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Zaniedbana mrówka drzewna/ścieżkowa Lasius zaniedbany

Zaniedbana mrówka drzewna/ścieżkowa
Średnie ryzyko Gatunek inwazyjny Może ugryźć Zagrożenie fizyczne

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Hautflügler (Hymenoptera)
Rodzina Formicidae
Rodzaj Lasius
Gatunek Lasius neglectus
Nazwa naukowa Lasius neglectus Van Loon, Boomsma & Andrasfalvy, 1990
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Die **Vernachlässigte Holz-** oder **[Wegameise](/pages/lexikon/schwarzgraue-wegameise)** (*Lasius neglectus*) ist eine Ameisenart, die als Pflanzenschädling sowie als Hygieneschädling an Lebensmitteln klassifiziert wird. Ursprünglich in den Steppen Kleinasiens beheimatet, besiedelt die eingeschleppte Art heute verstärkt urbane Bereiche und dringt bei Kälte auch in Gebäude ein. Aufgrund ihrer starken Abhängigkeit von Honigtau gilt sie als extremer Blattlauszüchter und verursacht zudem Schäden durch Nistaktivitäten in elektrischen Anlagen.[1]

Fakten (kompakt)

- *Lasius neglectus* wird als Pflanzenschädling sowie als Hygieneschädling an Lebensmitteln klassifiziert.[4] - Die Arbeiterinnen sind ca. 2,5 bis 3,5 mm lang und besitzen relativ große Augen. - Königinnen erreichen eine Körperlänge von 5,5 bis 6,0 mm, während Männchen nur etwa 2,5 mm groß werden. - Die Färbung ist gelbbraun bis braun, wobei Kopf und Gaster bisweilen etwas dunkler erscheinen. - Diese Ameisenart wurde noch nie fliegend beobachtet; die Begattung findet bereits im Nest ohne Hochzeitsflug statt.[4] - Die Kolonien sind extrem polygyn: In einer Nestanlage von 14 Hektar können sich ca. 10.000 Königinnen befinden. - Die Aktivität der [Ameisen](/pages/lexikon/ameisen) findet in einem Temperaturbereich von über 10 °C bis unter 41 °C statt, mit einem Optimum bei 34 °C. - Von Mai bis Ende Oktober sind die Tiere rund um die Uhr (24 h) auf Nahrungssuche.[4] - Geschlechtstiere erscheinen sehr früh im Jahr, in beheizten Gebäuden (z. B. Budapest) bereits im März.[4] - Die Entwicklungsdauer einer Arbeiterin beträgt bei 22–30 °C ca. 36 Tage, in reifen Kolonien jedoch bis zu 71 Tage. - Die Eiablage stoppt, wenn die Haupttagestemperatur unter 18,3 °C fällt. - *Lasius neglectus* toleriert Temperaturen bis zu –5,5 °C während der Überwinterung. - Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt in den Steppen Kleinasiens in Höhen bis zu 1750 Metern. - Die weltweite Verschleppung erfolgt oft durch Pflanzenkübel, unter anderem nach Spanien, Belgien und Neuseeland (2004). - In Deutschland wurde die Art im Jahr 2000 in der Umgebung von Jena nachgewiesen. - Eingeschleppte Populationen treten verstärkt im urbanen Bereich auf und dringen bei Kälte in Gebäude ein. - Einige Populationen sind unikolonial, bilden also ein Netzwerk aus mehreren verbundenen Bauten. - Als „extreme Blattlauszüchter“ sind sie stark von Honigtau abhängig, was zu massivem Rußtaupilzbefall an [Pflanzen](/pages/lexikon/verpiss-dich-pflanze) führt. - Die Ameisen siedeln gern in elektrischen Anlagen und können dort Kurzschlüsse verursachen. - Nester werden bevorzugt im Boden oder unter [Steinen](/pages/lexikon/lebende-steine) angelegt.[4]

Name & Einordnung

Die Art trägt den wissenschaftlichen Namen *Lasius neglectus* Van Loon, Boomsma & Andrasfalvy, 1990. Sie wird systematisch der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und der Familie der Ameisen ([Formicidae](/pages/lexikon/ameisen)) zugeordnet. Innerhalb dieser Hierarchie gehört sie zur Gattung *Lasius*, für die der deutsche Name [Wegameisen](/pages/lexikon/schwarzgraue-wegameise) gebräuchlich ist.[2] Der Artname wird im Deutschen als Vernachlässigte Holz-/Wegameise wiedergegeben. In Abbildungen findet sich auch die verkürzte Bezeichnung Wegameise. Morphologisch werden die Tiere als kleine [Holzameisen](/pages/lexikon/braune-holzameise) beschrieben. Aus der Perspektive der Schädlingsbekämpfung erfolgt eine Einordnung als Pflanzenschädling sowie als Hygieneschädling an Lebensmitteln.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Arbeiterinnen von *Lasius neglectus* werden als kleine [Holzameisen](/pages/lexikon/braune-holzameise) beschrieben, die über relativ große Augen verfügen. Ihre Körperlänge beträgt etwa 2,5 bis 3,5 mm. Die Grundfärbung variiert von gelbbraun bis braun, wobei Kopf und Gaster bisweilen etwas dunkler erscheinen. Der Antennenschaft ist hellbraun gefärbt, während die Fühler zur Spitze hin dunkler werden. Morphologisch weisen die Antennen eine 12-gliedrige Struktur auf. Die Mandibeln der Arbeiterinnen sind mit sieben bis acht Zähnen besetzt. Bezüglich der Extremitäten gleichen die oberen Beinabschnitte der Körperfärbung, wohingegen die unteren Bereiche blasser sind. Ein deutlicher Sexualdimorphismus zeigt sich in der Größe der Geschlechtstiere. Königinnen erreichen eine Länge von 5,5 bis 6,0 mm. Die Männchen hingegen sind mit 2,5 mm deutlich kleiner. Obwohl Geschlechtstiere vorhanden sind, wurden diese [Ameisen](/pages/lexikon/ameisen) nie fliegend beobachtet. Die Eier der Art sind hyalin gefärbt. Sowohl junge als auch ausgewachsene Larven weisen eine weißliche Färbung auf. Die Verpuppung erfolgt bei dieser Art in Kokons.[1]

Beschreibung

Die Vernachlässigte Holz-/[Wegameise](/pages/lexikon/schwarzgraue-wegameise) (*Lasius neglectus*) wird sowohl als Pflanzenschädling als auch als Hygieneschädling an Lebensmitteln klassifiziert.[1] Es handelt sich um kleine [Holzameisen](/pages/lexikon/braune-holzameise), die anatomisch durch ihre relativ großen Augen auffallen.[2] Ein herausragendes Merkmal dieser Art ist ihre unikoloniale Lebensweise, bei der mehrere Bauten wie ein Netzwerk miteinander verbunden sind und eine einzige, zusammenhängende Kolonie bilden.[3] Diese Kolonien sind polygyn, was bedeutet, dass sie zahlreiche Königinnen beherbergen; in einer befallenen Fläche von 14 Hektar können sich beispielsweise ca. 10.000 Königinnen befinden.[4] Im Gegensatz zu vielen anderen Ameisenarten findet die Begattung bereits im Nest statt, weshalb kein Hochzeitsflug durchgeführt wird.[5] Folglich wurden die Königinnen bisher nie fliegend beobachtet.[6] Die Geschlechtstiere erscheinen sehr früh im Jahr, wobei sie in beheizten Gebäuden, wie Beobachtungen aus Budapest zeigen, bereits im März auftreten können.[7] Die Aktivität der Arbeiterinnen setzt bei Temperaturen über 10 °C ein und reicht bis knapp unter 41 °C, wobei das physiologische Optimum bei 34 °C liegt.[8] Von Mai bis Ende Oktober sind die Tiere kontinuierlich rund um die Uhr (24 Stunden) auf Nahrungssuche.[9] Die Brutentwicklung erfolgt in einem Temperaturbereich von 19 °C bis 30 °C.[10] Die Entwicklungsdauer einer Arbeiterin beträgt bei 22–30 °C etwa 36 Tage, während sie in reifen Kolonien bis zu 71 Tage dauern kann.[11] Die Verpuppung der Larven findet geschützt in Kokons statt.[12] Die Larven selbst sind, ebenso wie die ausgewachsenen Larvenstadien, von weißlicher Färbung.[13] Ökologisch tritt *Lasius neglectus* als extremer Blattlauszüchter auf, da die Art sehr stark von Honigtau abhängig ist.[14] Ursprünglich an Steppenlandschaften mit Baumbestand angepasst, dringen die Tiere im urbanen Raum bei Kälte auch in Gebäude ein und ertragen Überwinterungstemperaturen von bis zu -5,5 °C.[15]

Verhalten

Die Aktivität der Arbeiterinnen von *Lasius neglectus* erstreckt sich über einen Temperaturbereich von über 10 °C bis unter 41 °C, wobei das Optimum bei 34 °C liegt. Während der Hauptsaison von Mai bis Ende Oktober sind die Tiere rund um die Uhr (24 Stunden) auf Nahrungssuche. Ein charakteristisches Verhaltensmerkmal ist das Fehlen eines Hochzeitsfluges, da die Begattung bereits innerhalb des Nestes vollzogen wird. Entsprechend wurden die Geschlechtstiere dieser Art bisher nie fliegend beobachtet. *Lasius neglectus* organisiert sich häufig in unikolonialen Strukturen, bei denen mehrere Bauten netzwerkartig miteinander verbunden sind und eine gemeinsame Kolonie bilden. Diese Superkolonien sind polygyn und können eine extrem hohe Dichte an Königinnen aufweisen, wie etwa 10.000 Individuen in einer 14 Hektar großen Anlage. Im Rahmen der Nahrungsbeschaffung tritt die Art als extremer Blattlauszüchter auf und ist stark von deren Honigtau abhängig. Bei Kälte zeigen die [Ameisen](/pages/lexikon/ameisen) das Verhalten, in Gebäude einzudringen. Zudem siedeln sie sich bevorzugt in elektrischen Anlagen an, was technische Störungen wie Kurzschlüsse verursachen kann.[1]

Ökologie

Der ursprüngliche Lebensraum von *Lasius neglectus* umfasst Steppenlandschaften mit Baumbestand in Kleinasien. Eingeschleppte Populationen besiedeln verstärkt den urbanen Bereich, darunter Gärten und Parkanlagen. Die Nester werden dabei im Boden oder unter [Steinen](/pages/lexikon/lebende-steine) angelegt. Einige Populationen sind unikolonial organisiert, wobei mehrere Bauten netzwerkartig zu einer großen Kolonie verbunden sind. Ökologisch tritt die Art als extremer Blattlauszüchter auf, da sie stark von deren Honigtau abhängig ist. Diese massive Honigtauausscheidung führt auf den Wirtspflanzen zu einem vermehrten Wuchs von Rußtaupilzen. Der Pilzbelag erschwert die Fotosynthese der [Pflanzen](/pages/lexikon/verpiss-dich-pflanze) und beeinträchtigt die Qualität von Früchten. Hinsichtlich des Mikroklimas liegt das Aktivitätsoptimum bei 34 °C, wobei Temperaturen zwischen 10 °C und 41 °C genutzt werden. Die Nahrungssuche erfolgt von Mai bis Ende Oktober rund um die Uhr. Bei Kälte dringen die Tiere auch in Gebäude ein und besiedeln elektrische Anlagen oder befallen Lebensmittel.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Vernachlässigte Holz-/[Wegameise](/pages/lexikon/schwarzgraue-wegameise) (*Lasius neglectus*) wird sowohl als Pflanzenschädling als auch als Hygieneschädling an Lebensmitteln klassifiziert. Ein wesentlicher Schaden in der Landwirtschaft und im Gartenbau entsteht durch die extreme Zucht von [Blattläusen](/pages/lexikon/blattlause), da die [Ameisen](/pages/lexikon/ameisen) stark von deren Honigtau abhängig sind. Die massive Ausscheidung von Honigtau fördert das Wachstum von Rußtaupilzen auf den Wirtspflanzen. Dies erschwert die Fotosynthese der [Pflanzen](/pages/lexikon/verpiss-dich-pflanze) und macht betroffene Früchte unansehlich. Im technischen Bereich siedeln die Tiere gerne in elektrischen Anlagen, wo sie Kurzschlüsse verursachen können. Innerhalb von Wohnbereichen gehen die Ameisen auch direkt an Lebensmittelvorräte. Besonders bei Kälte dringen die Tiere aktiv in Gebäude ein. Die Bekämpfung und das Management werden dadurch erschwert, dass einige Populationen unikolonial organisiert sind. Dabei sind mehrere Bauten wie ein Netzwerk verbunden und bilden eine einzige, riesige Kolonie.[4] In einer solchen Nestanlage von 14 Hektar können sich beispielsweise ca. 10.000 Königinnen befinden. Da die Begattung bereits im Nest stattfindet, wurde nie ein klassischer Hochzeitsflug beobachtet. Die Ausbreitung erfolgt daher oft anthropogen durch Verschleppung, wie beispielsweise ursprünglich durch Pflanzenkübel.[4]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Lasius neglectus* resultiert aus ihrer Einstufung als Pflanzenschädling sowie als Hygieneschädling an Lebensmitteln. Ein erheblicher Schaden im Garten- und Landbau entsteht durch die Eigenschaft der Art als extremer Blattlauszüchter, da sie stark vom Honigtau abhängig ist. Die infolgedessen massive Honigtauausscheidung begünstigt einen vermehrten Wuchs von Rußtaupilzen auf den [Pflanzen](/pages/lexikon/verpiss-dich-pflanze). Dieser Pilzbelag erschwert die Fotosynthese der betroffenen Gewächse erheblich. Zudem werden Früchte durch die Verschmutzungen unansehnlich, was zu einer Qualitätsminderung führt. Neben den agrarwirtschaftlichen Schäden verursacht *Lasius neglectus* technische Probleme, da die Kolonien gern in elektrischen Anlagen siedeln. Diese Nistplatzwahl in der Infrastruktur führt häufig zu Kurzschlüssen. Im häuslichen Umfeld tritt die Art zudem als Vorratsschädling auf, da sie im Wohnbereich gezielt Lebensmittel befällt.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Begattung findet bei *Lasius neglectus* bereits im Nest statt, weshalb kein Hochzeitsflug erfolgt. Folglich wurden die Geschlechtstiere bisher nie fliegend beobachtet.[4] Die Kolonien sind polygyn und beinhalten zahlreiche Königinnen; in einer Nestanlage von 14 Hektar wurden ca. 10.000 Königinnen geschätzt. Die Eiablage stoppt, wenn die Haupttagestemperatur unter 18,3 °C fällt. Die Entwicklung der Brut findet in einem Temperaturbereich von 19 °C bis 30 °C statt. Bei Temperaturen zwischen 22 °C und 30 °C beträgt die Entwicklungsdauer einer Arbeiterin etwa 36 Tage, in reifen Kolonien hingegen bis zu 71 Tage. Die Verpuppung der weißlichen Larven erfolgt in Kokons. Adulte Tiere sind in einem Temperaturbereich von über 10 °C bis unter 41 °C aktiv, wobei das Optimum bei 34 °C liegt. Von Mai bis Ende Oktober sind die [Ameisen](/pages/lexikon/ameisen) 24 Stunden am Tag auf Nahrungssuche. In beheizten Gebäuden können Geschlechtstiere bereits sehr früh im Jahr, etwa im März, erscheinen. Zur Überwinterung werden Temperaturen bis zu -5,5 °C ertragen. Ernährungsbiologisch gelten die Tiere als extreme Blattlauszüchter, die stark vom Honigtau abhängig sind. Diese massive Honigtauausscheidung fördert das Wachstum von Rußtaupilzen, welche die Fotosynthese der Wirtspflanzen erschweren. Im Wohnbereich werden zudem Lebensmittel als Nahrungsquelle genutzt. Einige Populationen sind unikolonial organisiert, wobei mehrere Bauten wie ein Netzwerk verbunden sind und eine Kolonie bilden. Die Nistanlage erfolgt typischerweise im Boden oder unter [Steinen](/pages/lexikon/lebende-steine).[4]

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Lasius neglectus* liegt in den Steppen Kleinasiens. In diesem natürlichen Areal besiedelt die Art Höhenlagen bis zu 1000 Metern, wobei maximale Höhen von bis zu 1750 Metern erreicht werden. Der primäre Lebensraum ist dort durch eine Steppenlandschaft mit Baumbestand charakterisiert. Die Ausbreitung in neue Gebiete erfolgte vornehmlich durch Verschleppung mittels Pflanzenkübeln. Eingeschleppte Populationen wurden unter anderem in Spanien, auf den Kanarischen Inseln, in Ungarn (seit 1990), Polen und Belgien dokumentiert. Auch in Neuseeland ist die Art seit dem Jahr 2004 bekannt. In Deutschland gelang der Nachweis im Jahr 2000 in der Umgebung von Jena. Die Städte Gent, Jena und Warschau bilden dabei die derzeit nördlichste Verbreitungsgrenze der Spezies. In den eingeschleppten Gebieten tritt *Lasius neglectus* verstärkt im urbanen Raum auf und besiedelt dort Gärten sowie Parkanlagen. Bei Kälte dringen die Tiere auch in das Innere von Gebäuden ein. In beheizten Strukturen, wie beispielsweise in Budapest beobachtet, können Geschlechtstiere bereits sehr früh im März erscheinen. Einige Populationen sind unikolonial organisiert, was bedeutet, dass mehrere Bauten wie ein Netzwerk verbunden sind und eine gemeinsame Kolonie bilden. Die Nestanlage erfolgt typischerweise im Boden oder unter [Steinen](/pages/lexikon/lebende-steine). Hinsichtlich der klimatischen Toleranz werden im Winter Temperaturen bis zu -5,5 °C ertragen.[1]

Saisonalität & Aktivität

Das Aktivitätsmuster von *Lasius neglectus* ist stark temperaturabhängig und erstreckt sich über einen weiten Zeitraum im Jahr. Die [Ameisen](/pages/lexikon/ameisen) sind von Mai bis Ende Oktober aktiv und befinden sich in dieser Phase rund um die Uhr (24 Stunden) auf Nahrungssuche. Der allgemeine Aktivitätsbereich liegt zwischen Temperaturen von über 10 °C und unter 41 °C, wobei das Optimum bei 34 °C erreicht wird. Für die Entwicklung der Brut sind Temperaturen zwischen 19 °C und 30 °C notwendig. Sinkt die Haupttagestemperatur unter 18,3 °C, stoppt die Eiablage vollständig. Die Entwicklungsdauer einer Arbeiterin beträgt bei 22 bis 30 °C etwa 36 Tage, kann sich in reifen Kolonien jedoch auf bis zu 71 Tage verlängern. Ein Schwarmflug findet nicht statt, da die Art nie fliegend beobachtet wurde und die Begattung bereits innerhalb des Nestes erfolgt. Geschlechtstiere erscheinen sehr früh im Jahr, in beheizten Gebäuden teilweise schon im März. Zur Überwinterung werden Temperaturen bis –5,5 °C ertragen. Bei Kälte dringen die Tiere zudem verstärkt in Gebäude ein, was ihre Präsenz im urbanen Raum verlängert.[1] Das öffentliche Suchinteresse korreliert mit der späten Aktivitätsphase und zeigt einen deutlichen Peak im Oktober.[3]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Germany

    14.07.2024

  • Germany

    14.07.2024

  • Germany

    14.07.2024

  • Germany

    18.06.2024

  • Germany

    18.06.2024

Daten: iNaturalist

Źródła i odniesienia

  1. https://content.behrs-online.de/wissen/document-view/kom_qm-schaedlingsbekaempfer_schaedlingsbekaempfer_011_04_01_04_02/print (Seite 1)
  2. https://www.gbif.org/species/7358948
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  4. Sellenschlo, U.: Vernachlässigte Holz-/Wegameise (Lasius neglectus), Behr's Verlag, Hamburg.