Przejdź do treści
Darmowa wysyłka od 29€
Wysyłka 1-2 dni
4,44 · 245 512+ klientów
Wpis w leksykonie

pobudzić kwiat Waleriana Rubra

pobudzić kwiat

Taksonomia

Królestwo Pflanzen (Plantae)
Typ Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Rząd Dipsacales (Dipsacales)
Rodzina Caprifoliaceae
Rodzaj Centranthus
Gatunek Valeriana rubra
Nazwa naukowa Valeriana rubra L.

Einleitung

Die Spornblumen (*Centranthus*) sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Baldriangewächse (Valerianoideae), die phylogenetisch der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) zugeordnet wird.[1] Diese einjährigen bis ausdauernden krautigen Pflanzen besitzen ein Verbreitungsgebiet, das von Makaronesien über den Mittelmeerraum bis nach Südrussland und in das Kaukasusgebiet reicht.[2] Der wissenschaftliche Name leitet sich aus dem Altgriechischen ab und verweist auf den charakteristischen Sporn der Blüten, wie er beispielsweise bei der Roten Spornblume (*Centranthus ruber*, Synonym: *Valeriana rubra*) ausgeprägt ist.[3]

Fakten (kompakt)

- Die Gattung umfasst insgesamt elf anerkannte Arten. - *Centranthus amazonum* ist eine endemische Art, deren Vorkommen auf Sardinien beschränkt ist.[14] - Die Art *Centranthus trinervis* kommt spezifisch auf Korsika (bei Bonifacio) sowie auf Sardinien vor.[6] - *Centranthus sieberi* ist auf Kreta beheimatet und wird taxonomisch teilweise als Unterart von *Centranthus nevadensis* geführt.[6][15] - Das Verbreitungsgebiet von *Centranthus longiflorus* erstreckt sich über Griechenland, Bulgarien, Nordafrika, Westasien bis nach Georgien.[16] - *Centranthus lecoqii* ist in Spanien, Andorra und Südfrankreich heimisch.[6] - Die Großröhrige Spornblume (*Centranthus macrosiphon*) hat ihr natürliches Areal in Spanien, Algerien und Marokko.[16] - *Centranthus battandieri* kommt in Nordafrika, spezifisch in Marokko und Algerien, vor. - Die Fußangel-Spornblume (*Centranthus calcitrapae*) besiedelt den Mittelmeerraum und Kleinasien.[6]

Name & Einordnung

Die Gattung *Centranthus* wird der Unterfamilie der Baldriangewächse (Valerianoideae) zugeordnet, welche heute in die Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) gestellt wird.[4] Innerhalb dieser Gruppe werden die Spornblumen in die monophyletische Tribus Valerianeae eingeordnet.[5] Historisch schlugen die Botaniker Noël Martin Joseph de Necker und Augustin-Pyrame de Candolle vor, die Familie der Valerianaceae aufzuteilen und die Gattung *Centranthus* neu zu etablieren.[4] Necker publizierte diesen Namensvorschlag im Jahr 1790 in seinem Werk *Elementa Botanica*.[3] Der wissenschaftliche Gattungsname leitet sich aus dem Altgriechischen ab, wobei *kentron* für „Stachel“ oder „Sporn“ und *anthos* für „Blume“ oder „Blüte“ steht. Diese Bezeichnung verweist auf den charakteristischen Sporn an der Basis der Kronröhre, mit dem die Blüten ausgestattet sind. Zu den bekannten Arten zählen die Rote Spornblume (*Centranthus ruber* (L.) DC.) sowie die Schmalblättrige Spornblume (*Centranthus angustifolius* (Mill.) DC.), wobei die Autorenkürzel auf Erstbeschreibungen durch Linné bzw. Miller und spätere Neukombinationen durch de Candolle hindeuten.[6]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Spornblumen (*Centranthus*) wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, wobei einige Arten stark riechende Rhizome ausbilden. Die Sprossachse ist kahl, während die gegenständig angeordneten Laubblätter ganzrandig bis fiederspaltig geformt sind und oft einen bläulichen Grünton aufweisen.[7][10] Die Tragblätter sind schildförmig ausgebildet. Die Blütenstände sind als Thyrsen bis Pleiothyrsen organisiert, die sich aus dichasial verzweigten Teilblütenständen zusammensetzen und in reichblütigen Wickeln enden.[7] Die zwittrigen, fünfzähligen Blüten sind zygomorph und besitzen eine dünne, lange Kronröhre, die nahe der Basis einen charakteristischen Sporn trägt.[7][10] Die Krone besteht aus fünf ungleichförmigen, zweilappigen Zipfeln. Jede Einzelblüte verfügt über nur ein einziges Staubblatt. Der Fruchtknoten ist dreikammerig und mehr oder weniger unterständig, wobei der Griffel mit einer zwei- bis dreiteiligen Narbe weit aus der Blüte ragt. Zur Fruchtreife entrollt sich der während der Blütezeit eingerollte Kelch zu einer vielstrahligen Federkrone aus 10 bis 23 Federn. Die entstehenden Flugfrüchte sind einsamig, abgeflacht und länglich-eiförmig, wobei sterile Fächer zu Streifen verkümmert sind.[7]

Beschreibung

Die Spornblumen (*Centranthus*) sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, die teilweise stark riechende Rhizome ausbilden. Die Sprossachse ist kahl, während die gegenständig angeordneten Laubblätter in ihrer Form von ganzrandig bis fiederspaltig variieren und oft einen bläulichen Grünton aufweisen. Ein charakteristisches Merkmal sind die schildförmigen Tragblätter. Die Blütenstände organisieren sich in Thyrsen bis Pleiothyrsen, die sich aus dichasial verzweigten Teilblütenständen zusammensetzen und in reichblütigen Wickeln enden. Die zwittrigen, fünfzähligen Einzelblüten sind zygomorph aufgebaut.[11] Namensgebend ist der Sporn, mit dem die dünne, lange Kronröhre nahe der Basis ausgestattet ist.[3] Die Krone selbst besteht aus fünf ungleichförmigen, zweilappigen Zipfeln. Eine anatomische Besonderheit stellt das Vorhandensein von nur einem einzigen Staubblatt pro Blüte dar. Der Griffel ragt weit aus der Blüte heraus und endet in einer zwei- bis dreiteiligen Narbe, während der Fruchtknoten mehr oder weniger unterständig und dreikammerig ist. Zur Fruchtreife entrollt sich der während der Blütezeit eingerollte Kelch zu einer vielstrahligen Federkrone, die aus 10 bis 23 Federn besteht. Die entstehenden Flugfrüchte sind einsamig, länglich-eiförmig sowie abgeflacht und weisen zu Streifen verkümmerte sterile Fächer auf. Bemerkenswert ist, dass sich an ein und derselben Pflanze unterschiedliche Arten von Früchten bilden können.[11] Der botanische Gattungsname leitet sich aus dem Altgriechischen ab (κέντρον *kentron* für Stachel/Sporn und ἄνθος *anthos* für Blume) und verweist auf die spornartige Form der Blüte.[3]

Ökologie

Die Spornblumen (*Centranthus*) wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, wobei einige Arten stark riechende Rhizome als Überdauerungsorgane ausbilden. Die Bestäubungsökologie ist eng an die Morphologie der zwittrigen, zygomorphen Blüten gekoppelt, die eine dünne, lange Kronröhre und einen charakteristischen Sporn an der Basis aufweisen. Zur Ausbreitung der Diasporen (Anemochorie) entrollt sich der Kelch zur Fruchtreife zu einer vielstrahligen Federkrone, die aus 10 bis 23 Federn besteht. Die dabei entstehenden Flugfrüchte sind länglich-eiförmig sowie abgeflacht und tragen sterile Fächer, die zu Streifen verkümmert sind. Ein ökologisches Merkmal der Gattung ist die Fähigkeit, an ein und derselben Pflanze unterschiedliche Arten von Früchten zu bilden.[12] In Mitteleuropa treten Arten wie die Rote Spornblume (*Centranthus ruber*) und die Kleine Spornblume (*Centranthus angustifolius*) als Adventivpflanzen auf. In anderen biogeographischen Regionen, wie beispielsweise Australien, haben sich *Centranthus ruber* und *Centranthus macrosiphon* als Neophyten etabliert.[7]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Spornblumen (*Centranthus*) besitzen eine biogeographische Bedeutung, da sich ihr Verbreitungsgebiet über das ursprüngliche Areal hinaus ausgedehnt hat. Ursprünglich sind die Vertreter der Gattung von Makaronesien über den Mittelmeerraum bis in das Kaukasusgebiet und nach Südrussland heimisch.[7] In Mitteleuropa haben sich Arten wie die Rote Spornblume (*Centranthus ruber*) und die Kleine Spornblume mittlerweile als Adventivpflanzen etabliert.[12] Darüber hinaus treten *Centranthus macrosiphon* und *Centranthus ruber* auf dem australischen Kontinent als Neophyten in Erscheinung.[7] Ein charakteristisches Merkmal einiger Arten ist die Ausbildung von Rhizomen, die sich durch einen starken Geruch auszeichnen.[12] Die Gattung wird systematisch der Unterfamilie der Baldriangewächse (Valerianoideae) innerhalb der Familie der Geißblattgewächse (*Caprifoliaceae*) zugeordnet. Molekularbiologische Untersuchungen bestätigen die Einordnung in die monophyletische Tribus Valerianeae.[13] Historisch wurde der Gattungsname etabliert, um auf den namensgebenden Sporn der Blüten zu verweisen und eine taxonomische Abgrenzung vorzunehmen.[3] Einträge in Datenbanken wie 'Plants For A Future' weisen auf dokumentierte Eigenschaften der Pflanzen hin.[6]

Biologie & Lebenszyklus

Die Spornblumen (*Centranthus*) wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen. Einige Arten bilden Rhizome aus, die sich durch einen starken Geruch auszeichnen. Die Sprossachse ist kahl ausgebildet. Die Laubblätter stehen gegenständig und variieren in der Form von ganzrandig bis fiederspaltig, oft in einem bläulichen Grünton. Die Blütenstände stehen in Thyrsen bis Pleiothyrsen mit dichasial verzweigten Teilblütenständen. Deren Endauszweigungen bilden reichblütige Wickel. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig und zygomorph. Die Kronen bestehen aus fünf ungleichförmigen, zweilappigen Zipfeln. Ein charakteristisches Merkmal ist der an der Basis der dünnen, langen Kronröhre sitzende Sporn. Jede Einzelblüte verfügt über nur ein Staubblatt. Der Fruchtknoten ist dreikammerig und mehr oder weniger unterständig. Der Griffel ragt weit aus der Blüte heraus und trägt eine zwei- bis dreiteilige Narbe. Während der Blütezeit bleibt der Kelch zunächst noch eingerollt. Zur Fruchtreife entrollt sich dieser Kelch zu einer vielstrahligen Federkrone, die aus 10 bis 23 Federn besteht. Die entstehenden Flugfrüchte sind abgeflacht sowie länglich-eiförmig. Sie tragen sterile Fächer, die zu Streifen verkümmert sind. Es handelt sich um einsamige Früchte. An ein und derselben Pflanze können sich unterschiedliche Fruchttypen ausbilden.[7]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Roten Spornblume (*Centranthus ruber*) erstreckt sich über Südeuropa, Osteuropa und Nordafrika. Zum ursprünglichen Areal der Art zählen zudem die Türkei, Madeira und die Kanaren.[9] Allgemein reicht das Verbreitungsgebiet der Gattung *Centranthus* von Makaronesien über den Mittelmeerraum bis nach Osten in das Kaukasusgebiet und nach Südrussland. In Mitteleuropa tritt die Rote Spornblume als Adventivpflanze auf. Außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes hat sich die Art auch in Australien als Neophyt etabliert.[7] Andere Arten der Gattung, wie die Schmalblättrige Spornblume (*Centranthus angustifolius*), sind in Spanien, Frankreich, Italien und der Schweiz beheimatet.[9]

Saisonalität & Aktivität

Die Spornblumen (*Centranthus*) wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, wobei einige Arten stark riechende Rhizome ausbilden.[7] Der phänologische Zyklus ist durch eine spezifische Abfolge von Blüte und Fruchtreife gekennzeichnet. Während der Blütezeit sind die Kelche der zwittrigen Blüten noch eingerollt. Die Blütenstände sind dabei in Thyrsen bis Pleiothyrsen organisiert, deren Teilblütenstände dichasial verzweigt sind. Erst im Übergang zur Fruchtzeit entrollt sich der Kelch zu einer vielstrahligen Federkrone, welche aus 10 bis 23 Federn besteht und die Ausbreitung der Flugfrüchte ermöglicht. An ein und derselben Pflanze können sich dabei unterschiedliche Arten von Früchten bilden.[7] Analysen des öffentlichen Interesses zeigen eine deutliche Saisonalität mit Spitzenwerten in den Monaten Mai und Juni, was auf die visuelle Hauptpräsenz der Pflanzen in diesem Zeitraum hindeutet. In den Wintermonaten Dezember und Januar fällt die Aufmerksamkeit hingegen auf ein Minimum ab.[8]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Wemding, Bahnhof, 86650 Wemding, Deutschland

    19.12.2025

  • Germany

    23.11.2025

  • Deutschland

    19.11.2025

  • Boppard, Rhineland-Palatinate, Deutschland

    19.11.2025

  • Breisgau-Hochschwarzwald, DE-BW, Deutschland

    19.11.2025

Daten: iNaturalist

Źródła i odniesienia

  1. Hidalgo, O., Garnatje, T., Susanna, A. & Mathez, J. (2004). Phylogeny of Valerianaceae based on matK and ITS markers. Annals of Botany, 93(3), 283–293. https://doi.org/10.1093/aob/mch042
  2. Richardson, I. B. K. (1976). A revision of the genus Centranthus DC. (Valerianaceae). Botanical Journal of the Linnean Society, 71(3), 211–234. https://doi.org/10.1111/j.1095-8339.1975.tb02536.x
  3. Necker, N. M. J. (1790). Elementa Botanica, Band 1, S. 123.
  4. Wikipedia OCR Page 1: General Description and Etymology
  5. Hidalgo, O. et al. (2004): Phylogeny of Valerianaceae based on matK and ITS markers. Annals of Botany 93(3): 283–293. doi:10.1093/aob/mch042
  6. Raab-Straube, E. von & Henning, T. (2017+): Valerianaceae. In: Euro+Med Plantbase.
  7. Richardson, I. B. K.: Centranthus DC. In: T. G. Tutin et al. (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 4. Cambridge University Press, 1976, ISBN 0-521-08717-1.
  8. Aggregierte Suchanfragen-Analyse (Zeitraum 2024-2025).
  9. USDA, ARS, National Genetic Resources Program. Germplasm Resources Information Network - (GRIN). National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  10. Sebald, O., Seybold, S., Philippi, G., Wörz, A. (Hrsg.): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs. Band 6. Eugen Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-3343-1, S. 34.
  11. https://doi.org/10.1111/j.1095-8339.1975.tb02536.x
  12. Oskar Sebald, Siegmund Seybold, Georg Philippi, Arno Wörz (Hrsg.): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs. Band 6: Spezieller Teil (Spermatophyta, Unterklasse Asteridae): Valerianaceae bis Asteraceae. Eugen Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-3343-1, S. 34.
  13. Oriane Hidalgo, Teresa Garnatje, Alfonso Susanna, Joel Mathez: Phylogeny of Valerianaceae based on matK and ITS markers. In: Annals of Botany. Band 93, Nr. 3, 2004, doi:10.1093/aob/mch042
  14. I. B. K. Richardson: A revision of the genus Centranthus DC. (Valerianaceae). In: Botanical Journal of the Linnean Society. Band 71, Nr. 3, 1976, S. 211–234
  15. Nicholas J. Turland, Lance Chilton, J. Robert Press: Flora of the Cretan Area. Annotated Checklist and Atlas. The Natural History Museum and HMSO, London 1993, S. 155
  16. Centranthus im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program