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Błąd sosny amerykańskiej Leptoglossus occidentalis

Błąd sosny amerykańskiej
Średnie ryzyko Gatunek inwazyjny Zagrożenie fizyczne Pożyteczny Może ugryźć

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Schnabelkerfe (Hemiptera)
Rodzina Coreidae
Rodzaj Leptoglossus
Gatunek Leptoglossus occidentalis
Nazwa naukowa Leptoglossus occidentalis Heidemann, 1910
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Die **Amerikanische Kiefernwanze** (*Leptoglossus occidentalis*) ist eine Insektenart aus der Familie der Randwanzen (Coreidae), die ursprünglich im Westen Nordamerikas beheimatet ist.[1][2] Als polyphager Schädling saugt sie an den Samen und Zapfen verschiedener Nadelbäume und hat sich seit ihrer ersten europäischen Sichtung im Jahr 1999 über weite Teile des Kontinents ausgebreitet. Aufgrund der charakteristischen blattartigen Verbreiterungen an den Hinterbeinen ist sie in Mitteleuropa kaum mit heimischen Arten zu verwechseln, ähnelt jedoch der in Europa bislang nicht etablierten Art *Leptoglossus corculus*. Neben ihrer forstwirtschaftlichen Relevanz fällt die Art oft im Herbst auf, wenn sie auf der Suche nach Überwinterungsquartieren massenhaft in Gebäude eindringt.[1]

Analiza społeczności

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Dane społeczności Silberkraft
Ostatnio 15.05.2026
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Fakten (kompakt)

Hier sind einige Fakten über die Amerikanische Kiefernwanze (*Leptoglossus occidentalis*): - *Leptoglossus occidentalis* ist eine Art der Blattfußwanzen (Familie Coreidae). - Ursprünglich stammt sie aus dem westlichen Nordamerika. - Durch den Menschen hat sie sich aber weit verbreitet. - Adulte [Wanzen](/pages/lexikon/wanzen) sind etwa 19 mm lang. - Sie haben einen rötlich-braunen bis dunkelbraunen Körper. - Der Hinterleib ist gelb-schwarz gebändert. - Die Hinterbeine haben blattartige Verbreiterungen. - Eine dünne, weiße Zickzacklinie verläuft oft über die Mitte der Vorderflügel. - Diese Wanzenart ernährt sich hauptsächlich von den sich entwickelnden Samen und Zapfen von Nadelbäumen. - Dazu gehören Kiefern (*Pinus* spp.), Douglasien (*Pseudotsuga menziesii*), Fichten (*Picea* spp.) und Hemlocktannen (*Tsuga* spp.). - Sie können die Keimfähigkeit von Nadelbaumsamen in Saatgutplantagen um bis zu 80 % reduzieren. - Die Art hat eine Generation pro Jahr. - Im Herbst suchen die adulten Tiere Schutz in Häusern und anderen Strukturen zum Überwintern. - Sie stellen keine Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar, da sie weder beißen noch Krankheiten übertragen.[2]

Namen & Einordnung (kurz)

Die Amerikanische Kiefernwanze (*Leptoglossus occidentalis*) ist eine Art aus der Familie der Randwanzen (Coreidae) und wurde im Jahr 1910 von Oliver Heidemann erstbeschrieben.[1][2] Der Gattungsname *Leptoglossus* leitet sich aus dem Griechischen ab (*leptos* für schlank, *glossa* für Zunge) und verweist auf den schlanken Rüssel, während das Epitheton *occidentalis* den ursprünglichen Verbreitungsschwerpunkt im westlichen Nordamerika beschreibt. Zu den taxonomischen Synonymen zählen *Theognis occidentalis* Hussey, 1953 sowie die 2013 beschriebene *Narnia anaticula*. Innerhalb der Systematik wird die Art der Tribus Anisoscelidini zugeordnet.[3]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Amerikanische Kiefernwanze (*Leptoglossus occidentalis*) ist eine verhältnismäßig große Art aus der Familie der Randwanzen (Coreidae), die eine Körperlänge von bis zu 20 Millimetern erreicht. Der lang gestreckte Körper weist eine überwiegend rötlichbraune bis dunkelbraune Grundfärbung auf. Ein zentrales Bestimmungsmerkmal sind die charakteristisch blattartig verbreiterten Tibien (Unterschenkel) des hinteren Beinpaares, die der Familie ihren englischen Namen „leaf-footed bugs“ verleihen. Auf den Flügeldecken verläuft typischerweise ein weißes Zickzack-Band, das jedoch bei manchen Individuen schwach ausgeprägt sein oder gänzlich fehlen kann. Der Kopf zeigt mittig eine rote Längslinie und trägt lange, viergliedrige Fühler. Bei geöffneten Flügeln wird auf der Oberseite des Hinterleibs eine markante schwarze Bänderung auf gelbem bis orangem Grund sichtbar. Werden die Tiere gestört, sondern sie ein Verteidigungssekret ab, das einen säuerlichen Geruch nach grünen Äpfeln oder Kiefern verströmt. Die Entwicklung erfolgt über tonnenförmige, etwa 2 mm große Eier, die in Reihen an Nadeln abgelegt werden. Die daraus schlüpfenden Nymphen durchlaufen fünf flügellose Stadien, wobei sie zunächst orange gefärbt sind und im Laufe der Entwicklung dunkler werden.[1][5] In Mitteleuropa ist die Art aufgrund der speziellen Beinform mit keiner heimischen Wanze zu verwechseln.[1] Ähnliche nordamerikanische Arten wie *Leptoglossus corculus* oder *Leptoglossus phyllopus* unterscheiden sich durch Details in der Hinterleibsfärbung oder Flügelzeichnung, sind in Europa jedoch bisher nicht etabliert.[1][5]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die primäre Schadwirkung von *Leptoglossus occidentalis* liegt in der Forstwirtschaft, wo Adulte und Larven an Samen und Zapfen von Nadelgehölzen saugen und Ernteverluste von bis zu 80 % in Samenplantagen verursachen können.[6][7] Besonders betroffen sind Douglasien und Kiefernarten, wobei in Europa auch die Ernte von Pinienkernen (*Pinus pinea*) durch eine erhöhte Quote leerer Samen wirtschaftlich geschädigt wird.[2] Zudem fungiert die Wanze als Vektor für den Pilz *Diplodia sapinea*, der das Triebsterben bei Kiefern auslöst.[8] Im urbanen Raum tritt die Art im Herbst als Lästling auf, wenn sie in großer Zahl in Gebäude eindringt, um dort zu überwintern.[9] Eine Gefahr für die Bausubstanz oder Vorräte besteht nicht, jedoch können die bei Bedrohung abgegebenen Abwehrsekrete Textilien verfärben und einen penetranten Geruch verströmen.[1] Für den Menschen ist das Insekt weitgehend harmlos, wenngleich in seltenen Fällen schmerzhafte Stiche als Abwehrreaktion dokumentiert wurden.[10] Präventive Maßnahmen an Gebäuden beschränken sich auf das Abdichten von Rissen sowie die Installation von Fliegengittern an Fenstern und Türen.[5] Eine chemische Bekämpfung im Wohnbereich ist nicht erforderlich; stattdessen wird das mechanische Absammeln oder Aufkehren der Tiere empfohlen.[1] In der kommerziellen Saatgutproduktion kommen im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes auch biologische Gegenspieler wie der Eiparasitoid *Gryon pennsylvanicum* zum Einsatz.[11]

Biologie & Lebenszyklus

Leptoglossus occidentalis bringt in Mitteleuropa generell eine Generation pro Jahr hervor (univoltin), wobei in wärmeren Regionen Südeuropas auch zwei Generationen auftreten können.[1][2] Die Überwinterung erfolgt im Adultstadium an geschützten Orten, woraufhin die Tiere im späten Frühjahr ihre Aktivität wieder aufnehmen und ab Mai mit der Eiablage beginnen.[1] Die Weibchen legen zylindrische, etwa 2 mm große Eier in Reihen oder kleinen Gruppen meist entlang von Kiefernnadeln ab.[1][2] Ein Gelege umfasst durchschnittlich 30 Eier, wobei die totale Fertilität eines Weibchens bis zu 80 Eier betragen kann.[1] Die hemimetabole Entwicklung verläuft über fünf flügellose Nymphenstadien, wobei sich die Färbung von orange im ersten Stadium zu rötlich-braun in späteren Stadien wandelt.[1][2] Die Entwicklungsdauer ist temperaturabhängig; der untere Schwellenwert liegt bei etwa 14 °C, wobei der Zyklus vom Ei zum Adulttier bei optimalen Bedingungen sechs bis acht Wochen dauert.[2] Als polyphage Art nutzt die Wanze diverse Nadelgehölze als Wirtspflanzen, insbesondere Kiefern (*Pinus*), Douglasien (*Pseudotsuga*), Fichten (*Picea*) und Hemlocktannen (*Tsuga*).[1][2] Sowohl Larven als auch Adulte saugen mithilfe ihres Rüssels an den Samenanlagen und reifenden Zapfen, um flüssige Nährstoffe zu extrahieren.[1] Durch die Abgabe von enzymhaltigem Speichel wird das Pflanzengewebe verflüssigt, was die Keimfähigkeit der Samen drastisch reduzieren kann.[2] Im Herbst suchen die adulten [Wanzen](/pages/lexikon/wanzen), oft angelockt durch Aggregationspheromone, trockene Überwinterungsquartiere wie Rindenritzen oder menschliche Behausungen auf.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Leptoglossus occidentalis* liegt im Westen Nordamerikas, wo die Art einen breiten ökologischen Raum von British Columbia bis Mexiko besiedelt.[1][2] Seit den 1950er Jahren erfolgte eine Arealausweitung in den Osten des Kontinents, bevor die Wanze 1999 erstmals in Europa (Norditalien) nachgewiesen wurde.[1] Von dort aus breitete sich das Insekt innerhalb weniger Jahre über fast ganz Europa aus und erreichte später auch Ostasien, Nordafrika, Südamerika sowie Südafrika. Der primäre Lebensraum sind Nadelwälder, in denen sich die Tiere auf Wirtsbäumen der Gattungen *Pinus*, *Pseudotsuga*, *Picea* und *Tsuga* aufhalten.[1][2] Während der Vegetationszeit leben die [Wanzen](/pages/lexikon/wanzen) meist unauffällig in den Baumkronen, um an Samen und Zapfen zu saugen.[1] Im Herbst suchen die adulten Tiere aktiv nach trockenen, geschützten Überwinterungsquartieren und sammeln sich dabei oft in großer Zahl an und in Gebäuden, was sie im urbanen Umfeld auffällig macht.[1][2]

Saisonalität & Aktivität

In Mitteleuropa bildet *Leptoglossus occidentalis* in der Regel eine Generation pro Jahr aus, wobei in wärmeren Regionen auch eine zweite Generation möglich ist. Die adulten Tiere verlassen ihre Überwinterungsquartiere im späten Frühling, bleiben jedoch während der Vegetationszeit durch ihre Lebensweise in den Baumkronen meist unbemerkt. Auffällig wird die Art vor allem im Herbst, wenn sich die adulten [Wanzen](/pages/lexikon/wanzen) ab Ende September und im Oktober auf die Suche nach geschützten Überwinterungsquartieren begeben.[1] Dies spiegelt sich deutlich im öffentlichen Interesse wider, das statistisch im Oktober seinen Höhepunkt erreicht und auch im November noch stark erhöht ist.[4] Im Gegensatz dazu sind Beobachtungen und Suchanfragen in den Frühsommermonaten Juni und Juli am geringsten, da sich die Population zu dieser Zeit in der reproduktiven Phase in den Nadelbäumen befindet.[1][4] Die [Wanzen](/pages/lexikon/wanzen) überwintern als adultes Tier (Imago) oft in Aggregationen an Gebäuden oder in natürlichen Verstecken wie Rindenspalten.[1][5]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Deutschland

    20.01.2026

  • Altenkunstadt, Bavaria, Deutschland

    18.01.2026

  • Deutschland

    18.01.2026

  • Deutschland

    17.01.2026

  • Berggarten, Weimar, Thüringen, Deutschland

    17.01.2026

Daten: iNaturalist

Źródła i odniesienia

  1. https://content.behrs-online.de/wissen/document-view/kom_qm-schaedlingsbekaempfer_schaedlingsbekaempfer_011_03_10_02_01_2021_12_01/print
  2. https://www.gbif.org/species/5156102
  3. http://coreoidea.speciesfile.org/common/basic/Taxa.aspx?TaxonNameID=1187714
  4. Aggregierte Suchdatenanalyse (2026)
  5. https://extension.psu.edu/western-conifer-seed-bug
  6. Bates, S. L. et al.: Effect of feeding by the western conifer seed bug, Leptoglossus occidentalis, on the major storage reserves of developing seeds and on seedling vigor of Douglasfir. In: Tree Physiology 21, 2001, 481–487
  7. Strong, W.B.: Lodgepole pine seedset increase by mesh bagging is due exclusion of Leptoglossus occidentalis (Hemiptera: Coreidae). In: J. Entomol. Soc. Brit. Columbia, 2015 112, December:3–18
  8. Luchi, N. et al.: Leptoglossus occidentalis and Diplodia pinea: a new insect-fungus association in Mediterranean forests. In: Forest Pathology 2012 42:246–251
  9. Blatt, S.E.: An unusually large aggregation of the western conifer seed bug, Leptoglossus occidentalis (Hemiptera: Coreidae), in a man-made structure. In: Journal of the Entomological Society of British Columbia, 91: 71–72
  10. Hornok, S.; Kontschan, J.: The Western Conifer Seed Bug (Hemiptera: Coreidae) has the potential to bite humans. In: Journal of Medical Entomology, 2017, 1–3
  11. Roversi, P.F. et al.: Pre-release risk assessment of the egg-parasitoid Gryon pennsylvanicum for classical biological control of Leptoglossus occidentalis. In: Journal of applied entomology, 2014 138 1/2:27–35