- Die Flügeldecken von Mocyta fungi sind bei den meisten adulten Exemplaren geringfügig länger als das Pronotum, können entlang der Mittellinie jedoch auch exakt die gleiche Länge aufweisen.
- Die Form des Receptaculum seminis (der Spermathek), insbesondere der Spermathekengang, weist bei der Art eine beachtliche morphologische Variabilität auf.
- In Alaska wurde die Art unter anderem an Waldrändern in Gesellschaft von Zitterpaspeln (Populus tremuloides) und Himbeeren (Rubus idaeus) sowie im Bereich von Spiraea und Zwergbirken nachgewiesen.
- Zu den Fangmethoden, mit denen Mocyta fungi erfolgreich nachgewiesen wurde, zählen neben dem Sieben von Flussdrift und Streu auch Flight-Intercept-Fallen (FIT) sowie Bodenfallen (Pitfall traps).2
Pleśń Mocyta fungi
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Klasyfikacja
Taksonomia
- Królestwo
- Animalia
- Typ
- Arthropoda
- Klasa
- Insecta
- Rząd
- Coleoptera
- Rodzina
- Staphylinidae
- Rodzaj
- Mocyta
Przegląd
Einleitung
Mocyta fungi ist eine paläarktische Art aus der Familie der Kurzflügler (Staphylinidae), die sich als adventives Neozoon inzwischen global ausgebreitet hat und in Nordamerika weit verbreitet ist. Die Art besiedelt als Generalist ein breites Spektrum an Habitaten, darunter Laub- und Nadelwälder, landwirtschaftliche Nutzflächen sowie Küstenbiotope. Morphologisch zeichnet sich das dunkelbraune bis schwarze, breit ovale Insekt durch eine Körperlänge von 2,4-3,0 mm aus. Ähnliche Arten wie Mocyta amblystegii sind äußerlich kaum zu unterscheiden, weshalb eine sichere Determination primär anhand der Spermathekenform erfolgt.1
W skrócie
Fakten (kompakt)
Pleśń: zdjęcia z prawdziwych obserwacji
Rozpoznawanie
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Mocyta fungi ist eine morphologisch sehr variable Art der Kurzflügler, die sich durch einen breit ovalen Körperbau auszeichnet. Die Körperlänge adulter Exemplare beträgt 2,4-3,0 mm. Farblich ist der Körper einheitlich dunkelbraun bis schwarz gefärbt, wobei einige Individuen auf den Flügeldecken einen rötlichen Schimmer aufweisen. Die Anhänge der Tiere sind hellbraun gefärbt. Die Antennen weisen längliche basale Glieder I-IV auf, während die mittleren und äußeren Antennenglieder V-X subquadratisch oder leicht quer geformt sind. Das Pronotum zeigt sich breit und quer, an den Seiten gerundet und an der Basis bogenförmig. Die Flügeldecken sind ebenfalls quer und entsprechen in ihrer Länge etwa der Mittellinie des Pronotums oder sind geringfügig länger. Das Abdomen verläuft an den Seiten breit bogenförmig. Bezüglich des Sexualdimorphismus ist zu beachten, dass in der nearktischen Region ausschließlich Weibchen nachgewiesen wurden. Weibliche Exemplare besitzen eine birnenförmige Spermatheka, während Männchen in Nordamerika fehlen. Äußerlich besteht eine große Ähnlichkeit zu Mocyta amblystegii, weshalb eine sichere Bestimmung oft nur über die Untersuchung der Spermatheka erfolgen kann.1 Belastbare Daten zu Eiern, Larven und Puppen sind in der zugrundeliegenden Datenlage nicht systematisch beschrieben.
Portret
Beschreibung
Mocyta fungi ist eine morphologisch äußerst variable Art innerhalb der Kurzflügler, die eine weltweite Verbreitung aufweist und als Neozoon in Nordamerika etabliert ist. Die Körperlänge adulter Exemplare bewegt sich im Bereich von 2,4-3,0 mm bei einer breit ovalen Körpergrundgestalt. Farblich variiert das Integument von gleichmäßig dunkelbraun bis schwarz, wobei manche Exemplare auf den Flügeldecken einen rötlichen Schimmer aufweisen und die Appendizes hellbraun gefärbt sind. In ihrem natürlichen paläarktischen Verbreitungsgebiet sowie in Teilen der Ursprungsregionen treten sowohl Männchen als auch Weibchen auf. Im Gegensatz dazu ist die Art in der Nearktis und in weiten Teilen Kanadas parthenogenetisch beziehungsweise ausschließlich durch Weibchen repräsentiert, was eine geschlechtliche Fortpflanzung in diesen Regionen ausschließt. Anatomisch zeichnet sich das Weibchen durch eine birnenförmige Spermatheca aus, deren Form jedoch eine gewisse Variabilität aufweist. Die Flügeldecken (Elytren) übertreffen das Pronotum in ihrer Länge meist leicht, entsprechen bei einigen Individuen jedoch exakt der Länge des Pronotums entlang der Mittellinie. Ökologisch agiert die Art als Generalist und besiedelt terrestrische Habitate wie Laub- und Nadelwaldstreu, Moos, verrottendes Holz, Pilze sowie pflanzliche Zersetzungsprodukte. Darüber hinaus wird die Art regelmäßig in feuchten Biotopen wie Überschwemmungswäldern, Flussufern, Salzmarsch-Randbereichen sowie in Agrarlandschaften und Küstendünen nachgewiesen. Aktivitätsmaxima beziehungsweise Nachweise im Freiland erstrecken sich über die Monate Mai bis Oktober. Bei Feldbeobachtungen ist eine visuelle Unterscheidung zu nah verwandten Arten wie Mocyta amblystegii kaum möglich, weshalb eine sichere Artbestimmung meist auf mikroskopischen Untersuchungen der weiblichen Genitalstrukturen beruht. Zusätzliche diagnostische Sicherheit bietet in Nordamerika das absolute Fehlen männlicher Individuen im Vergleich zu sympatrischen Verwandten. Belastbare und systematische Daten zur spezifischen Larvalentwicklung, den genauen Larvenstadien sowie zu feinanatomischen Spezialisierungen abseits der bekannten adulten Strukturen fehlen in der aktuellen Fachliteratur weitgehend.1
Systematyka
Name & Einordnung
Mocyta fungi wurde ursprünglich unter der Kombination Aleochara fungi beschrieben, wobei Typusexemplare (Syntypen) aus Europa überliefert sind. Im Laufe der taxonomischen Erforschung wurde die Art aufgrund morphologischer Merkmale verschiedenen Gattungen zugeordnet. Zu den bekannten heterotypischen Synonymen und historischen Kombinationen zählen Achromata fusiformis, Dimetrota nuptalis, Acrotona lividula sowie Acrotona adjuvans, deren Holotypen beziehungsweise Lectotypen morphologisch vollständig mit europäischen Exemplaren von Mocyta fungi übereinstimmen. Die Art gehört zur Tribus Homalotini innerhalb der Unterfamilie Aleocharinae der Familie der Kurzflügler (Staphylinidae). Eine vollständige Darstellung der höheren taxonomischen Hierarchie zeigt die Einordnung vom Reich der Tiere bis zur Ordnung der Käfer (Coleoptera). Aufgrund der weiten paläarktischen Verbreitung und Verschleppung in andere Regionen existieren zahlreiche historische Nachweise in unterschiedlichen gattungsspezifischen Zuordnungen. Belastbare Daten zu regionalen oder historischen deutschen Trivialnamen sind in der Fachliteratur nicht dokumentiert. Auch international sind keine spezifischen, etablierten Trivialnamen von breiter wissenschaftlicher Relevanz belegt. Die nomenklatorische Validität stützt sich primär auf die Typenmaterialien der historischen Beschreibungen. Weitere Details zur historischen Erstpublikation sind in den zugrundeliegenden musealen Sammlungen dokumentiert.1
Tryb życia
Biologie & Lebenszyklus
Die Biologie und der Lebenszyklus des Kurzflüglers Mocyta fungi sind stark mit feuchten Habitaten und detritusreichen Substraten verknüpft. Die Art besiedelt terrestrische Mikrohabitate wie Laubstreu, verrottendes Holz, Moos sowie Pilze und pflanzliche Zersetzungsprodukte. Bezüglich der Fortpflanzungsbiologie zeigt sich eine geographische Besonderheit: Während in der paläarktischen Heimat sowohl Männchen als auch Weibchen existieren, wurden in der Nearktis bislang ausschließlich Weibchen nachgewiesen, was auf eine parthenogenetische Fortpflanzung in diesen eingeführten Populationen hindeutet. Die morphologische Bestimmung der Weibchen erfolgt primär über die Form der birnenförmigen Spermatheka. Die Körperlänge der adulten Käfer bewegt sich im Bereich von 2,4-3,0 mm, wobei die Grundfärbung dunkelbraun bis schwarz ausgeprägt ist und helle Beine aufweist. Hinsichtlich der ökologischen Nische treten adulte Tiere und mutmaßlich auch die Larven als Habitatsgeneralisten in feuchten Wäldern, Überschwemmungsauen, Süßwiesen und Küstenbiotopen auf. Belastbare quantitative Daten zur genauen Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien (Ei, Larvenstadien, Puppe) sowie zu temperaturabhängigen Entwicklungsraten fehlen in der aktuellen Literatur weitgehend. Auch exakte physiologische Parameter wie Diapausenmechanismen oder spezifische Mortalitätsfaktoren sind bisher nicht systematisch untersucht worden. Die Aktivitätsperiode der Imago erstreckt sich in nördlichen Regionen von Mai bis Oktober, wobei Nachweise mittels Bodenfallen, Kescherfängen und dem Aussieben von Streu und Treibsel erbracht wurden. Aufgrund der späten und fragmentarischen Datenlage zu den präimaginalen Stadien können keine validen Aussagen zu generationellen Zyklen oder spezifischen Wirtspflanzenassoziationen getroffen werden.
Tryb życia
Verhalten
Belastbare Verhaltensdaten zu Mocyta fungi liegen in den vorliegenden Quellen nicht vor, weshalb das Verhalten dieser Art derzeit nicht wissenschaftlich beschrieben werden kann.
Tryb życia
Ökologie
Mocyta fungi besiedelt als euryöke Art eine Vielzahl unterschiedlicher Habitate wie Laub- und Nadelwälder, Überschwemmungsauen, Marschen sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Küstendünen. Die Art ist in Pilzen, in Laub- und Nadelstreu, unter verrottendem Holz, in Moosen sowie in pflanzlichen Zersetzungsprodukten zu finden. Lokale Nachweise belegen Vorkommen in feuchten Biotopen wie Silber-Ahorn-Sümpfen, Thuja-Sümpfen (eastern white cedar swamps), Weidengebüschen und moorigen Uferbereichen. Darüber hinaus wird die Art regelmäßig in anthropogen beeinflussten Umgebungen wie Kahlschlägen, Grasnarben und landwirtschaftlichen Feldern angetroffen. Mikroklimatisch zeigt die Art eine Präferenz für feuchte Substrate, was durch Funde in Flussdrift, unter Rindenstücken, Treibholz und Steinen unterstrichen wird. Aktivitätsmaxima beziehungsweise Nachweise liegen vor allem in den Monaten Mai bis Oktober. Zoogeographisch handelt es sich um eine paläarktische Art, die in Nordamerika als Neozoon weit verbreitet ist. In vielen Regionen, darunter in Nordamerika, vermehrt sich die Art parthenogenetisch, da bisher ausschließlich Weibchen nachgewiesen wurden.1
Występowanie
Vorkommen & Lebensraum
Der Kurzflügler Mocyta fungi besitzt ein natürliches, paläarktisches Verbreitungsgebiet, das sich über Europa, Nordafrika sowie Asien erstreckt und die Art als weit verbreitet ausweist. Im Zuge anthropogener Verschleppung hat sich die Art als Neozoon in Nordamerika etabliert, wo sie heute in zahlreichen kanadischen Provinzen und US-Bundesstaaten nachgewiesen ist. In Nordamerika wird die Population fast ausschließlich durch parthenogenetisch reproduzierende Weibchen repräsentiert, während in der Ursprungsregion beide Geschlechter vorkommen. Die weltweite Verbreitung umfasst neben der Paläarktis und Nearktis auch weitere Regionen, wodurch die Art als Kosmopolit eingestuft wird. In Europa besiedelt Mocyta fungi diverse terrestrische und feuchte Habitate. Die meisten der im atlantischen Kanada gesammelten Exemplare stammen aus landwirtschaftlichen Flächen, es gibt jedoch auch Nachweise aus Küstenbiotopen. Zu den typischen natürlichen Lebensräumen zählen Laub- und Mischwälder, Auenwälder mit Silber-Ahorn sowie Bestände aus Erlen und Birken, wo die Tiere in der Streuschicht, in totem Holz oder in Moospolstern leben. Darüber hinaus ist die Art regelmäßig in feuchten Biotopen wie Sümpfen, Moorlandschaften, im Bereich von Gewässerrändern und in oberen Zonen von Salzwiesen zu finden. Vertikal erstreckt sich das Vorkommen der Art in Gebirgsregionen bis in Höhenlagen von 1100-1200 m. Belastbare kontinuierliche Zeitreihen zur langfristigen Populationsentwicklung in Europa fehlen, jedoch wird die Art in geeigneten Habitaten regelmäßig nachgewiesen.1
Występowanie
Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech
Obserwacje
Analiza społeczności
Sezonowość
Saisonalität & Aktivität
Adulte Exemplare von Mocyta fungi treten im Jahresverlauf von Mai bis Oktober aktiv auf. Wissenschaftliche Belege aus verschiedenen Regionen zeigen Funde und Nachweise unter anderem in den Monaten Mai, Juni, Juli, August, September und Oktober. Überwinterungsstadien und spezifische Verhaltensweisen während der kalten Monate sind in den vorliegenden Daten nicht detailliert quantifiziert, jedoch wurden europäische Exemplare vereinzelt im Januar in Ufer- und Teichnähe registriert. Belastbare Daten zur Generationenfolge pro Jahr, zu konkreten Schwarmflugzeiten oder zu tageszeitlichen Aktivitätsmustern fehlen. Bisher wurde die Art vor allem im Rahmen von Freilandfängen und Berlese-Proben in diesem saisonalen Zeitfenster dokumentiert.1
Sezonowość
Sezonowość i trend popytowy
Na podstawie Silberkraft TrendIndex – naszego własnego modelu na podstawie danych wyszukiwania i obserwacji naturalnych
Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
W praktyce
Bedeutung, Schäden & Prävention
Belastbare Daten zur wirtschaftlichen oder medizinischen Bedeutung als Schädling oder Lästling für den Menschen liegen für Mocyta fungi nicht vor. Die Art wird in der wissenschaftlichen Literatur weder als Pflanzenschädling noch als Vektor für Krankheitserreger geführt. Da die Art in ihrer natürlichen und nearktischen Verbreitung vorwiegend in Streu, morschem Holz, Pilzen und vegetationsreichen Habitaten wie Wäldern oder Feuchtgebieten vorkommt, erfüllt sie dort eine ökologische Funktion als Zersetzer und Generalist. Spezifische Schadbilder an Kulturpflanzen oder Vorräten sind nicht bekannt. Präventions-, Monitoring- oder Bekämpfungsmaßnahmen sind für diese Art im Rahmen des Pflanzenschutzes oder der Schädlingsbekämpfung nicht etabliert, da keine Schadwirkung ausgeht. Gesetzliche Regelungen, Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für Mocyta fungi ebenfalls nicht.
Źródła