Przejdź do treści
Darmowa wysyłka od 29€
Wysyłka 1-2 dni
4,44 · 245 512+ klientów
Wpis w leksykonie

Ćmy odzieżowe Tineola bisselliella

Ćmy odzieżowe
Nieszkodliwy Alergizujący Może ugryźć Pożyteczny

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Schmetterlinge (Lepidoptera)
Rodzina Tineidae
Rodzaj Tineola
Gatunek Tineola bisselliella
Nazwa naukowa Tineola bisselliella (Hummel, 1823)
Zaakceptowana nazwa

Analiza społeczności

OpenInsect
1
Obserwacji w ostatnich 12 miesiącach
Dane społeczności Silberkraft
Ostatnio 15.02.2026
Hamburg 86 dni temu
Dołącz do społeczności
Prześlij zdjęcie i pomóż nam rejestrować gatunki.

Einleitung

Die **Kleidermotte** (*Tineola bisselliella*) ist eine weltweit verbreitete Schmetterlingsart aus der Familie der Echten Motten (Tineidae).[1][2] Als synanthroper Materialschädling ist sie vor allem dafür bekannt, dass ihre Larven keratinhaltige Textilien wie Wolle, Pelze oder Federn durch Fraß und Gespinstbildung zerstören.[2][3] In der taxonomischen Literatur finden sich für die Art historisch bedingt auch die Synonyme *Tinea bisselliella* und *Tinea destructor*.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Tineola bisselliella durchläuft eine holometabole Entwicklung, die unter optimalen Bedingungen von 25–30 °C etwa zwei bis drei Monate dauert, sich in kühleren Umgebungen jedoch über Jahre erstrecken kann.[2][1] Kurz nach dem Schlüpfen paaren sich die Imagines, wobei Männchen durch das Sexualpheromon (E,Z)-2,13-Octadecadienal angelockt werden.[1] Die Weibchen legen im Laufe von ein bis drei Wochen 40 bis 150 winzige, ovale Eier einzeln oder in Gruppen direkt an geeignete Nährsubstrate ab.[2][3] Nach einer Inkubationszeit von 4 bis 10 Tagen schlüpfen die Larven, die als einziges Entwicklungsstadium Nahrung aufnehmen und Schäden verursachen.[2][1] Die lichtscheuen, cremeweißen Raupen besitzen eine dunkelbraune Kopfkapsel und erreichen eine Länge von bis zu 13 mm.[1] Zum Schutz spinnen sie charakteristische Röhren oder mattenartige Gespinste aus Seide, in die sie Kot (Frass) und Substratpartikel einweben. Das Larvenstadium ist sehr variabel und umfasst je nach Temperatur und Nahrungsverfügbarkeit 5 bis 45 Häutungen (Instars).[2] Die Ernährung basiert auf keratinhaltigen Materialien tierischen Ursprungs wie Wolle, Pelz, Federn und Seide.[1] Um das schwer verdauliche Keratin aufzuspalten, nutzen die Larven spezialisierte Enzyme und symbiotische Darmbakterien, wobei sie durch Schweiß oder Urin verunreinigte Textilien aufgrund des höheren Vitamin- und Nährstoffgehalts bevorzugen. Die Verpuppung erfolgt in einem 4 bis 8 mm langen Seidenkokon und dauert im Sommer etwa 8 bis 10 Tage, im Winter jedoch deutlich länger.[2] Die adulten Falter (Imagines) besitzen verkümmerte Mundwerkzeuge, nehmen keine Nahrung auf und leben nur etwa 15 bis 30 Tage, wobei Männchen tendenziell langlebiger sind als Weibchen.[1] In beheizten Innenräumen können sich jährlich zwei bis drei Generationen entwickeln.[2] Bei ungünstigen Bedingungen wie Kälte oder Trockenheit können die Larven in eine Diapause eintreten, was den Lebenszyklus auf bis zu 2,5 Jahre verlängert.[2][1] Zu den natürlichen Feinden zählen Schlupfwespen wie Tetrastichus tineivorus oder Eiparasitoide der Gattung Trichogramma, die zunehmend zur biologischen Bekämpfung eingesetzt werden.[6]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Nordrhein-Westfalen, Deutschland

    10.01.2026

  • Bayern, Deutschland

    09.12.2025

  • Rheinland-Pfalz, Deutschland

    08.12.2025

  • Bayern, Deutschland

    06.12.2026

  • Freising, Wiesenthalstraße, 85356 Freising, Deutschland

    02.11.2025

Daten: iNaturalist

Badania naukowe i patenty

DE-202018000465-U1 Chemical Nieznany

Parasitol-Textilhygiene Parasiten-Spray und Insektizid mit repellierender Wirkung

Abshof Georg, Abshof Kanuengnit (2018)

Znaczenie: 8/10

Streszczenie

Dieses Gebrauchsmuster beschreibt ein treibgasfreies Insektizid-Spray zur Textilhygiene. Es wird in verschiedenen Gebindegrößen (Pumpsprühflaschen und Vorratstanks) angeboten. Das Mittel richtet sich gegen ein breites Spektrum an Schädlingen, wobei Kleidermotten spezifisch als Zielorganismus genannt werden. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendbarkeit zur Vernichtung und Abwehr von Parasiten auf Textilien.

DE-202018000469-U1 Chemical Nieznany

Parasitol-Spray: Insektizid mit repellierender Wirkung gegen diverse Schädlinge

Abshof Georg, Abshof Kanuengnit (2018)

Znaczenie: 8/10

Streszczenie

Ähnlich dem vorangegangenen Patent wird hier ein Parasiten-Spray ohne Treibgas beschrieben. Es dient der Vernichtung einer Vielzahl von Schädlingen, einschließlich Kleidermotten, Bettwanzen und Zecken. Die Innovation liegt primär in der Darreichungsform als Pumpspray für den Endverbraucher zur breiten Schädlingsbekämpfung. Es ist für den direkten Einsatz im Haushalt konzipiert.

FR-2863144-A1 Biological Nieznany

Zusammensetzung enthaltend Diallyl(poly)sulfide, vorzugsweise aus Knoblauch extrahiert, als Biopestizid

Diana Vegetal (2003)

Znaczenie: 9/10

Streszczenie

Das Patent stellt eine biopestizide Zusammensetzung auf Basis von Knoblauchextrakten (Diallylsulfide) vor. Es werden spezifische Mischungsverhältnisse von Sulfiden definiert, die eine hohe Wirksamkeit zeigen. Besonders relevant sind die konkreten Toxizitätsdaten (LC50-Werte), die eine signifikante Wirkung gegen Tineola bisselliella belegen, welche die von handelsüblichen Knoblauchprodukten weit übertrifft. Das Mittel dient als Insektizid und Akarizid zum Schutz von Textilien und anderen Materialien.

JP-H11228323-A Biological Nieznany

Insektenabwehrmittel für Kleidung auf Basis von Meerrettichöl

Sumitomo Chemical Company (1998)

Znaczenie: 8/10

Streszczenie

Das Patent beschreibt ein Insektenabwehrmittel, das Meerrettichöl (aus Cochlearia armoracia) als aktiven Wirkstoff nutzt. Es kann als Flüssigkeit, Aerosol, Creme oder in imprägnierten Harzprodukten angewendet werden. Die Formulierung zeigt eine ausgezeichnete Wirkung speziell gegen Textilschädlinge wie Tineola bisselliella (Kleidermotte) und Pelzkäfer. Es bietet eine natürliche Alternative zu synthetischen Repellents.