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Stonoga szklarniowa Oxidus gracilis
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Taksonomia
Królestwo
Tiere (Animalia)
Typ
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa
Doppelfüßer (Diplopoda)
Rząd
Polydesmida (Polydesmida)
Rodzina
Paradoxosomatidae
Rodzaj
Oxidus
Gatunek
Oxidus gracilis
Nazwa naukowa
Oxidus gracilis (C.L.Koch, 1847)
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
Der Gewächshaus-Tausendfüßer (*Oxidus gracilis*) ist eine Art der zu den Doppelfüßern (Diplopoda) gehörenden Bandfüßer (Polydesmida) aus der Familie Paradoxosomatidae. Er wird auch als Treibhaus-Tausendfüßer oder Amerikanischer Garten-Tausendfüßer bezeichnet.[1]
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Fakten (kompakt)
- *Oxidus gracilis* gehört zur Unterfamilie Paradoxosomatinae innerhalb der Familie Paradoxosomatidae. - Die Gattung *Oxidus*, zu der *Oxidus gracilis* gehört, umfasst mehr als zehn bekannte Arten. - Der Gewächshaus-Tausendfüßer gehört zur Tribus Sulciferini.[4]
Name & Einordnung
Der Gewächshaus-Tausendfüßer trägt den wissenschaftlichen Namen *Oxidus gracilis* (C.L.Koch, 1847).[2] Die Art wurde ursprünglich 1847 von Carl Ludwig Koch als *Fontaria gracilis* erstbeschrieben. Weitere Synonyme für diese Art sind *Kalorthomorpha gracilis* (C.L.Koch, 1847), *Orthomorpha gracilis* (C.L.Koch, 1847), *Paradesmus gracilis* (C.L.Koch, 1847), *Polydesmus gracilis* (C.L.Koch, 1847), *Orthomorpha dasys* (Bollmann, 1887), *Oxidus dasys* (Bollmann, 1888), *Paradesmus dasys* Bollmann, 1888, *Kepolydesmus sontus* Chamberlin, 1910 und *Oxidus gracilis* Cook, 1911.[1] Im Deutschen ist die Art auch unter den Trivialnamen Treibhaus-Tausendfüßer oder Amerikanischer Garten-Tausendfüßer bekannt[]. Die Gattung *Oxidus* gehört zur Tribus Sulciferini innerhalb der Unterfamilie Paradoxosomatinae.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Körperlänge adulter Gewächshaus-Tausendfüßer (*Oxidus gracilis*) beträgt 16–25 mm, die Körperbreite 2–2,5 mm. Der Körper ist gewölbt und besteht aus 20 Segmenten. Jedes der Rückensegmente weist oberseits eine deutliche Querrille auf. An den Seiten der Segmente befinden sich kleine „Seitenflügel“ (Paranota). Diese sind weiter vorne (anterior) am Körper eher abgerundet, weiter hinten am Körper (posterior) jedoch spitz zulaufend. Der Körper ist braun gefärbt, von kastanienbraun bis stark dunkelbraun, die Beine und Paranota dagegen hell cremefarben. Auch die Antennen sind heller gefärbt als der restliche Körper, jedoch dunkler als die Beine. Sie sind hell geringelt. Die Art besitzt keine Augen.[1]
Beschreibung
Der Gewächshaus-Tausendfüßer, wissenschaftlich als *Oxidus gracilis* bekannt, ist eine Art der Bandfüßer innerhalb der Doppelfüßer-Klasse. Er ist bekannt für seine kosmopolitische Verbreitung, da er ursprünglich aus Ost- oder Südostasien stammt und durch den Pflanzenhandel weltweit eingeschleppt wurde. *Oxidus gracilis* zeichnet sich durch einen gewölbten Körper aus, der typischerweise aus 20 Segmenten besteht. Jedes Rückensegment weist eine deutliche Querrille auf. An den Seiten der Segmente befinden sich kleine „Seitenflügel“ (Paranota), die vorne am Körper abgerundet und hinten spitz zulaufen. Die Färbung des Körpers ist braun, variierend von kastanienbraun bis stark dunkelbraun, während die Beine und Paranota hell cremefarben sind. Die Antennen sind heller als der restliche Körper, aber dunkler als die Beine und weisen eine helle Ringelung auf. Ein auffälliges Merkmal dieser Art ist das Fehlen von Augen. Die Art wurde 1847 von Carl Ludwig Koch als *Fontaria gracilis* erstbeschrieben. Weitere Synonyme umfassen *Kalorthomorpha gracilis*, *Orthomorpha gracilis*, *Paradesmus gracilis* und *Polydesmus gracilis*.[2] Innerhalb der Gattung *Oxidus* sind mehr als zehn Arten bekannt. Die Gattung gehört zur Tribus Sulciferini innerhalb der Unterfamilie Paradoxosomatinae.[4]
Verhalten
Da keine der Quellen Informationen zum Verhalten des Gewächshaus-Tausendfüßers (*Oxidus gracilis*) enthält, kann diese Sektion nicht erstellt werden.
Ökologie
*Oxidus gracilis* ernährt sich von toter organischer Substanz im Boden (Detritus) und ist daher an der Bodenbildung beteiligt.[5]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Oxidus gracilis*, bekannt als Gewächshaus-Tausendfüßer, kann in Gewächshäusern und Wohnhäusern als Plage auftreten. Die Art ernährt sich von toter organischer Substanz im Boden (Detritus) und ist daher an der Bodenbildung beteiligt. Sie neigt bei geeigneten Bedingungen (hohe Feuchtigkeit, mineralhaltiger Boden) zu Massenvermehrungen. Die Art verursacht in Gewächshäusern jedoch keine Schäden.[6]
Wirtschaftliche Bedeutung
*Oxidus gracilis* kann in Gewächshäusern oder Wohnhäusern als Plage auftreten. Die Art verursacht jedoch keine Schäden in Gewächshäusern, da sie sich von toter organischer Substanz im Boden (Detritus) ernährt und an der Bodenbildung beteiligt ist.[6]
Biologie & Lebenszyklus
Die Gelege des Gewächshaus-Tausendfüßers (*Oxidus gracilis*) bestehen aus 40 bis 150 Eiern. Die Tiere erreichen nach 5–6 Monaten die Geschlechtsreife. Wie viele Tausendfüßer können sie giftige Wehrsekrete ausstoßen. Für Menschen sind diese bei Kontakt harmlos, sorgen aber dafür, dass nur wenige Tiere die Tausendfüßer fressen.[1] Dies ist mit ein Grund dafür, warum die Art bei geeigneten Bedingungen (u. a. hohe Feuchtigkeit und mineralhaltiger Boden) zu Massenvermehrungen neigen kann. Die Art sorgt in Gewächshäusern jedoch für keine Schäden – sie ernährt sich von toten organischen Substanz im Boden (Detritus) und ist daher an der Bodenbildung beteiligt.[1]
Vorkommen & Lebensraum
Der Gewächshaus-Tausendfüßer (*Oxidus gracilis*) stammt ursprünglich aus Ost- oder Südostasien, einschließlich Japan. Durch den Pflanzenhandel wurde die Art weltweit in viele Länder eingeschleppt.[1] Heute ist *O. gracilis* auf allen Kontinenten außer der Antarktis zu finden. Besonders häufig ist die Art in Europa, Nordamerika und Asien.[1] In Europa ist *O. gracilis* eine typische Art von Gewächshäusern, die man dort, in Baumärkten und Gartencentern antrifft. Kurzfristig werden auch Gärten und Komposthaufen besiedelt, die kalten Winter Mitteleuropas übersteht die Art im Freiland jedoch nicht. Die Art besiedelt tropische, subtropische und gemäßigte Zonen, während sie in polaren und kaltgemäßigten Zonen fehlt. In Afrika ist die Art weniger verbreitet, kommt aber in Südafrika und Madagaskar vor. Auch auf einigen Inselgruppen wie den Azoren und Hawaii ist sie zu finden.[1]
Saisonalität & Aktivität
Informationen zur Saisonalität und Aktivität des Gewächshaus-Tausendfüßers (*Oxidus gracilis*) sind in den vorliegenden Quellen nicht detailliert aufgeführt. Allerdings deuten Suchtrends darauf hin, dass das öffentliche Interesse an *Oxidus gracilis* in Deutschland tendenziell in den Monaten Mai und November seinen Höhepunkt erreicht, während es in den Monaten Januar und Februar am geringsten ist.[3] Es ist wichtig zu beachten, dass diese Trends nicht unbedingt die tatsächliche Aktivität der Tausendfüßer widerspiegeln, sondern eher das Interesse der Öffentlichkeit an ihnen. Weitere Forschung wäre erforderlich, um die saisonalen Verhaltensmuster von *Oxidus gracilis* genauer zu bestimmen.
Źródła i odniesienia
- https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4chshaus-Tausendf%C3%BC%C3%9Fer
- https://www.gbif.org/species/1017419
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- https://millibase.org/
- Gewächshaus-Tausendfüßer
- Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung über eine Massenvermehrung der Art in Koblenz.