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Dafne Daphne cneorum
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Taksonomia
Królestwo
Pflanzen (Plantae)
Typ
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Rząd
Malvales (Malvales)
Rodzina
Thymelaeaceae
Rodzaj
Daphne
Gatunek
Daphne cneorum
Nazwa naukowa
Daphne cneorum L.
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
Der **Rosmarin-Seidelbast** (*Daphne cneorum*), auch Flaum-Steinröslein oder Flaumiger Seidelbast genannt, ist eine verholzende Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast (*Daphne*) innerhalb der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae).[1][2] Dieser Kleinstrauch erreicht Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern und ist in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas von den Pyrenäen bis zur Ukraine verbreitet. Aufgrund des enthaltenen Daphnetoxins wird die Art als stark giftig eingestuft.[1]
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Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
Fakten (kompakt)
- Die Chromosomenzahl der Art beträgt 2n = 18. - Die Blüten verströmen einen starken Duft nach Nelken. - Die Früchte bilden sich als braungelbe Steinfrüchte aus. - Das Chloroplasten-Genom weist eine Länge von 171.088 Basenpaare und einen GC-Gehalt von 36,75 % auf. - Genetische Analysen identifizierten seltene Hexanukleotid-Mikrosatelliten (SSRs), die innerhalb der Gattung nur bei dieser Art und *Daphne pseudomezereum* gefunden wurden.[10] - Die Unterart *Daphne cneorum* subsp. *arbusculoides* unterscheidet sich durch eingerollte Blattränder und ist im Gegensatz zur Nominatform kalkmeidend. - Zu den regionalen Trivialnamen zählen Gamsveigerl (Obersteiermark), Tenderich (Niederösterreich) und Wielandsbeeren (Graubünden). - In Deutschland wird die Art in der Roten Liste als sehr selten und stark gefährdet geführt.[11]
Name & Einordnung
Der wissenschaftliche Name der Art lautet *Daphne cneorum* L. Die Erstveröffentlichung erfolgte im Jahr 1753 durch Carl von Linné in Band 1 seines Werkes *Species Plantarum* auf Seite 357.[1] Taxonomisch wird die Art der Gattung *Daphne* Tourn. ex L. innerhalb der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae) zugeordnet.[1][2] Molekularbiologische Untersuchungen des Chloroplasten-Genoms weisen *Daphne cneorum* einer gut gestützten, monophyletischen Gruppe zu, die auch *Daphne blagayana*, *Daphne mezereum* und *Daphne petraea* umfasst.[2] Innerhalb der Art werden verschiedene Unterarten unterschieden, darunter *Daphne cneorum* subsp. *julia* (Syn.: *Daphne julia*) sowie der Strauchartige Rosmarin-Seidelbast (*Daphne cneorum* subsp. *arbusculoides*). Neben der Hauptbezeichnung Rosmarin-Seidelbast sind die Namen Flaum-Steinröslein oder Flaumiger Seidelbast gebräuchlich. Es existieren zahlreiche regionale Volksnamen wie Heide-Steinröslein, Duft-Seidelbast, Heideröschen, Reckhölderle und Leinstaude. In Österreich ist die Pflanze lokal als Tenderich (Niederösterreich) oder Gamsveigerl (Obersteiermark) bekannt, während sie in der Schweiz Fluhröschen oder Wielandsbeeren genannt wird. Weitere lokale Varianten umfassen Bergnägele, Steinröschen und Jungfernmorgenbleam.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Rosmarin-Seidelbast (*Daphne cneorum*) ist eine verholzende Pflanze, die als Kleinstrauch Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern erreicht. Der Wuchs ist niederliegend bis aufsteigend, wobei die Rinde der Zweige anliegend grau behaart ist. Die immergrünen, ledrigen Laubblätter sind sitzend, wechselständig und an den Zweigenden schopfig gehäuft angeordnet. Die kahlen Blattspreiten sind länglich bis spatelförmig, erreichen eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern sowie eine Breite von 3 bis 5 Millimetern. Die Blattoberseite ist dunkelgrün gefärbt, während die Blattunterseite bläulich erscheint. Die stark nach Nelken duftenden, zwittrigen Blüten stehen zu mehreren in endständigen, kopfigen Blütenständen zusammen. Das vierzählige Perigon ist rosafarben und 10 bis 13 Millimeter lang. Die Perigonröhre ist außen dicht anliegend behaart.[7] Als Früchte bildet die Art braungelbe Steinfrüchte aus.[8] Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.[3] Die Unterart *Daphne cneorum* subsp. *arbusculoides* unterscheidet sich durch einen aufrechten Wuchs und eingerollte Blattränder.[4]
Beschreibung
Der Rosmarin-Seidelbast (*Daphne cneorum*) ist eine verholzende Pflanze, die als Kleinstrauch oder Nanophanerophyt wächst und Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern erreicht. In seinem Habitus zeigt sich der Strauch meist niederliegend bis aufsteigend.[1] Eine Ausnahme bildet die Unterart *Daphne cneorum subsp. arbusculoides*, die einen aufrechten Wuchs aufweist. Die Rinde der Zweige ist durch eine anliegende, graue Behaarung gekennzeichnet. Die Laubblätter sind sitzend, wechselständig angeordnet und treten an den Zweigenden oft schopfig gehäuft auf. Morphologisch sind die Blattspreiten kahl, immergrün und von ledriger Konsistenz. Sie erreichen eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern sowie eine Breite von 3 bis 5 Millimetern und sind länglich bis spatelförmig geformt.[1] Ein Unterscheidungsmerkmal der Unterart *subsp. arbusculoides* ist der eingerollte Blattrand. Die Blattoberseite erscheint dunkelgrün, während die Unterseite eine bläuliche Färbung aufweist. In der Blütezeit, die in Mitteleuropa vorwiegend im Mai und Juni liegt, bildet die Pflanze endständige, kopfartige Blütenstände aus mehreren Einzelblüten. Diese zwittrigen Blüten sind vierzählig und zeichnen sich durch einen starken, an Nelken erinnernden Duft aus. Das Perigon ist rosafarben gefärbt und misst zwischen 10 und 13 Millimetern in der Länge. Die Außenseite der Perigonröhre ist dicht und anliegend behaart. Als Früchte bildet die Art braungelbe Steinfrüchte aus. Genetisch weist *Daphne cneorum* einen diploiden Chromosomensatz von 2n = 18 auf.[1] Analysen des Chloroplasten-Genoms zeigen eine konservierte vierteilige Struktur mit einer "Large Single Copy" (LSC), einer "Small Single Copy" (SSC) und zwei "Inverted Repeats" (IRs). Innerhalb der Gattung gruppiert sich die Art phylogenetisch in eine Klade mit *Daphne mucronata*, *Daphne blagayana* und *Daphne mezereum*. Eine genetische Besonderheit sind seltene Hexanukleotid-Wiederholungen (SSRs), die in dieser Art nachgewiesen wurden. Zudem zeigt die Codon-Nutzung im Genom eine Präferenz für auf Adenin oder Thymin endende Codons.[2] Aufgrund des enthaltenen Daphnetoxins wird die gesamte Pflanze als stark giftig eingestuft.[1]
Ökologie
Der Rosmarin-Seidelbast ist eine kalkliebende Pflanze, die vorwiegend in Kiefernwäldern, Trockenrasen und Felsfluren gedeiht. Pflanzensoziologisch gilt *Daphne cneorum* als Charakterart der Ordnung Erico-Pinetalia, kommt jedoch auch in Gesellschaften der Klasse Festuco-Brometea vor.[3] Nach den ökologischen Zeigerwerten von Landolt et al. (2010) weist die Art auf helle, nährstoffarme und neutrale bis basische Standorte mit trockenen, aber mäßig wechselnden Feuchtigkeitsverhältnissen hin. Zudem deutet ihr Vorkommen auf ein subkontinentales Klima.[4] Die vertikale Verbreitung reicht von der collinen bis zur montanen Höhenstufe, wobei in den Bergamasker Alpen Höhenlagen von bis zu 2150 Metern erreicht werden.[7] Während die Nominatform *Daphne cneorum* subsp. *cneorum* meist auf kalkhaltigen Böden wächst, ist die Unterart *Daphne cneorum* subsp. *arbusculoides* kalkmeidend.[6][4]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Rosmarin-Seidelbast (*Daphne cneorum*) besitzt eine wirtschaftliche Bedeutung als Zierpflanze, die insbesondere in Steingärten Verwendung findet.[1] Innerhalb der Gattung *Daphne* wurden über 350 Sekundärmetaboliten identifiziert, die ein breites Spektrum biologischer Aktivitäten aufweisen, darunter antimykotische, antibakterielle, antivirale und entzündungshemmende Wirkungen.[10] Gleichzeitig ist die Pflanze aufgrund ihres Gehalts an Daphnetoxin stark giftig, was eine potenzielle Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier darstellt.[1] Pharmakologische Untersuchungen zeigten zudem zytotoxische, schmerzstillende und abortive Effekte bei Vertretern der Gattung.[10] In Bezug auf den Bestandsstatus gilt die Art in Deutschland als sehr selten und wird in der Roten Liste als stark gefährdet geführt. Da die wilden Bestände über die vergangenen Jahrzehnte stark abgenommen haben, liegt der Fokus des Managements auf dem Naturschutz und dem Erhalt der verbliebenen Vorkommen in Kiefernwäldern und auf Trockenrasen.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung des Rosmarin-Seidelbasts liegt vorwiegend im gärtnerischen Sektor, wo die Art als Zierpflanze speziell für Steingärten Verwendung findet.[9] Innerhalb der Gattung *Daphne* werden viele Arten aufgrund ihres dekorativen Erscheinungsbildes geschätzt und sind über Eurasien und Nordafrika verbreitet. Neben dem ziergärtnerischen Wert ist die Gattung auch für medizinische Anwendungen relevant, da sie über 350 identifizierte Sekundärmetabolite enthält. Diese Inhaltsstoffe weisen ein breites Spektrum biologischer Aktivitäten auf, darunter antifungale, antibakterielle, antivirale und entzündungshemmende Wirkungen.[10] Eine Nutzung als Futterpflanze oder in der Landwirtschaft entfällt, da der Rosmarin-Seidelbast durch den Gehalt an Daphnetoxin stark giftig ist. Aufgrund der Seltenheit der Art, die in Deutschland auf der Roten Liste als stark gefährdet geführt wird, ist eine kommerzielle Nutzung von Wildbeständen untersagt. Wirtschaftliche Auswirkungen ergeben sich daher weniger aus Erträgen, sondern primär aus den notwendigen Aufwendungen für Naturschutzmaßnahmen zum Erhalt der schwindenden Populationen.[9]
Biologie & Lebenszyklus
Der Rosmarin-Seidelbast (*Daphne cneorum*) ist ein verholzender Kleinstrauch, der den Lebensformtyp der Nanophanerophyten repräsentiert. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern, wobei die Zweige meist niederliegend bis aufsteigend wachsen. Die Rinde der Zweige zeichnet sich durch eine anliegende graue Behaarung aus. Vegetativ ist die Art durch sitzende, wechselständige Laubblätter charakterisiert, die an den Zweigenden schopfig gehäuft stehen. Diese immergrünen, ledrigen Blätter sind 1 bis 2 Zentimeter lang und weisen eine dunkelgrüne Oberseite sowie eine bläuliche Unterseite auf. Die generative Phase, die Blütezeit, erstreckt sich von März bis Mai, wobei sie in Mitteleuropa schwerpunktmäßig in den Monaten Mai und Juni anzusetzen ist. Die zwittrigen, vierzähligen Blüten stehen in endständigen, kopfigen Blütenständen zusammen und verströmen einen intensiven, an Nelken erinnernden Duft. Das Perigon ist rosafarben, 10 bis 13 Millimeter lang und besitzt eine außen dicht anliegend behaarte Röhre. Zytologisch weist *Daphne cneorum* einen diploiden Chromosomensatz von 2n = 18 auf.[1] Neuere genetische Untersuchungen des Chloroplastengenoms identifizierten bei dieser Art seltene Hexanukleotid-Mikrosatelliten (SSRs), die in der Gattung sonst nur spärlich vorkommen. Das Chloroplastengenom von *Daphne cneorum* umfasst etwa 171.088 Basenpaare mit einem GC-Gehalt von 36,75 %.[2] Nach der Blüte entwickeln sich braungelbe Steinfrüchte als Ausbreitungseinheiten.[1] Physiologisch ist die Pflanze durch die Produktion von Sekundärmetaboliten geprägt; die Gattung *Daphne* ist bekannt für über 350 identifizierte Verbindungen mit unter anderem antifungaler und antibakterieller Wirkung.[2] Spezifisch für den Rosmarin-Seidelbast ist der Gehalt an Daphnetoxin, wodurch die Pflanze als stark giftig gilt.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Daphne cneorum* erstreckt sich über die Gebirge Mittel- und Südeuropas, von den Pyrenäen über den Balkan bis hin zur Ukraine. Dokumentierte Vorkommen existieren in Ländern wie Spanien, Frankreich, Italien, der Schweiz, Deutschland sowie in Osteuropa bis nach Russland. In Österreich ist die Art in den Bundesländern Burgenland, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten zerstreut bis selten verbreitet. Die vertikale Verbreitung reicht dabei von der collinen bis zur montanen Höhenstufe.[6] In den Alpen steigt der Rosmarin-Seidelbast bis in beträchtliche Höhenlagen auf, so etwa im Tessin bis 1764 Meter und in Tirol bis 2000 Meter. In den Bergamasker Alpen wurden Vorkommen bis in eine Höhe von 2150 Metern verzeichnet.[7] Als meist kalkliebende Pflanze besiedelt *Daphne cneorum* vorwiegend Kiefernwälder, Trockenrasen und Felsfluren. Pflanzensoziologisch wird sie als Charakterart der Ordnung *Erico-Pinetalia* eingestuft, findet sich aber auch in Gesellschaften der Klasse *Festuco-Brometea*.[3] Die ökologischen Zeigerwerte charakterisieren den Standort als hell, stickstoffarm und trocken, wobei die Feuchtigkeit mäßig wechseln kann. Die Bodenreaktion ist typischerweise neutral bis basisch, was die Präferenz für kalkhaltige Untergründe unterstreicht.[6] Eine Ausnahme bildet die Unterart *Daphne cneorum* subsp. *arbuscula*, die kalkmeidend ist, während die Unterart *Daphne cneorum* subsp. *julia* im zentralen europäischen Russland vorkommt.[6][4]
Saisonalität & Aktivität
Die Blütezeit von *Daphne cneorum* erstreckt sich allgemein von März bis Mai. In Mitteleuropa ist die Hauptblüte jedoch zeitlich später, eher in den Monaten Mai und Juni, anzusetzen.[3] Als immergrüne Pflanze behält der Rosmarin-Seidelbast seine ledrigen Laubblätter ganzjährig.[4] Ökologisch wird die Art den Nanophanerophyten zugeordnet, was bedeutet, dass die Überwinterungsknospen knapp über der Erdoberfläche liegen.[1] Das öffentliche Suchinteresse korreliert mit dem Beginn der Vegetationsperiode und zeigt deutliche Spitzenwerte in den Monaten März und April.[5]
Źródła i odniesienia
- Wikipedia: Rosmarin-Seidelbast (OCR-Text aus PDF: seidelbast)
- Abdullah et al. (2025): Evolutionary dynamics of the chloroplast genome in Daphne. FEBS Open Bio 16: 503–519
- Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5
- Birgit Nordt: Daphne. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 97. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2019, ISBN 978-3-494-01700-6
- Suchinteresse-Zeitreihe: Seidelbast (DE), aggregierte Datenanalyse
- J. Pedrol (2011+): Thymelaeaceae. Datenblatt Daphne cneorum In: Euro+Med Plantbase
- Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965. S. 716–719
- Manfred Fischer (Hrsg.,1994): Exkursionsflora von Österreich. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, ISBN 3-8001-3461-6. Seite 524.
- Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Linz 2008
- https://doi.org/10.1002/2211-5463.70143
- Wikipedia-Artikel (OCR), Seiten 1-3