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Owad bułatowy z twardego drewna Barbitistes serricauda

Owad bułatowy z twardego drewna (Barbitistes serricauda), ilustracja AI

Ilustracja wygenerowana przez AI (nie fotografia)

Klasyfikacja

Taksonomia

Królestwo
Animalia
Typ
Arthropoda
Klasa
Insecta
Rząd
Orthoptera
Rodzina
Tettigoniidae
Rodzaj
Barbitistes

Przegląd

Einleitung

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) ist eine Art aus der Familie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae) innerhalb der Ordnung der Heuschrecken (Orthoptera). Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt im südlichen Mitteleuropa, wobei Deutschland eine hohe Verantwortung für den Schutz der Art trägt. Sie besiedelt bevorzugt naturnahe Eichen- und Eichenhainbuchenwälder. Verwechslungsgefahr besteht insbesondere mit der Nadelholz-Säbelschrecke (Barbitistes constrictus) sowie der Punktierten Zartschrecke (Leptophyes punctatissima), die sich jedoch in morphologischen Merkmalen der Cerci und der Legeröhre unterscheiden.1

W skrócie

Fakten (kompakt)

  • Die Gattung Barbitistes, zu der die Laubholz-Säbelschrecke gehört, umfasst in Europa neben dieser Art noch neun weitere endemische Heuschreckenarten.
  • Aufgrund der schweren Auffindbarkeit der Tiere ist die genaue geografische Verbreitung bisher nur wenig dokumentiert.
  • Die Art steht in mehreren deutschen Bundesländern auf der Roten Liste, wobei sie in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen in der Kategorie „Daten unzureichend“ geführt wird.
  • In Bremen konnte die Laubholz-Säbelschrecke bislang noch nicht nachgewiesen werden.
  • Die Männchen der Laubholz-Säbelschrecke besitzen s-förmig geschwungene Cerci, die zur Unterscheidung von ähnlichen Arten wie der Nadelholz-Säbelschrecke dienen, bei welcher diese Strukturen kürzer und dicker ausfallen.
  • Bei der ähnlichen Punktierten Zartschrecke (Leptophyes punctatissima) sind die Cerci der Männchen deutlich kürzer und die Legeröhre der Weibchen ist im Gegensatz zur Laubholz-Säbelschrecke nicht gesägt.
  • Von der Art existieren im Typenmaterial genau zwei Syntypen.
  • Erste faunistische Nachweise für Kroatien stammen aus dem Jahr 1870 durch Graber, wobei die Art dort vor allem in der pannonischen Region und Teilen der Dinarischen Alpen gefunden wurde.3

Rozpoznawanie

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) erreicht eine Körperlänge von etwa 15 bis 20 mm. Ein charakteristisches Merkmal ist ein gelber Längsstreifen, der sich von der Fühlerbasis bis zu den stark rückgebildeten Flügeln erstreckt. Die Fühler erreichen etwa die zwei- bis dreifache Länge des Körpers. Es liegt ein deutlicher Sexualdimorphismus vor, bei dem die Männchen rote Beine aufweisen. Die Flügel der Art sind rotbraun gefärbt und stark rückgebildet. Die Legeröhre des Weibchens zeigt in der Seitenansicht eine breite, sichelförmige Gestalt und weist am Ende meist eine gesägter Kontur auf. Bei den Männchen sind die Cerci deutlich S-förmig geschwungen. Zur genauen Bestimmung und Abgrenzung dient insbesondere der Vergleich mit ähnlichen Arten wie der Nadelholz-Säbelschrecke (Barbitistes constrictus) und der Punktierten Zartschrecke (Leptophyes punctatissima). Bei der Punktierten Zartschrecke ist die Legeröhre im Gegensatz zur Laubholz-Säbelschrecke nicht gesägt, und die Cerci der Männchen sind deutlich kürzer. Die Nadelholz-Säbelschrecke besitzt zwar ebenfalls s-förmig geschwungene Cerci, diese sind jedoch deutlich kürzer und dicker als bei Barbitistes serricauda.1 Belastbare morphologische Beschreibungen der Eier, Larvenstadien oder Puppen fehlen in der aktuellen Datenlage weitgehend.

Portret

Beschreibung

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) ist eine zu den Laubheuschrecken gehörende Art der Gattung Barbitistes, deren Verbreitungsschwerpunkt im südlichen Mitteleuropa liegt. Im natürlichen Lebensraum zeigt die Art ein unauffälliges Erscheinungsbild mit einer Körperlänge von 15 bis 20 mm. Ein charakteristisches Merkmal des Körpers sind die stark rückgebildeten, rotbraunen Flügel. Entlang der Flanke verläuft ein gelber Längsstreifen, der sich von der Fühlerbasis bis zu diesen Stummelflügeln erstreckt. Männliche Exemplare sind durch rote Beine erkennbar. Die Fühler erreichen eine Länge, die etwa dem zwei- bis dreifachen der Körperlänge entspricht. Anatomisch auffällig ist zudem die Legeröhre der Weibchen, die in der Seitenansicht breit sichelförmig geformt und am Ende meist gesägt ist. Diese morphologische Besonderheit spiegelt sich auch im Artzusatz wider. Hinsichtlich der Entwicklung durchlaufen die Nymphen zunächst die Kraut- und Strauchschicht, während die Imagines den Lebensraum in die Baumwipfel verlegen. Die aktiven Imagines sind von Juli bis September an sonnigen Waldrändern sowie auf Sträuchern anzutreffen und vor allem nachmittags bis nachts aktiv. Im Vergleich zu ähnlichen Arten bestehen Differenzierungsmerkmale insbesondere zur Nadelholz-Säbelschrecke (Barbitistes constrictus) sowie zur Punktierten Zartschrecke (Leptophyes punctatissima). Bei der Punktierten Zartschrecke fehlt die Sägung der Legeröhre und die Cerci der Männchen sind deutlich kürzer, während sie bei Barbitistes serricauda s-förmig geschwungen sind. Die Nadelholz-Säbelschrecke besitzt zwar ebenfalls s-förmig geschwungene Cerci bei den Männchen, diese sind jedoch deutlich kürzer und dicker ausgebildet. Der akustische Ausdruck erfolgt über eine Stridulation im Ultraschallbereich, weshalb der Gesang für das menschliche Ohr nur auf kurze Distanz wahrnehmbar ist. Belastbare quantitative Daten zu weiteren Larvenstadien oder historischen Details über die Erstbeschreibung liegen im Rahmen der Standardliteratur nicht vor.1

Systematyka

Name & Einordnung

Die Laubholz-Säbelschrecke trägt den wissenschaftlichen Namen Barbitistes serricauda.1 Die Art gehört zur Gattung Barbitistes innerhalb der Familie der Tettigoniidae.2 Belastbare Daten zu historischen Erstbeschreibern oder Synonymen fehlen im vorliegenden Textmaterial weitgehend. Der deutsche Trivialname leitet sich von den bevorzugten habitatspezifischen Bindungen an Laubholz sowie der charakteristisch gesägten Legeröhre der Weibchen ab. In der Literatur wird vereinzelt auch die Variante Laubholz-Sägeschrecke verwendet. Internationale Trivialnamen oder detaillierte etymologische Herleitungen der Gattungsbezeichnung sind im zugrundeliegenden Datenkorpus nicht dokumentiert. Die systematische Einordnung verortet die Art in die Überfamilie der Tettigonioidea und die Unterordnung der Langfühlerschrecken (Ensifera).1

Tryb życia

Biologie & Lebenszyklus

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) durchläuft als terrestre Art einen einjährigen Lebenszyklus, der an naturnahe Wälder gebunden ist. Die Überwinterung erfolgt ausschließlich im Stadium des Eies. Aus den Eiern schlüpfen im Frühjahr die Nymphen, welche sich zunächst in der Kraut- und Strauchschicht aufhalten. Mit fortschreitender Entwicklung wandern die Nymphen in höhere Vegetationsebenen und besiedeln schließlich als Imagines die Baumwipfel. Die erwachsenen Tiere sind von Juli bis September in der Natur zu finden. In dieser Zeit zeigen die Imagines eine ausgeprägte Aktivitätsphase, die vorwiegend von den Nachmittagsstunden bis in die Nacht hinein reicht. Die Kommunikation erfolgt über eine Stridulation, deren Frequenz im Ultraschallbereich liegt und daher für das menschliche Ohr nur über kurze Distanzen wahrnehmbar ist. Hinsichtlich ihrer Ernährungsweise sind die Tiere als Herbivoren einzuordnen, wobei das Nahrungsspektrum pflanzliches Material aus dem Habitat der Baumkronen und der Strauchschicht umfasst. Die Verbreitung der Art erstreckt sich über ein mitteleuropäisches Band von den Pyrenäen bis in die Ukraine, wobei naturnahe Eichen- und Eichenhainbuchenwälder als präferierte Biotope dienen. Aufgrund versteckter Lebensweisen und schwer auffindbarer Stadien ist die Datenlage in einigen Regionen lückenhaft. Belastbare Angaben zu spezifischen Parasitoiden, Mortalitätsfaktoren oder exakten physiologischen Toleranzschwellen liegen aus den vorliegenden Quellen nicht vor.1

Tryb życia

Verhalten

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) zeigt eine deutliche Verschiebung ihres Aufenthaltsortes während ihrer Entwicklung, da sich die Nymphen in der Kraut- und Strauchschicht bewegen, während die Imagines in den Baumwipfeln leben. Die Aktivitätsphase der ausgewachsenen Tiere erstreckt sich vor allem von den Nachmittagsstunden bis in die Nacht hinein. Zur Kommunikation nutzen die Tiere die Stridulation, wobei ihr Gesang im Ultraschallbereich liegt. Aufgrund dieser Frequenz ist die akustische Äußerung für den Menschen mit dem bloßen Ohr nur über sehr kurze Entfernungen wahrnehmbar. Weitere spezifische Verhaltensweisen wie Abwehrreaktionen, Territorialität oder spezifische Fortbewegungsarten jenseits des vertikalen Habitatwechsels sind in der aktuellen Datenlage nicht detailliert belegt.1

Tryb życia

Ökologie

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) besiedelt als terrikole Art primär naturnahe Eichen- und Eichenhainbuchenwälder sowie sonnige Waldränder und Sträucher im südlichen Mitteleuropa.12 Während sich die Nymphen primär in der Kraut- und Strauchschicht aufhalten, wandern die Imagines in die Baumwipfel aus. Die Aktivitätsphase der ausgewachsenen Tiere erstreckt sich von Juli bis September, wobei sie vorwiegend nachmittags bis nachts aktiv sind.1 Ernährungsbiologisch wird die Art als Herbivor eingestuft. Die Überwinterung erfolgt im Stadium des Eies.2 Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise in den Baumkronen und der damit verbundenen schweren Auffindbarkeit ist die genaue Verbreitung oft nur unzureichend dokumentiert.12

Występowanie

Vorkommen & Lebensraum

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) hat ihren natürlichen Verbreitungsschwerpunkt in Mitteleuropa und erstreckt sich von den Pyrenäen, Norditalien und Zentralfrankreich über den Norden der Balkanhalbinsel bis nach Rumänien und in die Ukraine.12 In Europa reicht das Areal von Korsika und Serbien im Süden bis nach Niedersachsen im Norden. Deutschland trägt aufgrund dieses Verbreitungsschwerpunktes eine hohe Verantwortung für den Erhalt der Art. Zu den regionalen Verbreitungsschwerpunkten innerhalb Deutschlands zählen Rheinland-Pfalz mit Hunsrück und Eifel, Baden-Württemberg mit Schwarzwald und Schwäbischer Alb sowie das bayerische Alpenvorland und die Fränkische Alb. In mehreren deutschen Bundesländern wird die Art auf den Roten Listen geführt, wobei sie in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen in der Kategorie „Daten unzureichend“ eingestuft ist und in Bremen bislang gänzlich unnachgewiesen blieb.1 Nach Datenlage erstreckt sich das Vorkommen im benachbarten Tschechien gesichert auf den Süden Mährens.2 Typische Habitate der Art sind primär naturnahe Eichen- und Eichenhainbuchenwälder.1 Die Tiere besiedeln terrestrische Waldbiotope und sind dort in der Kraut- und Strauchschicht sowie in den Baumwipfeln anzutreffen.12 Imagines halten sich bevorzugt an sonnigen Waldrändern und in Sträuchern auf. Aufgrund der versteckten Lebensweise in den Baumkronen und der schweren Auffindbarkeit ist die genaue Verbreitung in vielen Regionen nur lückenhaft dokumentiert.1 Belastbare Daten zur vertikalen Verbreitung und zu genauen Höhenstufen fehlen weitgehend in der aktuellen Literatur.

Występowanie

Występowanie i aktualne obserwacje w Niemczech

  • Göttingen Corvinuskirche, 37075 Göttingen, Deutschland

    17.07.2026

  • Sonnenhöhe, Breitnau, Baden-Württemberg, Deutschland

    17.07.2026

  • Germany

    16.07.2026

  • Deutschland

    16.07.2026

  • Göttingen, Niedersachsen, Deutschland

    16.07.2026

Dane: iNaturalist

Obserwacje

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Dane społeczności Silberkraft
Ostatnio 25.10.2026
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Sezonowość

Saisonalität & Aktivität

Die Imagines der Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) treten im Jahresverlauf von Juli bis September auf. Während sich die Nymphen in der Kraut- und Strauchschicht bewegen, sind die adulten Tiere in den Baumwipfeln zu finden. Bezüglich der tageszeitlichen Aktivität sind die Tiere überwiegend von nachmittags bis nachts aktiv. Ihr Gesang liegt im Ultraschallbereich und ist für den Menschen nur über kurze Entfernungen hörbar. Belastbare Daten zur genauen Generationenfolge, spezifischen Temperaturabhängigkeiten oder konkreten Schwarmflugzeiten liegen aus den vorliegenden Quellen nicht vor.1 Das Überwinterungsstadium findet im Eistadium statt.2

W praktyce

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Laubholz-Säbelschrecke (Barbitistes serricauda) ist ein herbivorer Insektenbewohner von Wäldern und stellt keinen Schädling oder Lästling dar. Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden oder spezifischen Schadbildern an Gehölzen fehlen, da die Art als phytophager Bewohner naturnaher Eichen- und Eichenhainbuchenwälder unauffällig lebt. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder Vektoreigenschaften sind für den Menschen nicht bekannt. Befallsanzeichen im Sinne eines Haus- oder Forstschädlings existieren nicht, jedoch lässt sich die Anwesenheit der Tiere im Sommer über ihren artspezifischen, im Ultraschallbereich liegenden Gesang nachweisen. Präventions-, Monitoring- oder Bekämpfungsmaßnahmen sind nicht erforderlich, da die Art in vielen Regionen als schützenswert gilt und in mehreren deutschen Bundesländern auf der Roten Liste geführt wird. Integrierte Schädlingsbekämpfung oder chemische Maßnahmen finden folglich keine Anwendung. Rechtlich unterliegt die Art aufgrund ihrer Gefährdung in Teilen ihres Verbreitungsgebiets dem Naturschutzstatus der Roten Listen, wodurch keine Quarantäne- oder Meldepflichten als Schadorganismus bestehen.1 Bisher wird die Art ausschließlich in naturnahen Biotopen systematisch erfasst, weshalb spezifische agrar- oder siedlungsspezifische Managementpläne fehlen.12

Źródła

Źródła i odniesienia

  1. de.wikipedia.org/wiki/Laubholz-S%C3%A4belschrecke
  2. gbif.org/species/1695052
  3. Literaturzusammenfassung: Barbitistes serricauda