendung dieser Art als Wurzelstock den Stoffwechsel des Edelreises physiologisch beeinflusst und die Anreicherung bioaktiver Flavonoide wie Hesperidin, Nobiletin und Tangeretin in der aufgepfropften Sorte signifikant fördern kann.[13]
Ökologie
Als Hybride aus *Citrus medica* und *Citrus reticulata* nimmt *Citrus limonia* eine ökologische Sonderstellung als häufig genutzte Veredelungsunterlage im Zitrusanbau ein.[4] In dieser Funktion beeinflusst sie maßgeblich den Wassertransport, den physiologischen Stoffwechsel und die Stressresistenz der aufgepfropften Pflanzen (Edelreiser). Im Vergleich zu wurzelechten Pflanzen aus Absenkern weist *Citrus limonia* als Wurzelsystem eine starke Resistenz gegenüber Krankheiten und Insektenschädlingen auf.[14] Die Verwendung von *Citrus limonia* als Unterlage stimuliert im Edelreis die Akkumulation sekundärer Pflanzenstoffe, insbesondere von Flavonoiden wie Hesperidin, Nobiletin und Tangeretin in der Fruchtschale.[14][15] Diese biochemische Reaktion wird unter anderem durch Jasmonat-Signalwege reguliert, welche als Reaktion auf biotische und abiotische Stressfaktoren die Biosynthese von Abwehrstoffen induzieren.[15]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Citrus limonia besitzt eine signifikante agrarwirtschaftliche Bedeutung als Veredelungsunterlage, da sie veredelten Pflanzen im Vergleich zur Vermehrung durch Absenker eine starke Resistenz gegenüber Krankheiten und Insektenschädlingen verleiht. Der Einsatz als Wurzelstock beeinflusst neben Wuchskraft und Ertrag auch die Stressresistenz und die Synthese sekundärer Pflanzenstoffe positiv.[2] Studien belegen, dass Citrus limonia die Akkumulation medizinisch relevanter Flavonoide wie Hesperidin, Nobiletin und Tangeretin in der Fruchtschale des Edelreises (z. B. Citrus reticulata) signifikant steigert. Dieser Prozess wird durch den Transkriptionsfaktor CrcMYBF1 gesteuert, der durch Methyljasmonat (MeJA) induziert wird und die Biosynthese der bioaktiven Verbindungen aktiviert. Die angereicherten Inhaltsstoffe wirken antioxidativ, entzündungshemmend sowie antimikrobiell und tragen zur pflanzlichen Abwehr gegen biotische und abiotische Stressfaktoren bei.[2] Während Citrus limonia in den USA oft als Zierpflanze in Gärten und Innenhöfen dient, wird sie in Costa Rica und Panama kommerziell für die Fruchtnutzung angebaut. Dort werden die Früchte aufgrund ihres sehr säuerlichen Geschmacks kulinarisch als Ersatz für Limetten und Zitronen verwendet.[5]
Wirtschaftliche Bedeutung
*Citrus limonia* wird weltweit wegen ihrer Früchte sowie zur Nutzung als Veredelungsunterlage angebaut. In den Vereinigten Staaten dient sie vorwiegend als Zierbaum in Gärten und als Kübelpflanze, während sie in Costa Rica und Panama auch kommerziell für die Küche kultiviert wird. In Südamerika und im Orient liegt der wirtschaftliche Schwerpunkt auf der Verwendung als Unterlage für andere Zitrusfrüchte. Ein Beispiel für die kommerzielle Verwertung des Aromas ist die Einführung eines Gins mit Rangpur-Geschmack durch das Unternehmen Diageo im Jahr 2006. In der landwirtschaftlichen Produktion zeigt *Citrus limonia* als Unterlage (Heterografting) eine starke Resistenz gegenüber Krankheiten und Insektenschädlingen. Studien zur Veredelung von *Citrus reticulata* 'Chachi' belegen, dass *Citrus limonia* als Wurzelstock die Biosynthese bioaktiver Flavonoide wie Hesperidin, Nobiletin und Tangeretin in der Fruchtschale signifikant fördert. Dies steigert die Qualität von *Citri Reticulatae Pericarpium*, einem wichtigen medizinischen und lebensmitteltechnischen Rohstoff in Asien, und macht die Art zu einer effizienten Basis für die Produktion.[2]
Biologie & Lebenszyklus
Genetisch handelt es sich bei *Citrus limonia* um eine F1-Hybride, die aus der Kreuzung einer weiblichen Zitronatzitrone (*Citrus medica*) und einer männlichen Mandarine (*Citrus reticulata*) hervorgegangen ist.[2][3] Die Pflanze bildet Früchte kleiner bis mittlerer Größe aus, die morphologisch durch einen deutlichen Nacken und eine leichte Zitze an der Fruchtspitze charakterisiert sind. Die Kronblätter der Blüten weisen eine stark violette Färbung auf, während das Fruchtfleisch und die Schale (Exokarp) orange gefärbt sind.[12] Physiologisch zeichnet sich *Citrus limonia* durch eine starke Resistenz gegenüber biotischen Stressfaktoren wie Krankheiten und Insekten aus, weshalb sie häufig als Veredelungsunterlage genutzt wird. In dieser Funktion beeinflusst sie den Sekundärstoffwechsel des Edelreises signifikant, indem sie beispielsweise die Akkumulation von Flavonoiden wie Hesperidin, Nobiletin und Tangeretin in *Citrus reticulata* steigert. Dieser Prozess wird unter anderem durch die Hochregulierung spezifischer Gene wie *CrcMYBF1* und durch Jasmonat-Signalwege gesteuert. Zudem können biologische Signale in Form von miRNAs vom Wurzelstock über das Phloem in den oberen Pflanzenteil transportiert werden, was die enge physiologische Interaktion zwischen Unterlage und Edelreis verdeutlicht.[2]
Vorkommen & Lebensraum
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Citrus limonia* wird auf dem indischen Subkontinent verortet, wobei der Trivialname Rangpur auf eine Stadt in Bangladesch verweist. Historische Belege zeigen, dass Samen für die Einführung in andere Regionen aus dem Nordwesten Indiens bezogen wurden. Die weltweite Verbreitung erstreckt sich heute über verschiedene Kontinente, darunter Südchina und Japan in Asien. In Europa ist die Art in Portugal, insbesondere auf den Azoren, präsent, während sie in Südamerika vor allem in Brasilien vorkommt.[5] In den Vereinigten Staaten wurde *Citrus limonia* im späten 19. Jahrhundert in Florida eingeführt. Dort findet man sie häufig als Zierpflanze in Gärten sowie als Kübelpflanze auf Terrassen und in Innenhöfen. In Costa Rica und Panama wird die Art kommerziell auf Plantagen angebaut. In anderen Regionen wie Südamerika und dem Orient dominiert das Vorkommen als landwirtschaftliche Veredelungsunterlage für andere Zitrusfrüchte.[5] In dieser Funktion als Unterlage zeigt *Citrus limonia* eine starke Resistenz gegenüber Krankheiten und Insektenschädlingen, was ihre Nutzung und Verbreitung im Anbau fördert.[7]
Saisonalität & Aktivität
Die landwirtschaftliche Nutzung von *Citrus limonia* erfolgt primär als Veredelungsunterlage für andere Zitrusfrüchte sowie zur Gewinnung der eigenen, säuerlichen Früchte.[5] In wissenschaftlichen Vergleichen zeigt sich, dass *Citrus limonia* als Unterlage eine starke Resistenz gegen Krankheiten und Insektenschädlinge vermittelt, was sie für den ganzjährigen Anbau relevant macht.[2] Neben der agrarwirtschaftlichen Bedeutung wird die Art in den Vereinigten Staaten auch als Zierbaum in Gärten oder als Kübelpflanze auf Terrassen genutzt.[5] Das öffentliche Interesse an der Pflanze unterliegt im Jahresverlauf deutlichen Schwankungen, wobei Daten zur Suchhäufigkeit Spitzenwerte im Juni sowie im Dezember aufzeigen. Im Gegensatz dazu ist in den Monaten Januar und Februar die geringste Nachfrage zu verzeichnen.[6]
Źródła i odniesienia
- Rangpur (Frucht), OCR Page 1-2
- https://doi.org/10.1093/hr/uhaf177
- https://www.gbif.org/species/3190174
- Wikipedia: Rangpur (Frucht) [OCR Source]
- Wikipedia: Rangpur (Frucht), Seite 1 (OCR-Text)
- Suchinteresse-Zeitreihe: Citrus Limonia (System Data)
- Su, J. et al. (2025): Multi-omics analyses reveal the effects of layerage and grafting on flavonoid synthesis and accumulation in Citrus reticulata ‘Chachi’. Horticulture Research, 12: uhaf177. https://doi.org/10.1093/hr/uhaf177
- Franck Curk et al.: Phylogenetic origin of limes and lemons revealed by cytoplasmic and nuclear markers. Annals of Botany, 117(4), 2016, doi:10.1093/aob/mcw005
- citrusvariety.ucr.edu: Rangpur, Zugriff am 10. September 2023
- Guohong Albert Wu et al.: Genomics of the origin and evolution of Citrus. Nature, 2018
- Franck Curk, Frédérique Ollitrault, Andres Garcia-Lor, François Luro, Luis Navarro & Patrick Ollitrault: Phylogenetic origin of limes and lemons revealed by cytoplasmic and nuclear markers. Annals of Botany, Band 117, Nr. 4, 2016, S. 565–583, doi:10.1093/aob/mcw005
- https://citrusvariety.ucr.edu/crc3230
- Su, J., Jiang, M., Pan, H. et al. Multi-omics analyses reveal the effects of layerage and grafting on flavonoid synthesis and accumulation in Citrus reticulata ‘Chachi’. Horticulture Research, 2025, 12: uhaf177. https://doi.org/10.1093/hr/uhaf177
- Su, J. et al. (2025). Multi-omics analyses reveal the effects of layerage and grafting on flavonoid synthesis and accumulation in Citrus reticulata ‘Chachi’. Horticulture Research, 12: uhaf177. https://doi.org/10.1093/hr/uhaf177
- Su, J. et al. (2025). Horticulture Research, 12: uhaf177. Page 10-12. https://doi.org/10.1093/hr/uhaf177