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Montbretia Krokosmia aurea
Szybka nawigacja
Taksonomia
Królestwo
Pflanzen (Plantae)
Typ
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa
Liliopsida (Liliopsida)
Rząd
Asparagales (Asparagales)
Rodzina
Iridaceae
Rodzaj
Crocosmia
Gatunek
Crocosmia aurea
Nazwa naukowa
Crocosmia aurea (Pappe ex Hook.) Planch.
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
Die Gold-Montbretie (*Crocosmia aurea*) ist eine ausdauernde Knollenpflanze aus der Gattung der Montbretien (*Crocosmia*) innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über das östliche und südöstliche Afrika, wo sie bevorzugt an Bachufern und Waldrändern wächst.[1] Neben ihrer seltenen Nutzung als Zierpflanze ist die Art in der biomimetischen Forschung für die superhydrophoben und selbstreinigenden Eigenschaften ihrer Blattoberfläche bekannt.[2]
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Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
Fakten (kompakt)
- Das Perigon der Blüten erreicht eine Länge von 3,5 bis 6,5 Zentimetern, wobei die schlanke Röhre 20 bis 27 Millimeter misst. - Die Perigonzipfel sind zu Beginn der Blüte sternförmig ausgebreitet und biegen sich im späteren Verlauf zurück. - An der Blütenstandsachse sind die fast radiären Blüten zweizeilig angeordnet.[11] - Die Varietät *Crocosmia aurea* var. *maculata* zeichnet sich durch einen rotbraunen Fleck am Grund der Blütenblätter aus.[11] - In der biomimetischen Forschung wurde die Blattoberfläche genutzt, um Dentalmaterialien zu entwickeln, die spezifisch die Anhaftung von Erregern wie *Streptococcus mutans*, *Streptococcus mitis* und *Candida albicans* verringern.[7]
Name & Einordnung
Die wissenschaftliche Bezeichnung der Art lautet *Crocosmia aurea* (Pappe ex Hook.) Planch.[3][4] Im deutschsprachigen Raum wird die Pflanze als Gold-Montbretie bezeichnet.[3] Systematisch ordnet sich die Art in die Gattung der Montbretien (*Crocosmia*) innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) ein.[3][4] Innerhalb der Systematik werden zwei Unterarten unterschieden: die Nominatform *Crocosmia aurea* subsp. *aurea* sowie *Crocosmia aurea* subsp. *pauciflora* (Milne-Redh.) Goldblatt. Letztere führt das Synonym *Crocosmia pauciflora* Milne-Redh.[3] Des Weiteren ist die Varietät *Crocosmia aurea* var. *maculata* Baker beschrieben. Die Chromosomenzahl der Art beträgt 2n = 22.[3]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Gold-Montbretie (*Crocosmia aurea*) wächst als ausdauernde Knollenpflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 100, selten bis zu 130 Zentimetern erreicht. Unterirdisch bildet die Art Ausläufer aus. Der Stängel weist 7 bis 10 Rippen auf. Die gerippten Laubblätter sind meist 1 bis 2,2 Zentimeter, selten bis zu 3 Zentimeter breit.[9] Die Blattoberfläche ist durch schützende Wachsschichten und hierarchische Strukturen superhydrophob, mit einem Kontaktwinkel von etwa 152 Grad.[7] Der Blütenstand ist nicht zickzackförmig aufgebaut, sondern besteht aus einigen Ästen, die jeweils 4 bis 10 Blüten tragen. Dabei sind die fast radiären Blüten zweizeilig an der Blütenstandsachse angeordnet. Das Perigon erreicht eine Gesamtlänge von 3,5 bis 6,5 Zentimetern. Die schlanke und kaum erweiterte Perigonröhre ist (15) 20 bis 27 Millimeter lang. Charakteristisch sind die Perigonzipfel, die anfangs sternförmig ausgebreitet sind und sich später zurückbiegen.[9] Bei der Varietät *Crocosmia aurea* var. *maculata* weisen die Perigonzipfel am Grund einen rotbraunen Fleck auf. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.[9]
Beschreibung
Die Gold-Montbretie (*Crocosmia aurea*) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die als Geophyt überdauert und Wuchshöhen zwischen 50 und 130 Zentimetern erreicht. Charakteristisch für das vegetative Wachstum ist die Ausbildung unterirdischer Ausläufer, durch die sich die Pflanze vegetativ ausbreiten kann. Der aufrechte Stängel ist mit sieben bis zehn Rippen versehen, während die ebenfalls gerippten Blätter eine Breite von bis zu drei Zentimetern erreichen können.[9] Eine besondere anatomische Anpassung zeigt sich auf der Blattoberfläche, die stark hydrophobe Eigenschaften aufweist. Studien belegen einen Kontaktwinkel von über 152 Grad, was die Blätter als superhydrophob klassifiziert und ihnen selbstreinigende Fähigkeiten verleiht. Diese Eigenschaft wird durch schützende Wachsschichten und hierarchische Strukturen auf der natürlichen Oberfläche hervorgerufen, die in der Biomimetik als Vorbild für selbstreinigende Materialien dienen.[7] Im Gegensatz zu anderen Vertretern der Gattung ist der Blütenstand nicht zickzackförmig, sondern setzt sich aus mehreren Ästen zusammen, die jeweils vier bis zehn Blüten tragen. Die fast radiären Blüten sind zweizeilig an der Achse angeordnet und besitzen ein 3,5 bis 6,5 Zentimeter langes Perigon. Die schlanke Perigonröhre erweitert sich kaum und die Zipfel sind zunächst sternförmig ausgebreitet, bevor sie sich im späteren Blühverlauf zurückbiegen.[9] Innerhalb der Art existieren Variationen, wie etwa *Crocosmia aurea* var. *maculata*, deren Blütenhüllblätter am Grund einen charakteristischen rotbraunen Fleck aufweisen. Die Blütezeit erstreckt sich in den dokumentierten Beobachtungsräumen von April bis Juni, wobei die Art einen diploiden Chromosomensatz von 2n = 22 besitzt. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet im östlichen und südlichen Afrika besiedelt die Pflanze bevorzugt feuchte Standorte wie Bachufer, Waldschluchten und Waldränder. Taxonomisch lassen sich zwei Unterarten differenzieren, wobei die Subspezies *pauciflora* ein begrenzteres Verbreitungsgebiet von der Zentralafrikanischen Republik bis Sambia aufweist, während die Nominatform *aurea* bis nach Südafrika vorkommt. Die Gold-Montbretie ist nicht nur wildwachsend bekannt, sondern befindet sich spätestens seit dem Jahr 1845 auch als Zierpflanze in Kultur.[9]
Ökologie
Die Gold-Montbretie besiedelt vorwiegend feuchte Habitate im östlichen und südlichen Afrika, wobei sie bevorzugt an Bachufern, in Waldschluchten sowie an Waldrändern wächst. Die Blütezeit der Art erstreckt sich in diesen Regionen von April bis Juni.[10] Eine bedeutende ökophysiologische Eigenschaft von *Crocosmia aurea* ist die Beschaffenheit ihrer Blattoberfläche, die als superhydrophob klassifiziert wird. Untersuchungen zeigten einen Kontaktwinkel von 152,59° ± 1,96°, was den Blättern selbstreinigende Fähigkeiten verleiht. Diese Eigenschaft basiert auf hierarchischen Strukturen und schützenden Wachsschichten, welche die Benetzung verhindern und in der Natur potenziell die Anhaftung von Wasserfilmen oder Pathogenen minimieren.[7]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die *Crocosmia aurea* findet primär Verwendung als Zierpflanze in Rabatten und Sommerrabatten sowie als Schnittblume, wobei sie seit spätestens 1845 kultiviert wird.[9] Neben der gärtnerischen Nutzung besitzt die Art wissenschaftliche Relevanz in der Biomimetik aufgrund der speziellen Beschaffenheit ihrer Blattoberfläche. Die Blätter zeigen selbstreinigende Eigenschaften und eine ausgeprägte Superhydrophobie mit Kontaktwinkeln von durchschnittlich 152,59°. Diese Eigenschaften basieren auf schützenden Wachsschichten und hierarchischen Strukturen der natürlichen Oberfläche, die nicht allein durch chemische Zusammensetzung erklärt werden können. In der Materialforschung dient die Topographie des Blattes von *Crocosmia aurea* als Modell für die Soft-Lithographie, um antibakterielle Oberflächenstrukturen auf medizinischen Materialien wie Dentalkompositen zu erzeugen. Solche biomimetischen Modifikationen können die Adhäsion von oralen Mikroorganismen, darunter *Streptococcus mutans*, *Streptococcus mitis* und *Candida albicans*, signifikant reduzieren.[7]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung der Gold-Montbretie (*Crocosmia aurea*) liegt vorrangig im gartenbaulichen Bereich, wo die Art seit spätestens 1845 in Kultur ist und gelegentlich als Zierpflanze in Rabatten oder als Schnittblume Verwendung findet.[9] Darüber hinaus besitzt die Art Relevanz in der biomimetischen Materialforschung. Die Blätter zeichnen sich durch eine superhydrophobe Oberfläche mit selbstreinigenden Eigenschaften aus, die einen Kontaktwinkel von über 152 Grad aufweist. Diese spezifische Oberflächentopografie dient als Modell für die Entwicklung modifizierter Dentalwerkstoffe. Studien zeigen, dass durch die Nachbildung der Blattstruktur auf Zahnkompositen die Adhäsion von oralen Pathogenen wie *Streptococcus mutans*, *Streptococcus mitis* und *Candida albicans* signifikant reduziert werden kann.[7]
Biologie & Lebenszyklus
Die Gold-Montbretie (*Crocosmia aurea*) ist eine ausdauernde Knollenpflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 130 Zentimetern erreicht und sich vegetativ über unterirdische Ausläufer ausbreitet. Der Stängel der Pflanze weist 7 bis 10 Rippen auf, während die gerippten Blätter eine Breite von 1 bis 3 Zentimetern erreichen. Die Blütezeit der Art erstreckt sich von April bis Juni.[9] Genetische Untersuchungen belegen eine Chromosomenzahl von 2n = 22. Eine physiologische Besonderheit der Blätter von *Crocosmia aurea* ist ihre ausgeprägte Superhydrophobie mit einem Kontaktwinkel von etwa 152,6 Grad. Diese Eigenschaft sowie die damit verbundene selbstreinigende Wirkung basieren auf hierarchischen Strukturen und schützenden Wachsschichten auf der Blattoberfläche.[7]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gold-Montbretie (*Crocosmia aurea*) erstreckt sich über das östliche und südöstliche Afrika. Es umfasst Vorkommen in Tansania, dem Kongo, Ost-Angola, Ost-Simbabwe sowie Mosambik. Im südlichen Afrika ist die Art in Eswatini, Lesotho und dem östlichen Teil Südafrikas beheimatet.[7] Hinsichtlich der Unterarten besiedelt *Crocosmia aurea* subsp. *aurea* das Areal von Tansania bis Südafrika.[8] Das Verbreitungsgebiet von *Crocosmia aurea* subsp. *pauciflora* reicht hingegen von der Zentralafrikanischen Republik bis in das nordwestliche Sambia.[8] Als typische Habitate werden feuchte Standorte wie Bachufer bevorzugt. Zudem wächst die Pflanze in Waldschluchten und an Waldrändern. Außerhalb der natürlichen Vorkommen ist die Art seit spätestens 1845 als Zierpflanze in Kultur.[7]
Saisonalität & Aktivität
Die Gold-Montbretie (*Crocosmia aurea*) ist eine ausdauernde Knollenpflanze, die im Jahresverlauf unterirdische Ausläufer ausbildet. Die Blütezeit der Art wird in der Literatur für den Zeitraum von April bis Juni angegeben.[5] Ergänzende Daten zum öffentlichen Interesse an der Pflanzengruppe zeigen eine saisonale Fokussierung auf die Sommermonate, wobei die Suchanfragen im Juli und August ihre Spitzenwerte erreichen. Im Gegensatz dazu fällt das Interesse in den Wintermonaten Dezember und Januar auf ein Minimum ab.[6]
Źródła i odniesienia
- Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Plants of the World Online (POWO), abgerufen am 24. Juli 2018
- Santiago Arango-Santander et al.: Effect of Surface Modification of a Dental Composite on the Adhesion of Streptococcus mitis, Streptococcus mutans, and Candida albicans: An In Vitro Study. Pathogens 2025, 14, 909. https://doi.org/10.3390/pathogens14090909
- Plants of the World Online (POWO), Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew
- https://www.gbif.org/species/2747948
- Plants of the World Online (POWO), Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Crocosmia aurea
- Aggregierte Suchanfragedaten (Zeitreihe: Montbretien), Deutschland, 2024-2025
- Tropicos.org. Missouri Botanical Garden
- POWO (2018). Plants of the World Online. Facilitated by the Royal Botanic Gardens, Kew
- Eckehart J. Jäger et al. (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5, 2008 / POWO (Plants of the World Online)
- POWO = Plants of the World Online. Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew
- Plants of the World Online (POWO). Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew.