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Piżmo Ondatra Zibethica

Piżmo
Średnie ryzyko Gatunek inwazyjny Może ugryźć Uciążliwy Zagrożenie fizyczne

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Chordatiere (Chordata)
Klasa Säugetiere (Mammalia)
Rząd Nagetiere (Rodentia)
Rodzina Cricetidae
Rodzaj Ondatra
Gatunek Ondatra zibethicus
Nazwa naukowa Ondatra zibethicus (Linnaeus, 1766)
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) ist ein ursprünglich aus Nordamerika stammendes Nagetier, das 1905 nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde. Das rattenähnliche, gedrungene Tier erreicht eine Körperlänge von bis zu 35 cm und wird als Pflanzenschädling klassifiziert. Zu den verursachten Schäden zählen insbesondere die Unterwühlung von Deichen und Ufern sowie das Zerbeißen von Netzen.[1]

Fakten (kompakt)

- *Ondatra zibethica* wird als Pflanzenschädling klassifiziert. - Das Erscheinungsbild der Tiere ist rattenähnlich, jedoch mit einer plumpen und gedrungenen Form. - Ausgewachsene Exemplare erreichen eine Körperlänge von 33–35 cm zuzüglich eines 22–23 cm langen Schwanzes. - Das Gewicht variiert meist zwischen 1,2 und 1,6 kg, kann jedoch maximal bis zu 2,4 kg betragen. - Das Fell ist dicht, weich und glänzend, wobei die Farbe von hellrotbraun bis dunkelbraun reicht (Unterseite heller). - Ein charakteristisches Merkmal ist der seitlich zusammengedrückte und beschuppte Schwanz. - Die Art stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde 1905 nach Mitteleuropa eingeschleppt. - Der Lebensraum umfasst stehende und fließende Gewässer mit starkem Pflanzenbewuchs. - Bisame legen Erdbaue in Ufern an oder errichten schwimmende Winterburgen aus Schilf und Binsen mit bis zu 2 m Durchmesser. - Die Lebensweise ist dämmerungs- und nachtaktiv im Familienverband. - Bisame sind ausgezeichnete Schwimmer und Taucher. - Die Paarungszeit liegt zwischen April und September, mit einer Vorbrunst im Januar bis Februar. - Die Tragzeit beträgt lediglich 28–30 Tage. - Ein Weibchen bringt jährlich 3–4 Würfe zur Welt, selten mehr. - Die Wurfgröße liegt typischerweise bei 7–8 Jungtieren, in seltenen Fällen bis zu 12. - Neugeborene wiegen etwa 20 g und sind blind; die Augen öffnen sich erst nach 11 Tagen. - Die Geschlechtsreife tritt bereits sehr früh nach 9 Wochen ein. - Die Nahrung ist primär pflanzlich (Wasserpflanzen, Feldfrüchte), gelegentlich werden Muscheln, Schnecken oder selten Fische gefressen. - Die Lebensdauer beträgt in der Regel 3–4 Jahre, maximal bis zu 5 Jahre. - Wirtschaftliche Schäden entstehen durch die Unterwühlung von Deichen und Ufern sowie das Zerbeißen von Fischernetzen.[1]

Name & Einordnung

Die Art führt den wissenschaftlichen Namen *Ondatra zibethicus*, der auf die Erstbeschreibung durch Linnaeus im Jahr 1766 zurückgeht.[2] In der angewandten Fachliteratur wird häufig die Schreibweise *Ondatra zibethica* verwendet.[1] Systematisch zählt der Bisam zur Klasse der Säugetiere (Mammalia), Ordnung der Nagetiere (Rodentia) und dort zur Familie der Wühler (Cricetidae).[2] Die gängige deutsche Bezeichnung lautet Bisam. Fachlich wird das Tier als Pflanzenschädling eingeordnet. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, erfolgte im Jahr 1905 die Einschleppung der Art nach Mitteleuropa. Das heutige Verbreitungsgebiet umfasst neben Nordamerika und Mitteleuropa auch Finnland und Nordrussland.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) zeichnet sich durch ein allgemein rattenähnliches Erscheinungsbild aus. Der Körperbau wirkt dabei auffällig plump und gedrungen. Adulte Exemplare erreichen eine Körperlänge von 33 bis 35 cm. Der Schwanz misst zusätzlich 22 bis 23 cm. Das Gewicht der Tiere liegt üblicherweise zwischen 1,2 und 1,6 kg, wobei Spitzenwerte bis zu 2,4 kg möglich sind. Das Fell ist dicht, weich und besitzt eine glänzende Textur. Die Grundfärbung variiert auf der Oberseite von hellrotbraun bis dunkelbraun. Ventral zeigt sich das Fell in einem helleren Braungrau. Ein besonderes morphologisches Merkmal ist der Schwanz, der seitlich zusammengedrückt geformt ist. Zudem ist die Oberfläche des Schwanzes beschuppt. Frisch geborene Jungtiere wiegen etwa 20 g und sind zunächst blind.[1]

Beschreibung

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) ist ein ursprünglich aus Nordamerika stammendes Nagetier, das im Jahr 1905 in Mitteleuropa eingeschleppt wurde und sich bis nach Finnland und Nordrussland verbreitet hat. Das allgemeine Erscheinungsbild der Art wird als rattenähnlich, jedoch deutlich plumper und gedrungener beschrieben. Ein wesentliches anatomisches Merkmal ist der seitlich zusammengedrückte, beschuppte Schwanz, der als Anpassung an die aquatische Lebensweise dient. Das dichte, weiche und glänzende Fell variiert in der Färbung von Hellrotbraun bis Dunkelbraun, wobei die Unterseite heller braungrau erscheint. Die Tiere besiedeln stehende und fließende Gewässer mit starkem Pflanzenbewuchs und leben dort im Familienverband. Als Behausung dienen entweder Erdbaue in Uferböschungen oder schwimmende Winterburgen aus Schilf und Binsen, die einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen können. Die Art ist dämmerungs- und nachtaktiv und zeichnet sich durch gute Schwimm- und Tauchfähigkeiten aus. Die Entwicklung der Jungtiere verläuft rasch: Sie kommen blind mit einem Gewicht von etwa 20 g zur Welt. Die Augenöffnung erfolgt nach 11 Tagen, und die Geschlechtsreife tritt bereits nach 9 Wochen ein. Die Ernährung ist überwiegend herbivor (Wasserpflanzen, Feldfrüchte), wird jedoch gelegentlich durch Muscheln, Schnecken oder selten Fische ergänzt. In der freien Natur erreichen die Tiere eine Lebensdauer von drei bis vier, selten fünf Jahren. Aufgrund ihrer Wühltätigkeit, die zur Unterwühlung von Deichen und Ufern führt, wird die Art als Pflanzenschädling klassifiziert.[1]

Verhalten

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Im Wasser bewegen sich die Tiere als gute Schwimmer und Taucher fort. Das Sozialverhalten ist durch das Leben im Familienverband geprägt. Ein charakteristisches Verhalten ist der Bau von schwimmenden Winterburgen aus Schilf und Binsen im Wasser, die bis zu 2 m Durchmesser erreichen. Zudem graben sie Erdbaue in Uferböschungen, wodurch Deiche und Ufer unterwühlt werden können. Auch das Zerbeißen von Netzen gehört zu den schadensrelevanten Verhaltensweisen. Die Ernährung erfolgt hauptsächlich pflanzlich (Wasserpflanzen, Feldfrüchte), gelegentlich werden aber auch Muscheln, Schnecken oder selten Fische gefressen.[1]

Ökologie

Der bevorzugte Lebensraum des Bisams (*Ondatra zibethica*) umfasst stehende und fließende Gewässer, die einen starken Pflanzenbewuchs aufweisen. Zur Unterkunft graben die Tiere Erdbaue in Uferböschungen oder errichten im Wasser schwimmende Winterburgen aus Schilf und Binsen, die einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen können. Die Lebensweise ist dämmerungs- und nachtaktiv, wobei die Tiere in Familienverbänden organisiert sind. Als gute Schwimmer und Taucher sind sie an das aquatische Milieu angepasst. Ernährungstechnisch fungiert der Bisam hauptsächlich als Pflanzenfresser, der Wasserpflanzen und teilweise Feldfrüchte konsumiert. Ergänzend werden gelegentlich tierische Proteine in Form von Muscheln und Schnecken, selten auch Fischen, aufgenommen. Durch ihre Wühltätigkeit unterwühlen sie Deiche und Uferbefestigungen, was zu erheblichen Schäden an der Infrastruktur führen kann. Zudem kommt es durch das Zerbeißen von Netzen zu Konflikten mit der Fischerei. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wurde die Art 1905 nach Mitteleuropa eingeschleppt und besiedelt heute auch Finnland sowie Nordrussland.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) wird fachlich als Pflanzenschädling klassifiziert. Ein wesentlicher Teil des Schadpotenzials ergibt sich aus der Nahrungsaufnahme, da die Tiere neben natürlichen Wasserpflanzen auch Feldfrüchte verzehren. Ergänzend zur pflanzlichen Kost fressen sie gelegentlich Muscheln und Schnecken, seltener auch Fische. Gravierende strukturelle Schäden verursacht die Art durch ihre Wühltätigkeit, die zur Unterwühlung von Deichen und Uferbefestigungen führt. Die Tiere legen Erdbaue in Uferzonen an, was die Stabilität von Gewässerrändern und Hochwasserschutzanlagen beeinträchtigen kann. In der Fischerei entstehen zudem Materialschäden, da Bisame ausgebrachte Netze zerbeißen. Als deutliches Befallsanzeichen und Indikator für ein Vorkommen gelten im Wasser schwimmende Winterburgen aus Schilf und Binsen, die einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen können.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) wird als Pflanzenschädling eingestuft und verursacht primär durch seine Lebensweise wirtschaftliche Schäden in verschiedenen Bereichen. Ein wesentliches Problem stellt die Unterwühlung von Deichen und Uferbefestigungen dar, da die Tiere dort ihre Erdbaue anlegen. Diese Grabtätigkeit kann die Stabilität von Hochwasserschutzanlagen und Uferzonen gefährden. In der Fischereiwirtschaft führt der Bisam zu direkten Materialverlusten, indem er ausgelegte Netze zerbeißt. Darüber hinaus entstehen landwirtschaftliche Schäden, da die Art neben Wasserpflanzen auch Feldfrüchte verzehrt. Das Nahrungsspektrum umfasst zudem gelegentlich Muscheln und Schnecken sowie selten Fische, was jedoch gegenüber den strukturellen Schäden meist von untergeordneter Bedeutung ist.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) ist ein dämmerungs- und nachtaktives Nagetier, das in Familienverbänden lebt und als guter Schwimmer und Taucher an das Wasserleben angepasst ist. Sein Lebensraum umfasst stehende und fließende Gewässer mit starkem Pflanzenbewuchs, wo er Erdbaue in Ufern oder schwimmende Winterburgen aus Schilf und Binsen mit bis zu zwei Metern Durchmesser errichtet. Die Tiere zeichnen sich durch eine plumpe, rattenähnliche Gestalt mit einem seitlich zusammengedrückten, beschuppten Schwanz und einem dichten, weichen Fell aus. Die Ernährung ist hauptsächlich pflanzlicher Natur und besteht aus Wasserpflanzen sowie Feldfrüchten, wird jedoch gelegentlich durch Muscheln, Schnecken und selten Fische ergänzt. Die Fortpflanzungsbiologie umfasst eine Paarungszeit von April bis September, der eine Vorbrunst im Januar und Februar vorausgeht. Der gesamte Fortpflanzungszeitraum erstreckt sich von April bis Oktober. Nach einer Tragzeit von 28 bis 30 Tagen bringen die Weibchen pro Jahr 3 bis 4 Würfe zur Welt, selten mehr. Die Wurfgröße liegt typischerweise bei 7 bis 8 Jungtieren, wobei in seltenen Fällen bis zu 12 Nachkommen möglich sind. Die Jungtiere werden blind mit einem Gewicht von etwa 20 g geboren. Die Öffnung der Augen erfolgt nach 11 Tagen. Die Entwicklung verläuft rasch, sodass die Geschlechtsreife bereits nach 9 Wochen eintritt. Die natürliche Lebensdauer von *Ondatra zibethica* beträgt in der Regel 3 bis 4 Jahre, maximal bis zu 5 Jahre.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Bisams (*Ondatra zibethica*) liegt in Nordamerika. Im Jahr 1905 wurde die Art nach Mitteleuropa eingeschleppt. Inzwischen umfasst das Vorkommen auch Regionen in Finnland und Nordrussland. Als Lebensraum besiedelt der Bisam sowohl stehende als auch fließende Gewässer. Eine wesentliche Voraussetzung für das Habitat ist ein starker Pflanzenbewuchs. Die Tiere legen ihre Behausungen häufig als Erdbaue direkt in den Uferbereichen an. Durch diese Grabaktivitäten kommt es zur Unterwühlung von Ufern und Deichen. Zusätzlich errichtet die Art im Wasser schwimmende Winterburgen. Als Baumaterial für diese Konstruktionen werden Schilf und Binsen verwendet. Diese speziellen Bauten können einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen.[1]

Saisonalität & Aktivität

Der Bisam (*Ondatra zibethica*) ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Die Tiere leben in Familienverbänden und zeichnen sich durch ihre Fähigkeiten als gute Schwimmer und Taucher aus. Der reproduktive Zyklus beginnt früh im Jahr mit einer Vorbrunst in den Monaten Januar und Februar. Die eigentliche Paarungszeit erstreckt sich von April bis September, wobei die Fortpflanzungszeit insgesamt von April bis Oktober andauert. In diesem Zeitraum bringen die Weibchen meist drei bis vier Würfe hervor.[1] Diese biologische Aktivitätsphase spiegelt sich auch im öffentlichen Suchinteresse wider, das im April und Oktober erhöhte Werte aufweist.[3] Für die kalte Jahreszeit legen die Tiere schwimmende Winterburgen aus Pflanzenmaterial wie Schilf und Binsen an, die im Wasser schwimmen und bis zu zwei Meter Durchmesser erreichen.[1]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Borgfelder Wümmewiesen, Bremen, Bremen, Deutschland

    04.01.2026

  • Deutschland

    02.01.2026

  • Friedrichshagen, 12 Berlin-Bezirk Treptow-Köpenick, Deutschland

    02.01.2026

  • Deutschland

    01.01.2026

  • Germany

    19.12.2025

Daten: iNaturalist

Źródła i odniesienia

  1. https://content.behrs-online.de/wissen/document-view/kom_qm-schaedlingsbekaempfer_schaedlingsbekaempfer_011_08_01_01_05/print
  2. https://www.gbif.org/species/5219858
  3. Suchinteresse-Zeitreihe (aggregiert), 2026