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Mrówka niewolnicza czerwonogrzbieta Formica cunicularia

Mrówka niewolnicza czerwonogrzbieta
Niedogodność

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Hautflügler (Hymenoptera)
Rodzina Formicidae
Rodzaj Formica
Gatunek Formica cunicularia
Nazwa naukowa Formica cunicularia Latreille, 1798
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

*Formica cunicularia* ist eine Spezies aus der Gattung der Waldameisen (*Formica*) innerhalb der Familie der Ameisen (Formicidae). Diese Art wird taxonomisch der Klasse der Insekten (Insecta) sowie der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) zugeordnet.[1]

Name & Einordnung

Die wissenschaftlich als *Formica cunicularia* Latreille, 1798 bezeichnete Art ist ein Vertreter der Insektenklasse. Sie wird taxonomisch in die Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) sowie die Familie der Ameisen (Formicidae) eingeordnet. Die Spezies zählt zur Gattung *Formica*, welche im deutschsprachigen Raum als Waldameisen bekannt ist. In der biologischen Systematik wird der Status dieses Taxons als akzeptierte Art geführt.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die wissenschaftliche Bezeichnung der in der Quelle beschriebenen Rotrückigen Hausameise lautet *Lasius brunneus* (Latreille, 1798). Im Gegensatz zu den Arbeiterinnen sind die männlichen und weiblichen Individuen stets geflügelt, wenn sie das Nest zum Schwarmflug verlassen. Nach erfolgreicher Paarung werfen die Weibchen ihre Flügel ab. Sowohl die Männchen als auch die Weibchen sind einheitlich dunkel gefärbt. Die Geschlechtstiere werden deutlich größer als die Arbeiterinnen. Meist weisen männliche Tiere eine dunklere Körperfärbung auf als die Weibchen. Die Arbeiterinnen von *Lasius brunneus* tendieren dazu, in Spalten zu laufen und vermeiden es, freie Oberflächen zu überqueren. Häufig wird die Art im Haus erst wahrgenommen, wenn große Mengen von geflügelten Männchen und Weibchen das Nest verlassen und sich an Fenstern versammeln. Zu den ähnlichen Schädlingsarten zählen unter anderem die Glänzendschwarze Holzameise (*Lasius fuliginosus*), die Grauschwarze Sklavenameise (*Formica fusca*) sowie die Schwarzgraue Wegameise (*Lasius niger*). Auch die Rasenameise (*Tetramorium caespitum*) und Roßameisen wie *Camponotus ligniperda* oder *Camponotus fallax* werden als vergleichbare Arten aufgeführt. Ebenso wird die Schwarzkopfameise (*Tapinoma melanocephalum*) als ähnliche Art genannt.[2]

Ökologie

Die Rotrückige Hausameise (*Lasius brunneus*) ist in Europa weit verbreitet und besiedelt primär Habitate, die über Totholz verfügen.[3] In Gebäuden legt die Art ihre Nester häufig in durch Feuchtigkeit vorgeschädigtem, pilzbefallenem Holz oder in Dämmstoffen wie Styropor an.[3][2] Die Ernährung der Kolonie erfolgt überwiegend durch das Sammeln von Honigtau, wobei eine enge trophobiotische Beziehung zu verschiedenen Rinden- und Blattläusen, wie beispielsweise der Großen Eichenrindenlaus (*Stomaphis quercus*), gepflegt wird. Ergänzend erbeuten die Arbeiterinnen, wenn auch seltener, andere Insekten oder deren Larven zur Proteinversorgung. Die Koloniegründung erfolgt in der Regel durch einzelne Weibchen (monogyn), wobei ältere Völker sekundär mehrere Königinnen (polygyn) enthalten können. Der Schwarmflug der geflügelten Geschlechtstiere findet in einem Zeitfenster von Ende Mai bis Anfang August statt.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Art *Lasius brunneus* wird als Materialschädling klassifiziert, da sie in Gebäuden sowohl vorgeschädigtes Holz als auch Dämmmaterialien zerstören kann.[4] Ein Befall konzentriert sich häufig auf Zwischendecken, wo die Ameisen ihre Nester in Styropor oder bereits durch Feuchtigkeit und Pilze geschädigtem Holz anlegen.[3][4] Da die Arbeiterinnen dazu tendieren, sich verborgen in Spalten zu bewegen und freie Oberflächen meiden, bleibt die Anwesenheit der Kolonie im Haus oft lange unbemerkt. Ein deutliches Indiz für einen Befall ist meist erst das massenhafte Auftreten von geflügelten Männchen und Weibchen, die das Nest verlassen und sich häufig an Fenstern sammeln. Dieser Anblick von hunderten fliegenden Ameisen kann für Bewohner, insbesondere bei bestehender Insektenphobie, psychisch sehr belastend sein.[4] Zur effektiven Bekämpfung ist es notwendig, die oft in der Bausubstanz, wie beispielsweise im Fußboden, angesiedelten Kolonien gezielt zu behandeln.[5]

Biologie & Lebenszyklus

Die Koloniegründung erfolgt bei *Lasius brunneus* vermutlich durch einzelne Weibchen, die sich nach dem Schwarmflug ein geeignetes Versteck suchen, um dort Eier abzulegen. Die erste Generation an Arbeiterinnen wird von der Königin in diesem Versteck großgezogen. Ein solches Volk beginnt monogyn mit einer einzigen Königin, wobei ältere Kolonien mitunter auch mehrere Königinnen enthalten können. Im Gegensatz zu den Arbeiterinnen sind die männlichen und weiblichen Individuen stets geflügelt, wenn sie das Nest zum Schwarmflug verlassen. Dieser Schwarmflug findet von Ende Mai bis Anfang August in der Zeit zwischen 5.00 und 14.00 Uhr statt. Nach erfolgreicher Paarung werfen die Weibchen ihre Flügel ab. Sowohl die Männchen als auch die Weibchen sind einheitlich dunkel gefärbt und werden deutlich größer als die Arbeiterinnen. Meist weisen männliche Tiere eine dunklere Körperfärbung auf als die Weibchen.[3] Die Arbeiterinnen sammeln regelmäßig Honigtau von verschiedenen Blatt- oder Rindenläusen wie z. B. der Großen Eichenrindenlaus (*Stomaphis quercus*). Nur relativ selten werden auch Insekten oder deren Larven erbeutet. Die Art ist in Europa weit verbreitet und kann in Deutschland überall dort vorkommen, wo es Totholz gibt. In Gebäuden legt die Ameise ihre Nester zum Beispiel in von Pilzen befallenem Holz an, nutzt aber auch Dämmstoffe wie Styropor. Die Arbeiterinnen tendieren dazu, in Spalten zu laufen und vermeiden es, freie Oberflächen zu überqueren.[3]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Göttingen, Lower Saxony, Deutschland

    21.12.2025

  • Ergolzmündung, Suisse

    08.10.2025

  • Langenfeld Mehlbruch, 40764 Langenfeld (Rheinland), Deutschland

    14.09.2025

  • Frankfurt-Süd, Deutschland

    06.09.2025

  • Neudorf-Süd, 47 Duisburgo, Alemania

    29.08.2025

Daten: iNaturalist

Źródła i odniesienia

  1. https://www.gbif.org/species/1314946
  2. Dr. Martin Felke, Institut für Schädlingskunde, Rotrückige Hausameise, Seite 1
  3. Felke, M.: Rotrückige Hausameise (Lasius brunneus). Institut für Schädlingskunde.