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Rhyparochromus Pini Rhyparochromus vulgaris

Rhyparochromus Pini
Niedogodność

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Schnabelkerfe (Hemiptera)
Rodzina Rhyparochromidae
Rodzaj Rhyparochromus
Gatunek Rhyparochromus vulgaris
Nazwa naukowa Rhyparochromus vulgaris (Schilling, 1829)
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) ist eine Wanzenart, die der Familie der Langwanzen oder Bodenwanzen (Lygaeidae) zugeordnet wird. Sie gilt nicht als eigentlicher Schädling, gelangt jedoch häufig zur Überwinterung, oft zusammen mit Brennholz, in menschliche Wohnräume. Im Gegensatz zur Bettwanze (*Cimex lectularius*) sticht *Rhyparochromus vulgaris* den Menschen nicht und tritt auch nicht als Pflanzenschädling in Erscheinung.[1]

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Ostatnio 17.05.2026
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Fakten (kompakt)

- Falls eine direkte Bekämpfung im Innenraum durchgeführt wird, werden Insektensprays genannt, die den Wirkstoff Pyrethrum oder synthetische Pyrethroide wie Deltamethrin und Permethrin enthalten. - In Abgrenzung zu anderen Arten wird *Rhyparochromus vulgaris* in Listen ähnlicher Schädlingsarten neben der Bettwanze auch mit der Amerikanischen Kiefernwanze (*Leptoglossus occidentalis*) und der Großen Raubwanze (*Reduvius*) aufgeführt.[1] - Systematisch gehört die Art übergeordnet zum Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda) und zur Klasse der Insekten (Insecta). - In der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF ist die Spezies unter der eindeutigen ID 5152523 registriert.[2]

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Artname der Gemeinen Bodenwanze lautet *Rhyparochromus vulgaris*, wobei die Erstbeschreibung auf Schilling im Jahr 1829 zurückgeht.[1] Systematisch wird die Art in die Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera) eingeordnet.[2] Während das Taxon in aktuellen Datenbanken der Familie Rhyparochromidae zugeordnet ist[2], wird es in der angewandten Literatur teils noch unter der Familie der Langwanzen oder Bodenwanzen (Lygaeidae) geführt.[1] Der taxonomische Status der Art gilt als akzeptiert.[2] Im deutschen Sprachraum hat sich die Bezeichnung Gemeine Bodenwanze etabliert. Zur Einordnung und Abgrenzung wird die Art häufig mit der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) verglichen, die gelegentlich ebenfalls in Wohnräumen auftritt. Zudem erfolgt eine klare Unterscheidung zur auffälliger gefärbten Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*) sowie zur Bettwanze (*Cimex lectularius*), da *Rhyparochromus vulgaris* im Gegensatz zu letzterer kein Schädling im eigentlichen Sinne ist.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) wird taxonomisch der Familie der Langwanzen oder Bodenwanzen (Lygaeidae) zugeordnet. Ein wesentliches morphologisches Merkmal dieser Art sind die Fühler, welche aus vier Gliedern bestehen. Das Scutellum (Schildchen) ist bei *Rhyparochromus vulgaris* schwarz gefärbt. Auf den Flügeldecken lassen sich zudem zwei dunkle, runde Flecken erkennen, die für die Bestimmung relevant sind. Im direkten Vergleich zur Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*) ist die Gemeine Bodenwanze wesentlich unauffälliger gefärbt. Obwohl sie gelegentlich wie die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) in Wohnräumen gefunden wird, lässt sie sich von dieser unterscheiden. Auch gegenüber der Bettwanze (*Cimex lectularius*) ist sie abzugrenzen, da sie kein Schädling im eigentlichen Sinne ist.[5]

Beschreibung

Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) wird wissenschaftlich der Familie der Langwanzen oder Bodenwanzen (Lygaeidae) zugeordnet. Diese Art wurde im Jahr 1829 von Schilling erstbeschrieben. Ein wesentliches anatomisches Merkmal der Adulttiere sind die aus vier Gliedern bestehenden Fühler. Der Körper weist ein schwarz gefärbtes Scutellum auf, während auf den Flügeldecken zwei charakteristische dunkle, runde Flecken zu erkennen sind. Im direkten morphologischen Vergleich ist die Art deutlich weniger auffällig gefärbt als die bekannte Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*). Obwohl *Rhyparochromus vulgaris* oft in menschlichen Behausungen gefunden wird, unterscheidet sie sich fundamental von der Bettwanze (*Cimex lectularius*), da sie den Menschen nicht sticht und somit kein Parasit ist. Die Art verfügt über Drüsen zur Produktion eines Abwehrsekrets. Dieses übel riechende Sekret wird, ähnlich wie bei der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*), ausgestoßen, wenn sich das Tier bedroht fühlt. In der Wahrnehmung wird die Art oft mit anderen Wanzen assoziiert, die in Wohnungen auftreten, wie etwa der Amerikanischen Kiefernwanze (*Leptoglossus occidentalis*) oder der Großen Raubwanze (*Reduvius personatus*). Dennoch gilt die Gemeine Bodenwanze als harmlos und tritt auch nicht als relevanter Pflanzenschädling in Erscheinung.[6]

Verhalten

Die Ernährung von *Rhyparochromus vulgaris* erfolgt durch das Aussaugen verschiedener Pflanzensamen, ähnlich wie bei anderen Arten aus der Familie der Bodenwanzen. Zur Überwinterung zeigen die Tiere ein spezifisches Suchverhalten und verkriechen sich bevorzugt in morsches Holz oder unter Rinde. Durch dieses Versteckverhalten gelangen sie häufig passiv mit Brennholz in menschliche Wohnräume, wo sie aufgrund der höheren Umgebungstemperaturen vorzeitig aktiv werden. Bei Bedrohung zeigt die Art ein chemisches Abwehrverhalten und kann ein übel riechendes Sekret absondern. Aufgrund dieses Verteidigungsmechanismus sollten die Wanzen nicht mit der Hand berührt werden, obwohl sie den Menschen nicht stechen.[1]

Ökologie

Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) ernährt sich, wie andere Vertreter der Familie der Bodenwanzen (Lygaeidae), phytophag durch das Aussaugen verschiedener Pflanzensamen. Ökologisch tritt die Art dabei nicht als Pflanzenschädling in Erscheinung, da sie keine signifikanten Schäden an der Vegetation verursacht. Für die Überwinterung sind geschützte Mikrohabitate essenziell, wobei sich die Tiere bevorzugt in morsches Holz oder unter Rinde verkriechen. Aufgrund dieser Habitatwahl gelangen die Wanzen häufig anthropogen verschleppt mit Brennholz in menschliche Behausungen, wo sie sich in den Holzscheiten verstecken. In den Innenräumen werden die Tiere durch die dort herrschenden höheren Temperaturen vorzeitig aktiv. Als Verteidigungsstrategie gegen Fressfeinde oder Bedrohungen kann *Rhyparochromus vulgaris* ein übel riechendes Abwehrsekret absondern. Im Gegensatz zu ektoparasitären Arten wie der Bettwanze (*Cimex lectularius*) sticht die Gemeine Bodenwanze den Menschen nicht und saugt kein Blut. Obwohl sie gelegentlich in Wohnräumen auftritt, gilt sie als harmloser Lästling ohne Schadwirkung im eigentlichen Sinne.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Im Gegensatz zur blutsaugenden Bettwanze (*Cimex lectularius*) wird *Rhyparochromus vulgaris* nicht als Schädling im eigentlichen Sinne klassifiziert. Die Art sticht den Menschen nicht und tritt auch nicht als Pflanzenschädling in Erscheinung. Ihre Nahrung besteht, wie bei anderen Bodenwanzen, aus verschiedenen Pflanzensamen. Zur Überwinterung suchen die Tiere geschützte Orte auf, beispielsweise unter Rinde oder in morschemm Holz. In menschliche Behausungen gelangen sie oft passiv, wenn sie sich in Brennholz versteckt haben und dieses ins Haus getragen wird. Durch die im Wohnraum herrschenden höheren Temperaturen erwachen die Wanzen aus ihrer Winterruhe und werden aktiv. Obwohl von *Rhyparochromus vulgaris* keine direkte Gefahr ausgeht, wird vom Anfassen der Tiere abgeraten. Bei Bedrohung können die Wanzen ein übel riechendes Abwehrsekret abgeben. Dieses Verhalten ähnelt dem der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*), die ebenfalls gelegentlich in Wohnungen gefunden wird. Da keine Schäden verursacht werden, sind Bekämpfungsmaßnahmen in der Regel nicht erforderlich. Sollten dennoch Maßnahmen gegen ins Haus gelangte Exemplare gewünscht sein, lassen sich Insektensprays einsetzen. Geeignete Mittel enthalten den Wirkstoff Pyrethrum. Ebenfalls wirksam sind synthetische Pyrethroide wie Deltamethrin oder Permethrin.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Aus wirtschaftlicher Sicht gilt *Rhyparochromus vulgaris* nicht als Schädling im eigentlichen Sinne, da die Art weder in der Landwirtschaft noch im Forstbereich nennenswerte Schäden verursacht. Obwohl sich die Tiere von verschiedenen Pflanzensamen ernähren, treten sie nicht als Pflanzenschädlinge in Erscheinung, die bekämpft werden müssten. Die Relevanz der Art beschränkt sich auf ihr Auftreten als Lästling im menschlichen Wohnumfeld. Oft gelangen die Wanzen unbeabsichtigt mit Brennholz in Häuser, da sie Rinde und morsches Holz als Überwinterungsquartiere nutzen. Im Innenbereich werden sie durch die Wärme aktiv, verursachen jedoch keine Materialschäden und stechen den Menschen nicht, womit sie sich deutlich von Hygieneschädlingen wie der Bettwanze (*Cimex lectularius*) unterscheiden. Eine direkte wirtschaftliche Belastung durch notwendige Schädlingsbekämpfung entfällt in der Regel, da Gegenmaßnahmen meist nicht erforderlich sind. Das einzige Konfliktpotenzial besteht in der Absonderung eines übel riechenden Abwehrsekrets, falls die Tiere bedrängt werden, was als unangenehm empfunden wird.[1]

Biologie & Lebenszyklus

*Rhyparochromus vulgaris* gehört zur Familie der Langwanzen oder Bodenwanzen (Lygaeidae) und ernährt sich, wie andere Vertreter dieser Gruppe, von verschiedenen Pflanzensamen. Die Art tritt dabei nicht als relevanter Pflanzenschädling in Erscheinung. Morphologisch zeichnen sich die Tiere durch viergliedrige Fühler sowie ein schwarz gefärbtes Scutellum aus. Ein charakteristisches Merkmal sind zudem zwei dunkle, runde Flecken auf den Flügeldecken. Im Lebenszyklus spielt die Überwinterung eine zentrale Rolle, wobei sich die Wanzen bevorzugt in morsches Holz oder unter Rinde zurückziehen. Durch dieses Verhalten gelangen die Tiere häufig zusammen mit Brennholz in menschliche Wohnräume, wo sie sich in Holzscheiten versteckt halten. Aufgrund der in Innenräumen herrschenden höheren Temperaturen werden die eigentlich ruhenden Wanzen dort vorzeitig aktiv. Physiologisch verfügt *Rhyparochromus vulgaris* über Drüsen zur Abgabe eines übel riechenden Abwehrsekrets. Diese Substanz wird ausgeschieden, wenn sich das Tier bedroht fühlt oder angefasst wird, ähnlich wie bei der Grauen Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*). Im Gegensatz zur Bettwanze (*Cimex lectularius*) saugt diese Art kein Blut und sticht den Menschen nicht. Auch ist sie in ihrer Färbung deutlich unauffälliger als die Feuerwanze (*Pyrrhocoris apterus*).[1]

Vorkommen & Lebensraum

Die Gemeine Bodenwanze (*Rhyparochromus vulgaris*) wird taxonomisch der Familie der Langwanzen oder Bodenwanzen (Lygaeidae) zugeordnet. In ihrem natürlichen Lebensraum ist die Ernährungsweise der Art auf das Aussaugen verschiedener Pflanzensamen ausgerichtet, was ein charakteristisches Merkmal vieler Vertreter dieser Familie darstellt. Hinsichtlich der Habitatwahl für die kalte Jahreszeit zeigen die Tiere eine klare Präferenz für geschützte Mikrohabitate in der Natur. Zur Überwinterung verkriechen sich die Individuen vorzugsweise in morsches Holz oder suchen Schutz unter der Rinde von Bäumen. Diese spezifische Überwinterungsstrategie führt regelmäßig dazu, dass die Art passiv in menschliche Wohnbereiche eingetragen wird. Besonders häufig gelangen die Wanzen zusammen mit eingelagertem Brennholz in das Innere von Häusern, da sie sich in den Holzscheiten versteckt halten. Bedingt durch die deutlich höheren Temperaturen in beheizten Wohnräumen wird der Stoffwechsel der Tiere angeregt, sodass sie ihre Winterruhe unterbrechen und vorzeitig aktiv werden. Das Vorkommen in Gebäuden beschränkt sich meist auf diese zufälligen Einschleppungen, wobei die Art auch gelegentlich direkt in Wohnungen gefunden wird. Im Gegensatz zur Bettwanze (*Cimex lectularius*) nutzt *Rhyparochromus vulgaris* den menschlichen Lebensraum nicht parasitär, sondern gilt als harmlos. Ähnlich wie die Graue Feldwanze (*Rhaphigaster nebulosa*) kann auch diese Art in Innenräumen auftreten, ohne dort als Pflanzenschädling oder Hygieneschädling in Erscheinung zu treten.[4]

Saisonalität & Aktivität

Das saisonale Verhalten von *Rhyparochromus vulgaris* ist stark durch die Überwinterungsphase geprägt. Um die kalte Jahreszeit zu überdauern, suchen die Wanzen geschützte Rückzugsorte auf und verkriechen sich bevorzugt in morsches Holz oder unter Rinde. In diesem Ruhestadium gelangen die Tiere häufig passiv in menschliche Wohnräume, beispielsweise wenn sie sich in Brennholzscheiten versteckt haben, die ins Haus getragen werden. Die Aktivität der Gemeinen Bodenwanze ist dabei temperaturabhängig: Sobald die Insekten den höheren Temperaturen im Hausinneren ausgesetzt sind, erwachen sie aus ihrer Winterstarre und werden wieder aktiv. Im Gegensatz zu permanenten Ektoparasiten wie der Bettwanze (*Cimex lectularius*) ist ihr Auftreten in Gebäuden somit meist ein temporäres, saisonal bedingtes Phänomen, das mit der Suche nach Überwinterungsquartieren zusammenhängt.[3]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Taufkirchen (Vils), Bayern, Deutschland

    24.01.2026

  • Freising, Thalhauser Straße, 85354 Freising, Deutschland

    19.01.2026

  • Grundschule, Plattling, 94447 Plattling, Deutschland

    17.01.2026

  • Nordrhein-Westfalen, Deutschland

    16.01.2026

  • Deutschland

    09.01.2026

Daten: iNaturalist

Źródła i odniesienia

  1. Dr. Martin Felke, Institut für Schädlingskunde: Gemeine Bodenwanze - Rhyparochromus vulgaris, Seite 2
  2. https://www.gbif.org/species/5152523
  3. Institut für Schädlingskunde, Dr. Martin Felke: Gemeine Bodenwanze (Rhyparochromus vulgaris) - Erkennen, Vorkommen, Lebensweise, Schadwirkung und Bekämpfung
  4. Felke, M.: Gemeine Bodenwanze (Rhyparochromus vulgaris). Institut für Schädlingskunde. Seite 1-2.
  5. Institut für Schädlingskunde: Gemeine Bodenwanze (Rhyparochromus vulgaris) - Seite 1
  6. Dr. Martin Felke, Institut für Schädlingskunde, 'Gemeine Bodenwanze - Rhyparochromus vulgaris'