- Taxonomisch wird Trichoderma viride der Klasse der Sordariomycetes und der Ordnung Hypocreales zugeordnet.
- Mikroskopische Analysen zeigen spezifische Merkmale wie gerade bis hakenförmige Phialiden sowie subglobose bis ellipsoide Konidien.9
- Die wegweisende Monographie von Mien A. Rifai aus dem Jahr 1969 unterteilte die Gattung in Sektionen, wobei die Art der Sektion Viride zugewiesen wurde.
- Zur Aufschlüsselung der kryptischen Diversität innerhalb des Artenkomplexes kamen ab den 1990er Jahren spezifische Methoden wie ITS-rDNA-Sequenzierung und RFLP-Analysen zum Einsatz.9
- Historische Neuklassifizierungen durch Samuels et al. (1998) und Lieckfeldt et al. (1999) ordneten Stämme mit feineren Konidienwarzen der Art Trichoderma asperellum zu.
- In der Biotechnologie wird der Pilz spezifisch für Bioenergie-Anwendungen erforscht, da seine Enzyme effizient Lignocellulose abbauen.9