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Wpis w leksykonie

Ryjkowiec czarnopyski Otiorhynch

Ryjkowiec czarnopyski
Średnie ryzyko Uciążliwy Może ugryźć Zagrożenie fizyczne

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Käfer (Coleoptera)
Rodzina Curculionidae
Rodzaj Otiorhynchus
Gatunek Otiorhynchus
Nazwa naukowa Otiorhynchus Germar, 1822
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Die **Dickmaulrüssler** (*Otiorhynchus*) sind eine artenreiche Gattung flugunfähiger [Käfer](/pages/lexikon/kafer) aus der Familie der [Rüsselkäfer](/pages/lexikon/russelkafer) ([Curculionidae](/pages/lexikon/russelkafer)), die taxonomisch der Unterfamilie Entiminae zugeordnet wird.[1][1] Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der über 1.500 Arten umfasst primär die Paläarktis, wobei einige Vertreter wie der Gefurchte Dickmaulrüssler (*[Otiorhynchus sulcatus](/pages/lexikon/dickmaulruessler)*) als invasive Schädlinge weltweit in gemäßigte Zonen verschleppt wurden.[1][1] Während die oft nachtaktiven Adulten durch charakteristischen Blattrandfraß auffallen, verursachen die im Boden lebenden Larven durch das Fressen an Wurzeln erhebliche ökonomische Schäden an Zier- und Nutzpflanzen.[1][2]

Biologie & Lebenszyklus

Die Vertreter der Gattung *Otiorhynchus* durchlaufen eine holometabole Metamorphose, die die Stadien Ei, Larve, Puppe und Imago umfasst.[1] Die Fortpflanzung erfolgt bei vielen Arten, insbesondere bei invasiven Schädlingen wie *[Otiorhynchus sulcatus](/pages/lexikon/dickmaulruessler)*, parthenogenetisch, sodass Weibchen ohne Befruchtung klonale Nachkommen hervorbringen.[1][1] Die Eiablage findet im Sommer bis frühen Herbst im Boden nahe der Wirtspflanzen statt, wobei die Larven bei Temperaturen um 20–25 °C nach etwa 8 bis 14 Tagen schlüpfen.[1] Die beinlosen, C-förmigen Larven weisen eine weiße bis cremefarbene Färbung sowie eine sklerotisierte, gelb-braune Kopfkapsel auf.[1] Sie leben im Erdreich und ernähren sich von Pflanzenwurzeln, was bei starkem Befall zum Absterben der Wirtspflanzen führen kann.[2] Das Larvenstadium umfasst fünf bis sieben Entwicklungsstufen und dauert je nach Temperatur und Art zwischen 2 und 12 Monaten, wobei die Überwinterung meist als Larve im Boden erfolgt.[1] Im Frühjahr verpuppen sich die reifen Larven in einer Erdhöhle; die Puppenruhe variiert temperaturabhängig zwischen 10 Tagen bei 24 °C und 50 Tagen bei 15 °C.[1] Die adulten [Käfer](/pages/lexikon/kafer) schlüpfen im späten Frühjahr oder Frühsommer und sind primär nachtaktiv.[1] Sie fressen an den Blättern verschiedener Wirtspflanzen und hinterlassen dabei charakteristische buchtenförmige Fraßspuren an den Rändern.[1] Da die Hinterflügel zurückgebildet und die Elytren verwachsen sind, sind die adulten Tiere flugunfähig.[1] Das Wirtsspektrum ist extrem breit und umfasst über 100 Pflanzenarten aus mehr als 30 Familien, darunter Rosengewächse wie *Fragaria* und *Rubus* sowie Heidekrautgewächse wie *[Rhododendron](/pages/lexikon/rhododendron)*.[1] Die Lebensdauer der Adulten beträgt im Freiland zwei bis drei Monate, kann jedoch unter Laborbedingungen deutlich länger ausfallen.[1]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Deutschland

    17.01.2026

  • Deutschland

    17.01.2026

  • Schäperstück, Hamburg, Hamburg, Deutschland

    16.01.2026

  • Im Tiefen Tal, Lüneburg, Niedersachsen, Deutschland

    14.01.2026

  • Grimmen, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

    03.01.2026

Daten: iNaturalist

Badania naukowe i patenty

PL-2580318-T3 Pheromone Nieznany

Lockstoffzusammensetzungen für Rüsselkäfer der Gattung Otiorhynchus und deren Verwendung

US Agriculture, Stichting Wageningen Research (2011)

Znaczenie: 10/10

Streszczenie

Dieses Patent beschreibt spezifische chemische Lockstoffzusammensetzungen (Attraktantien), die gezielt auf Rüsselkäfer der Gattung Otiorhynchus wirken. Die Kernidee ist die Nutzung dieser Stoffe, um die Käfer anzulocken, was sowohl für das Monitoring (Überwachung des Befalls) als auch für direkte Bekämpfungsmaßnahmen (Massenfang) genutzt werden kann. Die Methode nutzt das biologische Suchverhalten der Käfer aus und ermöglicht eine selektive Ansprache des Schädlings. Dies ist besonders relevant für den integrierten Pflanzenschutz, um den Einsatz von Breitbandinsektiziden zu reduzieren.

DE-102009053902-B4 Biological Nadany

Vorrichtung zur Bekämpfung von Käfern mit entomopathogenen Nematoden

Nema Society Fuer Biotechnologie Und Biolog Pflanzenschutz Mbh E (2009)

Znaczenie: 10/10

Streszczenie

Das Patent stellt eine mechanische Vorrichtung in Form eines Brettes oder einer Station vor, die mit einer Matrix aus entomopathogenen Nematoden (Steinernema carpocapsae) bestückt ist. Die Vorrichtung besitzt Rillen, die den adulten Dickmaulrüssler dazu einladen, sich darin zu verstecken oder hindurchzulaufen. Dabei kommen die Käfer in Kontakt mit den Nematoden, werden infiziert und sterben ab. Diese Methode ist besonders effektiv, da sie gezielt die adulten Käfer an der Oberfläche bekämpft, während Nematoden sonst meist nur gegen Larven im Boden eingesetzt werden. Es kombiniert eine mechanische Falle mit einem biologischen Wirkstoff.

JP-H08103282-A Biological Nieznany

Insektizide Zusammensetzung

Novo Nordisk AS (1995)

Znaczenie: 8/10

Streszczenie

Beschrieben wird eine insektizide Zusammensetzung, die lebende Mikroorganismen enthält, welche ein Toxin von Bacillus thuringiensis exprimieren. Das Patent nennt spezifisch Otiorhynchus sulcatus (Gefurchter Dickmaulrüssler) als einen der Zielorganismen, dessen Wachstum gehemmt oder der abgetötet wird. Die Innovation liegt in der Nutzung eines gentechnisch veränderten Wirtsorganismus, um das biologische Toxin direkt an den Schädling zu bringen. Es bietet eine Alternative zu chemischen Insektiziden durch Nutzung bakterieller Toxine.