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Bajkowy kwiat Epimedium versicolor
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Taksonomia
Królestwo
Pflanzen (Plantae)
Typ
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Rząd
Ranunculales (Ranunculales)
Rodzina
Berberidaceae
Rodzaj
Epimedium
Gatunek
Epimedium versicolor
Nazwa naukowa
Epimedium × versicolor C.Morren
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
*Epimedium × versicolor* ist eine Hybride aus der Pflanzengattung der Elfenblumen (*Epimedium*), auch Sockenblumen genannt, die zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) gehört. Diese gärtnerische Kreuzung entstand aus den Elternarten *Epimedium grandiflorum* und *Epimedium pinnatum*.[1]
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Fakten (kompakt)
- In der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF wird *Epimedium* × *versicolor* unter der eindeutigen Identifikationsnummer (UsageKey) 8197209 geführt. - Der taxonomische Status der Hybride ist in der Datenbank als akzeptiert („ACCEPTED“) vermerkt, wobei der Vertrauenswert (Confidence) der Klassifizierung bei 97 % liegt. - Über die Familienebene hinaus wird die Pflanze systematisch der Abteilung der Gefäßpflanzen (Tracheophyta) sowie der Klasse der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida) zugeordnet. - In wissenschaftlichen Datenbankregistern wird der kanonische Name vereinfacht als *Epimedium versicolor* (ohne das Multiplikationszeichen) geführt.[9]
Name & Einordnung
Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet *Epimedium* × *versicolor* C. Morren.[1] Sie wird der Gattung der Elfenblumen (*Epimedium*) zugeordnet, für die im Deutschen auch die Bezeichnung Sockenblumen gebräuchlich ist.[2] Systematisch gehört diese Gattung zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales).[3] Bei *Epimedium* × *versicolor* handelt es sich explizit um eine Hybride, die aus einer gärtnerischen Kreuzung hervorgegangen ist. Als Elternarten dieser Züchtung gelten *Epimedium grandiflorum* und *Epimedium pinnatum*.[1] Diese anthropogene Kreuzung wird taxonomisch von den Naturhybriden abgegrenzt, die sich in den natürlichen Verbreitungsgebieten der Alten Welt bilden.[3] Das botanische Autorenkürzel C. Morren verweist auf die Erstbeschreibung der Nothospecies.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Epimedium × versicolor ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 25 und 40 Zentimetern erreicht.[8] Die Wuchsform ist horstig und bodendeckend, wobei sich die Pflanze über ein kriechendes, verholzendes Rhizom langsam ausbreitet.[8][4] Die grundständigen Blätter sind doppelt dreizählig gefiedert und bestehen aus bis zu neun Teilblättchen.[4] Diese Fiederblättchen besitzen eine asymmetrisch herzförmige Basis und laufen spitz zu.[8] Der Blattrand ist mit feinen, dornigen Zähnen besetzt, die ein wichtiges Bestimmungsmerkmal darstellen.[4] Ein charakteristisches Merkmal ist der Laubaustrieb im Frühjahr, bei dem die Blätter eine auffällige rötliche bis kupferfarbene Musterung zeigen.[8] Diese Färbung weicht im Sommer einem satten Grün, bevor im Herbst oft erneut rötliche Töne auftreten.[8][4] In milden Lagen bleibt das Laub oft wintergrün, während es in raueren Klimaten absterben kann.[8] Die Blütenstände sind lockere Trauben, die zeitgleich mit oder kurz nach dem Blattaustrieb erscheinen.[4] Die einzelnen Blüten sind typischerweise zweifarbig, worauf das Artepitheton versicolor hinweist.[8] Die äußeren Kelchblätter sind oft rötlich bis rosa gefärbt, während die inneren Kronblätter meist schwefelgelb sind. Die Nektarblätter bilden gekrümmte Sporne aus, die Nektar enthalten. Morphometrisch ist die Länge dieser Sporne intermediär ausgeprägt: Sie sind kürzer als bei der Elternart Epimedium grandiflorum, aber deutlich länger als bei Epimedium pinnatum.[4] Die Sorte 'Sulphureum' unterscheidet sich durch blassgelbe Blüten, die nur schwach rötlich überhaucht sind.[8] Zur Abgrenzung von verwechselbaren Arten dienen primär die Länge der Blütensporne sowie die spezifische Farbkombination der Kelch- und Kronblätter.[4]
Beschreibung
Die Pflanze *Epimedium × versicolor* ist eine Hybride, die aus der gärtnerischen Kreuzung der Elternarten *Epimedium grandiflorum* und *Epimedium pinnatum* hervorgegangen ist. Sie wird der Gattung der Elfenblumen (*Epimedium*) innerhalb der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) zugeordnet.[1] Wie die anderen Vertreter dieser Gattung wächst sie als ausdauernde, krautige Pflanze, die je nach Standort und Bedingungen sommergrün oder immergrün sein kann. Als unterirdische Überdauerungsorgane bildet die Pflanze kurze oder horizontal kriechende Rhizome aus, die einen gedrungenen und sympodialen Wuchs aufweisen. Die oberirdischen Stängel stehen entweder einzeln oder rasenförmig, sind kahl und besitzen an ihrer Basis Schuppen. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert, wobei die Blattstiele der Grundblätter typischerweise länger sind als die der Stängelblätter. Die Blattspreiten sind einfach oder gefiedert, mit eiförmigen bis eiförmig-lanzettlichen Fiederblättern. Charakteristisch für die Blattanatomie ist die herzförmige Basis sowie die spitze oder zugespitzte Blattspitze. Der Blattrand ist gesägt oder stachelspitzig, wobei die seitlichen Fiederblätter oft eine asymmetrische Form zeigen. Die zierlichen, zwittrigen Blüten sind vierzählig und zygomorph aufgebaut. Der Blütenapparat besteht aus insgesamt zwölf Blütenhüllblättern, die in äußere kelchblattartige und innere kronblattartige Segmente unterteilt sind. Die inneren Blütenhüllblätter können flach, sackartig oder zu einem Nektarbeutel beziehungsweise Sporn verlängert sein. Im Zentrum der Blüte befinden sich vier Staubblätter mit kahlen Staubfäden. Die Staubbeutel öffnen sich über zwei längliche Klappen, die sich nach oben einrollen. Aus dem oberständigen Fruchtknoten entwickeln sich trockene Balgfrüchte, die sich klappig öffnen. Die darin enthaltenen Samen besitzen ein auffälliges, fleischiges Elaiosom, das der Verbreitung dient.[3]
Ökologie
Die Vertreter der Gattung *Epimedium* besiedeln in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet vorwiegend Waldhabitate.[1] Sie gelten als schattentolerant und bevorzugen frische bis mäßig feuchte sowie humusreiche Böden. Die Pflanzen sind konkurrenzstark genug, um auch unter dem Schirm größerer Gehölze zu gedeihen, solange der Wurzeldruck im Oberboden nicht übermäßig stark ausgeprägt ist.[9] Als Überdauerungsorgane bilden die Arten kurze oder horizontal kriechende, sympodiale Rhizome aus. Die Samen sind mit einem auffälligen, fleischigen Elaiosom ausgestattet, das eine Rolle bei der Ausbreitung spielt. Die Blüten produzieren Nektar, der in Spornen oder sackartigen Nektarien gespeichert wird.[4]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die Verschiedenfarbige Elfenblume (*Epimedium* × *versicolor*) wird im Gartenbau primär als Zierpflanze und Bodendecker klassifiziert, der aufgrund seiner Wuchseigenschaften als Nützling zur Unkrautunterdrückung dient. Ein direktes Schadpotenzial für Bausubstanz oder die menschliche Gesundheit ist nicht bekannt; die Pflanze gilt als ungiftig und ruft keine bekannten Kontaktallergien hervor. Die ökonomische Bedeutung liegt in der Verwendung als robuste Schattenstaude in Parkanlagen und Gärten.[8] Als Wirtspflanze ist *Epimedium* × *versicolor* jedoch anfällig für spezifische Schadorganismen, wobei der Gefurchte Dickmaulrüssler (*Otiorhynchus sulcatus*) die größte Relevanz besitzt. Typische Schadbilder manifestieren sich durch den charakteristischen Buchtenfraß der adulten Käfer an den Blatträndern. Das gravierendere Schadpotenzial geht von den Larven aus, die im Wurzelbereich fressen und die Pflanze zum Welken oder Absterben bringen können. Zur Früherkennung sollten Bestände regelmäßig auf Fraßspuren an den Blättern und Kümmerwuchs kontrolliert werden.[4] Präventive Maßnahmen umfassen die sorgfältige Kontrolle des Wurzelballens beim Kauf, um die Einschleppung von Larven zu verhindern.[8] Hygienische Maßnahmen im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes (IPM) beinhalten das Entfernen von abgestorbenem Pflanzenmaterial, um Pilzinfektionen wie *Botrytis* vorzubeugen. Ein Monitoring kann durch das Auslegen von Holzbrettern erfolgen, unter denen sich die nachtaktiven Käfer tagsüber verstecken. Physikalische Bekämpfungsmaßnahmen bestehen im nächtlichen Absammeln der adulten Käfer.[4] Als effektive biologische Bekämpfungsmethode hat sich der Einsatz von parasitären Nematoden (z. B. *Heterorhabditis bacteriophora*) gegen die Larven im Boden etabliert.[4] Chemische Pflanzenschutzmittel sind im Haus- und Kleingartenbereich nur eingeschränkt nutzbar und oft weniger nachhaltig als biologische Alternativen. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten bestehen für *Epimedium* × *versicolor* derzeit nicht.[8]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung der Gattung *Epimedium* begründet sich vorrangig durch ihre Nutzung im Zierpflanzenbau sowie in der pharmazeutischen Industrie. Zahlreiche Arten und Hybriden werden in gemäßigten Gebieten kommerziell als Zierpflanzen für Parks und Gärten vertrieben, wobei sie besonders als schattentolerante Bodendecker geschätzt werden.[10] Durch gezielte Züchtung entstanden Sorten mit verbesserten Eigenschaften wie Winterhärte und Blütenattraktivität, was im Jahr 2014 zur werwirksamen Auszeichnung als „Staude des Jahres“ durch den Bund deutscher Staudengärtner führte.[7] Darüber hinaus sind Elfenblumen ein relevanter Wirtschaftsfaktor im Bereich der pflanzlichen Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) finden Arten wie *Epimedium sagittatum* breite Anwendung und sind als eine von fünf Arten offiziell in der *Chinese Pharmacopoeia* gelistet.[3] Extrakte werden aufgrund des Inhaltsstoffes Icariin, dem eine Wirkung auf die Erektionsfähigkeit zugeschrieben wird, international unter Handelsnamen wie „Horny Goat Weed“ oder „Ziegenkraut“ vermarktet.[3][11]
Biologie & Lebenszyklus
Bei *Epimedium* × *versicolor* handelt es sich um eine Hybride aus gärtnerischen Kreuzungen, die aus den Elternarten *Epimedium grandiflorum* und *Epimedium pinnatum* hervorgegangen ist.[1] Die Pflanzen wachsen als ausdauernde, krautige Gewächse, die als Überdauerungsorgane kurze oder horizontal kriechende, sympodiale Rhizome ausbilden. Die Blütezeit der Gattung erstreckt sich in den Frühsommer, wobei die Blütenstände traubig oder rispig angelegt sind. Die einzelnen, zwittrigen Blüten sind vierzählig sowie zygomorph und besitzen insgesamt zwölf Blütenhüllblätter. Die inneren, kronblattartigen Blütenhüllblätter sind oft sackartig oder zu einem Sporn verlängert, der als Nektarbeutel fungiert. Nach der Befruchtung entwickeln sich trockene Balgfrüchte, die sich über zwei längliche Klappen öffnen. Die darin enthaltenen Samen sind mit einem auffälligen, fleischigen Elaiosom ausgestattet, das der Ausbreitung dient. Die Chromosomenzahl beträgt bei den untersuchten Vertretern der Gattung 2n = 12.[3]
Vorkommen & Lebensraum
Bei der Verschiedenfarbigen Elfenblume (*Epimedium* × *versicolor*) handelt es sich um eine Hybride aus gärtnerischer Kreuzung und nicht um eine natürlich entstandene Wildart. Diese Pflanze ist das Resultat einer Züchtung zwischen der Großblütigen Sockenblume (*Epimedium grandiflorum*) und der Gefiederten Sockenblume (*Epimedium pinnatum*). Aufgrund ihres anthropogenen Ursprungs besitzt *Epimedium* × *versicolor* kein natürliches Verbreitungsgebiet im geobotanischen Sinne, sondern ist in Kultur entstanden.[1] Die Verbreitungsschwerpunkte der Elternarten liegen in der Alten Welt weit auseinander: Während *Epimedium grandiflorum* in Japan und China beheimatet ist, stammt *Epimedium pinnatum* aus dem Kaukasusraum und Vorderasien. Das Vorkommen der Hybride konzentriert sich heute weltweit auf Gärten und Parkanlagen in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel.[3] In Deutschland und anderen Teilen Europas wird sie häufig als Zierpflanze verwendet. Die Standortansprüche entsprechen weitgehend denen der wilden Verwandten, die in der Natur bevorzugt in Wäldern wachsen.[1] *Epimedium* × *versicolor* gedeiht vornehmlich an schattigen bis halbschattigen Plätzen. Als ideales Substrat gelten frische bis mäßig feuchte, humusreiche Böden. Die Pflanze toleriert den Wurzeldruck größerer Gehölze, solange dieser im Oberboden nicht zu stark ausgeprägt ist.[3] Durch ihre Eignung als Bodendecker findet sie breite Verwendung in der Gartenkultur.[1] Die Zuchtformen zeichnen sich oft durch eine verbesserte Winterhärte aus.[6] Im Jahr 2014 wurden Elfenblumen in Deutschland zur „Staude des Jahres“ gekürt, was ihre Relevanz in hiesigen Gärten unterstreicht.[7]
Saisonalität & Aktivität
Die Blütezeit der Gattung *Epimedium* liegt im Frühsommer.[4] Zu dieser Gattung gehört auch die Hybride *Epimedium* ×*versicolor*, eine Kreuzung aus *Epimedium grandiflorum* und *Epimedium pinnatum*.[1] Die Pflanzen wachsen als ausdauernde Kräuter und bilden zur Überdauerung kurze oder horizontal kriechende, sympodiale Rhizome aus. Je nach Art sind die Laubblätter sommergrün oder immergrün.[4] Das öffentliche Interesse an der Pflanze zeigt eine deutliche Saisonalität mit Spitzenwerten in den Monaten April und Mai. Im Gegensatz dazu sinkt die Aufmerksamkeit in den Wintermonaten Dezember und Januar auf ein Minimum.[5]
Źródła i odniesienia
- Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica: Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann, Köln 2003, ISBN 3-89731-900-4
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7
- Junsheng Ying, David E. Boufford, Anthony R. Brach: Epimedium. In: Flora of China. Bd. 19. Science Press, Beijing 2011, ISBN 978-1-935641-04-9
- Junsheng Ying, David E. Boufford, Anthony R. Brach: Epimedium. In: Flora of China. Bd. 19
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- Leo Jelitto, Wilhelm Schacht, Hans Simon: Die Freiland-Schmuckstauden. 5. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, 2002, ISBN 3-8001-3265-6
- Epimedium: Die Staude des Jahres 2014. Bund deutscher Staudengärtner, abgerufen am 12. Februar 2022
- PDF: elfenblume
- https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/elfenblume-sockenblume
- Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Bd. 19 – Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und Saint Louis 2011, ISBN 978-1-935641-04-9
- Alan W. Shindel et al.: Erectogenic and Neurotrophic Effects of Icariin, a Purified Extract of Horny Goat Weed (Epimedium spp.) In Vitro and In Vivo. In: The Journal of Sexual Medicine. Bd. 7, 2010, S. 1518–1528. doi:10.1111/j.1743-6109.2009.01699.x