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koperek Anethum Graveolens

koperek

Taksonomia

Królestwo Pflanzen (Plantae)
Typ Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasa Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Rząd Apiales (Apiales)
Rodzina Apiaceae
Rodzaj Anethum
Gatunek Anethum graveolens
Nazwa naukowa Anethum graveolens L.
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Der **Dill** (*Anethum graveolens*) ist eine einjährige Gewürz- und Arzneipflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), die ursprünglich im Mittelmeerraum sowie in Südrussland beheimatet ist. Als einzige Art der monotypischen Gattung *Anethum* wird sie seit über 5.000 Jahren kultiviert und heute weltweit wegen ihres feinen, gefiederten Laubs sowie der aromatischen Samen genutzt.[1][3] Von verwandten Doldenblütlern wie dem Fenchel (*Foeniculum vulgare*) unterscheidet sich der Dill insbesondere durch seine abgeflachten, ovalen Samen und die etwas breiteren Blattsegmente.[3]

Biologie & Lebenszyklus

Anethum graveolens ist eine einjährige, krautige Pflanze, die ihren gesamten Lebenszyklus von der Keimung bis zur Samenreife typischerweise innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode von 60 bis 90 Tagen abschließt.[1][3] Die Entwicklung beginnt mit der Keimung der Samen, die bei Bodentemperaturen zwischen 15 und 25 °C innerhalb von 7 bis 21 Tagen erfolgt, wobei das Optimum für die Enzymaktivität bei 18 bis 21 °C liegt.[3] Der Keimling bildet rasch eine tiefe Pfahlwurzel mit faserigen Seitenwurzeln aus, die das vegetative Wachstum der hohlen, aufrechten Stängel und der fein zerteilten Laubblätter unterstützt.[1] Als Langtagpflanze wird die generative Phase, das sogenannte Schießen (Bolting), durch zunehmende Tageslängen und Temperaturen über 30 °C beschleunigt, was oft bereits 40 bis 60 Tage nach der Aussaat einsetzt.[3] Die Blütenstände erscheinen als zusammengesetzte Dolden mit kleinen, gelben, zwittrigen Einzelblüten, die sequenziell vom Hochsommer bis zum Herbst aufblühen.[1] Obwohl die Blüten selbstfertil sind und ohne externe Hilfe Samen ansetzen können, fördert die Fremdbestäubung durch Insekten wie Bienen und Schwebfliegen die genetische Diversität. Eine einzelne adulte Pflanze besitzt eine hohe Fertilität und kann über mehrere Dolden hinweg insgesamt 1.000 bis 5.000 Samen produzieren, wobei jede Dolde etwa 100 bis 300 Früchte trägt.[1] Die Früchte reifen zu länglichen, gerippten Spaltfrüchten (Schizokarpien) heran, die bei Trockenheit in zwei geflügelte Teilfrüchte (Merikarpien) zerfallen.[2] Die Verbreitung der Diasporen erfolgt primär durch die Schwerkraft in unmittelbarer Nähe der Mutterpflanze oder durch leichten Wind, woraufhin die oberirdischen Pflanzenteile absterben (Seneszenz). Die Samen weisen keine ausgeprägte primäre Dormanz auf, bleiben jedoch unter kühlen, trockenen Bedingungen 3 bis 5 Jahre keimfähig.[1] Physiologisch zeigt Anethum graveolens im Jugendstadium eine hohe Frostempfindlichkeit, während etablierte Pflanzen leichte Fröste tolerieren; Temperaturen unter 5 °C hemmen jedoch die Keimung signifikant. Für die Nährstoffaufnahme bevorzugt die Art gut durchlässige, lehmige oder sandige Substrate mit einem pH-Wert von 5,5 bis 6,5 und reagiert positiv auf organische Stickstoffquellen. Zu den natürlichen Antagonisten zählen saugende Insekten wie Blattläuse und Spinnmilben sowie die Raupen des Schwarzen Schwalbenschwanzes (Papilio polyxenes), die als Spezialisten an den Blättern fressen.[3] Unter feuchten Bedingungen ist die Pflanze anfällig für Pilzinfektionen wie Echten Mehltau (Erysiphe heraclei), Falschen Mehltau (Peronospora umbellifarum) und Wurzelfäule durch Fusarium-Arten.[2] Ökologisch fungiert Dill als Insektenmagnet, dessen Nektar und Pollen nützliche Prädatoren wie parasitoide Wespen anlocken, während Wurzelexsudate das Bodenmikrobiom beeinflussen können.[3]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Limbach-Oberfrohna, Sachsen, Deutschland

    09.10.2025

  • Lustholz - Wittmoldt, 24306 Wittmoldt, Deutschland

    28.09.2025

  • Kaiser-Wilhelm-Koog, Deutschland

    28.09.2025

  • Marne, Schleswig-Holstein, Deutschland

    23.09.2025

  • Marne, Schleswig-Holstein, Deutschland

    22.09.2025

Daten: iNaturalist

Badania naukowe i patenty

CN-107156184-A Biological Nieznany

Eine Art bakterizide Zusammensetzung enthaltend Isotianil und Dillsamen

Guangxi Nanning Lerui Biological Technology Company Ltd. (2017)

Znaczenie: 8/10

Streszczenie

Beschreibt eine fungizide Zusammensetzung, die Isotianil und Dillsamen (Anethum graveolens) kombiniert. Die Mischung wird spezifisch zur Bekaempfung von Reisbrand eingesetzt. Die Nutzung von Dillsamen als Wirkstoffkomponente ermoeglicht eine Reduktion chemischer Pestizide und verzoegert Resistenzbildungen.

US-9386767-B2 Chemical Nadany

Derivate von Dillapiol und verwandten Monolignanen und deren Verwendung

Arnason John Thor, Durst Tony, Foster Brian, University of Ottawa, Her Majesty The Queen IN Right OF Canada AS Represented BY The Minister OF Health (2012)

Znaczenie: 8/10

Streszczenie

Das Patent beschreibt Derivate von Dillapiol, einem Hauptbestandteil des aetherischen Oels von Dill (Anethum graveolens). Diese Verbindungen wirken als Synergisten, indem sie Cytochrom-P450-Enzyme hemmen. Die Kernidee ist die Steigerung der Wirksamkeit und Bioverfuegbarkeit von Pestiziden oder pharmazeutischen Wirkstoffen durch die Zugabe dieser Dill-Derivate.