- Die goldgelbe, hellgelbe, orangefarbene bis rote Krone der Blüten wird 9 bis 19 Millimeter lang.
- Der weißzottig behaarte Kelch erreicht eine Länge von 6 bis 17 Millimeter und ist anfangs röhrig-flaschenförmig, bläst sich jedoch nach der Blütezeit auf.
- Die zwei oberen Kelchzähne sind eiförmig und zusammenneigend, während die drei unteren lanzettlich und kürzer sind, wobei der mittlere untere Kelchzahn am kürzesten ist.
- Die Fahne der Schmetterlingsblüte besitzt eine eiförmige, schräg aufwärts gerichtete Platte mit zwei sichelförmigen Anhängseln am Grunde.
- Die Hülse weist einen 2 bis 3 Millimeter langen Stiel auf, ist schief eiförmig flachgedrückt und scharfkantig.
- Die Samen sind eiförmig, glatt, glänzend sowie gelb und grün gescheckt.3
- Für die Unterarten subsp. vulneraria, subsp. carpatica und subsp. alpicola liegt die Chromosomenzahl bei 2n = 12.3
Wyka pospolita Anthyllis vulneraria
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Klasyfikacja
Taksonomia
- Królestwo
- Plantae
- Typ
- Tracheophyta
- Klasa
- Magnoliopsida
- Rząd
- Fabales
- Rodzina
- Fabaceae
- Rodzaj
- Anthyllis
Przegląd
Einleitung
Der Gewöhnliche Wundklee (Anthyllis vulneraria), auch Echter Wundklee genannt, ist eine mehrjährige, krautige Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Als Pionierpflanze und Tiefwurzler besiedelt die Art vor allem nährstoffarme Trockenrasen und Halbtrockenrasen in ganz Europa, Nordafrika sowie Vorderasien. Historisch fand die Pflanze aufgrund ihrer Inhaltsstoffe Verwendung in der Volksmedizin zur Wundheilung.1
W skrócie
Fakten (kompakt)
Wyka pospolita: zdjęcia z prawdziwych obserwacji
Rozpoznawanie
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Gewöhnliche Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 40 Zentimetern erreicht. Das Wurzelsystem besteht aus einem kurzen, mehr oder weniger ästigen und vielköpfigen Rhizom, von dem aufsteigende oder aufrechte Stängel ausgehen. Die grundständigen Laubblätter besitzen bis zu vier Blättchenpaare, wobei die Endblättchen mit einer Länge von bis zu 8 Zentimetern und einer Breite von bis zu 2 Zentimetern merklich größer ausfallen als die seitlichen Fiedern. Die Stängelblätter setzen sich aus zwei bis sieben Blättchenpaaren zusammen, deren Form als länglich-elliptisch beschrieben wird. Die Nebenblätter sind klein und größtenteils oder vollständig zu stängelumfassenden Scheiden verwachsen. Die generative Phase zeigt sich in vielblütigen, sehr kurz gestielten Blütenköpfen. Die goldgelben, hellgelben, orangefarbenen bis roten Kronblätter erreichen eine Länge von 9 bis 19 Millimetern. Der weißzottig behaarte Kelch misst 6 bis 17 Millimeter, ist anfangs röhrig-flaschenförmig und lateral leicht zusammengedrückt, bevor er sich nach der Blütezeit aufbläst. Bezüglich der Kelchzähne zeigen sich morphologische Unterschiede, bei denen die zwei oberen eiförmig und zusammenneigend sind, während die drei unteren lanzettlich und kürzer ausgeprägt sind.1 Belastbare morphologische Daten zu Larven, Puppen und Eiern der Art liegen im Rahmen dieser Sektion nicht vor, da es sich um eine Pflanzenart handelt. Eine Abgrenzung zu anderen Arten ist aufgrund der hohen formenlichen Variabilität und der weltweit etwa 47 Unterarten komplex, wobei insbesondere die Behaarung, Größe und Farbgebung von Kelch und Krone stark variieren.1
Portret
Beschreibung
Der Gewöhnliche Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist eine mehrjährige, krautige Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), die durch ihre Anpassung an nährstoffarme Standorte geprägt ist. Die Art erreicht Wuchshöhen von 5 bis 40 Zentimetern und besitzt ein kurzes, mehr oder weniger ästiges und vielköpfiges Rhizom mit aufsteigenden oder aufrechten Stängeln. Im natürlichen Lebensraum zeigt die Pflanze ein typisches Erscheinungsbild als Tiefwurzler, der auf Trockenwiesen, Halbtrockenrasen, Wegrändern und in alpinen Regionen vorkommt. Die grundständigen Laubblätter verfügen über bis zu vier Blättchenpaare, wobei die Endblättchen mit bis zu 8 Zentimetern Länge und 2 Zentimetern Breite deutlich größer ausfallen als die seitlichen Fiedern. Die Stängelblätter bestehen aus zwei bis sieben Blättchenpaaren mit länglich-elliptischer Form. Nebenblätter sind klein und größtenteils zu stängelumfassenden Scheiden verwachsen. Generativ zeichnet sich die Art durch vielblütige Blütenköpfe mit sehr kurz gestielten Blüten aus. Die goldgelben, hellgelben, orangefarbenen bis roten Kronen erreichen eine Länge von 9 bis 19 Millimetern. Der weißzottig behaarte Kelch misst 6 bis 17 Millimeter, zeigt sich anfangs röhrig-flaschenförmig und wird nach der Blütezeit aufgeblasen. Die Fahne der Schmetterlingsblüte besitzt eine eiförmige Platte mit zwei sichelförmigen Anhängseln am Grund. Die Staubfäden sind zu einer Röhre verwachsen und oberwärts verbreitert, wodurch der Nektar ausschließlich langrüsässigen Insekten zugänglich ist. Anatomisch verfügt die Blüte über einen Pumpmechanismus, bei dem beim Herunterdrücken des Schiffchens durch Bestäuber der Pollen durch den Griffelkolben entleert wird. Die Narbe wird erst nach dem Abwetzen der zarten Oberflächenzellen klebrig. Als spezielle Anpassung besitzt die Art Wurzelknöllchen mit luftstickstoffbindenden Bakterien, weshalb sie als wichtiger Rohbodenfestiger und Pionier auf Erdabrissen und Lawinenanrissen fungiert.1 Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12 für die Unterarten subsp. vulneraria, subsp. carpatica und subsp. alpicola. Die Fruchtreife erfolgt von Juli bis Oktober, wobei die schief eiförmig flachgedrückten und scharfkantigen Hülsen im trockenen Kelch eingehüllt und vor allem durch den Wind verbreitet werden. Belastbare Daten zu larvalen Entwicklungsstadien und geschlechtsspezifischen Unterscheidungsmerkmalen über den Lebenszyklus fehlen in der Primärliteratur.1
Systematyka
Name & Einordnung
Der Gewöhnliche Wundklee (Anthyllis vulneraria) wurde im Jahr 1753 von Carl von Linné in seinem Werk Species Plantarum, Band 2, Seite 719 erstbeschrieben. Das Artepitheton vulneraria leitet sich vom lateinischen Wort vulnerarius ab, was sich auf den Einsatz bei Wunden bezieht. Im deutschen Sprachraum ist die Art neben dem Hauptnamen Echter Wundklee auch als Gemeiner Wundklee, Tannenklee oder durch volkstümliche Bezeichnungen wie Wundkraut, Schreiklee, Bärenpratzen und Muttergottes-Schühlein bekannt. Regional existieren zahlreiche weitere Varianten wie Bädönikli in Schaffhausen, Frauenschuhli in Luzern und Bern sowie Gichtbleamen in Siebenbürgen. International ist die Pflanze im Englischen und in weiteren europäischen Sprachen verschriftlicht, wobei in der wissenschaftlichen Systematik weltweit etwa 47 Unterarten unterschieden werden.1 Belastbare historische Synonyme außerhalb der beschriebenen infraspezifischen Taxa wie Anthyllis vulneraria subsp. alpestris (Syn.: Anthyllis vulneraria subsp. alpicola) oder Anthyllis vulneraria subsp. dillenii auct. (Syn.: Anthyllis vulneraria subsp. rubriflora) spiegeln die hohe formenrechtliche Variabilität der Art wider. Die Gattung Anthyllis ist innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales) eingeordnet.1
Tryb życia
Biologie & Lebenszyklus
Der Gewöhnliche Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die als Hemikryptophyt oder Chamaeophyt wächst und ein kurzes, vielköpfiges Rhizom ausbildet. Die Art ist in ihrer Lebensdauer sehr variabel und tritt je nach Standort und Unterart als ein-, zwei- oder mehrjährige Pflanze auf. Als Tiefwurzler und durch die Symbiose mit luftstickstoffbindenden Bakterien in Wurzelknöllchen fungiert die Art als wichtiger Pionier auf Rohböden. Die Blütezeit erstreckt sich über die Sommermonate von Juni bis September. Aufgrund der verwachsenen Staubfäden und des speziellen Pumpmechanismus ist die Nektar- und Pollenversorgung primär auf langrüsselige Insekten wie Hummeln und Schmetterlinge angewiesen. Die Bestäubung löst einen Mechanismus aus, bei dem der Griffelkolben den Pollen entleert. Die leichten, ein- bis zweisamigen Nüsse verbleiben im trockenen, aufgeblasenen Kelch und werden vor allem durch den Wind ausgebreitet. Die Fruchtreife ist zwischen Juli und Oktober abgeschlossen. Belastbare Daten zu spezifischen Entwicklungsstadien von Insektenlarven, detaillierten Temperatur-Optima der Ontogenese sowie spezifischen Mortalitätsfaktoren fehlen in der aktuellen Literaturlage weitgehend. Die Art selbst bevorzugt nährstoffarme, kalkhaltige Böden in Trocken- und Halbtrockenrasen. Durch zunehmende Eutrophierung und den Rückgang der traditionellen Schafweide gerät die Population vielerorts unter Druck.1
Tryb życia
Verhalten
Belastbare Verhaltensdaten im Sinne von Fortbewegung, Orientierung oder Kommunikation sind für Anthyllis vulneraria als sessile Pflanzenart nicht dokumentiert. Interaktionen mit anderen Arten beschränken sich auf die Bestäubungsökologie, bei der langrüsselige Insekten wie Hummeln oder Schmetterlinge als Bestäuber fungieren. Die Blüten besitzen einen spezialisierten Pumpmechanismus, bei dem beim Herunterdrücken des Schiffchens durch den Bestäuber der Pollen aus der verwachsenen Staubfädenröhre durch den Griffelkolben entleert wird. Die Narbe wird erst nach dem Abwetzen der zarten Oberflächenzellen klebrig. Weitere spezifische Verhaltensanpassungen oder Interaktionen sind in den Quellen nicht belegt.
Tryb życia
Ökologie
Anthyllis vulneraria fungiert als wichtiger Rohbodenfestiger und Pionierpflanze, was auf ihre Eigenschaft als Tiefwurzler sowie auf die Symbiose mit luftstickstoffbindenden Bakterien in den Wurzelknöllchen zurückzuführen ist. Aufgrund dieser Anpassungen besiedelt die Art erfolgreich Erdabrisse, Lawinenanrisse und Straßenböschungen. Die Pflanze erweist sich als ausgesprochen düngerfeindlich, weshalb ihre Bestände durch zunehmende Eutrophierung sowie den Rückgang der traditionellen Schafweide kontinuierlich zurückgehen. Bezüglich der Nährstoffversorgung zeigt die Tieflandform eine starke Bindung an nährstoffarme Standorte. Die Blüte verfügt über eine morphologische Besonderheit, indem alle zehn Staubblätter zu einer Röhre verwachsen sind, wodurch der Nektar ausschließlich langrüsseligen Insekten wie Hummeln und Schmetterlingen zugänglich ist. Der Bestäubungsmechanismus basiert auf einem Pump-System, bei dem das Herunterdrücken des Schiffchens durch den Bestäuber die Entleerung des Pollens über den Griffelkolben bewirkt. Die klebrige Beschaffenheit der Narbe entsteht erst nach dem mechanischen Abwetzen zarter Oberflächenzellen. Die Verbreitung der relativ leichten, im trockenen Kelch eingehüllten Nüsse erfolgt primär durch den Wind.1
Występowanie
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Gewöhnlichen Wundklees (Anthyllis vulneraria) erstreckt sich über ganz Europa, Nordafrika und Vorderasien. Weltweit besiedelt die formenreiche Art mit etwa 47 Unterarten verschiedene Klimate von den Küsten bis in alpine Regionen. In Europa kommen rund 24 verschiedene Unterarten vor, die an regional unterschiedliche Standortsverhältnisse angepasst sind.1 Im mitteleuropäischen Flachland ist dabei die Unterart Anthyllis vulneraria subsp. polyphylla die häufigste Vertreterin.1 Die vertikale Verbreitung reicht von der Ebene bis in alpine Regionen, wobei beispielsweise die Unterart Anthyllis vulneraria subsp. alpicola in den Allgäuer Alpen bis zu einer Höhenlage von 2200 Metern aufsteigt. Als typische Habitate bevorzugt die Art Trockenwiesen, Halbtrockenrasen, Wegränder, Böschungen, Steinbrüche sowie Küstendünen. Die Pflanze wächst vor allem auf kalkhaltigen, nährstoffarmen Böden und reagiert empfindlich auf Eutrophierung. Daher ist sie regelmäßig in spezifischen Pflanzengesellschaften wie dem Verband Mesobromion oder Cirsio-Brachypodion anzutreffen. Als Tiefwurzler und Pionierpflanze besiedelt sie offene Rohböden wie Erdabrisse und Lawinenanrisse. Zudem wird sie häufig an Straßenböschungen aktiv angepflanzt. Durch den Rückgang traditioneller Nutzungen wie der Schafweide sowie zunehmende Nährstoffeinträge verringert sich ihr Vorkommen in vielen Regionen.1
Występowanie
Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech
Obserwacje
Analiza społeczności
Sezonowość
Saisonalität & Aktivität
Die vegetative und generative Aktivität von Anthyllis vulneraria erstreckt sich über die Sommermonate des Jahres. Die Hauptblütezeit der Art beginnt im Juni und dauert bis in den September an. Daran anschließend erfolgt die Fruchtreife, die von Juli bis Oktober zu beobachten ist. Belastbare Daten zu tageszeitlichen Aktivitätsmustern oder spezifischen Temperaturabhängigkeiten der Bestäubung fehlen. Als mehrjährige, krautige Pflanze überwintert Anthyllis vulneraria als bodenständige Pflanze mit einem Rhizom.1 Das öffentliche, über digitale Suchanfragen ermittelte Interesse an der Art zeigt im Jahresverlauf geringe Schwankungen, weist jedoch in bestimmten Monaten wie dem November vereinzelt Peaks auf.2
Sezonowość
Sezonowość i trend popytowy
Na podstawie Silberkraft TrendIndex – naszego własnego modelu na podstawie danych wyszukiwania i obserwacji naturalnych
Działalność sezonowa
rozwój na przestrzeni lat
W praktyce
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Gewöhnliche Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist als heimische Wildpflanze weder als Schädling noch als Lästling einzustufen, sondern erfüllt eine wichtige ökologische Funktion als Rohbodenfestiger und Pionierpflanze auf Standorten wie Erdabrissen und Straßenböschungen. Ein Schadpotenzial geht von der Art nicht aus; vielmehr reagiert die Pflanze selbst empfindlich auf Umweltveränderungen und gilt als düngerfeindlich. Ihre Verbreitung nimmt durch Eutrophierung und den Rückgang der traditionellen Schafweide kontinuierlich ab.1 Medizinische oder gesundheitliche Risiken wie Allergien oder die Übertragung von Vektoren sind für den Menschen durch Anthyllis vulneraria nicht bekannt. Historisch und in der anthroposophischen Medizin wurden Extrakte aus den Blüten aufgrund von Saponin- und Gerbstoffgehalten traditionell zur Wundbehandlung genutzt.1 Befallsanzeichen im Sinne von Pflanzenschäden existieren nicht, da es sich um keinen Kulturschädling handelt. Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen sind für den Gewöhnlichen Wundklee daher nicht erforderlich, da die Pflanze als nützlicher Bestandteil magerer, kalkhaltiger Trockenrasen und Halbtrockenrasen geschützt werden muss. Zum Erhalt der Art sind stattdessen Pflegemaßnahmen wie die extensive Beweidung mit Schafen sowie der Schutz vor Nährstoffeinträgen essenziell.1 Monitoring-Methoden beschränken sich auf botanische Kartierungen zur Erfassung der Bestandsdichten in gefährdeten Magerrasenbiotopen. Integrierte Bekämpfungsmaßnahmen oder chemische Pflanzenschutzmittel sind im Umgang mit dieser Wildpflanze irrelevant. Spezifische quarantänerechtliche Aspekte oder Meldepflichten bestehen für Anthyllis vulneraria ebenfalls nicht.
Źródła
Źródła i odniesienia
- de.wikipedia.org/wiki/Echter_Wundklee
- gbif.org/species/5352367
- Literaturzusammenfassung: Anthyllis vulneraria