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Monilia Monilia

Monilia

Taksonomia

Królestwo Pilze (Fungi)
Typ Ascomycota (Ascomycota)
Klasa Leotiomycetes (Leotiomycetes)
Rząd Helotiales (Helotiales)
Rodzina Sclerotiniaceae
Rodzaj Monilia
Gatunek Monilia
Nazwa naukowa Monilia Bonord.
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Die Pilzgattung *Monilia* zählt zur Familie der Sklerotienbecherlingsverwandten (Sclerotiniaceae) und beschreibt taxonomisch primär die asexuelle Nebenfruchtform (Anamorphe) der Gattung *Monilinia*.[1][2] Als bedeutende Pflanzenschädlinge verursachen die parasitären Vertreter bei Kern- und Steinobst die weit verbreitete Monilia-Fruchtfäule sowie die Spitzendürre.[1] Neben den Obstbaum-Erregern wie *Monilinia fructigena* führt die Art *Monilia roreri* im Kakaoanbau zu massiven Ernteverlusten durch die sogenannte Moniliose.[3] Historisch wurde der Name fälschlicherweise auch für den humanpathogenen Hefepilz *Candida albicans* (früher *Monilia albicans*) verwendet, der jedoch nicht zu dieser Gattung gehört.[1]

Fakten (kompakt)

- Der Mykologe Honey unterteilte die Gattung taxonomisch in zwei Sektionen: die *Disjunctoriae*, die Trennstrukturen (Disjunktoren) in den Konidienketten besitzen, und die *Junctoriae*, denen diese fehlen. - Phylogenetische Untersuchungen führten zu dem Vorschlag, die Sektion *Disjunctoriae* in eine eigene Gattung namens *Franquinia* auszugliedern, was jedoch noch nicht offiziell anerkannt ist. - Spezifische Arten wie *Monilinia megalospora* haben sich auf Nischenwirte spezialisiert und befallen beispielsweise die Beeren der Rauschbeere (*Vaccinium uliginosum*).[1] - Für die Entwicklung automatisierter Erkennungssysteme mittels Computer Vision wurde ein Datensatz mit über 1900 Bildern von *Monilia roreri*-Symptomen aus kolumbianischen Kakaoplantagen erstellt. - In der digitalen Bildanalyse werden die Symptomstadien klassifiziert in Beulen (m1), braune oder ölige Flecken (m2) und die Phase der Sporulation (m3).[12] - Im Bereich des biologischen Pflanzenschutzes zeigte der Bakterienstamm *Streptomyces sp. 5X4* in Feldversuchen eine stärkere Hemmwirkung gegen *Monilia fructigena* als das chemische Fungizid Pyrimethanil. - Gentechnisch modifizierte Stämme des Bakteriums *Collimonas pratensis* konnten im Labor eine um das 2,3-fache gesteigerte Hemmwirkung gegen den Erreger der Fruchtfäule erzielen.[5]

Name & Einordnung

Die Gattung *Monilia* Bonord. wird taxonomisch der Familie der Sclerotiniaceae (Sklerotienbecherlingsverwandte) und der Ordnung Helotiales zugeordnet.[2][4] Der Name bezeichnet primär die Nebenfruchtform (Anamorphe) der Pilzgattung *Monilinia*. Historisch wurde der Begriff weiter gefasst, so wurde der heute als *Candida albicans* bekannte Hefepilz früher als *Monilia albicans* klassifiziert.[4] Aufgrund dieser historischen Benennung finden sich in medizinischen Kontexten und Patenten noch Verweise auf „Moniliasis“ oder „Monilia-Infektionen“, die sich jedoch meist auf *Candida* beziehen.[5] Der Mykologe Honey trennte die zugehörige Hauptfruchtform-Gattung *Monilinia* ursprünglich von *Sclerotinia* ab. Neuere phylogenetische Untersuchungen führten zu weiteren Differenzierungen, wobei für Arten auf Heidekrautgewächsen (Ericaceae) die neue Gattung *Franquinia* vorgeschlagen wurde, um die polyphyletische Stellung aufzulösen.[6] Im landwirtschaftlichen Kontext sind die durch diese Pilze verursachten Pflanzenkrankheiten als Moniliose, Fruchtfäule oder Spitzendürre bekannt.[7] Spezifisch für den Kakaoanbau ist die Art *Monilia roreri* relevant, deren Krankheitsbild international als „Monilia disease“ bezeichnet wird.[8]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Bestimmung der *Monilia*-Arten erfolgt primär über die makroskopischen und mikroskopischen Merkmale der Nebenfruchtform (Anamorphe). Auf dem befallenen Gewebe bilden sich zahlreiche einzelne Konidienträger mit Konidienketten, die insgesamt als weißlicher bis bräunlicher Pilzrasen erscheinen. Die einzelnen, reifen Konidien sind mikroskopisch durch eine charakteristische Zitronenform gekennzeichnet. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen den fruchtbefallenden Arten ist die Färbung und Anordnung der Sporenlager: Während *Monilia fructigena* gelbliche Pusteln in typischen konzentrischen Kreisen bildet, zeigen *Monilia laxa* und *Monilia fructicola* gräuliche Pusteln ohne konzentrische Anordnung.[1] An Kakaoschoten zeigt die Art *Monilia roreri* einen spezifischen visuellen Verlauf in drei Stadien: Zunächst treten Beulen oder Schwellungen (Humps) auf der Schale auf.[11] Diesem Stadium folgen braune, teils ölige Flecken, bevor im Endstadium ein weißer Puder beziehungsweise eine starke Sporulation auf der Oberfläche erkennbar wird.[11][12] Befallene Früchte von Kern- und Steinobst trocknen oft vollständig ein und bilden sogenannte Fruchtmumien, die am Baum verbleiben können. Namentliche Verwechslungsgefahr besteht mit dem Hefepilz *Candida albicans*, der historisch als *Monilia albicans* geführt wurde, jedoch taxonomisch nicht zu dieser Gattung zählt.[1]

Beschreibung

Die Gattung *Monilia* repräsentiert die imperfekte Form (Anamorphe) von Pilzen, deren sexuelle Hauptfruchtform (Teleomorphe) taxonomisch der Gattung *Monilinia* zugeordnet wird. Sie gehört zur Familie der Sklerotienbecherlingsverwandten (Sclerotiniaceae) innerhalb der Ordnung der Helotiales.[7] Im natürlichen Lebensraum manifestiert sich der Organismus primär durch die Bildung von charakteristischen Pilzrasen auf infiziertem Pflanzengewebe, die je nach Art eine weißliche, bräunliche oder gräuliche Färbung annehmen.[7][13] Mikroskopisch zeichnet sich die Gattung durch die Ausbildung zahlreicher einzelner Konidienträger aus, an denen sich Ketten von Sporen (Konidien) entwickeln. Diese reifen Konidien besitzen eine typische Zitronenform.[7] Ein wesentliches anatomisches Merkmal zur Unterscheidung von verwandten Gattungen wie *Sclerotinia* ist bei bestimmten Sektionen das Vorhandensein von Disjunktoren (Trennstrukturen) innerhalb der Konidienketten, die eine Verbreitung der Sporen erleichtern.[14] Im Feld ist besonders die Art *Monilia fructigena* gut zu erkennen, da ihre gelblichen Sporenpusteln oft in konzentrischen Kreisen auf der Wirtsfrucht angeordnet sind. Im Gegensatz dazu bilden verwandte Arten wie *Monilia laxa* und *Monilia fructicola* eher gräuliche Pusteln aus, die unregelmäßig und nicht konzentrisch verteilt sind.[13] Bei der speziell an Kakaofrüchten auftretenden Art *Monilia roreri* durchläuft das Erscheinungsbild spezifische visuelle Phasen: beginnend mit Beulenbildungen, gefolgt von braunen, öligen Flecken bis hin zur finalen weißen Sporulation, die als pudriger Belag sichtbar wird.[8][15] Der Lebenszyklus ist durch eine hohe Anpassungsfähigkeit geprägt, wobei der Pilz in sogenannten „Fruchtmumien“ – lederartig eingetrockneten, oft am Baum verbleibenden Früchten – als Myzel überwintert.[13] Die Infektion erfolgt opportunistisch über Wunden der Fruchthaut, etwa durch Insektenfraß, oder bei der Spitzendürre direkt über die Blütenorgane, wobei der Erreger das Gewebe durchwächst und eine Totalfäule verursacht. Während die asexuelle *Monilia*-Form das Erscheinungsbild dominiert, bildet die sexuelle Form nur selten becherförmige Fruchtkörper (Apothecien) aus, die meist aus am Boden liegenden Fruchtmumien hervorgehen.[13][14] Historisch und nomenklatorisch ist relevant, dass der Begriff *Monilia* früher auch für humanpathogene Hefepilze wie *Candida albicans* (ehemals *Monilia albicans*) verwendet wurde, diese jedoch taxonomisch strikt von den hier beschriebenen pflanzenpathogenen Schlauchpilzen zu trennen sind.[7]

Verhalten

Das Infektionsverhalten der Gattung ist eng an die physiologischen Gegebenheiten des Wirts gebunden. *Monilia fructigena* befällt fast ausschließlich verletzte Früchte, wobei die Infektion häufig an vorangegangenen Fraßstellen oder Wunden ihren Anfang nimmt. Demgegenüber nutzt *Monilinia laxa* feuchte Witterungsbedingungen, um über die Blüten in die Pflanze einzudringen, was oft zum Absterben der Triebspitzen führt. An der Übergangsstelle zwischen befallenem und gesundem Holz kann dabei als Reaktion der Pflanze sogenannter Gummifluss auftreten. Nach der erfolgreichen Kolonisierung durchwächst der Pilz das Gewebe der Frucht vollständig bis zur Totalfäule. Auch im Obstlager setzt sich dieses Wachstumsverhalten fort und kann zur sogenannten Schwarzfäule führen.[16] Die Reproduktionsstrukturen (Konidien) werden bei *Monilinia fructigena* in charakteristischen konzentrischen Kreisen angelegt. *Monilinia laxa* und *Monilinia fructicola* hingegen bilden gräuliche Pusteln, die keine konzentrische Anordnung aufweisen.[17] Zur Überwinterung verharren die Erreger an mumifizierten Früchten oder in abgestorbenen Zweigen, um im Frühling neue Sporen für die Ausbreitung zu produzieren.[16] Bei der Art *Monilia roreri* manifestiert sich der Befall an Kakaoschoten in vier biologischen Zyklen. Symptomatisch zeigen sich diese Phasen zunächst durch Beulenbildung, gefolgt von öligen braunen Flecken und abschließend durch eine puderartige weiße Sporulation.[18]

Ökologie

Ökologisch fungieren *Monilia*-Arten primär als parasitäre Pflanzenschädlinge, die spezialisiert fleischige Früchte und Pflanzengewebe besiedeln.[1] Das Wirtsspektrum umfasst vorwiegend Rosengewächse (*Rosaceae*) und Heidekrautgewächse (*Ericaceae*), während die Art *Monilia roreri* spezifisch als Schaderreger an Kakaoschoten (*Theobroma cacao*) auftritt.[1][12] Als Eintrittspforten in das Ökosystem der Wirtspflanze dienen häufig mechanische Verletzungen, Fraßstellen von Insekten oder die Blütenorgane bei feuchter Witterung.[1] Im Verlauf der Besiedlung induzieren die Pilze Fäulnisprozesse, die bei *Monilia roreri* von Schwellungen über ölige Flecken bis zur massiven Sporulation reichen.[12] Eine wesentliche Überlebensstrategie ist die Überdauerung auf abgestorbenem Substrat, insbesondere auf am Baum verbleibenden Fruchtmumien oder in nekrotischen Trieben, die als Reservoir für die Sporenausbreitung im Folgejahr dienen.[1] In ihrer mikrobiellen Umgebung stehen *Monilia*-Arten in Konkurrenz zu anderen Mikroorganismen; so zeigen bestimmte Bakterienstämme wie *Streptomyces* sp. 5X4 oder *Collimonas pratensis* eine antagonistische Hemmwirkung gegenüber *Monilia fructigena*.[5]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Monilia-Arten werden als parasitäre Pflanzenschädlinge klassifiziert, die vor allem im Obstbau signifikante wirtschaftliche Schäden anrichten. Zu den bedeutendsten Krankheitsbildern zählen die Fruchtfäule (Moniliose) und die Spitzendürre bei Kern- und Steinobst. *Monilia fructigena* verursacht typische graubraune Polsterschimmel in konzentrischen Kreisen auf verletzten Früchten, was zur Bildung von sogenannten „Fruchtmumien“ führt. *Monilia laxa* ist primär für die Spitzendürre verantwortlich, bei der Triebspitzen absterben und an den Übergangsstellen zum gesunden Holz Gummifluss auftritt.[1] Im Kakaoanbau führt der Erreger *Monilia roreri* zu massiven Ernteverlusten von 30 bis 80 %. Das Schadbild an Kakaoschoten verläuft in Zyklen, beginnend mit Beulenbildung, gefolgt von braunen, öligen Flecken bis hin zur weißen Sporulation.[8] Zur Prävention ist im Winter die Entfernung aller Fruchtmumien vom Baum essenziell, um eine Übertragung im Folgejahr zu verhindern, da der Pilz an diesen überwintert. Befallene Triebe müssen bis zu 15 cm ins gesunde Holz zurückgeschnitten und die Wunden versiegelt werden. Das infizierte Pflanzenmaterial darf nicht kompostiert werden, sondern ist über die Biotonne zu entsorgen oder zu verbrennen. Als biologische Bekämpfungsmaßnahmen werden Bakterienstämme wie *Streptomyces sp.* oder genetisch modifizierte *Collimonas pratensis* erforscht, die eine starke Hemmwirkung gegen *Monilia fructigena* zeigen.[5] In der medizinischen Patentliteratur wird der Begriff „Moniliasis“ (z. B. Mundsoor) weiterhin verwendet, bezieht sich jedoch auf Infektionen durch den Hefepilz *Candida albicans*, der taxonomisch von der Pflanzengattung *Monilia* getrennt ist.[1][5]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Produktion von Kakao, der Grundlage der Schokoladenindustrie, ist durch den Pilz *Monilia roreri* massiv bedroht.[8] Dieser Erreger verursacht Ernteverluste von durchschnittlich 30 % bis 40 %, wobei in Zentral- und Lateinamerika wirtschaftliche Schäden von bis zu 80 % der Jahresproduktion verzeichnet wurden.[8][9] Bei kultivierten Obstarten wie Apfel und Kirsche zählen *Monilia*-Arten zu den wirtschaftlich bedeutsamsten Schaderregern, die Fruchtfäule und Spitzendürre auslösen. Der Befall führt oft zur Totalfäule der Früchte, die als sogenannte Fruchtmumien am Baum verbleiben oder abfallen, was arbeitsintensive Hygienemaßnahmen wie das manuelle Entfernen im Winter erfordert. Wirtschaftliche Einbußen entstehen zudem durch Nachernteverluste, da sich der Pilz auch im Obstlager weiterentwickeln und eine Schwarzfäule verursachen kann.[16] Zur Vermeidung chemischer Fungizide werden biotechnologische Bekämpfungsansätze erforscht, etwa der Einsatz spezifischer Bakterienstämme wie *Streptomyces* sp. oder modifizierten *Collimonas pratensis*, die eine hohe Hemmwirkung gegen *Monilia fructigena* zeigen.[5]

Biologie & Lebenszyklus

Die Gattung *Monilia* bezeichnet die asexuelle Nebenfruchtform (Anamorphe) von Pilzen, deren sexuelle Hauptfruchtform (Teleomorphe) taxonomisch der Familie der Sklerotienbecherlingsverwandten (Sclerotiniaceae) und der Gattung *Monilinia* zugeordnet ist. Auf befallenem Pflanzengewebe bildet der Organismus zahlreiche Konidienträger, an denen zitronenförmige Konidien in Ketten entstehen und dichte, weißliche bis bräunliche Pilzrasen formen. Diese asexuellen Sporenlager sind bei der Art *Monilia fructigena* typischerweise in konzentrischen Kreisen mit gelblichen Pusteln angeordnet, während sie bei *Monilia laxa* und *Monilia fructicola* als unregelmäßige, gräuliche Polster erscheinen. Der Lebenszyklus umfasst eine Überwinterungsphase als Myzel in sogenannten Fruchtmumien (eingetrocknete Früchte am Baum oder Boden) sowie in abgestorbenen Trieben. Im Frühjahr erfolgt die Neuinfektion oft über Wunden oder Fraßstellen an jungen Früchten, wobei *Monilia laxa* auch direkt über die Blüten in die Triebe eindringen und eine Spitzendürre verursachen kann.[15] Bei der an Kakaoschoten parasitierenden Art *Monilia roreri* werden vier biologische Zyklen beschrieben, die phänotypisch als Schwellungen („Humps“), braune ölige Flecken und schließlich als weiße Sporulationsphase (Puder) in Erscheinung treten.[8] Diese Sporulation führt zur Verbreitung der Sporen und resultiert in einer Totalfäule der Frucht.[15][8] Die Bildung sexueller Fruchtkörper (Apothecien) ist innerhalb des Lebenszyklus selten zu beobachten.[15] Als natürliche Antagonisten wurden Bakterienstämme wie *Streptomyces* sp. 5X4 identifiziert, die eine spezifische Hemmwirkung gegen *Monilia fructigena* zeigen. Auch rekombinante Stämme von *Collimonas pratensis* weisen eine signifikant erhöhte fungizide Aktivität gegen den Erreger auf.[5]

Vorkommen & Lebensraum

Die Gattung *Monilia* ist weltweit verbreitet und umfasst nach taxonomischen Einschätzungen etwa 30 Arten.[1] Ein regionaler Schwerpunkt der Art *Monilia roreri* liegt in Zentral- und Lateinamerika, wo der Pilz als bedeutender Schädling in Kakaoplantagen auftritt und für hohe Ernteverluste verantwortlich ist.[10] Zu den primären Lebensräumen der Gattung zählen die Gewebe von Rosengewächsen (Rosaceae) und Heidekrautgewächsen (Ericaceae). In Kulturlandschaften und Gärten werden zahlreiche Obstgehölze wie Apfel, Birne, Quitte sowie Steinobst (Süß- und Sauerkirsche, Pflaume, Pfirsich, Mandel) besiedelt. Auch Zierpflanzen aus den genannten Familien dienen als Wirt. Der Pilz nutzt dabei Fruchtmumien, die am Baum verbleiben oder auf den Boden fallen, sowie abgestorbene Zweige als Überwinterungsquartiere, um sich im Frühjahr erneut auszubreiten. Während *Monilia fructigena* vor allem verletzte Früchte als Habitat nutzt, dringt *Monilia laxa* bei feuchter Witterung über die Blüten in die Wirtspflanze ein und besiedelt Triebe. Spezifische Arten wie *Monilia megalospora* sind an faulenden Beeren der Rauschbeere (*Vaccinium uliginosum*) zu finden.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Überwinterung der *Monilia*-Erreger erfolgt an verdorrten, am Baum verbliebenen Früchten, den sogenannten Fruchtmumien, sowie in befallenen Zweigen. Im Frühling breiten sich die Pilze erneut aus, wobei *Monilinia laxa* insbesondere bei feuchtem Wetter über die Blüten in die Pflanze eindringt und Spitzendürre verursacht. *Monilinia fructigena* tritt vor allem als Fruchtfäule auf und bildet an den Früchten typische konzentrische Kreise aus Pilzfruchtkörpern.[1] Bei der Art *Monilia roreri* wird die Aktivität in biologische Zyklen unterteilt, die von ersten Symptomen wie Beulen über braune Flecken bis zur sichtbaren Sporulation (weißer Puder) reichen.[8] Das öffentliche Suchinteresse bestätigt die phänologische Aktivität mit signifikanten Spitzenwerten in den Monaten Mai und Juni. Im Gegensatz dazu fallen die Suchanfragen in den Wintermonaten Dezember und Januar auf ein Minimum.[9]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Deutschland

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  • Frankfurt (Oder), DE-BR, Deutschland

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    03.10.2025

Daten: iNaturalist

Badania naukowe i patenty

CN-108324681-A Chemical Nieznany

Mundhöhlengel zur Behandlung von oralen Monilia-Infektionen

Nanjing Sitaier Medicine Technology Company Ltd. (2018)

Znaczenie: 7/10

Streszczenie

Dieses Patent beschreibt ein pharmazeutisches Gel auf Nystatin-Basis zur Behandlung von Mundsoor (orale Moniliasis). Das Gel bildet einen haftenden Film auf der Mundschleimhaut, was die Wirkstoffaufnahme verbessert und die Anwendung erleichtert. Es ist eine medizinische Anwendung zur Bekämpfung des Pilzes beim Menschen.

CN-107812138-A Chemical Nieznany

TCM-Zusammensetzung zur Behandlung von monilialer Vaginitis und deren Herstellung

Shaanxi Huanke Biotechnology Company Ltd. (2017)

Znaczenie: 7/10

Streszczenie

Dieses Patent beschreibt eine Zusammensetzung aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zur Behandlung von monilialer Vaginitis (Hefepilzinfektion). Die Mischung besteht aus verschiedenen pflanzlichen Rohstoffen wie Yamswurzel, Wegerichsamen und anderen Kräutern. Die Kernidee ist eine nebenwirkungsfreie Behandlung mit hoher Heilungsrate und geringer Rückfallquote. Die Methode bietet eine Alternative zu synthetischen Antimykotika für medizinische Anwendungen.

CN-106635878-A Biological Nieznany

Streptomyces sp. 5X4 und dessen Anwendung als biologisches Bekämpfungsmittel gegen Pflanzenkrankheiten

University of Yangzhou (2016)

Znaczenie: 10/10

Streszczenie

Das Patent beschreibt den Bakterienstamm Streptomyces sp. 5X4 als biologisches Bekämpfungsmittel. Dieser Stamm zeigt eine starke Hemmwirkung gegen pflanzenpathogene Pilze, insbesondere spezifisch gegen Monilia fructigena (Fruchtfäule) sowie Grauschimmel. Im Feldversuch erwies sich das Mittel als wirksamer als herkömmliche chemische Fungizide wie Pyrimethanil. Es bietet eine umweltfreundliche Alternative für den nachhaltigen Pflanzenschutz.

CN-106520648-A Biological Nieznany

Rekombinantes Collimonas pratensis mit Hemmwirkung gegen Monilinia sowie dessen Konstruktion und Anwendung

Beijing Academy Agricultural & Forestry (2016)

Znaczenie: 10/10

Streszczenie

Hier wird ein rekombinanter Stamm des Bakteriums Collimonas pratensis vorgestellt, der gentechnisch mit Hämoglobin-Aktivität ausgestattet wurde. Dieser modifizierte Stamm besitzt eine signifikant höhere (2,3-fache) Hemmwirkung gegen Monilia fructigena als der Wildtyp. Die Innovation liegt in der genetischen Optimierung zur Steigerung der fungiziden Aktivität. Das Bakterium dient als hochwirksames biologisches Mittel gegen Fruchtfäule.

CN-106110090-A Chemical Nieznany

Chinesische Medizin zur Behandlung von Mundsoor (Moniliasis) durch Hitzeansammlung

Yantai Ruizhi Biological Medicine Science & Technology Company Ltd. (2016)

Znaczenie: 6/10

Streszczenie

Eine Kräuterzusammensetzung der TCM zur Behandlung von Mundsoor, der als 'Moniliasis' bezeichnet wird. Die Rezeptur enthält unter anderem Sonnenblumenblüten und Gardenien. Sie zielt darauf ab, das körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen und die Pilzinfektion im Mundraum zu heilen. Es handelt sich um eine rein medizinische Anwendung.

Źródła i odniesienia

  1. Wikipedia: Monilinia (OCR Text, Seite 1-2)
  2. https://www.gbif.org/species/9505517
  3. Alvarado et al.: CocoaMoniliaDataSet: A cocoa pod dataset to detect and classify Monilia roreri. Data in Brief 64 (2026) 112447
  4. Wikipedia OCR Page 1: Monilinia - Systematik und Einleitung
  5. https://patents.google.com/patent/CN108324681A/en
  6. Wikipedia OCR Page 3: Systematik - Honey / Holst-Jensen et al.
  7. Wikipedia OCR Page 2: Durch Monilinia verursachte Pflanzenkrankheiten
  8. https://doi.org/10.1016/j.dib.2025.112447
  9. Aggregierte Suchdaten: Monilia (Zeitreihe)
  10. Alvarado et al., Data in Brief 64 (2026) 112447, doi:10.1016/j.dib.2025.112447
  11. Alvarado, J. et al. (2026). CocoaMoniliaDataSet: A cocoa pod dataset to detect and classify Monilia roreri. Data in Brief, 64, 112447. https://doi.org/10.1016/j.dib.2025.112447
  12. Alvarado, J. et al. (2026). Data in Brief, 64, 112447 (Page 4, Fig 1)
  13. Wikipedia OCR Page 2: Symptoms and Species Characteristics
  14. Wikipedia OCR Page 3: Systematics and Life Cycle
  15. Data in Brief 64 (2026) 112447: CocoaMoniliaDataSet Description
  16. Landwirtschaftskammer NRW: Fruchtmumien entfernen, 29. November 2021.
  17. Schumacher, T. & Holst-Jensen, A.: Synoptic keys to the inoperculate stromatic discomycetes in the Nordic countries.
  18. Alvarado, J. et al.: CocoaMoniliaDataSet: A cocoa pod dataset to detect and classify Monilia roreri in real conditions. Data in Brief 64, 2026. DOI: 10.1016/j.dib.2025.112447