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Ctenolepisma longicaudata Dane Longicaudata
Szybka nawigacja
Taksonomia
Królestwo
Tiere (Animalia)
Typ
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa
Insekten (Insecta)
Rząd
Schnabelkerfe (Hemiptera)
Rodzina
Cicadellidae
Rodzaj
Longicaudata
Gatunek
Longicaudata
Nazwa naukowa
Longicaudata Dmitriev, 2020
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
*Diachasmimorpha longicaudata* (Ashmead) ist ein aus Südostasien stammender parasitoider Hautflügler (Hymenoptera: Braconidae), der als biologisches Bekämpfungsmittel gegen Fruchtfliegen eingesetzt wird. Es handelt sich um einen generalistischen, koinobionten und solitären Larven-Endoparasitoiden, der verschiedene Tephritiden-Arten wie die Mittelmeerfruchtfliege *Ceratitis capitata* befällt. Die Weibchen suchen nach befallenen Früchten am Boden oder in der Baumkrone und legen ihre Eier durch das Fruchtfleisch hindurch direkt in die Wirtslarven ab.[1]
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Ostatnio 15.02.2026
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rozwój na przestrzeni lat
Fakten (kompakt)
- Die untersuchte Massenzucht verglich zwei Populationen: eine Linie wurde auf Larven des genetischen Geschlechtsbestimmungsstammes Vienna-8 ($Dl_{(Cc-tsl)}$) gezüchtet, die andere auf Larven eines wilden biparentalen Stammes ($Dl_{(Cc-bip)}$).[1][2] - Für die Aufzucht der Wirtslarven im Labor kam eine künstliche Diät zum Einsatz, die aus Weizenkleie (17 %), Hefe (8 %), Zucker (10 %), Salzsäure (0,8 %), Pappelholzspänen (8,8 %) sowie Konservierungsstoffen bestand.[4] - Um die Entwicklung adulter Fruchtfliegen aus den Wirtslarven zu verhindern, wurden die sechs Tage alten Larven vor der Exposition gegenüber den Parasitoiden mit einer Dosis von 90 Gy bestrahlt.[5] - Unter kontrollierten Laborbedingungen wiesen Weibchen der auf dem Wildstamm gezüchteten Linie eine signifikant höhere Lebenserwartung von 15 Tagen auf, verglichen mit 12 Tagen bei der Vienna-8-Linie.[8] - Augmentative Freisetzungen des Parasitoiden in der Provinz San Juan zwischen den Jahren 2012 und 2016 führten zu einer Reduktion der *Ceratitis capitata*-Population um 40 % bis 70 %.[3] - Das Geschlechterverhältnis der Nachkommen zeigte in Laborversuchen eine leichte Verschiebung zugunsten der Weibchen, mit Raten von 1,3:1 beziehungsweise 1,1:1 (Weibchen zu Männchen).[8] - Nicht-lineare Modelle prognostizieren für die Entwicklung vom Ei zum Adulttier untere thermische Schwellenwerte zwischen 10,0 °C und 10,4 °C sowie obere Schwellenwerte zwischen 31,0 °C und 33,7 °C. - Die optimale Temperatur für das Überleben der adulten Wespen wurde in Studien mit 28,0 °C ermittelt.[15] - In Feldkäfigversuchen im Herbst produzierte die Wildstamm-Linie in den ersten 10 Tagen doppelt so viele weibliche Nachkommen wie die Vergleichslinie, was auf eine höhere biologische Plastizität bei kälteren Temperaturen hindeutet.[14]
Name & Einordnung
Die in den vorliegenden Quellen behandelte Art trägt den wissenschaftlichen Namen *Diachasmimorpha longicaudata* (Ashmead) und wird systematisch der Ordnung Hymenoptera sowie der Familie Braconidae zugeordnet. Es handelt sich um einen ursprünglich aus Asien stammenden larvalen Parasitoiden, der im Indo-Pazifik beheimatet ist. Funktionell wird der Organismus als generalistischer, larvaler Koinobiont und solitärer Endoparasitoid klassifiziert, der verschiedene Fruchtfliegenarten (Tephritidae) als Wirte nutzt. Historisch wurde diese exotische Art zwischen den 1960er und 1980er Jahren als klassisches biologisches Bekämpfungsmittel in mehreren lateinamerikanischen Ländern eingeführt.[1] Unabhängig von dieser Art existiert laut taxonomischen Datenbanken die Gattung *Longicaudata* Dmitriev, 2020, welche zur Familie der Zikaden (Cicadellidae) innerhalb der Ordnung Hemiptera zählt.[2]
Beschreibung
*Diachasmimorpha longicaudata* ist eine parasitoide Wespe aus der Familie der Braconidae, die ursprünglich im südostasiatischen und indopazifischen Raum beheimatet ist. Sie wird als generalistischer, koinobionter Endoparasitoid klassifiziert, der sich solitär im Inneren der Larven verschiedener Bohrfliegenarten (Tephritidae) entwickelt. Ein herausragendes anatomisches Merkmal der Weibchen ist der verlängerte Legebohrer (Ovipositor), der speziell dafür angepasst ist, das Perikarp (Fruchtfleisch) von Früchten zu durchdringen. Dieses Organ ermöglicht es den Weibchen, ihre Eier direkt in die Wirtslarven zu injizieren, die sich im Inneren der Frucht verbergen. Das Foragierverhalten der Weibchen umfasst die aktive Suche nach befallenen Früchten sowohl am Boden als auch im Kronendach der Bäume. Die physiologische Entwicklung verläuft über die Stadien Ei, Larve und Puppe bis zum adulten Insekt und ist stark temperaturabhängig. Als thermisches Optimum für die Fekundität und Aktivität der Adulten gelten Temperaturen zwischen 24 °C und 30 °C. Die untere thermische Schwelle für die Entwicklung vom Ei zum Adulten liegt zwischen 10,0 °C und 10,4 °C, während die obere Schwelle bei etwa 31,0 °C bis 33,7 °C angesiedelt ist. Die Art zeigt einen Sexualdimorphismus bezüglich der Lebenserwartung, wobei Weibchen unter Laborbedingungen signifikant länger leben können als Männchen. Die Populationsdynamik und das Geschlechterverhältnis der Nachkommen werden maßgeblich von Umweltfaktoren wie der relativen Luftfeuchtigkeit und der Umgebungstemperatur beeinflusst. In kühleren Jahreszeiten, wie dem frühen Herbst, sinkt die Reproduktionsrate drastisch, da die Art an warm-gemäßigte bis tropische Bedingungen angepasst ist.[1]
Verhalten
Weibchen von *Diachasmimorpha longicaudata* suchen zur Wirtsfindung sowohl herabgefallene, befallene Früchte als auch Früchte im Baumkronenbereich auf. Die Eiablage erfolgt, indem das Weibchen mit seinem Ovipositor von außen durch das Fruchtperikarp bohrt, um die Wirtslarve im Inneren zu erreichen. Es handelt sich um einen generalistischen, koinobionten und solitären Endoparasitoiden, der Larven verschiedener Fruchtfliegenarten parasitiert. Das Verhalten bei der Eiablage wird stark durch Umweltfaktoren beeinflusst, wobei die Parasitierungsrate bei höheren Temperaturen und relativer Luftfeuchtigkeit zunimmt. Die Aktivität der Weibchen ist bei Temperaturen zwischen 16 und 24 °C sowie einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45–60 % besonders hoch, wobei auch Temperaturbereiche bis 30 °C eine hohe Fekundität begünstigen können.[1]
Ökologie
*Diachasmimorpha longicaudata* fungiert als generalistischer, solitärer Koinobiont und Larven-Endoparasitoid, der ein breites Spektrum an Fruchtfliegenarten der Familie Tephritidae nutzt.[1] Zu den primären Wirten zählen ökonomisch relevante Schädlinge wie *Ceratitis capitata* (Mittelmeerfruchtfliege) sowie verschiedene Arten der Gattung *Anastrepha*, darunter *A. fraterculus*, *A. suspensa* und *A. obliqua*. Die ursprünglich im indo-pazifischen Raum beheimatete Art wurde in zahlreichen Regionen Lateinamerikas als biologischer Kontrollorganismus etabliert. Bei der Wirtssuche attackieren die Weibchen Larven in befallenen Früchten sowohl im Baumkronenbereich als auch am Boden, indem sie das Fruchtgewebe mit ihrem Ovipositor von außen durchdringen.[1] Es liegen keine Nachweise vor, dass *D. longicaudata* in den amerikanischen Freisetzungsgebieten Nicht-Ziel-Wirte oder nützliche Insektenarten attackiert. Die ökologische Leistungsfähigkeit ist stark temperaturabhängig; optimale Bedingungen für die Parasitierung liegen zwischen 16 und 24 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45–60 %. Die physiologischen thermischen Grenzen für die Entwicklung vom Ei zum Adulttier liegen bei etwa 10,0–10,4 °C (unterer Schwellenwert) und 31,0–33,7 °C (oberer Schwellenwert), während das Optimum für das Überleben adulter Tiere bei 28 °C liegt. In semiariden Habitaten unterliegt die Populationsdynamik starken saisonalen Schwankungen mit hohen Reproduktionsraten im späten Frühling und Sommer, gefolgt von einem rapiden Rückgang der Aktivität im kühleren Frühherbst.[1]
Biologie & Lebenszyklus
*Diachasmimorpha longicaudata* ist ein generalistischer, larvaler Koinobiont und solitärer Endoparasitoid, der verschiedene Fruchtfliegenarten der Familie Tephritidae, wie etwa *Ceratitis capitata*, befällt. Die Weibchen suchen aktiv nach Wirtslarven in befallenen Früchten, die sich am Boden oder noch im Baum befinden, und nutzen ihren Ovipositor, um durch die Fruchthaut hindurch ihre Eier direkt in den Wirt zu injizieren. Die Entwicklung vom Ei bis zum adulten Insekt findet vollständig im Wirt statt und ist stark temperaturabhängig. Modellierungen zeigen, dass die untere thermische Schwelle für die Entwicklung zwischen 10,0 und 10,4 °C liegt, während die obere Schwelle bei 31,0 bis 33,7 °C angesiedelt ist. Als optimale Temperatur für das Überleben der adulten Wespen gilt ein Wert von etwa 28,0 °C. Für die allgemeine Aktivität der Parasitoide werden Umgebungstemperaturen von 16 bis 24 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 45 bis 60 % als ideal angesehen. Die Reproduktionsleistung der Weibchen ist in wärmeren Jahreszeiten wie dem späten Frühling und Sommer signifikant höher als im kühleren Herbst. Unter Laborbedingungen wurde die höchste Fekundität in einem Temperaturbereich von 24 bis 30 °C beobachtet.[1] Das Geschlechterverhältnis der Nachkommen unterliegt saisonalen Schwankungen; während im Frühling und Sommer mehr Weibchen schlüpfen (z. B. 1,4:1), kann sich das Verhältnis im Herbst zugunsten der Männchen verschieben. Die Lebenserwartung der adulten Weibchen wird zudem durch den Wirtsstamm beeinflusst, auf dem sie sich entwickelt haben. In Laborstudien lebten Weibchen, die auf Larven eines wilden *Ceratitis capitata*-Stammes gezüchtet wurden, durchschnittlich 15 Tage, während solche von einem genetischen Zuchtstamm nur 12 Tage erreichten. In Halbfreiland-Käfigversuchen zeigte sich zudem, dass die Lebensdauer der Weibchen im Frühling signifikant länger ist als in den Sommermonaten oder im Herbst. Niedrige Temperaturen unter 10 °C stellen einen kritischen Mortalitätsfaktor dar, der im frühen Herbst zu hohen Sterberaten von bis zu 75 % innerhalb der ersten Woche führen kann. Die Art zeigt eine gewisse biologische Plastizität, wobei die Parasitierungsrate mit steigender Temperatur zunimmt, jedoch bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit sinken kann.[1]
Vorkommen & Lebensraum
*Diachasmimorpha longicaudata* ist ein ursprünglich im indopazifischen Raum und Südostasien beheimateter Parasitoid.[1][3] Im Rahmen von Programmen zur biologischen Schädlingsbekämpfung wurde die Art zwischen den 1960er und 1980er Jahren in diversen lateinamerikanischen Ländern eingeführt. In Argentinien gelang der Nachweis etablierter Populationen in Zitrusanbaugebieten im Norden des Landes etwa 40 Jahre nach den ersten Freisetzungen.[3] Aktuelle Verbreitungsgebiete umfassen unter anderem die obstproduzierenden, semiariden Täler der Provinz San Juan im zentralen Westen Argentiniens.[1][3] Der Lebensraum ist durch eine hohe Anpassungsfähigkeit der Wespe an unterschiedliche klimatische Bedingungen geprägt.[14] Sie kommt sowohl in tropischen Umgebungen mit stabilem Klima als auch in subtropischen Regionen, Halbwüsten und Gebieten mit mediterranem Klima vor.[14][16] In den argentinischen Anbaugebieten besiedelt *Diachasmimorpha longicaudata* bewässerte Obstplantagen, die Wirtspflanzen wie Pfirsiche, Feigen, Orangen und Grapefruits beherbergen.[4] Die Art toleriert dabei signifikante saisonale Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.[14] Innerhalb des Mikrohabitats suchen die Weibchen sowohl am Boden auf herabgefallenen Früchten als auch im Baumkronendach nach Wirtslarven.[3] Das Vorkommen ist eng an die Verfügbarkeit von Tephritiden-Fruchtfliegen wie *Ceratitis capitata* gebunden. Umweltfaktoren wie die Umgebungstemperatur begrenzen dabei die Verbreitung und Aktivität, wobei kältere Bedingungen im Frühherbst die Populationen dezimieren können.[1]
Saisonalität & Aktivität
Die saisonale Aktivität und Populationsdynamik von *Diachasmimorpha longicaudata* wird maßgeblich von klimatischen Faktoren, insbesondere der Lufttemperatur, bestimmt.[1][3] In Studien unter naturnahen Bedingungen zeigte der Parasitoid im späten Frühling und Sommer ein ähnlich hohes Reproduktionspotenzial. Diese Jahreszeiten, die in den untersuchten semi-ariden Regionen durch warm-gemäßigte Bedingungen und mittlere Temperaturen zwischen 19,6 °C und 22,0 °C gekennzeichnet sind, ermöglichen die höchsten Populationswachstumsraten. Im Gegensatz dazu sinkt die reproduktive Aktivität im frühen Herbst aufgrund kälterer Umweltbedingungen stark ab, wobei die Weibchen zwar aktiv bleiben, aber nur sehr geringe Raten aufweisen. Die Überlebensrate der Weibchen ist im Herbst signifikant geringer als im Frühling, was mit mittleren Temperaturen um 12,7 °C in dieser Jahreszeit korreliert. Die untere thermische Schwelle für die Art liegt nahe 10 °C; Temperaturen unterhalb dieses Wertes führen zu einer erhöhten Mortalität und stark eingeschränkter Aktivität.[3] Als optimale klimatische Bedingungen für die Aktivität von *D. longicaudata* werden Temperaturen zwischen 16 °C und 24 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45–60 % angegeben. Die saisonale Dynamik des Parasitoiden verläuft synchron zum Auftreten seines Wirtes *Ceratitis capitata*, dessen Populationen in bewässerten Obstbaugebieten im Spätfrühling und Sommer ihren Höhepunkt erreichen.[3]
Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech
-
Am Waldessaum, Altenburg, Thuringia, Deutschland
22.01.2026
-
Nieder-Ingelheim,Heideshm.Str., 55218 Ingelheim am Rhein, Deutschland
21.01.2026
-
Heidelberg, Baden-Württemberg, Deutschland
20.01.2026
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Bismarcksteig, 78467 Konstanz, Deutschland
19.01.2026
-
Karlsruhe, Baden-Württemberg, Deutschland
18.01.2026
Daten: iNaturalist
Źródła i odniesienia
- https://doi.org/10.3390/insects16101031
- https://www.gbif.org/species/11181669
- Suárez, L.; et al. Laboratory and Semi-Field Cage Demography Studies of Diachasmimorpha longicaudata Mass-Reared on Two Ceratitis capitata Strains. Insects 2025, 16, 1031, p. 3