- Die Art trägt bei der Phasmid Study Group die PSG-Nummer 260 und wurde im Jahr 2002 aus Grenada eingeführt.
- Bei den Männchen bedecken die Hinterflügel gut zwei Drittel des Hinterleibs, während die Vorderflügel als schuppenförmige Tegmina ausgebildet sind.
- Entlang der Vorderränder von Vorder- und Hinterflügeln verläuft ein beiger Streifen, der bei angelegten Flügeln eine kurze helle Seitenlinie bildet.
- Sämtliche Nymphenstadien sind unabhängig vom späteren Geschlecht durchgehend grün gefärbt.
- Für die Haltung wird empfohlen, Temperaturen von über 25 °C zu vermeiden, wobei besonders junge Nymphen zur Vermeidung von Ausfällen bei maximal 20 °C gehalten werden sollten.1
- Im Jahr 2016 revalidisierten Frank Hennemann et al. Diapherodes angulata und wiesen der ehemaligen Unterart Diapherodes gigantea dominicae den Artstatus als Diapherodes dominicae zu.
- Als historisches Synonym der Art gilt unter anderem Cyphocrana cornuta, beschrieben im Jahr 1827 durch Le Peletier und Serville.1
Gigantyczny owad patyczak lipowy Diapherodes gigantea
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Klasyfikacja
Taksonomia
- Królestwo
- Animalia
- Typ
- Arthropoda
- Klasa
- Insecta
- Rząd
- Phasmida
- Rodzina
- Phasmatidae
- Rodzaj
- Diapherodes
Przegląd
Einleitung
Die Riesen-Limetten-Stabschrecke (Diapherodes gigantea), im deutschen Sprachraum auch als Wandelnde Bohne bekannt, ist eine Art aus der Ordnung der Gespenstschrecken (Phasmatodea).1 Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt im mittelamerikanischen Raum, insbesondere auf den Inseln Grenada und St. Vincent.1
W skrócie
Fakten (kompakt)
Rozpoznawanie
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Riesen-Limetten-Stabschrecke (Diapherodes gigantea) zeigt einen ausgeprägten Sexualdimorphismus bezüglich Größe und Färbung. Adulte Weibchen erreichen eine Körperlänge von 13 bis 19 Zentimetern und zeichnen sich durch eine leuchtend hellgrüne Grundfärbung aus, die an den Habitus einer Bohne erinnert. Männliche Tiere bleiben mit 10 bis 11 Zentimetern deutlich kleiner. Nach der Imaginalhäutung sind Männchen zunächst ebenfalls grün, dunkeln jedoch innerhalb weniger Tage zu einer braunen Färbung nach. Die Antennen überragen bei beiden Geschlechtern die Vorderbeine um etwa ein Drittel. Die Vorderflügel sind bei beiden Geschlechtern als stark reduzierte, schuppenförmige Tegmina ausgebildet. Bei Männchen bedecken die Hinterflügel gut zwei Drittel des Abdomens, während sie bei Weibchen noch stärker reduziert sind. Entlang der Vorderränder von Vorder- und Hinterflügeln verläuft ein beiger Streifen, der bei angelegten Flügeln eine helle Seitenlinie bildet. Aus den Eiern schlüpfen etwa 2 Zentimeter lange Nymphen, die in allen Entwicklungsstadien grün gefärbt sind. Die braunen Eier der Art weisen eine stark zerklüftete, borkenähnliche Exochorion-Hülle auf, sind gut 5 Millimeter lang sowie mehr als 3 Millimeter breit und besitzen eine Mikropylarplatte in Form eines auf dem Kopf stehenden Herzens. Belastbare morphologische Abgrenzungen zu nah verwandten Arten innerhalb der Gattung Diapherodes basieren primär auf taxonomischen Unterartmerkmalen, welche in der hier verwendeten Literatur nicht detailliert aufgeschlüsselt sind.1
Portret
Beschreibung
Die Gespenstschrecke Diapherodes gigantea, im deutschen Sprachraum als Wandelnde Bohne bekannt, repräsentiert eine charakteristische Art der Phasmatodea im mittelamerikanischen Raum mit Vorkommen insbesondere auf Grenada und St. Vincent. Der Trivialname leitet sich vom Habitus adulter Weibchen ab, die durch ihre leuchtend hellgrüne Färbung und eine Körperlänge von 13 bis 19 Zentimetern auffallen. Im Gegensatz dazu erreichen Männliche Tiere eine Länge von 10 bis 11 Zentimetern und durchlaufen nach der Imago-Häutung einen Farbwechsel von Grün zu Braun. Die Fühler überragen bei beiden Geschlechtern die Vorderbeine um gut ein Drittel. Bei den Weibchen sind sowohl die Vorderflügel als auch die kleineren Hinterflügel stark reduziert, während bei Männchen die schuppenförmigen Tegmina die Basis der Hinterflügel bedecken, welche ihrerseits zwei Drittel des Abdomens erreichen. Ein beiger Streifen am Vorderrand der Flügel bildet im angelegten Zustand eine helle Seitenlinie. Die Art wurde 1773 durch Dru Drury ursprünglich als Mantis gigas beschrieben und 1789 durch Johann Friedrich Gmelin in Mantis gigantea umbenannt, bevor George Robert Gray sie 1835 in die neu errichtete Gattung Diapherodes überführte. Taxonomische Revisionen führten zur Unterscheidung von Unterarten wie Diapherodes gigantea saintluciae. Aus den rund fünf Millimeter langen und mehr als drei Millimeter breiten Eiern mit ihrer borkenartig zerklüfteten Exochorion-Hülle schlüpfen etwa zwei Zentimeter lange grüne Nymphen. Im Gegensatz zu den adulten Geschlechtern sind sämtliche Nymphenstadien unabhängig vom späteren Geschlecht grün gefärbt. Die Nymphen entwickeln sich innerhalb von fünf bis sechs Monaten zu adulten Tieren, welche eine Lebenserwartung von sechs bis acht Monaten aufweisen. Wie bei einigen anderen Gespenstschrecken tritt auch bei Diapherodes gigantea das Phänomen von Halbseitenzwittern, den sogenannten Gynandern, auf. Für die Haltung im Terrarium werden Temperaturen von über 25 °C als kritisch bewertet, wobei insbesondere junge Nymphen zur Vermeidung hoher Ausfälle bei maximal 20 °C gehalten werden sollten.1
Systematyka
Name & Einordnung
Die Riesen-Limetten-Stabschrecke (Diapherodes gigantea (Gmelin, 1789)) gehört zur Ordnung der Gespenstschrecken (Phasmatodea). Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1773 durch Dru Drury unter dem Namen Mantis gigas. Im Jahr 1789 änderte Johann Friedrich Gmelin diesen Namen in Mantis gigantea. George Robert Gray errichtete im Jahr 1835 die Gattung Diapherodes und überstellte die Art als Typusart in diese, zunächst noch unter dem alten Artepitheton als Diapherodes gigas. In den folgenden Jahren führten fälschliche Neubeschreibungen zu mehreren Synonymen. Zu den bekannten Synonymen zählen Mantis gigas Drury, 1773, Diapherodes gigas sowie Cyphocrana cornuta Le Peletier & Serville, 1827.1 James Abram Garfield Rehn und Morgan Hebard beschrieben 1938 die Unterart Diapherodes gigantea dominicae, die im Jahr 2016 durch Frank Hennemann et al. in den Artstatus erhoben wurde.1 Im selben Jahr beschrieben Hennemann et al. mit Diapherodes gigantea saintluciae eine weitere Unterart aus St. Lucia. Als deutscher Trivialname ist neben Riesen-Limetten-Stabschrecke auch die Bezeichnung Wandelnde Bohne gebräuchlich, welche sich auf den Habitus adulter Weibchen bezieht. Gelegentlich wird zudem der Trivialname Riesengespenstschrecke verwendet, der jedoch aufgrund mangelnder Eindeutigkeit auch für andere größere Gespenstschreckenarten genutzt wird. Innerhalb der Phasmid Study Group wird die Art unter der PSG-Nummer 260 geführt.1
Tryb życia
Biologie & Lebenszyklus
Die Fortpflanzung von Diapherodes gigantea erfolgt geschlechtlich, wobei gelegentlich auch das Auftreten von Halbseitenzwittern (Gynandern) beobachtet wird. Die befruchteten Weibchen legen etwa fünf Millimeter lange und über drei Millimeter breite, braune Eier mit einer stark zerklüfteten, borkenähnlichen Exochorion-Hülle ab, indem sie diese einfach auf den Boden fallen lassen. Die Mikropylarplatte der Eier weist die charakteristische Form eines auf dem Kopf stehenden Herzens auf. Aus den Eiern schlüpfen rund zwei Zentimeter lange Nymphen, die im Gegensatz zu den geschlechtsreifen Tieren in allen Stadien rein grün gefärbt sind. Die Jugendentwicklung durchläuft mehrere Stadien, bis die Tiere nach fünf bis sechs Monaten herangewachsen sind. Adulte Männchen dunkeln nach der Imaginalhäutung von Grün zu Braun nach, während die Weibchen ihre leuchtend hellgrüne Färbung behalten. Die Lebensdauer der erwachsenen Tiere beträgt sechs bis acht Monate. Hinsichtlich der Ernährung ernähren sich sowohl die Nymphen als auch die imaginalen Tiere herbivor von den Blättern verschiedener Pflanzen. Als Nahrungssubstrate dienen im Rahmen der Haltung vor allem Rosengewächse (Rosaceae) sowie Buchen, Eichen, Esskastanien und Wilder Wein. Bezüglich der physiologischen Temperaturansprüche reagieren insbesondere frisch geschlüpfte und jüngere Nymphen empfindlich auf Wärme und sollten bei maximal 20 °C gehalten werden, um hohe Ausfälle zu vermeiden. Generell sollten Temperaturen über 25 °C für die Haltung der Art vermieden werden.1 Belastbare Daten zu weiteren spezifischen Mortalitätsfaktoren, natürlichen Feinden oder konkreten Symbiosen liegen aus den vorliegenden Quellen nicht vor.
Tryb życia
Verhalten
Belastbare Verhaltensdaten zur Riesen-Limetten-Stabschrecke (Diapherodes gigantea) sind in der aktuellen wissenschaftlichen Literatur kaum dokumentiert. Aus den vorliegenden Daten geht lediglich hervor, dass befruchtete Weibchen ihre Eier auf den Boden fallen lassen. Weitere spezifische Verhaltensweisen wie Abwehrstrategien, Fortbewegung oder Kommunikation sind in den verifizierten Quellen nicht beschrieben.
Tryb życia
Ökologie
Diapherodes gigantea ist eine terrestrisch lebende Art aus der Ordnung der Gespenstschrecken, die im mittelamerikanischen Raum insbesondere auf den Inseln Grenada und St. Vincent heimisch ist.12 Belastbare Freilanddaten zur genauen ökologischen Nische, zu spezifischen Nahrungsnetzbeziehungen sowie zu natürlichen Feinden und Parasitoiden fehlen in der aktuellen Literatur weitgehend. Aus Haltungserfahrungen ist bekannt, dass die Tiere phytophag sind und sich von Blättern verschiedener Pflanzen wie Rosengewächsen, Buchen, Eichen, Esskastanien und Wildem Wein ernähren. Die befruchteten Weibchen lassen ihre Eier direkt auf den Boden fallen, wo sich das stark an Borke erinnernde Exochorion vermutlich Tarnung verschafft. Hinsichtlich des Mikroklimas reagieren insbesondere frisch geschlüpfte und jüngere Nymphen empfindlich auf hohe Temperaturen, weshalb Werte von maximal 20 °C empfohlen werden, während auch bei adulten Tieren Temperaturen über 25 °C vermieden werden sollten. Konkurrenzbeziehungen zu anderen Arten oder konkrete Auswirkungen auf die Wirtspflanzen im natürlichen Habitat wurden bisher nicht systematisch untersucht.1
Występowanie
Vorkommen & Lebensraum
Diapherodes gigantea ist im mittelamerikanischen Raum heimisch und hat ihr natürliches Verbreitungsgebietszentrum insbesondere auf den Inseln Grenada und St. Vincent.1 Weitere Unterarten wie Diapherodes gigantea saintluciae sind zudem auf St. Lucia belegt.1 Als terrestrisch lebende Art ist sie an die tropischen Klimazonen dieser Regionen angepasst.2 Belastbare Daten zu spezifischen Höhenstufen oder vertikalen Verbreitungsgrenzen in den natürlichen Habitaten fehlen in der Fachliteratur weitestgehend.1 Die Art bewohnt dort typische waldartige Habitate der Karibikinseln.12 Als Wirtspflanzen und Nahrungsquelle dienen den Tieren verschiedene Bäume und Sträucher der Region. Ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes kommt die Art wildlebend in Europa oder im DACH-Raum nicht vor. Ein Vorkommen in Mitteleuropa beschränkt sich ausschließlich auf die artgerechte Haltung in menschlicher Obhut. Die Einführung für die Terrarienhaltung fand im Jahr 2002 statt, als Exemplare aus Grenada importiert wurden. In Heimterrarien wird die Art erfolgreich mit Rosengewächsen sowie alternativen Laubbäumen wie Eichen, Buchen und Esskastanien ernährt. Siedlungsbereiche oder Gebäude außerhalb von Zuchtanlagen stellen keinen natürlichen oder etablierten Lebensraum dar.1 Beobachtungsdaten bestätigen weltweit keine freilebenden Populationen außerhalb des ursprünglichen karibischen Areals.2
Obserwacje
Analiza społeczności
Sezonowość
Saisonalität & Aktivität
Die Aktivitätsdynamik von Diapherodes gigantea ist im natürlichen Habitat stark an die tropischen Bedingungen des Verbreitungsgebietes angepasst. Belastbare Freilanddaten zur exakten saisonalen Abfolge von Larven und Adulten im Jahresverlauf fehlen weitgehend. Aus Zuchtberichten geht jedoch hervor, dass die Nymphen nach einer Entwicklungszeit von fünf bis sechs Monaten heranwachsen. Ausgewachsene Exemplare erreichen anschließend eine Lebensdauer von sechs bis acht Monaten. Eine Diapause oder ein spezifisches Überwinterungsstadium im Freiland ist für die tropische Art nicht belegt. Hinsichtlich der Temperaturabhängigkeit zeigt die Art eine klare Sensibilität gegenüber Hitze; so wird für die Haltung und Entwicklung empfohlen, Temperaturen von 25 °C zu vermeiden, während frisch geschlüpfte Nymphen bei maximal 20 °C gehalten werden sollten. Angaben zu spezifischen Schwarmflugzeiten, tageszeitlichen Aktivitätsmustern oder einer generationellen Bindung liegen aus wissenschaftlichen Primärquellen nicht vor.1 Im deutschsprachigen Raum zeigt das öffentliche Informationsinteresse an der Art leichte monatliche Schwankungen mit erhöhten Werten im Februar und August.
Sezonowość
Sezonowość i trend popytowy
Na podstawie Silberkraft TrendIndex – naszego własnego modelu na podstawie danych wyszukiwania i obserwacji naturalnych
Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
W praktyce
Bedeutung, Schäden & Prävention
Diapherodes gigantea ist weder als Agrarschädling noch als medizinisch relevante Art eingestuft, sondern wird ausschließlich als terraristischen Liebhaberhabitus gepflegt. Da die Art in Mitteleuropa nicht heimisch ist und frostempfindliche tropische Habitate besiedelt, geht von entflohenen Individuen kein ökologisches Schadpotenzial oder Invasionsrisiko aus. Als phytophager Pflanzenfresser ernährt sich die Art in menschlicher Obhut spezialisiert von Laub verschiedener Gehölze wie Rosengewächsen, Buchen, Eichen, Esskastanien und Wildem Wein. Ein wirtschaftliches Schadbild an Nutzpflanzen existiert außerhalb von Zuchtanlagen nicht. Belastbare Daten zu spezifischen Krankheitsübertragungen oder allergenem Potenzial durch Diapherodes gigantea fehlen in der wissenschaftlichen Literatur gänzlich. Ein Befall beschränkt sich rein auf geschlossene Terrarienanlagen, weshalb keine feldbezogenen Früherkennungs- oder Monitoringmethoden erforderlich sind. Präventive Maßnahmen zur Vermeidung einer unkontrollierten Vermehrung im Bestand umfassen das Absammeln und gezielte Vernichten der am Boden liegenden, etwa 5 mm langen und über 3 mm breiten Eier. Diese weisen eine charakteristische, stark an Borke erinnernde Exochorion-Struktur auf. Physikalische oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen im Sinne einer klassischen Schädlingsbekämpfung sind mangels Schadorganismus-Status nicht etabliert. Die Regulierung der Bestandsdichte erfolgt primär durch Entnahme überschüssiger Eier oder Tiere direkt im Terrarium. Rechtliche Quarantänebestimmungen oder behördliche Meldepflichten bestehen für die Haltung von Diapherodes gigantea nicht.
W praktyce
Wirtschaftliche Bedeutung
Belastbare Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Diapherodes gigantea als Schädling oder Nützling in der Land-, Forst- oder Lagerwirtschaft liegen in den Quellen nicht vor.1 Die Art ist im mittelamerikanischen Raum beheimatet1 und wird primär als Terrarientier gehalten1, ohne dass ökonomische Schäden dokumentiert sind.
Źródła