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Loganberry Rubus × loganobakcus

Loganberry

Taksonomia

Królestwo Pflanzen (Plantae)
Typ Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Rząd Rosales (Rosales)
Rodzina Rosaceae
Rodzaj Rubus
Gatunek Rubus loganobaccus
Nazwa naukowa Rubus × loganobaccus L.H.Bailey
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Die Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) ist eine Hybride aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie entstand aus einer Kreuzung zwischen der Amerikanischen Brombeere (*Rubus ursinus*) und der Europäischen Himbeere (*Rubus idaeus*). Die Loganbeere zeichnet sich durch ihren kräftigen Wuchs und ihre länglichen, dunkelroten bis purpurschwarzen Früchte aus.[1]

Fakten (kompakt)

- Die Loganbeere hat einen Vitamin-C-Gehalt von etwa 20 mg pro 100 g. - Sie enthält etwa 150 mg Kalium und 30 mg Kalzium pro 100 g. - Die Loganbeere wurde ursprünglich aus einem einzelnen Sämling in Logans Garten vermehrt, wahrscheinlich aus der Brombeere 'Aughinbaugh' und der Himbeere 'Red Antwerp'. - Die Loganbeere dient als Elternteil für andere Hybriden, einschließlich der Boysenbeere und der Olalliebeere. - Die Loganbeere hat eine kurze Haltbarkeit. - Die Loganbeere ist anfällig für extreme Kälte unter -18 °C. - Die Ruten der Loganbeere sind typischerweise dornig. - Die Loganbeere hat kleine Blüten von etwa 2 bis 3 cm Durchmesser. - Die Loganbeere hat eine Ähnlichkeit mit dem Brombeerlaub.[3]

Name & Einordnung

Die Loganbeere, wissenschaftlich als *Rubus × loganobaccus* L.H. Bailey (1923) klassifiziert, ist eine Hybride aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie entstand aus einer Kreuzung zwischen der nordamerikanischen Brombeere (*Rubus ursinus*) und der europäischen Himbeere (*Rubus idaeus*). Der Ursprung der Loganbeere liegt im Garten von Richter James Harvey Logan in Santa Cruz, Kalifornien, im Jahr 1881, wo sie zufällig entstand. Logan benannte die neue Sorte nach sich selbst. Die Loganbeere wird der Untergattung *Idaeorubus* des Tribus Rubeae zugeordnet. Als hexaploide Art besitzt die Loganbeere 42 Chromosomen (6n = 42). Dies resultiert aus der Kreuzung der achtfachen Brombeere *Rubus ursinus* × 'Aughinbaugh' (8n = 56) als Samenelternteil und der diploiden Himbeere *Rubus idaeus* × 'Red Antwerp' (2n = 14) als Pollenelternteil. Die Sorte 'American Thornless Logan' wurde 1933 vom USDA aus der ursprünglichen Loganbeere selektiert.[2] Im Deutschen ist keine Trivialbezeichnung bekannt. Im Englischen wird sie als 'loganberry' bezeichnet.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) ist eine Hybride aus der Nordamerikanischen Brombeere (*Rubus ursinus*) und der Europäischen Roten Himbeere (*Rubus idaeus*). Die Pflanze zeichnet sich durch kräftige, rankende Ruten aus, die eine Länge von bis zu 4,6 m erreichen können und eine Rankhilfe benötigen. Die Blätter sind gefiedert und bestehen typischerweise aus 3 bis 5 (manchmal auch 7) Blättchen, die 2,5 bis 7 cm lang und 1,5 bis 4 cm breit sind. Die Blattränder sind doppelt gesägt, die Basis ist abgerundet bis keilförmig und die Spitze spitz bis zugespitzt. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und spärlich behaart, während die Unterseite blassgrün bis weißlich und filzig ist, was an Brombeerlaub erinnert. Die kleinen Blüten, etwa 2 bis 3 cm im Durchmesser, haben fünf Blütenblätter, die weiß bis blassrosa gefärbt sind und in Büscheln angeordnet sind. Die Blütezeit erstreckt sich vom späten Frühjahr bis zum Frühsommer, typischerweise von Mai bis Juni. Die Frucht ist eine Sammelfrucht, die aus zahlreichen kleinen Steinfrüchten um einen festen Kern besteht. Sie hat eine kegelförmige Form, die Himbeeren ähnelt, aber eine brombeerartige Festigkeit aufweist. Reife Beeren sind dunkelrot bis purpurschwarz, 2 bis 4 cm lang und haben eine saftige Textur mit einem süß-säuerlichen Geschmack. Die Reifezeit erstreckt sich über einen längeren Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte August, was eine gestaffelte Ernte ermöglicht. Die Loganbeere ähnelt in ihrer Wuchsform eher der Brombeere, mit rankenden Ruten und tiefroten Beeren. Im Gegensatz zu Himbeeren haben Loganbeeren einen höheren Säuregehalt, was zu ihrem säuerlichen Profil beiträgt, das ideal für die Verarbeitung ist. Es gibt auch dornenlose Züchtungen.[1]

Beschreibung

Die Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) ist eine Hybride aus der Nordamerikanischen Brombeere (*Rubus ursinus*) und der Europäischen Roten Himbeere (*Rubus idaeus*). Es handelt sich um eine stark wachsende, rankende Pflanze, die kräftige Ruten von bis zu 4,6 m Länge bilden kann und eine Rankhilfe benötigt. Die Loganbeere ist eine mehrjährige Pflanze mit einem ausdauernden Wurzelsystem, das über viele Jahre hinweg die Produktion von Ruten unterstützt und oft 12 bis 15 Jahre oder länger unter geeigneten Bedingungen lebt. Die Blätter der Loganbeere sind zusammengesetzt und bestehen typischerweise aus 3 bis 5 (manchmal auch 7) gefiederten Blättchen, die 2,5 bis 7 cm lang und 1,5 bis 4 cm breit sind. Die Blattränder sind doppelt gesägt, die Basis ist abgerundet bis keilförmig und die Spitze ist spitz bis zugespitzt. Die Oberseite der Blätter ist dunkelgrün und spärlich behaart, während die Unterseite blassgrün bis weißlich und filzig ist, was an das Laub der Brombeere erinnert. Die kleinen Blüten, etwa 2 bis 3 cm im Durchmesser, haben fünf weiße bis blassrosa Blütenblätter und sind in Büscheln angeordnet. Die Blütezeit erstreckt sich vom späten Frühjahr bis zum Frühsommer, typischerweise von Mai bis Juni. Die Frucht der Loganbeere ist eine Sammelfrucht, die aus zahlreichen kleinen Steinfrüchten um einen festen Kern besteht. Sie hat eine kegelförmige Form, die der Himbeere ähnelt, aber eine brombeerartige Festigkeit aufweist. Reife Beeren sind dunkelrot bis purpurschwarz, 2 bis 4 cm lang, saftig und haben ein komplexes, süß-säuerliches Aroma, das Himbeeraroma mit Brombeertiefe verbindet. Die Reifezeit erstreckt sich über einen längeren Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte August, was eine gestaffelte Ernte ermöglicht. Die Loganbeere ist in den USDA-Zonen 7 bis 9 winterhart und zeigt eine gute Frostverträglichkeit, ist aber anfällig für extreme Kälte unter -18 °C. Im Vergleich zu Himbeeren haben Loganbeeren einen höheren Säuregehalt, was zu ihrem säuerlichen Profil beiträgt, das ideal für die Verarbeitung ist. Die Loganbeere ähnelt in ihrer Wuchsform eher der Brombeere mit ihren rankenden Ruten. Die Loganbeere hat eine längere Erntezeit als rote Himbeeren, die sich oft über mehrere Wochen in mildem Klima erstreckt. Die Loganbeere ist eine hexaploide Art mit 42 Chromosomen, die aus einer Kreuzung zwischen der oktoploiden Brombeere (*Rubus ursinus*) und der diploiden Himbeere (*Rubus idaeus*) entstanden ist. Die Loganbeere kann sich durch Apomixis, eine Form der ungeschlechtlichen Vermehrung, bei der Samen ohne Befruchtung entstehen, genetisch stabil vermehren.[2]

Verhalten

Informationen zum Verhalten der Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) sind in den bereitgestellten Quellen nicht explizit enthalten. Daher kann keine detaillierte Beschreibung des Verhaltens in Bezug auf Fortbewegung, Orientierung, Kommunikation, Aggregation, Territorialität, Abwehr, Interaktionen oder spezifische Verhaltensanpassungen gegeben werden.

Ökologie

Die Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) ist eine Hybride aus der nordamerikanischen Brombeere (*Rubus ursinus*) und der europäischen Himbeere (*Rubus idaeus*). Sie wird in den USDA-Zonen 6 bis 9 angebaut und toleriert leichten Frost bis zu -10 °C während der Ruhephase. Die Loganbeere bevorzugt gut durchlässige, lehmige Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Für ein kräftiges Wachstum und eine gute Fruchtproduktion benötigt die Pflanze täglich 6 bis 8 Stunden volle Sonne, wobei in heißeren Klimazonen eine Nachmittagsbeschattung von Vorteil ist, um ein Versengen zu verhindern und die Fruchtqualität zu erhalten. Die Loganbeere ist mäßig trockenheitstolerant, benötigt aber während der Vegetationsperiode eine gleichmäßige Bewässerung, um Stress zu vermeiden, der die Erträge mindern könnte. Die Loganbeere kann in Agroforstsysteme integriert werden, wo sie zwischen Bäumen oder Sträuchern angebaut werden kann, um die Bodengesundheit und die Artenvielfalt in gemäßigten Regionen zu fördern. Häufige Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben können durch regelmäßige Kontrolle und organische Sprays bekämpft werden.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) wird hauptsächlich wegen ihrer Früchte angebaut, kann aber auch von verschiedenen Schädlingen und Krankheiten befallen werden. Daher sind Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen notwendig, um Ernteverluste zu minimieren. Obwohl die Loganbeere selbst keine direkte medizinische oder gesundheitliche Bedeutung hat, ist sie reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien. Diese Nährstoffe tragen zur allgemeinen Gesundheit bei, indem sie das Immunsystem unterstützen und vor oxidativem Stress schützen. Es liegen keine Informationen über allergische Reaktionen oder die Rolle als Vektor für Krankheiten vor. Zu den Anzeichen eines Befalls oder einer Krankheit gehören verkrüppeltes Wachstum, verfärbte Blätter oder Früchte sowie das Vorhandensein von Schädlingen wie Blattläusen oder Spinnmilben. Regelmäßige Kontrollen der Pflanzen helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Präventive Maßnahmen umfassen die Auswahl eines geeigneten Standorts mit gut durchlässigem Boden und ausreichender Sonneneinstrahlung. Eine gute Luftzirkulation durch korrektes Beschneiden und Trellieren kann ebenfalls Krankheiten vorbeugen. Die Entfernung von infiziertem Pflanzenmaterial hilft, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Zur Schädlingsbekämpfung können biologische Methoden wie der Einsatz von Nützlingen eingesetzt werden. Physikalische Maßnahmen umfassen das Entfernen von Hand oder das Abspritzen von Pflanzen mit Wasser. Bei Bedarf können chemische Bekämpfungsmittel eingesetzt werden, wobei jedoch die Anweisungen sorgfältig zu befolgen sind, um Schäden an der Pflanze oder der Umwelt zu vermeiden. Integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) kombiniert verschiedene Methoden, um Schädlinge und Krankheiten effektiv zu bekämpfen und gleichzeitig den Einsatz chemischer Mittel zu minimieren. Es liegen keine Informationen über rechtliche Aspekte wie Quarantäne- oder Meldepflichten im Zusammenhang mit der Loganbeere vor.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die kommerzielle Produktion von *Rubus × loganobaccus* konzentriert sich hauptsächlich auf den pazifischen Nordwesten der Vereinigten Staaten, wobei Oregon und Washington den Großteil der inländischen Produktion ausmachen. Oregon ist der führende Loganbeerenproduzent des Landes, hauptsächlich auf kleinen Familienbetrieben, die Wert auf Qualität und Rückverfolgbarkeit für Frisch- und Verarbeitungsmarkt legen. Auch in Neuseeland gibt es einen nennenswerten Anbau, mit Erträgen von bis zu 11,5 Tonnen pro Hektar unter optimalen Bedingungen. In Europa findet die Produktion in kleinerem Maßstab in Regionen wie dem Vereinigten Königreich statt, während Deutschland stärker auf Importe verwandter Rutenfrüchte angewiesen ist. Die weltweite Produktion ist nach wie vor eine Nische, wobei nur begrenzte Daten auf bescheidene Mengen hindeuten; so betrug beispielsweise Oregons Produktion im Jahr 2002 etwa 45 Tonnen von 28 Hektar, im Wert von etwa 50.000 US-Dollar. Die Trends in der Loganbeerenproduktion konzentrieren sich auf verarbeitete und biologische Produkte, um die Rentabilität inmitten schrumpfender Frischmärkte zu erhalten. Die Ernte von Loganbeeren stellt aufgrund der dornigen Ruten eine große Herausforderung dar, was die manuelle Arbeit intensiv und die Kosten erhöht und die breite kommerzielle Attraktivität einschränkt. Die Beeren verstecken sich oft unter dem Laub, was die Handlese zusätzlich erschwert, und die Mechanisierung ist aufgrund des kriechenden Wuchses und der Dornigkeit der Pflanze eingeschränkt. Diese Faktoren haben zu einem Rückgang der Anbaufläche in den USA beigetragen; so sank beispielsweise die Erntefläche in Oregon Mitte der 1990er Jahre auf etwa 80 Acres gegenüber höheren Werten in früheren Jahrzehnten. Wirtschaftlich gesehen erzielen Loganbeeren aufgrund ihrer Seltenheit hohe Preise, wobei die Ernte in Oregon im Jahr 2002 durchschnittlich etwa 1,11 US-Dollar pro Kilogramm kostete. Frische und verarbeitete Formen werden hauptsächlich als gefrorenes Obst oder Saft in Märkte in Europa und Asien exportiert und nutzen Oregons starke Exportinfrastruktur für Rutenfrüchte. Zu den häufigsten Schädlingen gehören Blattläuse und Spinnmilben, die durch regelmäßige Überwachung und biologische Sprays bekämpft werden können. Krankheiten wie Anthracnose erfordern vorbeugende Anbaumethoden, einschließlich guter Luftzirkulation und Entfernung von infiziertem Material.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) ist ein Hybrid aus der Nordamerikanischen Brombeere (*Rubus ursinus*) und der Europäischen Roten Himbeere (*Rubus idaeus*). Die Pflanze bildet kräftige Ruten von bis zu 4,6 m Länge, die eine Rankhilfe benötigen. Die Beeren reifen von leuchtend rot zu tief weinrot-violett. Sie können bis zu 4 cm lang werden und haben eine feste Textur, kleine Samen und einen komplexen, herb-süßen Geschmack, der Himbeeraroma mit Brombeertiefe verbindet. Die Loganbeere ist eine mehrjährige Pflanze mit einem persistenten Wurzelsystem, das über viele Jahre hinweg wiederholte Zyklen der Rutenproduktion unterstützt und oft 12 bis 15 Jahre oder länger unter geeigneten Bedingungen lebt. Die Ruten sind zweijährig; im ersten Jahr entwickeln sie sich zu Primocanes, die Laub bilden, bevor sie im zweiten Jahr zu Floricanes werden, an denen Blüten und Früchte wachsen, bevor sie absterben. Die Blütezeit erstreckt sich vom späten Frühjahr bis zum frühen Sommer, typischerweise von Mai bis Juni. Die Früchte reifen über einen längeren Zeitraum ab etwa Mitte Juli bis Mitte August. Die Loganbeere kann sich durch Apomixis genetisch stabil vermehren, wodurch eine asexuelle Samenproduktion ermöglicht wird, die Nachkommen hervorbringt, die mit der Elternpflanze genetisch identisch sind. Aufgrund der Variabilität bei der sexuellen Fortpflanzung und des Potenzials zur Aufspaltung wird sie jedoch hauptsächlich vegetativ vermehrt – über Wurzelstecklinge oder Ableger –, um konsistente Merkmale wie Fruchtqualität und Pflanzenhabitus zu erhalten. Loganbeeren gedeihen in gut durchlässigen, lehmigen Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Sie benötigen volles Sonnenlicht von 6 bis 8 Stunden täglich für kräftiges Wachstum und Fruchtproduktion, obwohl Nachmittagssonne in heißeren Klimazonen von Vorteil ist, um Verbrennungen zu vermeiden und die Fruchtqualität zu erhalten. Die Pflanzen sind für die USDA-Winterhärtezonen 6 bis 9 geeignet und vertragen leichten Frost bis zu -10 °C während der Ruheperiode, benötigen aber Schutz vor starker Winterkälte durch Mulchen oder Standortwahl. Die Vermehrung von Loganbeeren erfolgt am häufigsten durch Ableger oder Triebstecklinge, die im späten Winter oder frühen Frühjahr entnommen werden, was eine einfache Etablierung neuer Pflanzen aus etablierten ermöglicht. Die Pflanzen sollten in einem Abstand von 0,9 bis 1,5 Metern in Reihen von 2,4 bis 3 Metern Breite gepflanzt und mit stabilen Spalieren oder Drähten gestützt werden, um ihrem kriechenden Wuchs gerecht zu werden und die Luftzirkulation und Ernte zu erleichtern. Die laufende Pflege umfasst den jährlichen Rückschnitt, bei dem die abgetragenen Ruten (aus dem Wachstum des Vorjahres) unmittelbar nach der Ernte bis zum Boden zurückgeschnitten werden, um die Produktion neuer Ruten für die nächste Saison zu fördern. Im Frühjahr wird ein ausgewogener NPK-Dünger ausgebracht, um ein gesundes Wachstum zu unterstützen, gefolgt von einer Mulchschicht um die Basis mit organischem Material, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, Unkraut zu unterdrücken und die Temperatur zu regulieren. Ausgewachsene Pflanzen tragen in der Regel nach 2 bis 3 Jahren jährlich 6 bis 8 kg Früchte, wobei die Ernte je nach Region von Juni bis August erfolgt.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Die Loganbeere (*Rubus × loganobaccus*) ist eine Hybride aus der Nordamerikanischen Brombeere (*Rubus ursinus*) und der Europäischen Himbeere (*Rubus idaeus*). Sie entstand zufällig im Jahr 1881 im Garten von James Harvey Logan in Santa Cruz, Kalifornien. Heute wird die Loganbeere hauptsächlich im pazifischen Nordwesten der Vereinigten Staaten angebaut, insbesondere in Oregon und Washington. Darüber hinaus wird sie in Neuseeland, im Vereinigten Königreich und in Australien kultiviert. Die Loganbeere bevorzugt gut durchlässige, lehmige Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Sie benötigt täglich 6 bis 8 Stunden volle Sonneneinstrahlung, wobei in heißeren Klimazonen eine Nachmittagsbeschattung von Vorteil ist. Die Pflanze ist in den USDA-Winterhärtezonen 6 bis 9 winterhart und toleriert leichten Frost bis zu -10 °C. Etablierte Pflanzen weisen eine moderate Trockenheitstoleranz auf, benötigen aber während der Vegetationsperiode eine gleichmäßige Bewässerung. Die Verbreitung der Loganbeere in Europa begann im Jahr 1897 mit ersten Versuchen in britischen Gärten.[1] In den Vereinigten Staaten breitete sich der Anbau Anfang des 20. Jahrhunderts in den pazifischen Nordwesten aus, wobei die ersten Pflanzen 1899 in Salem, Oregon, eintrafen und sich bis zum Ende der 1910er Jahre nach Washington ausbreiteten. Die Loganbeere wird hauptsächlich in verarbeiteter Form konsumiert, beispielsweise in Konfitüren, Gelees, Säften und Desserts.[1]

Saisonalität & Aktivität

*Rubus × loganobaccus*, die Loganbeere, blüht von späten Frühling bis zum frühen Sommer, typischerweise von Mai bis Juni. Die Reifezeit der Früchte erstreckt sich über einen längeren Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte August, was eine gestaffelte Ernte ermöglicht. Die Ernte erfolgt von Juni bis August, abhängig von der Region. Nach der Ernte werden die abgeernteten Ruten (vom Wachstum des Vorjahres) direkt bis zum Boden zurückgeschnitten, um die Produktion neuer Ruten für die nächste Saison zu fördern. Die Loganbeere ist winterhart in den USDA-Zonen 6 bis 9 und toleriert leichten Frost bis zu -10 °C während der Ruhephase. Sie benötigt jedoch Schutz vor starker Winterkälte durch Mulchen oder Standortauswahl.[1] Das öffentliche Interesse an der Loganbeere erreicht seinen Höhepunkt in den Sommermonaten, insbesondere im Juli und Juni.[2]

Źródła i odniesienia

  1. https://specialtyproduce.com/produce/Loganberries_545.php
  2. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.48005
  3. Literaturzusammenfassung: Loganberry