Wpis w leksykonie

Chrząszcz zwyczajny Opatrum sabulosum

Chrząszcz zwyczajny (Opatrum sabulosum), ilustracja AI

Ilustracja wygenerowana przez AI (nie fotografia)

Klasyfikacja

Taksonomia

Królestwo
Animalia
Typ
Arthropoda
Klasa
Insecta
Rząd
Coleoptera
Rodzina
Tenebrionidae
Rodzaj
Opatrum

Przegląd

Einleitung

Der Gemeine Staubkäfer (Opatrum sabulosum) ist ein sieben bis zehn Millimeter großer, flacher und meist erdgrau wirkender Käfer aus der Familie der Schwarzkäfer (Tenebrionidae).12 Er gilt als einer der häufigsten Vertreter dieser Familie in Mitteleuropa.1 Man findet ihn auf trockenen, sonnigen Sand- und Erdböden, etwa an Feldrändern, auf vegetationsarmen Stellen oder unter Steinen.12 Weil Körper und Beine häufig mit Erde und Staub bedeckt sind, ist das Tier am Boden gut getarnt.1 Käfer und Larven fressen an Pflanzenmaterial; gelegentlich treten sie an Kulturpflanzen als Fraßschädlinge in Erscheinung.123 Der Eintrag fasst die Merkmale, die Lebensweise und die Bedeutung der Art zusammen und hilft bei der Einordnung von Funden im Garten und auf Feldern.

W skrócie

Fakten (kompakt)

  • Wissenschaftlicher Name: Opatrum sabulosum (Linnaeus, 1761), GBIF-Status ACCEPTED.4
  • Familie: Schwarzkäfer (Tenebrionidae), Ordnung Käfer.14
  • Größe: 7 bis 10 mm.12
  • Merkmale: flach, oval, matt grau bis schwarz, meist mit Erde bedeckt; flugunfähig.12
  • Lebensraum: trockene, sonnige Sand- und Erdböden.12
  • Eizahl: etwa 100 Eier je Weibchen.12
  • Larven: Mai bis Juli am Boden, bis etwa 18 mm.12
  • Überwinterung: als Käfer im Boden, etwa 5 bis 20 cm tief.2
  • Lebensdauer: etwa zwei bis drei Jahre.2
  • Bedeutung: gelegentlicher Fraßschädling an Rüben, Sonnenblumen, Getreide und weiteren Kulturen.123

Rozpoznawanie

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Käfer erreichen eine Körperlänge von sieben bis zehn Millimetern, ohne die Fühler gerechnet.12 Der Körper ist sehr flach, oval und gedrungen und matt grau bis schwarz gefärbt; die Farbe wirkt je nach Gebiet und Bodenbeschaffenheit unterschiedlich, weil die Tiere meist mit Erde und Staub bedeckt sind.1 Lebende Exemplare können mitunter einen bläulichen Glanz zeigen.2 Die Flügeldecken tragen Längsrillen mit Reihen erhabener, fein granulierter Höcker; Halsschild und die Flächen zwischen den Rillen sind grob strukturiert.12 Der Kopf ist breiter als lang und mit vielen kleinen, behaarten Höckerchen besetzt; die Augen sind horizontal in zwei Teile gespalten, sodass es einen oberen und einen unteren Augenteil gibt.2 Die Fühler sind mittellang und zum Ende hin verdickt, die Beine kurz und breit; die Klauen sind rötlich gefärbt.12

Eine Besonderheit ist die Flugunfähigkeit: Die Hinterflügel fehlen, der Käfer kann daher nicht fliegen und bewegt sich am Boden fort.2 Die Larven werden bis etwa 18 Millimeter lang, haben einen gestreckten, zylindrischen Körper und sind grau bis dunkelgelb gefärbt; sie erinnern etwas an Mehlwürmer.2 Als ähnliche Art wird Opatrum riparium genannt.1

Systematyka

Namen & Einordnung (kurz)

Der wissenschaftliche Name lautet Opatrum sabulosum (Linnaeus, 1761); die GBIF-Backbone-Taxonomie führt ihn als akzeptierte Art der Familie Tenebrionidae in der Ordnung Käfer (Coleoptera).4 Das Artepitheton sabulosum bedeutet sinngemäß „sandig“ und verweist auf den bevorzugten Lebensraum.2 Die Art wurde 1761 von Carl von Linné beschrieben; als Synonym wird Silpha sabulosum Linnaeus, 1761 genannt.23 Im Deutschen heißt sie Gemeiner Staubkäfer; im Niederländischen gekorrelde zwartlijf, im Französischen opâtre des sables.234 Es werden mehrere Unterarten unterschieden, darunter Opatrum sabulosum lucifugum, pyrenaeum und sculptum.3 Als ähnliche Art nennt die deutschsprachige Literatur Opatrum riparium.1 Zur Familie gehören auch bekannte Vorratsschädlinge wie der Mehlkäfer; allgemeine Informationen zur Familie bietet der Eintrag Schwarzkäfer.

Tryb życia

Biologie & Lebenszyklus

Käfer und Larven ernähren sich von verrottendem und auch frischem Pflanzenmaterial; die Art gilt als stark polyphag.123 Nach der Paarung im Frühjahr legt das Weibchen etwa 100 Eier im Boden ab; nach der niederländischen Literatur geschieht dies in Portionen von rund zehn Eiern, die einige Zentimeter bis etwa fünf Zentimeter tief im Boden liegen.12 Die Eier schlüpfen je nach Witterung nach ungefähr einer bis drei Wochen.2 Die Larven leben nach den Angaben der deutschsprachigen Quelle von Mai bis Juli am Boden, ihre Entwicklung dauert etwa 55 bis 70 Tage.12 Die Verpuppung findet noch im selben Jahr unter der Erde statt; nach etwa ein bis zwei Wochen schlüpfen die Käfer.12 Sie überwintern im Boden, nach Literaturangaben in fünf bis zwanzig Zentimetern Tiefe, und kommen erst im folgenden Frühjahr wieder zum Vorschein.12 In wärmeren Teilen des Verbreitungsgebiets kann eine zweite Generation entstehen, deren Käfer dann bis zum nächsten Frühjahr in der Puppenkammer bleiben.2 Die Käfer erreichen ein Alter von zwei bis drei Jahren.2

Die Käfer sind vor allem nachtaktiv; sie kommen bei zwölf bis fünfzehn Grad Celsius aus dem Winterquartier und werden ab etwa siebzehn Grad aktiv.2

Występowanie

Vorkommen & Lebensraum

Der Gemeine Staubkäfer ist eine eurasische Art.3 Nach den Angaben der Literatur kommt er in Mittel- und Nordeuropa vor und reicht über den Kaukasus bis nach Sibirien; in Westeuropa fehlt er nur im äußersten Norden, außerdem sind Funde aus dem Nordwesten Irans und Chinas bekannt.12 Er besiedelt offene, trockene und sonnige Flächen mit sandigem oder erdigem Boden, zum Beispiel Feldränder, vegetationslose Stellen oder Plätze unter Steinen; feuchte Gebiete wie Moore und nasse Wiesen werden gemieden.12 Gelegentlich findet man die Tiere auch auf Nestern der Ameisenarten Formica fusca und Formica sanguinea.1

Aktuelle Beobachtungsdaten bestätigen die weite Verbreitung: Auf iNaturalist wurden in den zwölf Monaten vor dem Datenstand des Profils für Deutschland 83 Sichtungen erfasst, davon 70 durch die Community bestätigt, und für Österreich 127 Sichtungen, davon 44 bestätigt. In der OpenInsect-Community wurde bisher ein Scan erfasst (08.06.2026).

Występowanie

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Deutschland

    05.05.2026

  • VRJQ+8J, 99869 Drei Gleichen, Deutschland

    03.05.2026

  • Deutschland

    03.05.2026

  • Germany

    02.05.2026

  • Germany

    02.05.2026

Dane: iNaturalist

Obserwacje

Analiza społeczności

OpenInsect
1
Obserwacji w ostatnich 12 miesiącach
Dane społeczności Silberkraft
Ostatnio 08.06.2026
Dołącz do społeczności
Prześlij zdjęcie i pomóż nam rejestrować gatunki.

Sezonowość

Saisonalität & Aktivität

Die Käfer sind vor allem von März bis Juli zu sehen.2 Nach dem Schlupf der neuen Generation ab etwa September gehen die Tiere in den Boden, um dort zu überwintern.1 Die Larven treten von Mai bis Juli am Boden auf.1 Die Aktivität hängt stark von der Temperatur ab: Aktiv werden die Käfer nach Angaben der Quelle ab etwa 17 °C; in warmen, trockenen Frühjahren können sie in größerer Zahl auftreten.2

Auch die Beobachtungsdaten zeigen Aktivität: Für die vier Wochen vor dem Datenstand des Profils liegen auf iNaturalist 35 Sichtungen für Deutschland (davon 32 bestätigt) und 43 für Österreich (davon 16 bestätigt) vor. Aus diesen Daten lässt sich allerdings kein Jahresgang ableiten, da sie nur einen Zeitraum abbilden.

W praktyce

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Gemeine Staubkäfer kann als Schädling auftreten. Die Larven können gelegentlich Schäden an Kulturpflanzen anrichten und treten dann zum Beispiel an Rüben und anderen Kulturen in Erscheinung.1 Nach der niederländischen Literatur fressen Käfer wie Larven vorzugsweise junge Pflanzenteile wie keimende Samen und frische Triebe; als Beispiele für wirtschaftliche Schäden werden Sonnenblumen, verschiedene Getreide und Wurzelgemüse wie Rüben genannt, und vor allem in warmen, trockenen Frühjahren kann die Art zur Plage werden.2 Die französische Literatur beschreibt den erwachsenen Käfer als Fresser an Knospen und jungen Trieben vieler Pflanzenarten, während die Larven keimende Samen und Wurzeln angreifen; in den Weinbergen gilt er als Sekundärschädling.3

Als Befallszeichen kommen daher Fraßstellen an Keimlingen und jungen Trieben sowie fehlende oder abgefressene Jungpflanzen in Betracht. Da Larven und Käfer vor allem junge Pflanzenteile befallen, liegt der Schwerpunkt der Beobachtung bei Keimlingen und Jungpflanzen, besonders in warmen, trockenen Frühjahren.2 Konkrete Vorbeugemaßnahmen sind in den ausgewerteten Quellen nicht beschrieben; Hinweise zu Gesundheitsgefahren für Menschen enthalten sie ebenfalls nicht.

Źródła

Źródła i odniesienia

  1. Wikipedia: Gemeiner Staubkäfer. de.wikipedia.org/wiki/Opatrum_sabulosum (abgerufen 30.10.2026)
  2. Wikipedia: Gekorrelde zwartlijf (Opatrum sabulosum). nl.wikipedia.org/wiki/Opatrum_sabulosum (abgerufen 30.10.2026)
  3. Wikipedia: Opatrum sabulosum (opâtre des sables). fr.wikipedia.org/wiki/Opatrum_sabulosum (abgerufen 30.10.2026)
  4. GBIF Backbone Taxonomy: Opatrum sabulosum (Linnaeus, 1761). gbif.org/species/4454749