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Malachitowy motyl Siproeta steleny
Szybka nawigacja
Taksonomia
Królestwo
Tiere (Animalia)
Typ
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa
Insekten (Insecta)
Rząd
Schmetterlinge (Lepidoptera)
Rodzina
Nymphalidae
Rodzaj
Siproeta
Gatunek
Siproeta stelenes
Nazwa naukowa
Siproeta stelenes Linnaeus, 1758
Zaakceptowana nazwa
Einleitung
Der **Malachitfalter** (*Siproeta stelenes*) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae), der in der neotropischen Region von den südlichen Vereinigten Staaten bis nach Südamerika verbreitet ist.[1] Namensgebend sind die großen, durchscheinenden grünlichen Flecken auf den dunkelbraunen bis schwarzen Flügeloberseiten, die an das Mineral Malachit erinnern. Die Art besiedelt vorwiegend subtropische Wälder, Waldränder sowie Plantagen und nutzt Pflanzen der Familie Acanthaceae als Raupennahrung.[1][2]
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Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
Fakten (kompakt)
- Die Art weist nur einen minimalen Sexualdimorphismus auf, sodass sich Männchen und Weibchen äußerlich kaum unterscheiden. - Es existiert ein Saisondimorphismus, bei dem die Individuen der Regenzeit kleiner sind und silbrige Zeichnungen auf den Hinterflügeln aufweisen. - Die Formen der Trockenzeit sind im Vergleich größer und durch verwaschene schwarze Markierungen gekennzeichnet. - Die Raupen sind schwarz gefärbt und besitzen verzweigte Dornen, die auf einer orangefarbenen Basis sitzen. - Die Puppen von *Siproeta stelenes* weisen eine grüne Färbung auf. - Der globale Erhaltungsstatus der Art wird als sicher ("G5 status") eingestuft. - Nördlich des etablierten Verbreitungsgebietes treten einzelne Falter gelegentlich als seltene Irrgäste auf. - Während die Herkunft des Trivialnamens geklärt ist, ist die etymologische Bedeutung des Gattungsnamens *Siproeta* und des Artnamens *stelenes* unbekannt. - Neben der Nominatform werden drei weitere Unterarten unterschieden, die hauptsächlich aufgrund geografischer Isolation abgegrenzt wurden.[7]
Name & Einordnung
Die Erstbeschreibung der Art erfolgte durch Carl Linnaeus im Jahr 1758 in der zehnten Auflage der *Systema Naturae* unter dem ursprünglichen Namen *Papilio stelenes*.[1][3] Die heute gültige Gattung *Siproeta* wurde im Jahr 1823 von Jacob Hübner aufgestellt, um diese und verwandte Arten aufzunehmen.[1] Systematisch wird der Falter der Familie Nymphalidae und der Unterfamilie Nymphalinae zugeordnet, wobei er zur Tribus Victorinini zählt.[1][2] Der Trivialname "Malachit" (englisch "Malachite") leitet sich von der charakteristischen grünen Färbung der Flügel ab, die dem gleichnamigen Mineral ähnelt.[1] Die etymologischen Ursprünge des Gattungsnamens *Siproeta* sowie des Artnamens *stelenes* gelten als unbekannt.[2] Innerhalb des Verbreitungsgebietes werden mehrere Unterarten unterschieden, darunter die Nominatform *Siproeta stelenes stelenes*, die vorwiegend auf Karibikinseln wie Jamaika und Hispaniola vorkommt. Die Unterart *Siproeta stelenes biplagiata* (Fruhstorfer, 1907) besiedelt ein weites Areal von Texas und Mexiko bis in das Amazonasbecken. Das ursprünglich als *insularis* beschriebene Taxon gilt heute als Synonym zu *biplagiata*. In Südamerika sind zudem die Unterarten *Siproeta stelenes sophene* aus Ecuador sowie *Siproeta stelenes meridionalis* aus Brasilien verbreitet.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Imago von *Siproeta stelenes* erreicht eine Flügelspannweite von 83 bis 101 mm. Die Grundfärbung der Flügeloberseiten ist überwiegend dunkelbraun bis schwarz und zeichnet sich durch große, durchscheinende Flecken in Weißgrün oder Gelbgrün aus. Diese fensterartigen Zeichnungselemente erstrecken sich breit über die Basal- und Medianbereiche der Vorderflügel, während die Hinterflügel ähnliche Muster sowie einen kurzen Schwanzfortsatz aufweisen. Ventral präsentieren sich die Flügel heller mit einer orange-braunen Grundfarbe, wobei die grünlichen Flecken der Oberseite in gedämpfterer Form wiederkehren. Der Körperbau umfasst einen robusten, beschuppten Thorax sowie ein schlankes Abdomen und die für Edelfalter typischen gekeulten Antennen. Ein Sexualdimorphismus ist nur schwach ausgeprägt, wobei Weibchen tendenziell etwas größer und heller gefärbt sind als Männchen. Es treten saisonale Variationen auf: Die Trockenzeitform ist größer und zeigt auf der Hinterflügelunterseite verwaschene schwarze Markierungen innerhalb eines orangen Randbandes. Die Form der Regenzeit hingegen ist kleiner und weist an ähnlichen Positionen silbrige Zeichnungen auf. Die Eier sind transluzent grün und bilden eine abgeflachte Kugel mit blassen vertikalen Rippen auf der Oberfläche. Die Larven erscheinen als samtig schwarze Raupen, die mit Reihen langer, verzweigter Dornen besetzt sind. Diese Dornen sind an der Basis orange, rot oder rosa gefärbt und laufen in schwarzen Spitzen aus. Zusätzlich trägt der Kopf der Raupe markante verzweigte Hörner in Schwarz oder Rot, während die Nachschieber stumpf violett gefärbt sind. Die Puppe ist als lindgrüne Stürzpuppe ausgebildet, deren eckige Form der Tarnung im Blattwerk dient. Sie ist mit kleinen dunklen Punkten, zwei dunkelspitzigen Kopfhörnern sowie vier Reihen kurzer goldener Dornen entlang der Abdomenoberseite versehen. Diese scharfen Golddornen erfüllen eine defensive Funktion gegen potenzielle Fressfeinde.[1]
Beschreibung
Siproeta stelenes, allgemein als Malachitfalter bekannt, ist ein markanter Vertreter der Edelfalter (*Nymphalidae*), der durch seine tiefschwarzen Flügel mit großen, durchscheinenden grünlichen Fenstern unverwechselbar ist. Diese transluzenten Flecken variieren farblich von einem brillanten Malachitgrün bis zu Gelbgrün und verleihen dem Falter im Gegenlicht ein leuchtendes Erscheinungsbild. Mit einer Flügelspannweite von 8,3 bis 10,1 Zentimetern zählt die Art zu den größeren Tagfaltern ihres Lebensraums. Die Flügelunterseite zeigt ein helleres, orange-braunes Muster mit gedämpften grünen Elementen, was bei geschlossenen Flügeln eine effektive Tarnung im Blattwerk bietet. Ein saisonaler Dimorphismus prägt das Erscheinungsbild: Die Trockenzeit-Form ist größer und weist verwaschene schwarze Markierungen auf, während die Regenzeit-Form kleiner bleibt und silbrige Zeichnungselemente auf den Hinterflügeln besitzt. Zwischen den Geschlechtern bestehen nur geringe Unterschiede, wobei Weibchen tendenziell etwas größer und heller gefärbt sind als die Männchen. Der Lebenszyklus beginnt mit transluzenten, grünen Eiern, die einzeln auf die Blätter der Wirtspflanzen abgelegt werden. Die daraus schlüpfenden Raupen entwickeln sich über fünf Stadien und zeichnen sich durch eine samtartige, schwarze Grundfärbung aus. Ihr Körper ist mit Reihen langer, verzweigter Dornen besetzt, die an der Basis orange oder rot gefärbt sind, während der Kopf markante Hörner trägt. Zur Verpuppung bildet die Larve eine limonengrüne Stürzpuppe, die durch ihre kantige Form und kleine dunkle Punkte einem Blatt ähnelt. Ein besonderes anatomisches Merkmal der Puppe sind vier Reihen kurzer, goldener Dornen auf dem Abdomen sowie spitze Kopfhörner, die Fressfeinde physisch abwehren können.[1] Adulte Tiere sind langlebig und nutzen ihren Rüssel nicht nur für Blütennektar, sondern auch zur Aufnahme von Flüssigkeiten aus verrottenden Früchten, Vogelkot und Aas.[1][2] Männliche Falter zeigen ein ausgeprägtes Territorialverhalten, indem sie langsam patrouillieren oder an exponierten Stellen ("Hilltopping") auf Weibchen warten.[2] Nachts versammeln sich die Imagines häufig zu gemeinschaftlichen Schlafplätzen unter niedrigen Blättern von Büschen.[1] Historisch wurde die Art bereits 1758 von Carl von Linné als *Papilio stelenes* beschrieben, bevor sie taxonomisch der Gattung *Siproeta* zugeordnet wurde.[2] Geografisch isolierte Populationen haben zur Ausbildung mehrerer Unterarten geführt, wie etwa *S. s. biplagiata* in Mittelamerika oder der Nominatform in der Karibik.[1]
Verhalten
Der Flug von *Siproeta stelenes* wird als langsam und schwebend beschrieben, wobei Männchen oft in ihren Revieren patrouillieren.[1][3] Die Imagines sind polyphag und nehmen neben Nektar, beispielsweise von Wandelröschen (*Lantana camara*), bevorzugt proteinreiche Nahrung wie verrottendes Obst, Vogelkot, Aas und Fledermausdung auf. Bei der Nahrungssuche zeigen die Falter eine vertikale Flexibilität und steigen bis zu 12 Meter hoch in das Kronendach auf. Die Nacht verbringen die erwachsenen Tiere häufig in gemeinschaftlichen Schlafgesellschaften unter den Blättern niedriger Sträucher.[1] Die Art zeigt ein polygynes Paarungssystem, bei dem Männchen aktiv nach mehreren Partnerinnen suchen.[5] Zur Partnerfindung nutzen die Männchen die Ansitzjagd (Perching) auf Sträuchern in Wald- oder Obstgartenlichtungen.[1] In bestimmten Habitaten versammeln sich Männchen auf erhöhten Geländerücken (Hilltopping), um die Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens mit Weibchen zu erhöhen und kleine Areale zu verteidigen. Das Balzverhalten umfasst Verfolgungsjagden in der Luft, bei denen das Männchen seine irisierenden grünen Flügelflecken präsentiert.[5] Die Larven fressen solitär und halten sich meist auf der Blattunterseite der Wirtspflanzen auf, um Fressfeinden zu entgehen. Die Puppe setzt zur Verteidigung auf Tarnung durch ihre grüne, kantige Form sowie auf scharfe goldene Dornen, die potenzielle Angreifer verletzen können.[1]
Ökologie
Der Malachitfalter (*Siproeta stelenes*) besiedelt primär subtropische immergrüne und halblaubabwerfende Wälder, Waldränder sowie Sekundärhabitate wie verwilderte Plantagen und Uferbereiche.[1][2] Die Art nutzt zudem anthropogen überformte Lebensräume, darunter Obstgärten mit Mango-, Zitrus- und Avocadobäumen sowie Gärten. Das vertikale Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen von etwa 1400 Metern, wobei sonnige Lichtungen für das Sonnenbaden bevorzugt werden.[1][3] Die Larven ernähren sich exklusiv von Pflanzen der Familie Acanthaceae, insbesondere von *Blechum brownei*, *Ruellia coccinea* und *Justicia*-Arten.[2][1] Um Prädation zu vermeiden, fressen und ruhen die Raupen meist solitär auf den Blattunterseiten der Wirtspflanzen.[1] Adulte Falter sind polyphag und nehmen neben Nektar von Pflanzen wie *Lantana camara* bevorzugt proteinreiche Nahrung aus verrottenden Früchten, Vogelkot, Aas und Fledermausdung auf.[2][4] Die Nahrungssuche findet in verschiedenen Straten statt, wobei die Falter Blüten in Baumkronen bis zu 12 Metern Höhe aufsuchen.[2] Hohe Mortalitätsraten bei den immaturen Stadien werden durch Vögel, Ameisen und andere Insekten verursacht.[1] Zur Abwehr verfügen die Larven über bedornte Fortsätze, während die grünen, kantigen Puppen durch ihre Tarnfärbung und scharfe Golddornen geschützt sind, die potenzielle Angreifer verletzen können.[1][6] Nachts versammeln sich die Falter oft zu gemeinschaftlichen Schlafplätzen unter den Blättern niedriger Büsche.[3] Männchen zeigen territoriales Verhalten durch Patrouillenflüge oder „Hilltopping“, bei dem sie sich auf Erhebungen sammeln, um die Begegnungswahrscheinlichkeit mit Weibchen zu erhöhen.[5]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Malachitfalter (*Siproeta stelenes*) wird nicht als landwirtschaftlicher Schädling klassifiziert, sondern gilt als ökologisch neutraler Bewohner neotropischer Ökosysteme und kultivierter Landschaften. Obwohl die Art regelmäßig in Obstplantagen mit Mango-, Zitrus- und Avocadokulturen vorkommt, verursachen die Falter keine ökonomischen Schäden an den Nutzpflanzen.[1][2] Die Imagines ernähren sich primär von verrottendem Obst, Vogelkot, Aas und Nektar, wodurch sie keine Gefahr für erntefrische Agrarprodukte darstellen.[3][6] Vielmehr fungieren sie durch den Besuch von Blütenpflanzen wie Wandelröschen (*Lantana camara*) als Bestäuber.[1] Die Larven fressen oligophag an Pflanzen der Familie Acanthaceae, insbesondere an *Blechum brownei* und verschiedenen *Ruellia*-Arten.[3][1] Da *Blechum brownei* in Teilen des Verbreitungsgebiets als Unkraut wächst, kann der Blattfraß der Raupen eine geringfügige regulierende Wirkung auf diese Vegetation haben.[2] Ein typisches Anzeichen für die Anwesenheit der Art sind die einzeln abgelegten, grünen Eier an den jungen Blättern oder Blütenhochblättern der Wirtspflanzen.[1] Die Raupen halten sich meist auf der Blattunterseite auf, um Fressfeinden zu entgehen, was die visuelle Detektion erschwert. Aufgrund des globalen Status als gesicherte Art (G5) sind keine Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich.[2] Stattdessen stehen in Regionen wie Florida, wo die Art seit den 1960er Jahren etabliert ist, fördernde Maßnahmen im Rahmen der naturnahen Gartengestaltung im Fokus.[4][1] Zur gezielten Ansiedlung in Gärten empfiehlt sich die Bereitstellung von Nektarquellen und spezifischen Futterpflanzen wie der Wilden Petunie (*Ruellia coccinea*).[3] Bei Pflegearbeiten in Gärten sollte auf die gut getarnten, lindgrünen Puppen geachtet werden, die oft an den Wirtspflanzen hängen.[2] Chemische Bekämpfungsmittel sind kontraindiziert, da sie die Bestände der Falter und anderer Nützlinge gefährden würden.[4]
Biologie & Lebenszyklus
Der Malachitfalter (*Siproeta stelenes*) durchläuft eine vollständige Metamorphose mit den Stadien Ei, Larve, Puppe und Imago. Das Fortpflanzungsverhalten ist durch ein polygynes Paarungssystem geprägt, bei dem Männchen Territorien patrouillieren oder auf Büschen ansitzen, um Weibchen abzufangen.[1] In einigen Habitaten versammeln sich die Männchen zum sogenannten Hilltopping auf Erhöhungen, um die Begegnungswahrscheinlichkeit mit Geschlechtspartnern zu erhöhen.[5] Nach der Paarung legen die Weibchen ihre transluzent grünen, vertikal gerippten Eier einzeln an den jungen Blättern oder Blütenhüllblättern der Wirtspflanzen ab. Gelegentlich werden auch kleine, lose Gruppen von zwei bis drei Eiern platziert.[3] Die Larven ernähren sich oligophag von Pflanzen der Familie Acanthaceae, wobei *Blechum brownei*, *Ruellia coccinea* und verschiedene *Justicia*-Arten bevorzugt werden.[3][1] Die samtig schwarzen Raupen durchlaufen fünf Larvenstadien und sind mit Reihen verzweigter Dornen sowie markanten Kopfhörnern bewehrt, die eine orange oder rote Basis aufweisen.[3] Sie fressen meist solitär auf der Blattunterseite, um sich vor visuellen Räubern zu verbergen.[1] Die Verpuppung erfolgt als limonengrüne Stürzpuppe, die zur Verteidigung mit goldenen Dornen am Abdomen und spitzen Kopfhörnern ausgestattet ist.[3] Die Entwicklungsdauer und Generationsfolge sind stark temperaturabhängig. In tropischen Regionen produziert die Art ganzjährig drei oder mehr Generationen ohne Diapause. In subtropischen Randgebieten wie Florida treten zwei bis drei Sommergenerationen auf, gefolgt von einer überwinternden Adultgeneration, die in eine reproduktive Diapause eintritt. Diese saisonalen Formen unterscheiden sich morphologisch: Die Trockenzeit-Form ist größer und dunkler gezeichnet als die Feuchtzeit-Form.[2] Adulte Falter sind langlebig und decken ihren Nahrungsbedarf nicht nur über Blütennektar (z. B. *Lantana camara*), sondern nutzen gezielt stickstoffreiche Quellen. Dazu zählen verrottende Früchte, Vogelkot, Aas und Fledermausdung, welche essenzielle Proteine für die Eiproduktion liefern.[3] Nachts bilden die Falter häufig gemeinschaftliche Schlafgesellschaften unter niedrigen Blättern.[1] Die Mortalität der Jugendstadien ist hoch und wird primär durch Vögel, Ameisen und andere Insekten verursacht.[2]
Vorkommen & Lebensraum
*Siproeta stelenes* ist in der neotropischen Region beheimatet und besiedelt ein weites Areal von den südlichen Vereinigten Staaten über Mittelamerika bis in das nördliche Südamerika. Auf dem südamerikanischen Kontinent reicht die Verbreitung über Peru, Bolivien und Brasilien bis nach Argentinien und Uruguay.[2][1] Zudem ist die Art auf zahlreichen Inseln der Karibik vertreten, darunter Kuba, Jamaika, Hispaniola, Puerto Rico und die Cayman Islands.[2] In den Vereinigten Staaten etablierten sich Populationen in den 1960er Jahren im südlichen Florida, wobei eine Einwanderung von Kuba als wahrscheinlich gilt.[1] Während die Art in Florida resident ist, tritt sie im südlichen Texas sporadisch auf und wird weiter nördlich nur selten als Irrgast beobachtet, wie Einzelfunde in Kansas oder Alabama belegen. Die vertikale Verbreitung erstreckt sich vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen von etwa 1.400 Metern.[1] Als Lebensraum bevorzugt *Siproeta stelenes* subtropische immergrüne und halblaubabwerfende Wälder sowie Uferzonen.[2][1] Der Falter zeigt eine hohe Anpassungsfähigkeit an anthropogen überformte Habitate und besiedelt häufig Waldränder, Lichtungen und verwilderte Plantagen.[1][3] In landwirtschaftlich genutzten Bereichen ist die Art oft in Obstplantagen mit Mango-, Zitrus- und Avocadobäumen anzutreffen.[1] Auch in Siedlungsbereichen und Gärten kommt der Falter vor, sofern geeignete Wirtspflanzen vorhanden sind.[4] Innerhalb dieser Habitate suchen die Imagines bevorzugt sonnige Mikrohabitate und Schneisen zum Sonnenbaden auf.[1] Die lokale Verbreitung ist eng an das Vorkommen von Pflanzen der Familie Acanthaceae, wie etwa *Ruellia*-Arten, gebunden.[4]
Saisonalität & Aktivität
Der Malachitfalter (*Siproeta stelenes*) ist eine multivoltine Art, die im Jahresverlauf mehrere Generationen hervorbringt. In den tropischen Verbreitungsgebieten Mittel- und Südamerikas erfolgt die Fortpflanzung kontinuierlich ohne Diapause, wobei jährlich drei oder mehr Generationen entstehen. An der nördlichen Arealgrenze, wie in Florida, treten im Sommer zwei bis drei Bruten auf, gefolgt von einer spezifischen Wintergeneration. Diese Winterform tritt in eine Diapause ein, reduziert ihren Stoffwechsel und überdauert die kältere Jahreszeit bis zum Frühling. Phänotypisch zeigt die Art einen ausgeprägten Saisondimorphismus: Die Individuen der Regenzeit (Sommer) sind kleiner und besitzen silbrige Zeichnungen, während die Trockenzeitform (Winter) größer ist und dunklere, verwaschene Flecken aufweist. In Texas werden adulte Falter sporadisch in den Monaten von Juni bis März beobachtet, treten dort jedoch nicht jährlich auf. Die Entwicklungsdauer der immaturen Stadien ist temperaturabhängig und beschleunigt sich unter wärmeren Umweltbedingungen signifikant. Als tagaktive Insekten suchen die Falter für die Nachtruhe oft gemeinschaftlich Schlafplätze unter den Blättern niedriger Büsche auf.[1] Ergänzende Daten zum Suchinteresse verzeichnen Spitzen in den Monaten Dezember und Februar, was jedoch primär das öffentliche Interesse und nicht zwingend die biologische Aktivität im gesamten Verbreitungsgebiet abbildet.
Źródła i odniesienia
- https://www.butterfliesandmoths.org/species/Siproeta-stelenes
- https://explorer.natureserve.org/Taxon/ELEMENT_GLOBAL.2.112226/Siproeta_stelenes
- https://biodiversitylibrary.org/page/726886
- https://blogs.ifas.ufl.edu/browardco/2022/06/24/provide-for-wildlife-the-malachite-butterfly/
- https://bugoftheweek.com/blog/2014/1/12/malachites-on-the-hilltop-isiproeta-stelenesi
- https://dingle-oceanworld.ie/animals/malachite-butterfly/
- Literaturzusammenfassung: Siproeta stelenes