Wpis w leksykonie

Głodna osa Evania appendigaster

Głodna osa (Evania appendigaster), ilustracja AI

Ilustracja wygenerowana przez AI (nie fotografia)

Klasyfikacja

Taksonomia

Królestwo
Animalia
Typ
Arthropoda
Klasa
Insecta
Rząd
Hymenoptera
Rodzina
Evaniidae
Rodzaj
Evania

Przegląd

Einleitung

Die Hungerwespe (Evania appendigaster) ist eine kleine, schwarze Wespe aus der Familie der Evaniidae. Sie fällt durch ihren hoch am Brustabschnitt ansetzenden, seitlich abgeflachten Hinterleib auf, den sie wie eine Fahne trägt.12 Die Art lebt als Parasitoid in den Eipaketen (Ootheken) von Schaben: Das Weibchen legt je Eipaket ein Ei, die Larve ernährt sich von den Schabeneiern darin.12 Dadurch ist die Hungerwespe ein Nützling, der Schabenbestände begrenzen kann, für Menschen aber unauffällig bleibt. Gesichtet wird sie vor allem dort, wo synanthrope Schaben vorkommen, also in oder bei Gebäuden in wärmeren Regionen.12

W skrócie

Fakten (kompakt)

  • Wissenschaftlicher Name: Evania appendigaster (Linnaeus, 1758) (GBIF: akzeptiert)3
  • Familie: Evaniidae (Hungerwespen), Ordnung Hautflügler13
  • Vorderflügellänge: bis etwa 7 mm2
  • Körperfarbe: schwarz, Augen bläulich, Hinterleib fahnenartig getragen2
  • Wirte: Eipakete von Schaben, u. a. Amerikanische und Orientalische Schabe2
  • Entwicklung: ein Ei je Eipaket, fünf Larvenstadien, Verpuppung im Eipaket12
  • Lebensdauer erwachsener Tiere: etwa zwei bis drei Wochen2
  • Generationen: drei bis vier in warmen Regionen, im Freien in Europa meist eine1
  • Heimat: unbekannt, vermutlich tropisches Asien; heute weltweit in warmen Regionen2
  • OpenInsect-Community: 3 Scans, letzter am 28.09.2026

Rozpoznawanie

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Hungerwespen insgesamt sind klein bis mittelgroß; die Körperlänge der Familie liegt bei etwa 2 bis 18 mm.1 Evania appendigaster zählt zu den größeren Arten, ihre Vorderflügel erreichen nach der englischsprachigen Wikipedia bis etwa 7 mm Länge.2 Der Körper ist schwarz, die Augen wirken im Kontrast bläulich.2

Typisch für die Familie ist der Hinterleib: Er setzt hoch am Propodeum an, beginnt mit einem langen, dünnen Stiel (Petiolus) und endet in einem abgeflachten, dreieckigen bis ovalen Teil, der bei E. appendigaster seitlich zusammengedrückt ist und wie eine Fahne gehalten wird.12 Die Hinterflügel sind im Geäder stark reduziert, das Flügelgeäder der Vorderflügel unterscheidet sich zwischen den Gattungen.1 Männchen und Weibchen können sich in Größe und Färbung unterscheiden.1 Als Merkmal gegenüber anderen Arten wird in der englischsprachigen Quelle die weite Trennung der ersten beiden Abschnitte der Hüfte (Coxa) genannt.2 Für eine sichere Bestimmung sind scharfe Makrofotos und Fachliteratur nötig.

Systematyka

Namen & Einordnung (kurz)

Der gültige wissenschaftliche Name lautet Evania appendigaster (Linnaeus, 1758); die GBIF-Taxonomie führt ihn als akzeptierte Art der Familie Evaniidae.3 Die englischsprachige Wikipedia nennt als Synonyme unter anderem E. affinis, E. cubae, E. desjardinsi, E. laevigata, E. peringueyi und E. unicolor.2 Im Englischen heißt die Art „blue-eyed ensign wasp“, im Deutschen wird sie wie die gesamte Familie als Hungerwespe bezeichnet.12

Der deutsche Name Hungerwespe bezieht sich in der Literatur auf die Familie Evaniidae insgesamt (englisch „ensign wasps“). Sie gehört zur Überfamilie Evanioidea innerhalb der Hautflügler und umfasst nach der deutschsprachigen Wikipedia 20 rezente Gattungen und mehr als 400 beschriebene Arten, die meisten davon in den Tropen.1 In Deutschland sind drei Arten nachgewiesen: Evania appendigaster, Prosevania fuscipes und Brachygaster minuta.1 Zu den ähnlich lebenden Schlupfwespen siehe das Profil Schlupfwespen.

Tryb życia

Biologie & Lebenszyklus

Die Hungerwespe ist ein Eiparasitoid von Schaben. Nach der deutschsprachigen Wikipedia legen alle Arten der Familie, deren Biologie bekannt ist, ihre Eier in Schabenoothecen; nur bei etwa 15 von mehr als 400 beschriebenen Arten ist die Lebensweise überhaupt untersucht.1 Bei E. appendigaster trommelt das Weibchen zunächst mit den Fühlern auf das Eipaket, bohrt es mit dem Legebohrer an und legt ein einzelnes Ei hinein; das Anbohren dauert nach den Quellen etwa 15 bis 30 Minuten.12 Die Larve frisst sämtliche Eier im Eipaket, durchläuft fünf Larvenstadien, die sich an der Form der Mandibeln unterscheiden lassen, und verpuppt sich ohne Seidenkokon im Eipaket; die Puppe ist dabei etwa 8 mm lang.12

Das erwachsene Tier nagt ein Schlupfloch in die Kapsel und lebt nach englischsprachiger Quelle etwa zwei bis drei Wochen.2 In wärmeren Regionen sind drei bis vier Generationen im Jahr dokumentiert, im Freien in Europa gewöhnlich nur eine.1 Der Parasitierungsgrad hängt von der Dichte der Schabeneipakete und von der Temperatur ab; in einer Untersuchung war etwa ein Drittel der Eipakete der Amerikanischen Schabe befallen.12

Występowanie

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Art ist unbekannt; vermutet wird ein Ursprung im tropischen bis orientalischen Asien.2 Heute kommt sie in den Tropen und Subtropen sowie in vielen gemäßigten Regionen vor.2 Die Familie Evaniidae ist weltweit verbreitet, mehrere Arten wurden durch den Menschen verschleppt.1

Der Lebensraum ist an das Vorkommen der Wirte gebunden: Evania appendigaster und Prosevania fuscipes werden mit synanthropen Schabenarten in Verbindung gebracht, die in der Nähe des Menschen leben.1 Als Wirte der Art nennt die englischsprachige Wikipedia die Amerikanische Schabe (Periplaneta americana, Profil), die Australische Schabe (P. australasiae, Profil), die Braune Schabe (P. brunnea), die Orientalische Schabe (Blatta orientalis, Profil) sowie Melanozosteria soror und Neostylopyga rhombifolia.2 Erwachsene Tiere können sich auch auf Pflanzen wie Petersilie und Fenchel aufhalten.2

Im OpenInsect-Verzeichnis wurden bisher 3 Scans erfasst, der letzte am 28.09.2026 aus Spanien. Auf iNaturalist liegen für Deutschland, Österreich und die Schweiz in den letzten 12 Monaten keine Sichtungen dieser Art vor (Stand der Datenabfrage April 2026).

Obserwacje

Analiza społeczności

OpenInsect
3
Obserwacji w ostatnich 12 miesiącach
Dane społeczności Silberkraft
Ostatnio 28.09.2026
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Sezonowość

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivität der erwachsenen Hungerwespen richtet sich nach dem Vorkommen der Schaben-Eipakete und nach der Wärme. In warmen Regionen sind nach der deutschsprachigen Wikipedia drei bis vier Generationen pro Jahr möglich, im Freien in Europa gewöhnlich eine.1 Konkrete Angaben zur Aktivität innerhalb von Gebäuden liegen in den ausgewerteten Quellen nicht vor.

Die Entwicklungs- und Parasitierungsrate ist temperaturabhängig.2 Die wenigen OpenInsect-Scans lassen keine Aussage zur jahreszeitlichen Verteilung zu.

W praktyce

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Hungerwespe richtet weder an Vorräten noch an Gebäuden Schäden an. Sie gilt als möglicher Gegenspieler von Schaben, denn sie zerstört deren Eipakete.12 Die englischsprachige Wikipedia führt sie als Kandidatin für die biologische Schabenregulierung, weist aber darauf hin, dass sie sich im Labor züchten lässt und gemeinsam mit anderen Eiparasitoiden wie Aprostocetus hagenowii wirksamer sein könnte, weil dieser meist höhere Parasitierungsraten erreicht.2 Für die Praxis sind daraus keine Wirkungszusagen abzuleiten.

Zu Stichen oder Gesundheitsrisiken für Menschen liefern die ausgewerteten Quellen keine Angaben; die Tiere sind in erster Linie auf Schabeneipakete spezialisiert. Bei starken Beschwerden nach einem Insektenkontakt ist ärztlicher Rat einzuholen. Wer eine Hungerwespe im Haus entdeckt, hat damit einen Hinweis darauf, dass Schaben in der Nähe vorkommen. Ein Überblick über die Schabenarten findet sich im Profil Schaben.

Źródła

Źródła i odniesienia

  1. Wikipedia: Hungerwespe (Familie Evaniidae). de.wikipedia.org/wiki/Hungerwespe (abgerufen 30.10.2026)
  2. Wikipedia: Evania appendigaster. en.wikipedia.org/wiki/Evania_appendigaster (abgerufen 30.10.2026)
  3. GBIF Backbone Taxonomy: Evania appendigaster (Linnaeus, 1758). gbif.org/species/1249184