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Pasożytnicze osy Ichneumonidae

Pasożytnicze osy
Niskie ryzyko Pożyteczny Uciążliwy Może ugryźć Zagrożenie fizyczne

Taksonomia

Królestwo Tiere (Animalia)
Typ Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasa Insekten (Insecta)
Rząd Hautflügler (Hymenoptera)
Rodzina Ichneumonidae
Gatunek Ichneumonidae
Nazwa naukowa Ichneumonidae
Zaakceptowana nazwa

Einleitung

Die Schlupfwespen (*Ichneumonidae*), auch als Darwin-Wespen bezeichnet, bilden eine der artenreichsten Familien innerhalb der Ordnung der Hautflügler (*Hymenoptera*).[1] Diese weltweit verbreiteten Insekten leben als Parasitoide, deren Larven sich in oder an anderen Gliederfüßern entwickeln, weshalb sie eine entscheidende ökologische Rolle bei der Regulation von Wirtspopulationen spielen und als Nützlinge in der biologischen Schädlingsbekämpfung gelten.[1][2] Von der eng verwandten Familie der Brackwespen (*Braconidae*) unterscheiden sie sich morphologisch unter anderem durch eine länglichere Flügeladerung sowie meist durch das Vorhandensein einer seitlichen Einkerbung (Glymma) am ersten Hinterleibssegment.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Fortpflanzung der *Ichneumonidae* erfolgt sexuell durch Arrhenotokie, sodass sich aus befruchteten Eiern Weibchen und aus unbefruchteten Eiern Männchen entwickeln. Die Paarung findet meist unmittelbar nach dem Schlupf statt, wobei Männchen oft durch spezifische Sexualpheromone wie Geranial oder Neral angelockt werden. Weibchen kopulieren in der Regel nur einmal und nutzen ihren Ovipositor, um die Eier präzise in oder an Larven und Puppen der Wirte zu platzieren.[1] Dabei injizieren viele Arten ein Gift, das die Immunabwehr des Wirtes, etwa durch Zerstörung der Hämocyten, unterdrückt. In Subfamilien wie den *Campopleginae* und *Banchinae* werden zusätzlich symbiotische Polydnaviren übertragen, die physiologische Prozesse des Wirtes zugunsten der Parasitoidenlarve manipulieren.[4] Die Eier sind je nach Strategie unterschiedlich geformt: Koinobionten produzieren oft kleine, dotterarme Eier, während Idiobionten größere, nährstoffreichere Eier legen, die teils mit Verankerungsstrukturen versehen sind. Die Larvenentwicklung verläuft holometabol über meist drei bis fünf Stadien, beginnend mit einem oft spindelförmigen oder geschwänzten ersten Stadium. Während Idiobionten die Wirtsentwicklung lähmen und stoppen, erlauben Koinobionten dem Wirt ein Weiterwachsen, während sie sich endo- oder ektoparasitisch ernähren. Die Verpuppung erfolgt typischerweise in einem Seidenkokon innerhalb oder außerhalb der Wirtsüberreste, bei manchen Arten auch direkt in der Wirtspuppe.[1] Der Lebenszyklus in gemäßigten Zonen dauert oft ein bis zwei Jahre und ist durch eine Diapause im Präpuppen- oder Adultstadium mit der Wirtsphänologie synchronisiert. Manche Spezies wie *Enicospilus lobophagus* können eine verlängerte Diapause von über einem Jahr einlegen, wohingegen tropische Arten oft ganzjährig aktiv sind.[5] Adulte *Ichneumonidae* leben solitär und ernähren sich primär von Nektar, Pollen oder Honigtau, wobei einige Arten im Imaginalstadium keine Nahrung mehr aufnehmen. Das Wirtsspektrum umfasst vorwiegend holometabole Insekten wie *Lepidoptera*, *Coleoptera* und *Hymenoptera*, seltener auch Spinnen. Bei Multiparasitismus konkurrieren mehrere Larven im selben Wirt, was meist zum Tod der unterlegenen Individuen durch die dominante Larve führt. Auch Hyperparasitismus kommt vor, bei dem *Ichneumonidae* die Larven anderer Parasitoide befallen und somit eine sekundäre trophische Ebene besetzen.[1] Für die Anwendung im Pflanzenschutz wurden Verfahren entwickelt, bei denen Eier in geschützten Granulaten ausgebracht werden, um die mechanische Unversehrtheit bis zum Schlupf zu gewährleisten.[2]

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Deutschland

    18.01.2026

  • Bonn Lengsdorf Kirche (Bussteig B), 53127 Bonn, Deutschland

    17.01.2026

  • Deutschland

    16.01.2026

  • Rhen, Klaus-Groth-Straße, 24558 Henstedt-Ulzburg, Deutschland

    15.01.2026

  • Frankfurt-Süd, Deutschland

    14.01.2026

Daten: iNaturalist

Badania naukowe i patenty

DE-102010044601-B4 Biological Nadany

Verfahren zur biologischen Bekämpfung von Schädlingsorganismen in einem land-, garten- oder forstwirtschaftlichen Pflanzenbestand

Biocare Society Für Biolog Schutzmittel Mbh (2010)

Znaczenie: 9/10

Streszczenie

Dieses Patent beschreibt ein Verfahren zur effektiven Ausbringung von Schlupfwespen zur biologischen Schädlingsbekämpfung. Kern der Erfindung ist die Verwendung von Maisspindelgranulat als Trägermaterial, dessen reliefartige Oberfläche mit Mulden versehen ist. Die schlupffähigen Eier der Wespen werden in diese Vertiefungen eingebracht und sind so vor mechanischer Beschädigung geschützt. Dies ermöglicht eine sichere, maschinelle und großflächige Verteilung der Nützlinge in Pflanzenbeständen. Das Verfahren löst das Problem der empfindlichen Handhabung von Insekteneiern in der Praxis.

EP-2201838-A1 Chemical Nieznany

Wirkstoff-Nützlings-Kombinationen mit insektiziden und akariziden Eigenschaften

Bayer Cropscience AG (2008)

Znaczenie: 6/10

Streszczenie

Das Patent beschreibt agrochemische Zusammensetzungen, die Enaminocarbonyl-Verbindungen mit nützlichen Organismen kombinieren. Zu den explizit genannten Nützlingsfamilien gehören unter anderem die Ichneumonidae. Die Kernidee ist die Schaffung eines Mittels, das chemische Schädlingsbekämpfung mit biologischen Gegenspielern vereint, um Synergien zu nutzen. Die Innovation liegt in der spezifischen Verträglichkeit der definierten chemischen Wirkstoffe mit den lebenden Organismen. Dies ermöglicht einen integrierten Pflanzenschutzansatz.