- Das Genom des Referenzstamms B05.10 wurde sequenziert und umfasst 41,2 Megabasen, die auf 18 Chromosomen verteilt sind.
- Die genetische Sequenz enthält etwa 10.701 proteinkodierende Gene bei einem GC-Gehalt von 42,75 %.
- Taxonomisch wird die Art der Klasse Leotiomycetes und der Ordnung Helotiales zugeordnet, wobei die Gattung Botrytis insgesamt 32 Arten umfasst.
- Die sexuelle Fortpflanzung wird durch die Paarungstyp-Loci MAT1 und MAT2 gesteuert, tritt in der Natur jedoch selten auf.
- Zur Überwinterung und zum langfristigen Überleben im Boden bildet der Pilz bis zu 4 mm große Sklerotien aus.
- Als spezifische Virulenzfaktoren sezerniert der Erreger neben Enzymen auch Oxalsäure, um Wirtszellen abzutöten.
- Blütenorgane wie Narben und Staubbeutel dienen dem Pilz häufig als nährstoffreiche Eintrittspforten für die Infektion.
- Umweltfaktoren wie UV-Exposition und Luftströmung können die Ausbreitung des Pathogens hemmen.12