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Chordatiere (Chordata)
Klasa
Vögel (Aves)
Rząd
Galliformes (Galliformes)
Rodzina
Phasianidae
Rodzaj
Gallus
Gatunek
Gallus gallus domesticus
Nazwa naukowa
Gallus gallus f. domesticus
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
Das Haushuhn (*Gallus gallus domesticus*) ist eine Form des Bankivahuhns (*Gallus gallus*) und gehört zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae). Landwirtschaftlich wird es dem Geflügel zugeordnet.[1]
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Fakten (kompakt)
- Die frühesten eindeutigen Überreste des Haushuhns stammen aus jungsteinzeitlichen Fundstätten in Thailand und datieren zwischen 1650 und 1250 v. Chr. - Eine Studie aus dem Jahr 2022 kommt zu dem Schluss, dass die Domestizierung des Haushuhns durch den Anbau von Trockenreis in Südostasien begünstigt wurde.[2] - Im antiken Griechenland wurden Haushühner vermutlich eher für Hahnenkämpfe und als Statussymbol gehalten, nicht als Nahrungsquelle. - Die Domestizierung des Haushuhns erfolgte vermutlich vor rund 8100 Jahren. - Es gibt Hinweise darauf, dass einzelne andere Formen in die Entwicklung des Haushuhns eingekreuzt wurden, da sich mitunter genetische Marker des Sonnerathuhns finden.[10] - Die ersten dokumentierten Importe von Haushühnern nach Amerika erfolgten 1493 durch Christoph Kolumbus nach Hispaniola.[2] - In Europa lassen sich die ältesten eindeutigen Funde des Haushuhns in Italien nachweisen, mit Radiokarbon-Alterswerten um 770 v. Chr.[10] - Die drei wichtigsten Erzeugerländer für Hühnerfleisch sind die USA, China und Brasilien. - Die bedeutendsten europäischen Hühnerfleischproduzenten sind Spanien, Großbritannien und Frankreich. - Die Haltung von Hühnern in Legebatterien kann zu Verhaltensstörungen führen, da die Tiere unter anderem unter Platzmangel leiden und ihren Scharrtrieb nicht befriedigen können. - Die Zahl der jährlich geschlachteten Haushühner wird auf über 45 Milliarden geschätzt. - Die Domestizierung des Haushuhns ist schwieriger nachzuvollziehen als die von größeren Haustieren, da Hühnerknochen seltener erhalten bleiben und schwerer zu identifizieren sind. - Die Form des Kamms bei Haushühnern kennt viele Varianten, darunter den Rosenkamm und den Hörnerkamm.[2] - Einige Hühnerrassen haben fünf Zehen, d. h. zwei Zehen nach hinten (Polydaktylie). - Die größten Hühner können über 10 kg wiegen, vergleichbar mit einer Pute. - Der Begriff "Rasse" wird innerhalb der organisierten Zucht von Hühnern benutzt, um eine Gruppe von ähnlichen Tieren zu bezeichnen, die sich durch eine Kombination von Bau, Größe, Federqualität, Verhalten oder anderen Merkmalen kennzeichnen.[2] - Die ersten Zuchtschauen für Hühner gab es im frühen 19. Jahrhundert. - Die Vermehrung von Farbe und Zeichnung beim Haushuhn ist ein wichtiges Thema in der Zucht.[2] - Die ersten eindeutigen Reste des Haushuhns stammen aus jungsteinzeitlichen Lokalitäten in Thailand und datieren zwischen 1650 und 1250 v. Chr.[2]
Name & Einordnung
Das Haushuhn, wissenschaftlich als *Gallus gallus domesticus* geführt, ist eine Form des Bankivahuhns (*Gallus gallus*) und gehört zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae). Der wissenschaftliche Name wurde von Johann Friedrich Gmelin im Jahr 1789 als *Gallus gallus domesticus* festgelegt. Das Wort „Huhn“ leitet sich vom mittelhochdeutschen *huon* ab.[2] Die wissenschaftliche Bezeichnung *Gallus* stammt aus dem Lateinischen und wurde früher für das Haushuhn bzw. den Hahn verwendet.[2][1] Das weibliche Haushuhn bzw. die Henne wurde als *Gallina* bezeichnet. Im deutschsprachigen Raum sind die Bezeichnungen Hahn oder Gockel für das männliche Tier und Henne für das weibliche Tier gebräuchlich. Jungtiere werden als Küken bezeichnet, während weibliche Jungtiere bis zur Legereife als Junghennen bekannt sind.[2]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die äußeren Merkmale des Haushuhns (*Gallus gallus domesticus*) variieren stark zwischen den verschiedenen Rassen und Schlägen.[4] Im Vergleich zu den Urhühnern sind die üblichen Haushuhnrassen und -schläge relativ klein, wobei Hähne ein maximales Gewicht von 1,5 Kilogramm und Hennen 1,0 kg erreichen können. Es gibt jedoch eine große Variation in Größe und Gewicht, wobei die kleinsten Zwerghühner (Serama) teilweise nur 250 g wiegen und die größten Hühner (meistens Hybriden) über 10 kg wiegen können, vergleichbar mit einer Pute. Die brasilianischen Riesenhühner (Galo gigante) können über 100 cm groß werden.[5] Die Form des Haushuhns ist je nach Rasse und Schlag ebenfalls sehr unterschiedlich. Die schlanke, gestreckte Form des Urhuhns ist als Landhuhntyp bekannt und wird bei vielen europäischen Rassen gefunden. Viele Rassen amerikanischen und chinesischen Ursprungs entsprechen dem sogenannten Cochintyp mit einem schwereren und kugeligen Bau. Ansonsten bestehen Rassen mit genetisch bedingt sehr kurzen oder auch extrem langen Läufen. Die Rückenlinie kann nach hinten leicht ansteigend sein oder auch absenkend bis fast vertikal. Der Kamm, der bei den wilden Kammhühnern immer einfach und fächerförmig ist, kennt viele Varianten. Häufig wird der Rosenkamm gesehen, der knubbelig und wulstig geformt ist und meistens nach hinten in einem Dorn ausläuft. Gewisse Rassen zeigen einen Hörnerkamm mit zwei fleischigen Hörnern. Selten ist der Becherkamm, bei dem sich zwei parallele Kämme vorne und hinten zu einem Becher vereinen. Sehr klein ist der Erbsenkamm; auch der fehlende Kamm kommt vor. Auffällig ist der äußerliche Unterschied zwischen Hähnen und Hennen innerhalb einer Rasse. Der Kamm ist beim Hahn deutlich größer. Der Halsbehang und der häufig sichelförmige Schwanz bestehen aus langen Federn. Oft besitzt der Hahn im Vergleich zur Henne mehr Farbe im Gefieder. Der Hahn ist größer und wiegt in etwa 1 kg mehr als die Henne.[4] Der Lauf (eigentlich der Tarsometatarsus, auch Ständer genannt) und die Zehen sind meist unbefiedert. Es gibt aber Rassen mit Fußbefiederung (einige Federchen bis zu längeren Federn an den Zehen). Drei Zehen sind nach vorne gerichtet, die vierte Zehe nach hinten.[6] Einige Rassen haben fünf Zehen, d. h. zwei Zehen nach hinten (Polydaktylie). Ausgewachsene Hähne haben über der/den Hinterzehe(n) einen Sporn, der als Waffe bei Angriffen dient. Dieser Sporn kann bei älteren Tieren ziemlich lang und spitz werden.[6] Bei einigen wenigen alten Hühnerrassen wie beispielsweise dem Sumatra sind Hähne überwiegend mehrspornig.[7]
Beschreibung
Das Haushuhn, wissenschaftlich als *Gallus gallus domesticus* bezeichnet, ist eine domestizierte Form des Bankivahuhns (*Gallus gallus*). Als Mitglied der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) und der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes) teilt es viele Merkmale mit seinen wilden Verwandten, weist aber auch einzigartige Eigenschaften auf, die es von diesen unterscheiden. Haushühner sind an ihre Umgebung angepasst und zeigen eine große Vielfalt an Größen, Farben und Verhaltensweisen, die sich aus Jahrhunderten selektiver Züchtung ergeben. Im Gegensatz zu seinen wilden Vorfahren, die in den tropischen Wäldern Südostasiens beheimatet sind, findet man das Haushuhn heute weltweit in einer Vielzahl von Lebensräumen, von landwirtschaftlichen Betrieben bis hin zu städtischen Hinterhöfen. Diese Anpassungsfähigkeit ist ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und Vielseitigkeit der Art. Haushühner sind in der Regel soziale Tiere, die in Gruppen leben, die als Herden bekannt sind. Innerhalb dieser Herden gibt es eine Hackordnung, wobei bestimmte Individuen andere dominieren.[8] Dieses soziale Gefüge beeinflusst verschiedene Verhaltensweisen, wie z. B. Futteraufnahme und Fortpflanzung. Anatomisch gesehen weisen Haushühner mehrere bemerkenswerte Anpassungen auf, die es ihnen ermöglichen, in ihrer jeweiligen Nische erfolgreich zu sein. Ihre kräftigen Beine und Füße eignen sich gut zum Scharren und Kratzen auf dem Boden, um Nahrung zu finden. Ihr Schnabel ist zum Picken von Samen, Insekten und anderer Vegetation geeignet. Haushühner haben im Vergleich zu Wildvögeln eine reduzierte Flugfähigkeit, da der Schwerpunkt auf die Fleisch- und Eierproduktion gelegt wurde. Geschlechtsdimorphismus ist bei Haushühnern ausgeprägt, wobei die Hähne (Männchen) oft größer und auffälliger gefärbt sind als die Hennen (Weibchen).[8] Hähne haben oft einen Kamm und Kehllappen, fleischige Anhängsel am Kopf bzw. Hals, die bei Hennen fehlen oder reduziert sind. Darüber hinaus haben Hähne typischerweise lange, gebogene Schwanzfedern, die als Sicheln bekannt sind, die bei Hennen fehlen. Das Fortpflanzungsverhalten von Haushühnern ist durch ein komplexes Balzritual gekennzeichnet, bei dem Hähne ihr Gefieder zur Schau stellen und Laute ausstoßen, um Hennen anzulocken. Nach der Paarung legt die Henne eine Reihe von Eiern, die sie dann bebrütet, bis sie schlüpfen.[8] Die Küken sind Nestflüchter, d. h. sie sind beim Schlüpfen relativ weit entwickelt und können kurz nach der Geburt selbstständig nach Nahrung suchen. Obwohl Haushühner viele Gemeinsamkeiten mit ihren wilden Verwandten aufweisen, gibt es einige bemerkenswerte Unterschiede. So wurden Haushühner beispielsweise so gezüchtet, dass sie häufiger Eier legen als Wildhühner. Außerdem neigen Haushühner dazu, zahmer zu sein und weniger scheu vor Menschen als ihre wilden Artgenossen. Diese Unterschiede sind das Ergebnis von Jahrhunderten selektiver Züchtung, die darauf abzielt, bestimmte Merkmale zu verstärken, die für den Menschen von Vorteil sind.[8]
Verhalten
Haushühner können, je nach Rasse, unterschiedlich wenige Meter weit fliegen, sind aber bodenorientierte Vögel.[1] Das Haushuhn war die erste standorttreue Vogelart, bei der ein Magnetsinn nachgewiesen wurde.[2] Der laute Kikeriki-Schrei (das Krähen) des Hahnes dient zur akustischen Markierung des Reviers. Meist kräht der Hahn morgens bei beginnendem Sonnenaufgang[1], gegen Mittag und gegen Abend. Der Hahnenschrei diente im Altertum als Zeitangabe römischen Ursprungs. Gallicinum bezeichnet die Mitte zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang. Auch zu jeder anderen Tageszeit kann er krähen. Das Gackern, die übliche Lautäußerung aller erwachsenen Haushühner, ist ein verhältnismäßig vielfältiges Verständigungswerkzeug, das Warn-, Droh- und Lockrufe aber auch Wehlaute wie Unbehagen umfasst.[1] Sprichwörtlich geworden ist die sogenannte Hackordnung der Hühner. Diese ist aber, im Vergleich etwa zur Situation bei anderen sozial lebenden Tierarten, recht flexibel. Da Hühner möglichst hochgelegene Schlafplätze bevorzugen (frei lebende Hühner schlafen nachts auf Bäumen)[9], sollten Sitzstangen in Ställen möglichst in gleicher Höhe angebracht sein, um ständige Rangordnungskämpfe um den besten Schlafplatz zu vermeiden. Auch das Körnerfutter wird breitflächig gestreut, damit rangniedere Tiere nicht zu kurz kommen. Unabhängig von der Art der Haltung können Probleme wie Federpicken und sogar Kannibalismus auftreten.[9] Eine Studie zeigt jedoch, dass bei der Zweinutzungsrasse Lohmann Dual die Verhaltensstörungen (Federpicken, Kannibalismus) weniger stark auftreten.[1] In den sogenannten Legehennenbatterien ist das Sozialverhalten gestört und die Tiere leiden u. a. wegen des Platzmangels an Langeweile, und weil sie ihren Scharrtrieb nicht befriedigen können.[1] Nach jüngeren Forschungen verfügen Hühner über ein sehr ausgeprägtes Sozial- und Kommunikationsverhalten. So lassen physiologische Messwerte bei Hennen auf deren Empathie gegenüber Küken schließen. Ebenfalls sind nun mehr beachtliche Intelligenzleistungen nachgewiesen, wie etwa logisches Lösen von Problem- oder Aufgabenstellungen auch unter veränderlichen Versuchsbedingungen.[2]
Ökologie
Die bereitgestellten Quellen enthalten keine detaillierten Informationen über die ökologische Rolle von *Gallus gallus domesticus*. Daher kann ich keine entsprechenden ökologischen Informationen über diese Art geben.
Bedeutung, Schäden & Prävention
Informationen zur Bedeutung, zu Schäden und zur Prävention von *Gallus gallus domesticus* (Haushuhn) sind in den bereitgestellten Quellen nicht verfügbar. Daher kann ich diese Sektion nicht erstellen.
Wirtschaftliche Bedeutung
Es liegen keine Informationen über die wirtschaftliche Bedeutung des Haushuhns (*Gallus gallus domesticus*) im Sinne von Schäden oder Nutzen in Bezug auf Forstwirtschaft, Lagerhaltung, Bauwesen, oder ähnliche Wirtschaftszweige vor. Daher kann keine Aussage über wirtschaftliche Schäden, betroffene Materialien, Qualitätsminderung, Bekämpfungskosten oder positive wirtschaftliche Aspekte getroffen werden.
Biologie & Lebenszyklus
Haushühner (*Gallus gallus domesticus*) können im Jahr etwa 250 bis 300 Eier legen, wenn ihnen die gelegten Eier täglich weggenommen werden. Würden die Eier nicht entfernt, würde die Henne mit dem Brüten beginnen, sofern ihr Bruttrieb genügend ausgeprägt ist. Bei modernen Rassen wurde der Bruttrieb jedoch gezielt weggezüchtet oder stark reduziert. Durch eine Futterumstellung auf ausschließlich Weizen kommt in den meisten Fällen der Bruttrieb wieder zum Vorschein. Das Brutverhalten ist manchmal gestört, so dass die Henne die Eier nicht fertig bebrütet und vorzeitig das Nest verlässt. Dieses Fehlverhalten zeigen oftmals Hühner, die selbst in Brutapparaten geschlüpft sind. Die Brutdauer beträgt im Normalfall 21 Tage.[2]
Vorkommen & Lebensraum
Das Haushuhn (*Gallus gallus domesticus*) stammt vom Bankivahuhn (*Gallus gallus*) ab, das ursprünglich in Südostasien verbreitet war. Durch Domestikation und Zucht hat sich das Haushuhn weltweit verbreitet und kommt heute auf allen Kontinenten außer der Antarktis vor. Es besiedelt unterschiedlichste Klimazonen, von gemäßigten Breiten bis hin zu tropischen Regionen. In Europa ist das Haushuhn weit verbreitet, einschließlich der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Das Haushuhn ist anpassungsfähig und kommt sowohl in landwirtschaftlichen Nutzflächen als auch in der Nähe menschlicher Siedlungen vor. Es kann in Wäldern, Graslandschaften und sogar in städtischen Gebieten gefunden werden.[1]
Saisonalität & Aktivität
Informationen zur Saisonalität und Aktivität des Haushuhns (*Gallus gallus domesticus*) sind in den bereitgestellten wissenschaftlichen Quellen nicht explizit enthalten. Das öffentliche Interesse, gemessen am Suchinteresse, zeigt saisonale Schwankungen. Die Monate mit dem höchsten durchschnittlichen Suchinteresse in Deutschland sind Mai und März. Im Gegensatz dazu verzeichnen Dezember und Juli das geringste Suchvolumen.[3] Diese Schwankungen im Suchinteresse könnten auf saisonale Ereignisse wie Ostern (Eiersuche) oder saisonale Unterschiede in der Hühnerhaltung zurückzuführen sein, aber ohne weitere wissenschaftliche Belege bleiben dies Spekulationen.
Źródła i odniesienia
- https://www.gbif.org/species/9457155
- https://de.wikipedia.org/wiki/Haushuhn
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- Bärbel Bauermann: Geflügelhaltung, Geflügelzucht. Deutscher Landwirtschaftsverlag, 1962, S. 37.
- Bericht über ein Recordriesenhuhn auf worldrecordchicken.com, abgerufen am 10. Juni 2018.
- Basiswissen MTool, S. 8.
- Esther Verhoef, Aad Rijs: The Complete Encyclopedia of Chickens. S. 227.
- Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)
- Katrin Juliane Schiffer, Carola Hotze: Hühner halten – artgerecht und natürlich. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2009, S. 31.
- PDF: haushuhn-scientific