- Wissenschaftlicher Name: Vespa velutina, in Europa Unterart nigrithorax
- Größe: Arbeiterinnen 1,7 bis 2,4 cm, Königinnen bis 3 cm1
- Merkmale: schwarze Brust, dunkler Hinterleib, Beine schwarz mit gelben Enden1
- Volksgröße: bis zu 2.000 Tiere im Frühherbst1
- Nester: handballgroßes Gründungsnest, Filialnest bis 100 cm hoch mit seitlichem Einflugloch1
- In Deutschland: seit 2014, invasive Art nach EU-Verordnung 1143/201413
Szerszeń azjatycki Vespa velutina
Ilustracja wygenerowana przez AI (nie fotografia)
Klasyfikacja
Taksonomia
- Królestwo
- Animalia
- Typ
- Arthropoda
- Klasa
- Insecta
- Rząd
- Hymenoptera
- Rodzina
- Vespidae
- Rodzaj
- Vespa
- Gatunek
- Vespa velutina
Nazwa naukowa Vespa velutina Lepeletier, 1836
Przegląd
Einleitung
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ist eine sozial lebende Faltenwespe aus der Gattung der Hornissen (Vespa). In Europa kommt die Unterart Vespa velutina nigrithorax vor.14 Ursprünglich in Südostasien heimisch, wurde sie 2004 erstmals in Europa festgestellt und ist seit 2014 auch in Deutschland nachgewiesen.1 Sie ist etwas kleiner und deutlich dunkler als die heimische Hornisse (Vespa crabro) und steht seit dem 3. August 2016 auf der Unionsliste invasiver gebietsfremder Arten der EU.13 Für Imkerinnen und Imker ist sie vor allem deshalb ein Thema, weil Honigbienen im Spätsommer einen Großteil ihrer Beute ausmachen können.1
W skrócie
Fakten (kompakt)
Szerszeń azjatycki: zdjęcia z prawdziwych obserwacji
Rozpoznawanie
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Arbeiterinnen sind 1,7 bis 2,4 cm groß, Königinnen bis 3 cm. Damit ist die Asiatische Hornisse etwas kleiner als die heimische Hornisse.1 Typisch ist die dunkle Grundfärbung: Die Brust ist schwarz, der Hinterleib dunkel mit wenigen gelben Binden und einem auffällig gelb-orangen hinteren Abschnitt. Die Beine sind schwarz mit gelben Enden.1
Die heimische Hornisse (Vespa crabro) ist dagegen größer und kräftiger, hat eine rotbraun gezeichnete Brust, rotbraune Beine und einen überwiegend gelben Hinterleib mit schwarzen Zeichnungen. Weil die heimische Hornisse besonders geschützt ist, lohnt der genaue Blick vor jeder Meldung. Eine Schritt-für-Schritt-Bestimmung mit Vergleichsbildern bietet der Ratgeber Asiatische Hornisse erkennen und melden.
Auch die Nester helfen bei der Bestimmung: Das Filialnest ist kugel- bis birnenförmig, kann bis zu 100 cm hoch und 60 bis 80 cm breit werden und hat ein seitliches Einflugloch.1
Portret
Beschreibung
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist eine invasive, gebietsfremde Hornissenart, die sich seit 2004 in Europa und seit 2014 in Deutschland ausbreitet.1 Sie bildet einjährige Staaten mit einer Königin und bis zu 2.000 Tieren, die in zwei aufeinanderfolgenden Nestern leben: einem kleinen Gründungsnest im Frühjahr und einem großen Filialnest ab dem Sommer.1 Arbeiterinnen leben 30 bis 55 Tage.1
Als Nahrungsgeneralist ernährt sich die erwachsene Hornisse vor allem von kohlenhydratreicher Nahrung wie Nektar oder Obst, für die Larven erbeuten die Arbeiterinnen eiweißreiche Nahrung, vor allem fliegende Insekten im Umfeld des Nestes.1 Weil im Spätsommer Honigbienen einen Großteil dieser Beute ausmachen können, beobachten besonders Imkerinnen und Imker die Ausbreitung mit Sorge.1
Systematyka
Name & Einordnung
Die Art wurde 1836 von Lepeletier als Vespa velutina beschrieben und gehört zur Familie der Faltenwespen (Vespidae), Unterfamilie Vespinae.4 In Europa breitet sich die Unterart Vespa velutina nigrithorax aus; der Name nigrithorax verweist auf die schwarze Brust (Thorax), eines ihrer wichtigsten Erkennungsmerkmale.1 Im englischen Sprachraum heißt sie wegen der gelben Beinenden auch „Yellow-legged hornet".
Nicht verwechseln: Die Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia), in Medien oft „Mörderhornisse" genannt, ist eine andere, viel größere Art und kommt in Deutschland nicht vor. Die Unterschiede erklärt unser Ratgeber Asiatische Riesenhornisse vs. Asiatische Hornisse.
Tryb życia
Biologie & Lebenszyklus
Der Jahreszyklus beginnt mit einer überwinterten, begatteten Königin. Sie baut im Frühjahr allein ein Gründungsnest (Primärnest), das etwa handballgroß wird; jede Königin baut nur ein Gründungsnest pro Jahr.1 Aus den ersten Eiern schlüpfen im Mai oder Juni Arbeiterinnen, die ab dann Nestbau und Futtersuche übernehmen.1
Im Sommer legt das Volk ein Filialnest (Sekundärnest) an, meist frei hängend hoch in Bäumen.1 Dort wächst es bis zum Frühherbst auf bis zu 2.000 Tiere.1 Im frühen Herbst fliegen die Geschlechtstiere, also Männchen und junge Königinnen, zur Paarung aus.1 Das alte Volk stirbt im Lauf des Winters ab; die begatteten Jungköniginnen überwintern und gründen im Folgejahr neue Nester.
Tryb życia
Verhalten
Die Asiatische Hornisse ist ausschließlich tagaktiv.1 Am Bienenstand jagt sie im Schwebeflug vor dem Flugloch und fängt heimkehrende Sammelbienen ab. Bei starkem Jagddruck fliegen Bienenvölker kaum noch aus, was sie vor allem durch fehlende Vorräte schwächt. Wie Imkerinnen und Imker reagieren können, beschreibt der Ratgeber Asiatische Hornisse am Bienenstand.
Abseits des Nestes verhält sich die Art Menschen gegenüber in der Regel friedlich. In Nestnähe verteidigen die Tiere ihr Volk dagegen entschlossen, deshalb gilt: Abstand halten und Nester nicht selbst anfassen. Was ein Stich bedeutet und wann ärztliche Hilfe nötig ist, steht im Ratgeber Stich der Asiatischen Hornisse.
Tryb życia
Ökologie
Als Generalist nutzt die Asiatische Hornisse ein breites Nahrungsspektrum: Erwachsene Tiere nehmen vor allem Nektar und Obst auf, die Larven werden mit erbeuteten Insekten versorgt.1 Welche Folgen die Art für die heimische Insektenvielfalt hat, wird noch untersucht. Gut belegt ist dagegen der Druck auf Honigbienenvölker im Spätsommer und Frühherbst.1
Die Art ist hochmobil und breitet sich sowohl aus eigener Kraft als auch durch Verschleppung mit Waren aus.1 Sie besiedelt bevorzugt Siedlungen, Agrarlandschaften und Waldränder, also Lebensräume, in denen ihr Nahrung und Nistplätze leicht zur Verfügung stehen.1
Występowanie
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Südostasien.1 2004 wurde die Art erstmals in Europa festgestellt; vermutlich gelangte eine Königin mit einer Warenlieferung nach Südfrankreich. Von dort breitete sie sich rasch über ganz Frankreich und weitere europäische Länder aus.1 In Deutschland kommt sie seit 2014 vor, in Baden-Württemberg wurde sie erstmals nördlich von Karlsruhe nachgewiesen.1 Inzwischen sind große Teile des Westens und Südwestens besiedelt, und die Ausbreitung nach Osten hält an.1 In Baden-Württemberg wurden 2025 rund 3.300 Nester gemeldet.3
Die Asiatische Hornisse lebt in Siedlungsbereichen des Menschen, auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und an Waldrändern.1 Gründungsnester hängen meist in Schuppen, Gartenhütten oder Sträuchern, teils auch in Bodennähe; Filialnester befinden sich meist in mehr als zehn Metern Höhe frei hängend in Bäumen.1 Mehr zur Ausbreitung und zum Stand in den Bundesländern: Asiatische Hornisse in Deutschland: Verbreitung.
Występowanie
Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech
Obserwacje
Analiza społeczności
Sezonowość
Saisonalität & Aktivität
Die Asiatische Hornisse ist tagaktiv; ihre Flugzeit reicht von März bis in den späten Herbst.1 Im Frühjahr gründet eine einzelne Königin ein Primärnest, im Mai oder Juni schlüpfen dort die ersten Arbeiterinnen.1 Im Sommer baut das Volk meist an anderer Stelle ein großes Sekundärnest (Filialnest).1 Im Frühherbst kann ein Volk auf bis zu 2.000 Tiere anwachsen; die Geschlechtstiere verlassen dann das Nest, um sich zu paaren.1 Die Arbeiterinnen bleiben im Nest und können auch Kältephasen überdauern; bei milder Witterung sind selbst im Dezember noch Arbeiterinnen am Nest zu beobachten.1 Das Volk überlebt den Winter nicht, nur begattete Jungköniginnen gründen im folgenden Frühjahr neue Nester.
Einen Monatskalender mit Hinweisen, worauf du wann achten kannst, findest du im Ratgeber Asiatische Hornisse im Jahresverlauf.
Sezonowość
Sezonowość i trend popytowy
Na podstawie Silberkraft TrendIndex – naszego własnego modelu na podstawie danych wyszukiwania i obserwacji naturalnych
Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
W praktyce
Bedeutung, Schäden & Prävention
Rechtlich ist die Asiatische Hornisse eine invasive gebietsfremde Art nach der EU-Verordnung Nr. 1143/2014; auf der Unionsliste steht sie seit dem 3. August 2016.13 Bis zum 24. März 2025 galt sie in Deutschland als Art der Früherkennung mit behördlicher Pflicht zur Nestbeseitigung.3 Seitdem unterliegt sie einem Management nach Artikel 19 der Verordnung, für das die Länder zuständig sind.13
Wer eine Asiatische Hornisse oder ein Nest entdeckt, sollte den Fund mit Foto über die Meldestelle des eigenen Bundeslandes melden, in Baden-Württemberg etwa über die Meldeplattform der LUBW.2 Ein Foto hilft, eine Verwechslung mit der besonders geschützten heimischen Hornisse auszuschließen. Nester solltest du nicht selbst entfernen, sondern Fachleuten überlassen: Ein Volk kann bis zu 2.000 Tiere umfassen und verteidigt sein Nest.1
Ratgeber zur Asiatischen Hornisse:
- Asiatische Hornisse erkennen und melden
- Nest der Asiatischen Hornisse gefunden: Wer entfernt es und wer zahlt?
- Asiatische Hornisse im Jahresverlauf
- Asiatische Hornisse in Deutschland: Verbreitung und Status als invasive Art
- Asiatische Hornisse am Bienenstand: So schützt du dein Bienenvolk
- Stich der Asiatischen Hornisse: Wie gefährlich ist er?
- Asiatische Riesenhornisse vs. Asiatische Hornisse
W praktyce
Wirtschaftliche Bedeutung
Wirtschaftlich betroffen ist vor allem die Imkerei: Ein hoher Jagddruck vor den Fluglöchern kann Bienenvölker im Spätsommer deutlich schwächen.1 Daneben fressen die Hornissen an Obst, sodass auch Obst- und Weinbau Schäden befürchten.1
Für Privatleute entstehen Kosten vor allem bei der Entfernung von Nestern. Die Zuständigkeit liegt bei den nach Landesrecht zuständigen Behörden, und die Kosten einer Nestentfernung hängen von Lage, Erreichbarkeit, Größe und Art des Nestes ab.3 Ob ein Bundesland die Entfernung fördert und wer die Kosten trägt, ist unterschiedlich geregelt. Einen Überblick gibt der Ratgeber Nest der Asiatischen Hornisse gefunden: Wer entfernt es und wer zahlt?
Źródła