- Der Mykologe Honey unterteilte die Gattung taxonomisch in zwei Sektionen: die Disjunctoriae, die Trennstrukturen (Disjunktoren) in den Konidienketten besitzen, und die Junctoriae, denen diese fehlen.
- Phylogenetische Untersuchungen führten zu dem Vorschlag, die Sektion Disjunctoriae in eine eigene Gattung namens Franquinia auszugliedern, was jedoch noch nicht offiziell anerkannt ist.
- Spezifische Arten wie Monilinia megalospora haben sich auf Nischenwirte spezialisiert und befallen beispielsweise die Beeren der Rauschbeere (Vaccinium uliginosum).1
- Für die Entwicklung automatisierter Erkennungssysteme mittels Computer Vision wurde ein Datensatz mit über 1900 Bildern von Monilia roreri-Symptomen aus kolumbianischen Kakaoplantagen erstellt.
- In der digitalen Bildanalyse werden die Symptomstadien klassifiziert in Beulen (m1), braune oder ölige Flecken (m2) und die Phase der Sporulation (m3).12
- Im Bereich des biologischen Pflanzenschutzes zeigte der Bakterienstamm Streptomyces sp. 5X4 in Feldversuchen eine stärkere Hemmwirkung gegen Monilia fructigena als das chemische Fungizid Pyrimethanil.
- Gentechnisch modifizierte Stämme des Bakteriums Collimonas pratensis konnten im Labor eine um das 2,3-fache gesteigerte Hemmwirkung gegen den Erreger der Fruchtfäule erzielen.5