- Die asexuellen Sporen (Konidien) weisen einen Durchmesser von 3,5 bis 5 μm auf.
- Der Pilz gedeiht optimal in nährstoffreichen, sauren Umgebungen, wie etwa Zuckermedien mit einem pH-Wert zwischen 2,5 und 3,5.
- Neben der industriell genutzten Zitronensäure sekretiert die Art auch Oxalsäure.
- Die kommerzielle Zitronensäureproduktion mittels dieses Schimmelpilzes wurde 1917 von James Currie unter Verwendung von Zuckermedien begründet.
- Spezifische Stämme wurden für unterschiedliche Zwecke optimiert: ATCC 1015 dient der Fermentation organischer Säuren, während CBS 513.88 für die Enzymsynthese eingesetzt wird.
- In der biotechnologischen Herstellung werden Glucoamylase-Ausbeuten von bis zu 30 g/l erzielt.
- Pektinasen, die aus Aspergillus niger gewonnen werden, decken 25 % des globalen Marktes für Lebensmittelenzyme ab.
- Der Organismus findet Anwendung in der Bioremediation zur Beseitigung von Schwermetallen wie Cadmium und Chrom.7
- Charles Thom und Kenneth B. Raper festigten 1945 im Manual of the Aspergilli die taxonomische Einordnung in die Sektion Nigri.
- In städtischen Luftproben konnte eine Prävalenz des Pilzes von bis zu 84 % nachgewiesen werden.
- Bestimmte Stämme produzieren Mykotoxine wie Fumonisin sowie das nephrotoxische und karzinogene Ochratoxin A.
- Neben den häufigeren Otomykosen kann der Erreger in seltenen Fällen auch Nagelinfektionen (Onychomykose) verursachen.7